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Kommentare zu:
Mit Gottes Mobile gegen antischwules Stammtischgeschwätz


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 GeorgFalkenhagenProfil
  • 06.07.2011, 16:43hBremen
  • "... können beide Seiten gemeinsame Ziele entdecken und sich z.B. energisch dafür einsetzen, dass Homosexuelle nicht diskriminiert werden ..."

    Huch, was soll das denn für ne eigenartige Koalition werden? Bereuen Sie jetzt etwa Ihre unseligen Worte von übervorgestern, Exzellenz?

    Zu schön um wahr zu sein. Denn so lange jemand sagt, dass meine Liebe nicht von Gott sei, lügt er und lästert ihm. Wir erkennen die Menschen nicht nur an ihren Taten, sondern auch an den Worten, die sie taten ...
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#3 yomenAnonym
  • 06.07.2011, 17:07h

  • das mit dem mobilefaden hab ich noch nicht gecheckt. der hält alles zusammen-richtig?

    is ja nurn gleichnis, versteh ich.

    woraus isn der? göttliche seide? stahl? kryptonit???

    mit diesen stories werden wahrheiten suggeriert, die hirngespinnste sind!
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#4 FloAnonym
  • 06.07.2011, 17:21h
  • Toll, die Kirche verdammt nicht den keuschen Schwulen, aber sehr wohl den Schwulen, der tatsächlich liebt oder gar schwulen Sex hat.

    Als schwuler Mann will auch einen Partner lieben. Und als gesunde Erwachsene wollen wir auch unsere Liebe körperlich ausdrücken.
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#5 MarekAnonym
  • 06.07.2011, 17:33h
  • Es ist völlig klar, warum die Katholen nicht wollen, dass wir Sex haben:

    Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Sex genauso ein Grundbedürfnis des Menschen ist, wie Essen, Trinken und Schlafen.

    Wer auf Sex verzichtet, riskiert psychische oder gar körperliche Schäden. Und Kranke und Gestörte lassen sich halt leichter lenken, führen und manipulieren.

    Deswegen ist die Kirche gegen schwulen Sex, genauso wie gegen Kondome, Pille, Selbstbefriedigung, etc.
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#6 FinnAnonym
  • 06.07.2011, 18:00h
  • Das Mobile des katholischen Hasses, der katholischen Manipulationen und der katholischen Volksverdummung kann ruhig mal endlich ein wenig ins Wanken geraten...
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#7 bastapapsta
  • 06.07.2011, 18:37h
  • "Nicht der homosexuelle Mensch werde diskriminiert, sondern dessen "homosexuelle Handlungen" seien nicht in Ordnung. Wegen des "Naturrechts", wegen diverser Bibelstellen, die dieses Naturrecht unterstreichen würden und natürlich, weil es ja keinen gottgewollten Nachwuchs geben könne beim "Geschlechtsakt"."

    Die katholische Kirche & ihre Hassprediger wie Meissner sind diejenigen, die am wenigsten verstanden haben was Jesus gesagt hat und die Bibel lässt insbesondere im Alten Testament homo freundliche Deutungen zu. Die Schwulen bzw. lesbenfeindliche Auslegung der Bibel ist die eigene Einbildung der katholischen Kirche bzw. des Katechismus. Ausserdem ist nicht erwiesen, dass es Jesus Worte sind, die in dieser Bibel stehen.

    "Aber, der Herr Kardinal reicht uns dennoch die Hand. Die kleinen Meinungsverschiedenheiten wegen eines Mobiles sollten uns nicht trennen, meint er: "Auch wenn ein Homosexueller die kirchliche Sicht nicht uneingeschränkt übernehmen will, können beide Seiten gemeinsame Ziele entdecken und sich z.B. energisch dafür einsetzen, dass Homosexuelle nicht diskriminiert werden, dass abfällige Äußerungen über Homosexuelle aus unserer Alltagssprache verschwinden und dass Stammtischgeschwätz seiner Plattheit überführt wird. I"

