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  • 20. Juni 2011 21 2 Min.

Michele Bachmann gehört der rechtspopulistischen Tea-Party-Bewegung an

Die Glitterwelle schwappt weiter über Republikaner in den USA: Jetzt hat eine lesbische Aktivistin Präsident­schafts­kandidatin Michele Bachmann mit buntem Glitter beworfen.

Bachmann hatte am Samstag an "Right Online" teilgenommen, einem Treffen von konservativen Bloggern in Minneapolis. Als sie am Ende ihrer Rede von der Bühne laufen wollte, warf eine plötzlich aus dem Publikum auftauchende Frau Glitter aus einem kleinen Karton auf Bachmann und schrie dabei: "Sie können sich nicht immer verstecken." Sie wurde sofort von Sicherheitspersonal aus der Halle gedrängt.

Die Aktivistin erklärte nach dem Auftritt, dass Bachmann das Leben vieler schwuler und lesbischer Familien zur Hölle mache, weil sie wiederholt gegen Homo-Rechte ausgesprochen hatte. Bachmann gilt als eine der konservativsten Kongressabgeordneten. In der Vergangenheit hat die Politikerin, die der lutherischen Kirche angehört, damit geprahlt, dass ihr Gott persönlich seine Abneigung gegenüber schwul-lesbischen Rechten kundgetan habe (queer.de berichtete).

Bachmann ist bereits der dritte Präsident­schafts­kandidat, den Homo-Aktivisten eingeglittert haben. Im Mai gab es eine Glitterattacke auf Newt Gingrich, vorige Woche auf Tim Pawlenty. Beide Politiker sind ausgesprochene Gegner von Homo-Rechten.

Youtube | Video der Glitterattacke

Derzeit beginnt bei den Republikanern der Vorwahlkampf, in dem die Partei den Gegenkandidaten Barack Obamas für die Präsidentschaftswahl 2012 küren will. Die Parteimitglieder können in einer Reihe von Vorwahlen ab Februar 2012 abstimmen, die Präsidentschaftswahl findet dann Anfang November statt. Derzeit gilt der frühere Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, als republikanischer Favorit. Der gläubige Mormone war 2004 im Amt, als der oberste Gerichtshof im Bundesstaat die Ehe für Lesben und Schwule öffnete. Romney kämpfte damals mit allen Mitteln gegen die Gleichstellung im Eherecht, etwa mit einem längst vergessenen Gesetz, das ursprünglich interrassische Hochzeiten verhindern sollte (queer.de berichtete). (dk)

Wöchentliche Umfrage

» In den USA bewerfen Aktivisten homophobe Politiker mit Glitter. Ein Vorbild für Deutschland?
    Ergebnis der Umfrage vom 20.6.2011 bis 27.6.2011
-w-

#1 SchrottboykottAnonym
  • 20.06.2011, 13:03h
  • "In der Vergangenheit hat die Politikerin, die der lutherischen Kirche angehört, damit geprahlt, dass ihr Gott persönlich seine Abneigung gegenüber schwul-lesbischen Rechten kundgetan habe"

    Ja dann mal schnell ab in die Klapse, klingt nach Psychose ^^

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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.06.2011, 18:59h
  • Ich hätte diese Ische nicht nur geglittert, sondern hätte ihr auch noch eine Torte in ihre bigotte und aufgedonnerte Fratze gedrückt! Gott sei Dank hat sie im Präsidentschaftswahlkampf keine Chance!
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#3 MarekAnonym
  • 20.06.2011, 20:39h
  • Ich finde diese Aktionen klasse.

    Sie erzeugen viel Aufmerksamkeit, werden aber von der breiten Öffentlichkeit nicht als Gewalt wahrgenommen, sondern als ironische Kritik.

    Wobei ich statt für nur rosa Glitter für bunten Glitter in allen Farben des Regenbogens plädiere.

    Was für Glitter ist das eigentlich? Auf dem Video sieht man das nicht, aber auf einem anderen sieht das extrem fein aus. Was natürlich noch besser ist als große Schnipsel, weil es sich in allen Ritzen der Kleidung, in den Haaren, etc. festsetzt.

    Wüsste gerne, was genau das für Glitter ist. Kann man ja hierzulande vielleicht auch mal nutzen...
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