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Kommentare zu:
Pussies gegen Muckies


#1 wer ist ne pussyAnonym
  • 24.06.2011, 08:03h
  • und wer sind die pussies und wer die muckies?
    das schimpfwort pussy wird benutzt für frauen und für wehleidige hetenmänner.
    also sind die schwulen die muckies?
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#2 SpeedysAnonym
  • 24.06.2011, 08:44h
  • Einfach ein Abklatsch des Deutschen Films "Männer wie wir" hieß er glaub ich aus 2004.
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#3 SebiAnonym
#4 alexMucEhemaliges Profil
  • 24.06.2011, 11:48h
  • Antwort auf #3 von Sebi
  • Aber "Lattenknaller-Männer wie wir" war so köstlich. Laut Wiki werden Klischees liebevoll bedient. Das stimmt. Ich habe so gebrüllt. Den gesamten Film kann man sich auf Youtube ansehen, in ein paar Teile zerstückelt, aber trotzdem noch amüsant.
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#5 MaksAnonym
  • 24.06.2011, 14:11h
  • Antwort auf #4 von alexMuc
  • "Männer wie wir" kam am gestern, 23.6. im TV, war - na ja, ganz okay. Und in der Tat sind remakes von remakes immer im doof. Nun sinds mal wieder die "Muckis gegen Pussys".
    Richtig scharf und witzig dagegen in der Tat ist das Original "Iron Ladies", der ja weltweit ein Kultfilm geworden ist, was Schwule im Sport angeht. Den gibts jetzt deutsch synchronisiert aufm Markt und den sollte man sich ansehen!
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#6 Lapushka
  • 24.06.2011, 14:13h
  • Mhmm....pinke Trikots und affektiertes Gehabe und Pussies gegen Muckis.

    Fand ich beim Film Lattenknaller schon nervig, obwohl ich den grundsätzlich lustig fand.
    Aber iiiirgendwann wird das Klischee selbst mir mal langweilig.

    Ich werde ihn mir trotzdem angucken.
    Der Typ auf dem Bild unten ist goil. Ist bestimmt ein 6er oder 8er.

    Ich fände es btw gut, wenn es mal einen schwulen Film mit "männlicher" Thematik geben würde (der keine Buddy-Komödie o.ä. ist) wo Schwul-Sein nicht so extrem im Vordergrund steht, wo es jedenfalls nicht das zentrale Thema oder "Problem" ist.

    Bei den meisten schwulen Filmen, vor Allem bei denen die es ins Kino schaffen, ist schwul das zentrale Thema und vor Allem ganz schrecklich besonders und kompliziert und schwierig, in jedem Fall aber problematisch.
    Und am Ende stirbt am besten noch jemand, so wie in Brokeback Mountain.
    (oder aber der Schwule ist ein lustiger Sidekick)
    ich fände es einfach mal gut, wenn die Homosexualität mal als selbstverständlich dargestellt werden würde und das eigentliche Film-Thema ein ganz anderes wäre.
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#7 jojoAnonym
#8 Lapushka
  • 24.06.2011, 16:05h
  • Antwort auf #7 von jojo
  • Ok, das stimmt.

    Und ein genderqueerer Typ der sich selbst als Lesbe sah war auch dabei^^

    Trotzdem wurde auch da ziemlich mit Stereotypen gespielt.
    Was für eine Komödie ja grundsätzlich ok ist, aber trägt halt nicht unbedingt dazu bei, gewisses Klischee-Denken aufzuweichen.
    Auch wenn es immerhin mehr Stereotypen gab als nur die "Standard-Tucke" die ja bei vielen Leuten stellvertretend für "diese Schwulen" steht.