    Das ist so, als wenn man jemandem ne Pistole an den Kopf hält und ihm gleichzeitig sagt, dass man ja trotzdem gemeinsame produktive Sachen machen könne.Aber, der Herr Kardinal reicht uns dennoch die Hand. Die kleinen Meinungsverschiedenheiten wegen eines Mobiles sollten uns nicht trennen, meint er: "Auch wenn ein Homosexueller die kirchliche Sicht nicht uneingeschränkt übernehmen will, können beide Seiten gemeinsame Ziele entdecken und sich z.B. energisch dafür einsetzen, dass Homosexuelle nicht diskriminiert werden, dass abfällige Äußerungen über Homosexuelle aus unserer Alltagssprache verschwinden und dass Stammtischgeschwätz seiner Plattheit überführt wird. Aber, der Herr Kardinal reicht uns dennoch die Hand. Die kleinen Meinungsverschiedenheiten wegen eines Mobiles sollten uns nicht trennen, meint er: "Auch wenn ein Homosexueller die kirchliche Sicht nicht uneingeschränkt übernehmen will, können beide Seiten gemeinsame Ziele entdecken und sich z.B. energisch dafür einsetzen, dass Homosexuelle nicht diskriminiert werden, dass abfällige Äußerungen über Homosexuelle aus unserer Alltagssprache verschwinden und dass Stammtischgeschwätz seiner Plattheit überführt wird. Stammtischgeschwätz Ist zB., wenn man sagt, dass alle Kunst, die nicht christlich sei "entartete Kunst" sei. So etwas ist dummes Stammtischgeschwätz und dazu noch schön braun.
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#8 SexAnonym
  • 06.07.2011, 18:43h
  • Antwort auf #5 von Marek
  • Ganz so ist es nicht, man sollte schon bei der Realität bleiben wenn man etwas, zurecht, kritisiert.
    In unserer Gesellschaft ist alles dermaßen sexualisiert das fast nichts mehr ohne im Zusammenhang mit Sex steht. Selbst in den Nachrichten machen Meldungen über Vergewaltigungsvorwürfe und Affären mehr Schlagzeilen als politisch wirklich relevante Themen der Person, wie Wirtschaftsverbrechen, obwohl zweiteres viel gewichtiger für die berufliche zukünftige Situation der Person sein sollte.
    Unsere westliche Gesellschaft verfälscht den Eindruck das alles immer nur um Sex geht, dabei macht Sex nur einen Teil im Leben aus und wird meiner Meinung überbewertet.

    Sex ist natürlich lebenswichtig, sonst gebe es uns Menschen und die meisten Tierarten nicht, aber für den einzelnen Menschen ist Sex zwar ein wichtiges Bedürfnis, kommt aber erst nach Nahrung, Sicherheitsbedürfnis etc.
    Das ist ja auch logisch, bei Entzug von Essen und Trinken geht es schnell ums Überleben, mit Sexentzug kann jeder länger klar kommen.

    Befriedigung der Bedürfnisse sind in dieser Reihenfolge wichtig:

    1. Körperliche Existenzbedürfnisse: Atmung, Schlaf, Nahrung, Wärme, Gesundheit, Wohnraum, Kleidung, Bewegung

    2. Sicherheit: Recht, Schutz vor Gefahren, Absicherung, Unterkunft

    3. Soziale Bedürfnisse (Anschlussmotiv): Familie, Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe, Intimität, Sex, Kommunikation

    3.Anerkennungsbedürfnisse: Höhere Wertschätzung durch Status, Respekt, Anerkennung, Wohlstand, Geld, Einfluss, Erfolge, mentale und körperliche Stärke

    4. Selbstverwirklichung: Individualität, Talententfaltung, Perfektion, Selbstverbesserung

    Beachtlich ist das bereits der 2. genannte Punkt ( Schutz vor Gefahren) von der katholischen Kirche gebrochen wird und zwar weil in vielen christlich geprägten Ländern Homosexuelle und andere Minderheiten nicht vor lebensbedrohlichen Gefahren geschützt werden, ganz im Gegenteil.

    Es geht also um mehr als "nur" um Sexualität.
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#9 petrAnonym
#10 FlorianAnonym
  • 06.07.2011, 19:18h
  • Schade. Warum seid ihr alle so voll Hass? Es muss niemand die katholische Kirche mögen und umgekehrt muss die katholische Kirche nicht jeden mögen, aber warum ist da so viel Hass im Spiel?

    Es wird ja durchaus zurecht kritisiert, dass die katholische Kirche nach wie vor (unter anderen) Lesben, Schwule, Bisexuelle und allgemein Menschen mit abweichender sexueller Identität diskriminiert. Aber die katholische Kirche ist nun mal eine sehr träge Institution und bewegt sich nur langsam. Man bedenke, dass Hexenverbrennungen im Mittelalter noch üblich waren. Zu Zeiten des Dritten Reichs wurde der Antisemitismus unterstützt. und auch noch nach dem zweiten Weltkrieg wurden beispielsweise uneheliche Kinder ("Bastarde", "Hurensöhne", etc.) von der katholischen Kirche schlechter behandelt, obwohl sie für Ihre Lage am wenigsten verantwortlich sind.

    Ich bin froh, dass Kardinal Meisner – oder zumindest seine Pressestelle – sich ausdrücklich dafür stark macht, dass nicht mehr schlecht über homosexuelle Menschen geredet wird. Jetzt wäre es eigentlich an uns, das mit Zustimmung und Wohlwollen zu quittieren – selbstverständlich ohne von unserer Forderung nach Gleichberechtigung abzurücken. Der Zynismus des Artikels und der Hass in diesen Kommentaren allerdings setzt auf das alte aber meiner Meinung nach nicht bewährte Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Die katholische Kirche ist – zumindest offiziell – schon weiter und setzt auf Nächstenliebe. Wer wirklich ein Interesse daran hat, sich mit der Kirche zu versöhnen oder Einfluss auf sie zu nehmen, sollte zumindest daran denken.

    Ich hoffe der Autor dieses Artikels und vielleicht der ein oder andere Kommentarschreiber liest sich das hier zumindest durch und denkt darüber nach.

