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- 20. Juni 2011 2 Min.

Michele Bachmann gehört der rechtspopulistischen Tea-Party-Bewegung an
Die Glitterwelle schwappt weiter über Republikaner in den USA: Jetzt hat eine lesbische Aktivistin Präsidentschaftskandidatin Michele Bachmann mit buntem Glitter beworfen.
Bachmann hatte am Samstag an "Right Online" teilgenommen, einem Treffen von konservativen Bloggern in Minneapolis. Als sie am Ende ihrer Rede von der Bühne laufen wollte, warf eine plötzlich aus dem Publikum auftauchende Frau Glitter aus einem kleinen Karton auf Bachmann und schrie dabei: "Sie können sich nicht immer verstecken." Sie wurde sofort von Sicherheitspersonal aus der Halle gedrängt.
Die Aktivistin erklärte nach dem Auftritt, dass Bachmann das Leben vieler schwuler und lesbischer Familien zur Hölle mache, weil sie wiederholt gegen Homo-Rechte ausgesprochen hatte. Bachmann gilt als eine der konservativsten Kongressabgeordneten. In der Vergangenheit hat die Politikerin, die der lutherischen Kirche angehört, damit geprahlt, dass ihr Gott persönlich seine Abneigung gegenüber schwul-lesbischen Rechten kundgetan habe (queer.de berichtete).
Bachmann ist bereits der dritte Präsidentschaftskandidat, den Homo-Aktivisten eingeglittert haben. Im Mai gab es eine Glitterattacke auf Newt Gingrich, vorige Woche auf Tim Pawlenty. Beide Politiker sind ausgesprochene Gegner von Homo-Rechten.
Derzeit beginnt bei den Republikanern der Vorwahlkampf, in dem die Partei den Gegenkandidaten Barack Obamas für die Präsidentschaftswahl 2012 küren will. Die Parteimitglieder können in einer Reihe von Vorwahlen ab Februar 2012 abstimmen, die Präsidentschaftswahl findet dann Anfang November statt. Derzeit gilt der frühere Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, als republikanischer Favorit. Der gläubige Mormone war 2004 im Amt, als der oberste Gerichtshof im Bundesstaat die Ehe für Lesben und Schwule öffnete. Romney kämpfte damals mit allen Mitteln gegen die Gleichstellung im Eherecht, etwa mit einem längst vergessenen Gesetz, das ursprünglich interrassische Hochzeiten verhindern sollte (queer.de berichtete). (dk)














Ja dann mal schnell ab in die Klapse, klingt nach Psychose ^^