https://queer.de/?14475
- 20. Juni 2011 2 Min.

Es wird ja gerne darüber gestritten, ob nun Köln oder Berlin die Homo-Hauptstadt Deutschlands sei. Nun, zumindest bei der Anzahl der CSD-Paradewagen hat die Dom-Metropole in diesem Jahr die Nase weit vorn. Während beim Kölner Gay-Pride-Umzug über 90 Wagen mitrollen (queer.de berichtete), bringt es die Hauptstadt gerade mal auf die Hälfte.
Wenn man die offizielle Liste des CSD Berlin e.V. durchgeht, merkt man vor allem, dass die Spree-Athener im September wählen dürfen: Mit SPD, Linkspartei, Grünen, CDU, FDP, Piraten und Freien Wählern gehen fast alle Parteien bei der Parade am kommenden Samstag auf Homostimmenfang.
Doch keine Angst: Der Spaß kommt bestimmt nicht zu kurz. Wer von den Politikern in Ruhe gelassen werden möchte (und nicht knapp bei Kasse ist), dem sei etwa der "erste offizielle Lady Gaga CSD Truck" empfohlen - eine Kooperation des Plattenlabels Universal Music mit der Party-Plattform Gay Partys Berlin von Veranstalter Bork Melms. Die haben für den Truck sogar ein kleines Video geschnitten:
Wer dabei sein will, kann auf einer Facebook-Seite noch Truck-Tickets zum Preis von 50 Euro erwerben - dafür darf man dann ganz oben im knappen Höschen zu "Born This Way" & Co. tanzen und erhält obendrein ein Goodie-Bag inklusive CD und Freikarten.
Der Berliner CSD steht ansonsten unter dem Motto "Fair play für Vielfalt". Man kann das auch politisch sehen: An der Parade nimmt eine Gruppe russischsprachiger LGBT teil, um u.a. gegen die CSD-Verbote in Russland zu demonstrieren. Sie laden gegen 19 Uhr auch zu einer Mahnwache vor der russischen Botschaft (mehr Infos). (pm)
Foto oben: jÖrg / flickr / cc by-sa 2.0















Geld bezahlen, um bei einer Demo dabei zu sein. Rangliste der Wagen (Geld) toll!
Worum ging es noch mal beim CSD?
Achja Frisch-Fleisch-Ficken oder war da noch was anderes???