    Florian
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#11 LorenProfil
  • 06.07.2011, 19:41hGreifswald
  • Der Kölsche Kardinal liefert hier schon mal die Blaupause für das Gespräch des LSVD mit seinem "Ziehsohn" Woelki. Wie stromboli so schön sagt:
    "hartholz". Mal sehen, ob die LSVDler sich dann als Dünnbrettbohrer erweisen werden. Es würde mich nicht wundern.
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#12 stromboliProfil
  • 06.07.2011, 19:46hberlin
  • na und.. mobile sind von menschen geschaffene konstrukte , kein irgendwie geartet göttliches spielzeug.
    Schneidet man die schnüre durch , wird logischer weise ein neues gebaut.. das ist lauf der evolution , wenn schon in bildern sprechend.
    Das mobile an dem wir dank konstrukteur christensekte baumeln und von altersgreisen oberstrippenziehern zum agieren gebracht werden, ist überreif für den mülleimer der geschichte...
    Ich - WIR brauchen keine puppenspieler, keine fädenzieher, keine einflüsterer, die uns unsinn über den sinn des lebens erzählen.. und schon gar keine manipulateure , die uns vorgaukeln ,mehr über das wesen der welt zu wissen als andere; religion macht dumm!
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#13 Ad AbsurdumAnonym
  • 06.07.2011, 19:59h

  • Werter Kardinal Meisner
    Für unsere gläubigen Katholiken hier im Forum möchte ich ihnen eine sexualtechnische Frage stellen. Stellen Sie sich vor, zwei Schwule holen sich zwecks Samenspende gegenseitig einen runter. Vielleicht ficken sie sich sogar. Mit dem aufgefangene Samen wird danach eine keusche kath. Mutter bestäubt. Dieser sexuelle Akt dient also eindeutig nur um neues katholisches Leben zu zeugen. Wie bei verheirateten Heteros geht es also nicht um das verbotene Erleben sexueller Lust. (LOL)
    Wäre diese Zeugung im Namen der katholischen Kirche und damit von Sünde befreit?
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#14 stromboliProfil
  • 06.07.2011, 20:23hberlin
  • Antwort auf #10 von Florian
  • ach komm, der hingestreckte arm zum dialog ist der arm der täter.. die haben KEIN RECHT auf eine solche handlung. denn in ihrem christlichen ethos verbleibend, dann kann nur sühne und buße gegenüber den begangenen verbrechen und ihren opfern ein zeichen sein, dem man seitens der verfolgten mit gedult und kritischer aufmerksamkeit folgt.

    Dann, erst dann, wenn diese seite der "aufarbeitung " abgeschlossen, kann man sich zum dialog auf gemeinsamer augenhöhe treffen!

    Die rkk ist nicht nur träge, sie ist auch verlogen inkonsequent in ihrer selbstkritik...
    der oberstrippenzieher ratzinger spricht beim um vergebung bitten für "von menschen im glauben begangenen irrtümern" ( allein diese wortwahl... der bastard!) gegenüber den indigenen völkern süd und nordamerikas davon, das trotz allen leides, dass so über die menschen kam, diese aber doch auf die frohe botschaft ihrer missionierung gewartet hätten.

    Da braucht man keinen hass , um die abgrundtiefe verachtung dieser kreaturen im namen christi zu durchschauen.
    Deshalb auch kein handreichen zur versöhnung!
    Wir selbst, die lebenden können sich verarschen lassen, aber die zuvor zu grunde gerichteten nachträglich noch mal der häme und selbstgerechtigkeit religiöser glaubenskrieger auszuliefern .. NIE!
    Überlassen wir das christlich empfindenden schwulen, die bar jeglichen bewusstseins von zusammengehörigkeit sind, mit ihnen will ich auch nicht in einen topf geworfen werden!

    Ps.: wenn du nächstenliebe so verstehst, dass zwar der homosexuelle teil der sekte sein darf aber nicht das ausleben , dann hast DU ebenfalls nichts begriffen!
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#15 yomenAnonym
  • 06.07.2011, 20:33h
  • Antwort auf #10 von Florian
  • entschuldige florian, aber mein selbsthass geht nicht weit genug, dass ich es anderen organisationen erlaube, mich als minderwertig zu deklarieren!!!

    ich bin nicht buddha, jesus (der historische und nicht der missbrauchte) und in keinster weise erleuchtet. aber mündig bin ich!