    Am lustigsten fand ich wie er in der BVB Fanbar seine Flyer verteilt hat
    Muss mir den Film mal wieder angucken.
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#9 danoAnonym
  • 24.06.2011, 16:57h
  • solange die mehrheit der filme in denen es um schwule geht voll ist mit puschelschwingenden tunten, wundert es mich nicht das vorurteile weiter existieren und pubertierende jungs die diesem klischee nicht entsprechen probleme haben sich zu outen weil sie sich mit dem was angeblich typisch schwul ist nicht identifizieren können.
    ab und zu mal sind klischees über schwule in filmen ganz witzig, aber wenn es fast immer das gleiche bild ist wirkt es diskriminierend.
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#10 gay teacherAnonym
#11 jojoAnonym
  • 24.06.2011, 18:04h
  • Antwort auf #8 von Lapushka
  • "Trotzdem wurde auch da ziemlich mit Stereotypen gespielt."

    ja, klar. so ist das in den meisten komödien. dafür sind klischees doch da, oder?

    und hier gab es NUR stereotypen, auch und erst recht unter den heteros. in dem fall finde ich es völlig okay.

    stereotypenfrei war aber immerhin die hauptrolle. oder hat in dem fußballspielenden bäckersjungen auch irgendjemand ein klischee entdeckt? hat er vielleicht zu oft jeanskleidung getragen?
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#12 Lapushka
  • 24.06.2011, 18:45h
  • Antwort auf #11 von jojo
  • Ja war schon ok.
    Nur ich finde, es ist bei schwulen Filmen eher Regel als Ausnahme und macht es dann oft schwer, einen wirklichen Zugang zu der Figur über ihren Charakter zu bekommen.
    Und das macht es schwer für Leute die sich damit nicht "auskennen", von ihrem "Diese Schwulen"-Wetbild wegzukommen zu einer differenzierteren Sichtweise.
    Schwul bleibt dann weiterhin ein "Stempel".

    Boy Culture (ok, der eine Mitbewohner nicht^^) oder Brokeback Mountain empfand ich da als positive Ausnahme.
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#13 eMANcipation*Anonym
  • 24.06.2011, 19:14h
  • Antwort auf #11 von jojo
  • Von einem Schwulen erwarte ich allerdings, dass er heterosexistische Klischees nicht einfach unter der Rubrik "so ist das eben" einordnet, sondern sie immer und überall ächtet und zurückweist.

    So "witzig" du solche Darstellungen finden magst - ich kenne homosexuell empfindende Jungs, für die genau das jedes Mal ein verletztender Stich ist und die exakt deswegen so große Probleme mit ihrem inneren wie äußeren Coming-out haben.

    Deshalb muss es uns darum gehen, Klischees und Stereotype, die sich auf die bekannten, gesellschaftlich diskriminierten Identitätsmerkmale beziehen, und die einzig und allein der Stigmatisierung dienen, in jeder noch so vermeintlich harmlosen Verpackung als genau die Verletzungen und Diskriminierungen zu benennen, die sie zweifellos darstellen.

    Wer nicht anders "witzig" sein kann und nicht auf andere Weise "Komödien" produzieren kann, als billigste Sexismen oder Rassismen zu bedienen, gehört außerdem zu den völlig Talentfreien und Unkreativen.
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#14 jojoAnonym
  • 24.06.2011, 20:14h
  • Antwort auf #13 von eMANcipation*
  • ich ordne heterosexistische klischees keineswegs generell unter "so ist das eben" ein.
    in anderen fällen bin ich der erste, der gegen bösartigen und abwertenden klischee-einsatz auf die barrikaden geht.

    in diesem konkreten filmzusammenhang aber bewerte ich diese klischees als harmlos, weil sie erstens von einer grundsätzlich wohlwollenden und sogar liebevollen haltung getragen sind und weil zweitens alle anderen rollen mit einem ebensolchen leichten spott behandelt werden. die einzige wirklich unsympathische figur in diesem film ist (wie du bemerkt haben wirst, wenn du den film gesehen hast) der homophobste hetero des dorfes.

    ich finde es unfair von dir, wie du immer wieder eine gleichgültigkeit, unsensibilität und undifferenziertheit in meine aussagen hineinliest, die da wirklich nicht drinsteckt.
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