    und so nehme ich mir das recht raus, gegen jeden in schärfster form zu opponieren, der mich in meiner würde angreift!
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#16 HmmAnonym
  • 06.07.2011, 20:33h
  • Antwort auf #10 von Florian
  • Ich habe kaum Ahnung von Religionen gebe ich zu und halte mich bei Diskussionen mit religiösen Themen deshalb meist zurück.
    Aber ich schreibe mal meine Meinung.
    Ich habe nichts gegen religiöse Menschen und kann auch verstehen was sie am Glauben reizt. Im Endeffekt ist es die Angst vor der Endlichkeit des eigenen Lebens und man hofft das da noch etwas kommt nach dem Tod. Wenn Angehörige von mir sterben beneide ich religiöse Menschen weil sie diesen inneren Glauben haben das man sich irgendwann wieder sieht. Wo ist sonst der Sinn im Leben falls es nur dieses eine, endliche Leben gibt?
    Deshalb finde ich es verständlich das Menschen trost im Glauben suchen.
    Was mich aber sehr stört ist das sich Religionen an längst überholte Thesen klammern. Warum wird die Bibel nicht erneuert und nimmt Bezug auf bewiesene Erkenntnisse aus der Wissenschaft ( Aufbau des Universums, Entwicklung der Erde und des Lebens...)?
    Man weiß ja nicht was vor dem Universum war, wie das erste Molekül entstanden ist. Vielleicht gibt es wirklich etwas spirituelles was wir Menschen nicht begreifen können das die Entwicklung des Lebens ausgelöst hat. Dort sollten Religionen ansetzen wenn sie ernst genommen werden wollen.

    Wenn ich die Bibel aufschlage und es steht dort etwas von "in 7 Tagen wurde die Erde erschaffen" ist es kein Wunder das moderne Menschen mit diesem Märchenbuch rein gar nichts anfangen können. Schlimmer sind dann noch Bibelzitate die eindeutig gewaltverherrlichend sind gegen "ungläubige" Menschen! Wieso stehen die heute noch in einem Buch welches der gläubigen Menschen als Leitbuch dienen soll?
    Relgiöse Menschen sagen die Bibel ist Interpretationssache, aber das alleine reicht doch nicht intolerante und absolut unzeitgemäße Sätze stehen zu lassen!
    Immerhin gibt es noch genug Priester die sich auf Bibelzitate beruhen um damit ihrer Intoleranz Ausdruck zu verleihen und deswegen gibt es auch noch soviele ungebildete Menschen die das für bare Münze nehmen was in dem Buch steht.
    Der deutsche Staat hat auch nicht mehr die selben Gesetze wie vor 2000 Jahren! Wichtige Institutionen wie Politik, Staat, ( und auch sollte es bei der Kirche so sein!) müssen ständig reformiert werden um in einer toleranten Gesellschaft anerkannt werden zu können.
    Aber solange sich die Kirche nicht in sich selber öffnet und "kernsaniert" ist es nicht möglich das sie von mir ein Entgegenkommen erwarten kann.
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#17 stephan
  • 06.07.2011, 20:43h
  • "Auch wenn ein Homosexueller die kirchliche Sicht nicht uneingeschränkt übernehmen will, können beide Seiten gemeinsame Ziele entdecken und sich z.B. energisch dafür einsetzen, dass Homosexuelle nicht diskriminiert werden, dass abfällige Äußerungen über Homosexuelle aus unserer Alltagssprache verschwinden und dass Stammtischgeschwätz seiner Plattheit überführt wird. Ich denke, das wären lohnende Ziele."

    Da sehe ich jetzt zwei Möglichkeiten, um diese Aussage mit Sinn zu füllen:

    a. Neben allen Sonderrechten der Kirche fordert Herr Meisner auch das Exklusivrecht zum Diskriminieren von LGBTs für die Kirche ... oder was will er sagen? Etwa: Nur Männer mit Kleid und fortgeschrittenen Alter dürfen gegen unsere Rechte wettern!?!

    b. Herrn Meisners intellektuelle Ausstattung reicht nicht hin, um zu begreifen, wie diskriminierend die Verlautbarungen der rkK gegen die schwule Ehe, gegen die Gleichstellung der Partnerschaft, gegen das Adoptionsrecht etc. sind. Darunter fallen ja auch etliche seiner Aussagen aus der Vergangenheit!

    Mir bleibt - nachdem ich mir über die Schlechtigkeit dieses Menschen klar bin - nur die Frage: Ist der auch blöd?
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#19 peters dömchenAnonym
  • 06.07.2011, 21:18h
  • Antwort auf #13 von Ad Absurdum
  • "Wäre diese Zeugung im Namen der katholischen Kirche und damit von Sünde befreit?"

    ja mein sohn, wenn alles unter beobachtung gläubiger katholiken stattfindet die den samen nach eurem vollzogenem akt eigenhändig auffangen und aufpassen das nichts vom wertvollen lebenssaft verschüttet wird darf es so geschehen.
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#20 daVinci6667
  • 06.07.2011, 21:22h

  • Antwort an #10 Florian
    Du fragst erst warum hier soviel Hass sei und schreibst danach selber folgendes: Man bedenke, dass Hexenverbrennungen im Mittelalter noch üblich waren. Zu Zeiten des Dritten Reichs wurde der Antisemitismus unterstützt. und auch noch nach dem zweiten Weltkrieg wurden beispielsweise uneheliche Kinder ("Bastarde", "Hurensöhne", etc.) von der katholischen Kirche schlechter behandelt, obwohl sie für Ihre Lage am wenigsten verantwortlich sind.
    Ist das nicht Antwort genug? Reichen diese und andere Taten dazu nicht aus um diese "Kirche" als kriminelle Organisation zu verbieten nicht aus? Dazu kommt noch nur als Beispiel 1000fache Kinderschändung nur im letzten Jahrzehnt hinzu) Ich würde es im übrigen nicht als Hass bezeichnen. Die Frage ist viel mehr, ob solches Millionenfaches grausamstes teuflisches Unrecht je verziehen werden kann! Ich vermute sowieso dass diese "Kirche" deshalb soviel von Verzeihen und Vergeben schwafelt, da sie selber die größten Verbrechen in der Menschheitsgeschichte begangen hat und sich dabei perfiderweise noch auf Gott beruft. Da du an Gott glaubst, müsste deine Frage vielleicht lauten, ob Gott/Göttin der RKK verzeiht und wenn du selber dieser angehörst, ob du dich nicht selbst durch deine Mitgliedschaft teilweise mitschuldig machst!
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#21 jojoAnonym
  • 06.07.2011, 23:29h
  • Antwort auf #10 von Florian
  • ich habe mir die vorigen kommentare noch einmal durchgelesen und frage mich: wo genau entdeckst du da "hass"? ich lese sarkasmus, kritik, ironie und spott. aber hass?

    deine argumentation, man solle dieser kirche das bisschen homophobie doch nachsehen, da sie ja vor kurzem noch hexen verbrannt, den holocaust mitverursacht und uneheliche kinder diskriminiert habe, ist völlig absurd. wird eine unheilvolle organisation dadurch irgendwie besser, dass sie früher noch viel schlimmeres unrecht verursacht hat? was ist denn das für eine krude logik? oder ist das jetzt sarkasmus deinerseits?

    "Ich bin froh, dass Kardinal Meisner – oder zumindest seine Pressestelle – sich ausdrücklich dafür stark macht, dass nicht mehr schlecht über homosexuelle Menschen geredet wird."

    dass er genau dies im selben moment tut, fällt dir wirklich nicht auf?

    "Die katholische Kirche ist – zumindest offiziell – schon weiter und setzt auf Nächstenliebe."

    wo?

    "Wer wirklich ein Interesse daran hat, sich mit der Kirche zu versöhnen oder Einfluss auf sie zu nehmen, sollte zumindest daran denken."

    versöhnung setzt eine kommunikation auf augenhöhe voraus. die wird aber von seiten der katholischen kirche verweigert. sie setzt außerdem reue des unrechttäters voraus. auch das ist nicht gegeben.

    wie kann man sich nur dermaßen naiv von ein paar schönen worten einlullen lassen?
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#22 jojoAnonym
  • 06.07.2011, 23:43h
  • Antwort auf #7 von bastapapsta
  • "die Bibel lässt insbesondere im Alten Testament homo freundliche Deutungen zu"

    das ist vollkommen unerheblich.

    die kernfrage ist hier nicht, wie man diese texte deuten soll. die kernfrage, die leider zu selten angesprochen wird, besteht darin, weshalb die texte eines aggressiv-kriegerischen hirtenstammes der bronzezeit überhaupt irgendeine rolle für unser heutiges leben spielen sollten.

    kannst du es mir erklären?
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#23 JadugharProfil
  • 07.07.2011, 04:14hHamburg
  • In der Bibel ist vieles widernatürlich!
    Es gibt in der Natur viele Mechanismen, die gegen eine Fortpflanzung streben. So müßten diese Geistlichen Bananen verdammen, einige Zwitterarten, sterile Nachkommenschaft bei Hybriden usw. Laut Bibel hat Gott die Menschen erschaffen als Mann und Frau, Zwitter haben keinen Platz da, aber die gibt es auch!
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#24 bastapapsta
  • 07.07.2011, 10:29h
  • Antwort auf #22 von jojo
  • Nun ja, ich bin auch nicht allwissend, aber ich kann versuchen, dir meine Einschätzung zu erklären.

    So wie erleuchtete Meister sagen oder sagten, ist die Wahrheit von solch einer Größe, von einer solchen Dimension, dass sie sich nicht in Worte fassen lässt. Man weis auch in der Tat nicht, ob es Jesus, Mohammeds, Buddhas Worte waren, die in der Bibel, im Koran und so weiter stehen. Würden diese Erleuchteten Meister sehen, was ihre Anhänger in ihrem Namen mit Rechtfertigungsversuchen durch diese Schriften auf der Welt für Leid anrichteten und anrichten, würden sie ( wenn sie noch einmal zurück kommen könnten) wahrscheinlich all diese Schriften verbrennen, nicht zwingend, weil die Schriften schlecht wären sondern, weil ihre Anhänger nichts von dem verstehen, was diese erleuchteten Meister einmal als Botschaften für ein friedliches, nachhaltiges Zusammenleben hinterlassen haben. Insbesondere die katholische Kirche und der Katechismus haben von Jesus Worten nicht das Geringste verstanden. Sie haben einen Katechismus geschaffen, den Geistliche studieren und sich aufgrund diesen ( falschen) Wissens einen Namen machen.

    Ich bin kein Christ, auch wenn man mir einmal in der katholischen Kirche die Taufe bzw. Kommunion aufgezwungen hat. Ich sage nur, dass man diese Schriften auch anders deuten kann als ihre Anhänger dies tun. So wie sich im namen der Religion ( auch des Christentums ) Kriege geführt werden, so haben es sich diese erleuchteten Meister keinen falls gewünscht. und auch oder insbesondere Kardinal Meissner hat die Botschaft von Jesus nicht verstanden, sonst würde er nicht in dessen namen Soldatenmessen abhalten, in denen er den Krieg absegnet.

    Hier ein Aufruf zu einer Gegendemo zu einer meißnerischen Soldatenmesse:

    "Soldatengottesdienst 2008
    10. Januar | 8 Uhr | Kölner Dom

    Kommt zum Vorbereitungstreffen!
    Do 3.1. | 20 Uhr | Allerweltshaus Köln | Körnerstr.

    Fanatische Feldzüge gegen Abtreibung und Homosexualität, das Verbot multireligiöser Schulgottesdienste, die mehrfache Verharmlosung des Holocaust und nicht zuletzt die segnenden Aufrufe zum ungezügelten Angriffskrieg im Rahmen der jährlichen Soldatengottesdienste zeichnen Kardinal Meisner als „notorischen geistigen Brandstifter“ aus.

    In Köln, dem größten Bundeswehrstandort, schwört der Glaubenskrieger jedes Jahr mehr als tausend Soldatinnen und Soldaten auf seine Interpretation der aktuellen „verteidigungs“-politischen Richtlinien ein. Zu dieser christradikalen Weihung aktueller Kriegseinsätze versammelt sich mittlerweile eine ganze Riege getreuer Schäfchen aus der Verteidigungs- bzw. Angriffsprominenz der Bundeswehr.

    Gerüstet mit der jährlichen Segnung ist der deutsche Soldat als erneuter Angriffskrieger über jeden Vorwurf erhaben, denn nur "Menschlichkeit ohne Gottesglauben verkommt in Brutalität." Konkreter: "Einem Gott lobenden Soldaten kann man guten Gewissens Verantwortung über Leben und Tod anderer übertragen, weil sie bei ihm gleichsam von der Heiligkeit Gottes mit abgesegnet sind." So reiht sich der Predigtspruch aus dem Jahre 1997 als wohl berühmtester Auswurf des Kölner Feldkardinals nahtlos in den kreuzzüglerischen Wortschwall ein: „In betenden Händen ist die Waffe vor Missbrauch sicher“. Ist doch der Soldat, so erkannte der Militarist Meisner aufgrund höherer Eingebung bereits1993, "als Inbegriff der strafenden Gerechtigkeit die letzte Möglichkeit, das Böse im Menschen zu bannen." Soldaten sind "Verkünder der Wahrheit des Friedens". Die Wahrheit des meisnerschen Friedens lautet dabei ganz unverhohlen Krieg. (...)"

    Keine dieser Schriften lässt sich als wahr erweisen, allerdings lassen diese Schriften mitunter einen anderen oder auch gegenteiligen Deutungsspielraum, auf dessen Grundlage ( wenn die Anhänger es denn endlich mal verstehen würden ) ein positives, friedliches Zusammenleben geschaffen werden könnte.

    im Endeffekt beweisen lässt sich nicht, auch der Atheismus ist möglicherweise der richtige Weg.Ich denke, es gibt eine Göttlichkeit ( meine Einschätzung) und ich versuche diese durch Meditation zu erkennen. Mein Weg, den ich aber nicht zur Norm aller Dinge erhebe.

    Was ich hier nur immer wieder kritisiere, ist dass Hassprediger wie Kardinal Meissner ihre "Werte", ihre eigene Auslegung der Warheit zur Norm auch für anders oder nichtgläubige erheben und immer noch versuchen zB. die rechtliche und komplette Gleichstellung von eingetragenen Partnerschaften zu verhindern.
    Das ist destuktives Machtgehabe, genauso wie moderne Kunst als "entartet" abzuwerten, mit Begriffen, die brauner nicht sein können.

    Die Demokratie ist in der Pflicht, sogenannte "Würden"träger endlich darauf hinzuweisen, dass jedes Individuum sein recht auf seine eigene Art zu leben oder auch zu glauben hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 GolemProfil
  • 07.07.2011, 10:46h-
  • Hmmmmm. Wenn ein Pfaffe ein Kind vergewaltigt, wird seine Sünde dann noch größer oder eher kleiner, wenn er dabei ein Kondom benutzt? Ich meine, mal so aus der Sicht dieses "göttlichen Naturrechts" gefragt...
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#26 userer
#27 carolo
  • 07.07.2011, 11:46h
  • Und auch hier wieder der Hinweis: "Kardinal" ist kein Adelstitel.

    Daher "Ottokar Graf Hümpfenplitz", aber "Kardinal Joachim Meisner".

    Wir wollen dieses ...... ja nicht auch noch adeln.

    Ralf
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#28 tobiAnonym
  • 07.07.2011, 12:33h
  • @marek

    "Befriedigung der Bedürfnisse sind in dieser Reihenfolge wichtig:

    1. Körperliche Existenzbedürfnisse: Atmung, Schlaf, Nahrung, Wärme, Gesundheit, Wohnraum, Kleidung, Bewegung

    2. Sicherheit: Recht, Schutz vor Gefahren, Absicherung, Unterkunft

    3. Soziale Bedürfnisse (Anschlussmotiv): Familie, Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe, Intimität, Sex, Kommunikation

    3.Anerkennungsbedürfnisse: Höhere Wertschätzung durch Status, Respekt, Anerkennung, Wohlstand, Geld, Einfluss, Erfolge, mentale und körperliche Stärke

    4. Selbstverwirklichung: Individualität, Talententfaltung, Perfektion, Selbstverbesserung"

    Gut auf den Punkt gebracht! So ähnlich zumindest werden die Grundbedürfnisse des Menschen sehr oft zusammen gefasst. Problem jetzt ist: Homo"sexuelle" machen fast ihre ganze Bedürfnisbefriedigung an der Befriedigung ihrer sexuellen Wünsche auf der einen Seite, und an ihrem Kampf gegen vermeintliche Diskriminierung auf der anderen Seite fest. Das widerspricht jedem gesunden Bild des Menschseins, das widerspricht der WHO-Definition über gesunde Sexualität - und macht letztlich die Diskussion hier und andernorts so unendlich arm.

    Deshalb können "Bewegungsschwestern" - wie sie sich so gern nennen - keinen differenzierten Dialog führen, müssen querulatorisch nach Aussagen suchen, die eine irgendwie geartete Abwertung enthalten könnten, greifen ihrerseits zu einer Sprache, die zwischen faschistisch-totalitär, einstudierter Opferrhetorik und Stammtisch mäandert - um sich abseits des erwachsenen realen Dialogs an den Orten ihrer Selbstdarstellung zu bestätigen, dass sie selbst ganz wunderbare Menschen sind, die doch nur Liebe suchen.
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#29 jojoAnonym
  • 07.07.2011, 15:09h
  • Antwort auf #24 von bastapapsta
  • erst mal danke für deine ausführliche antwort. ich möchte darauf noch einmal eingehen.

    "So wie erleuchtete Meister sagen oder sagten, ist die Wahrheit von solch einer Größe, von einer solchen Dimension, dass sie sich nicht in Worte fassen lässt."

    dem stimme ich grundsätzlich zu. aber erstens muss man nicht erleuchtet oder auch nur religiös sein, um das zu erkennen, und zweitens geht es hier nicht um die "wahrheit, die sich nicht in worte fassen lässt", sondern um die konkreten fragen, wie wir zusammen leben wollen und welche freiheiten der einzelne mensch haben sollte. zur beantwortung dieser fragen brauchen wir keine mystik und keine alten texte, sondern argumente, die auf der beobachtbaren und beschreibbaren realität gründen.

    den grundsätzlichen fehler, gesellschaftliche normen aus irgendwelchen dubiosen texten herausdeuten zu wollen, umgehen wir nicht, indem wir uns ebenfalls in solche deuteleien hineinsteigern (nur mit anderen vorzeichen), sondern nur, indem wir den grundgedanken, dass andere, angeblich "erleuchtete" menschen für uns schon alles beantwortet und irgendwo hingeschrieben hätten, PRINZIPIELL ablehnen und, wie gesagt, aufgrund von realen argumenten nach eigenen lösungen suchen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#30 bastapapsta
  • 07.07.2011, 17:01h
  • Antwort auf #29 von jojo
  • "sondern um die konkreten fragen, wie wir zusammen leben wollen und welche freiheiten der einzelne mensch haben sollte. zur beantwortung dieser fragen brauchen wir keine mystik und keine alten texte, sondern argumente, die auf der beobachtbaren und beschreibbaren realität gründen."

    In dem Punkt gebe ich dir ja vollkommen Recht, und das hatte ich in dem letzten Kommentar ja auch deutlich gemacht, dass die Demokratie für diese Rechte in den verschiedensten Formen des Zusammenlebens, also auch Männer mit Männern und Frauen mit Frauen.

    Das christliche Fundamentalisten in der CDU dafür verantwortlich sind, dass es immer noch keine rechtliche Gleichstellung der Homo mit der Hetero Ehe gibt, ist ein Armutszeugnis.

    Man kann das gut mit einem Hammer vergleichen, Kardinal Meissner und andere Katholiken benutzen diesen Hammer, um ein Haus zu zerstören, sie wählen die destruktive Nutzung. Es gibt aber auch Leute, die aus der Mystik etwas positives schöpfen ( unabhängig davon, welchem Glauben oder Religiösität sie angehören ). Sie sind auch durchaus in der Lage den Hammer zu nutzen, um ein haus zu bauen. Aber, dies ist die PERSÖNLICHE Angelegenheit eines jeden einzelnen Individuum, eine Gesetz für die Homo Ehe allerdings muss auf demokratischer Grundlage er und bestehen und wenn man Hetero Paaren in der Ehe gewisse Vorteile einräumt, gibt es keine Rechtfertigung diese dann Homo Paaren vorzuenthalten, weil die derzeitig noch bestehende Ungleichbehandlung undemokratisch ist.

    In einer Demokratie sollten nicht Machthaber wie Kardinal Meißner, die meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben über das Leben Anderslebender oder andersgläubiger zu entscheiden.

    Dasselbe was auch für die aktuelle Bundestagsdebatte über Präimplantationsdiagnostik. Nicht irgendwelche fanatischen Christen sollten dies per Gesetz verbieten, sonder jede Mutter muss im Fall des Falles entscheiden, was sie tun will oder auch nicht. Ob die Mutter ihre Entscheidung aufgrund von Glauben oder Intuition entscheidet ist ihre Sache.
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#31 bastapapsta
#32 daVinci6667
  • 07.07.2011, 20:52h

  • @ Tobi
    "Deshalb können "Bewegungsschwestern" - wie sie sich so gern nennen - keinen differenzierten Dialog führen, müssen querulatorisch nach Aussagen suchen, die eine irgendwie geartete Abwertung enthalten könnten, greifen ihrerseits zu einer Sprache, die zwischen faschistisch-totalitär, einstudierter Opferrhetorik und Stammtisch mäandert - um sich abseits des erwachsenen realen Dialogs an den Orten ihrer Selbstdarstellung zu bestätigen, dass sie selbst ganz wunderbare Menschen sind, die doch nur Liebe suchen."

    ???? Und was bist du denn für eine Schwester????
    Vielleicht zu wenig Sauerstoff da drin im Schrank oder welches Insekt hat dich da gestochen???!
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#33 alexander
  • 07.07.2011, 22:55h
  • Antwort auf #28 von tobi
  • jetzt musst du uns nur noch mitteilen, woher du dein "wissen über DIE HOMOSEXUELLEN" beziehst ???????
    ich habe selten so einen unverschämten SCHMARRN gelesen, was fällt dir ein, mit deinen "buchhalterischen weisheiten" ???

    du scheinst wirklich ein kleiner, mieser klugscheisser zu sein, löse doch bitte erst einmal deine persönlichen probleme, bevor du hier einen solchen sermon ablässt !

    mäander wo du willst, du kennst weder stammtische, noch die probleme der opfer, geschweige die damit verbundene rhetorik, schon weil dich in diesem zusammenhang niemand akzeptieren würde, geschweige zur kenntnis nehmen !
    du scheinst der prototyp des schwulen selbsthasses zu sein ?
    gratulation !
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#34 tobiAnonym
  • 07.07.2011, 23:54h
  • @davinci & @alexander

    und habt ihr euch in meinem unaufgeregten Enttrübungsangebot schon selbst einordnen können? Es ist nicht allzu schwer...

    Aber auch zu eurer Beruhigung: ich bin über den Zustand eurer Diskursfähigkeit nicht glücklich - und es wäre mir lieber, ich hätte nicht so sehr recht.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 dobrapivo
  • 08.07.2011, 01:37h
  • Antwort auf #10 von Florian
  • Du fragst wo der Hass her kommt. Ich will es dir erklären.
    Die offene Abscheu, die Empörung, das was du Hass nennst, ist die einzig erwartbare Reaktion auf das was der Herr Kardinal da veranstaltet. Ich empfinde es als absolut wiederlich unter dem Denkmantel des Verständinisses diesen Unsinn abzulassen. Das Muster ist ja bekannt : "Wir haben nichts gegen Homosexuelle, aber wir müssen ihnen doch helfen."
    Wahrscheinlich glauben diese Leute nach Jahren des Selbstbetruges tatsächlich, dass das was mit Nächstenliebe zu tun hat. Wenn ich diese heuchlerische Logik aber mal auf Katholiken anwenden dürfte:
    "Ich habe nichts gegen Christen, aber beten sollen sie bitte so das ich nichts davon mitbekomme. Auch müssen sie es ja nicht jedem unter die Nase halten."
    oder machen wir es krasser:
    "Ich persönliche habe nichts gegen Ausländer. Und nachdem wir sie alle abgeschoben haben, bekämpfen wir den Rassismus an den Stammtischen."

    Die Antwort des Kardinals ist ein uralter Taschenspielertrick fundamentalistischer Christen. Und durch das ganze Süßholz soll der Kern verdeckt werden: Er hasst uns für das was wir tun. Da das was wir tun uns aber auch bestimmt, hasst er auch uns. Da mach sich bitte keiner was vor!
    Und der "Hass" hier im Forum ist ein Zeichen dafür, dass sich nicht jeder gerne Sand in die Augen streuen lässt.
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#36 suspektAnonym
  • 08.07.2011, 08:49h
  • Antwort auf #28 von tobi
  • du hast recht. was du beschreibst ist die verquere selbstgerechttigkeit aus opfersicht.

    da wird der kampf für die gute sache gleichgesetzt mit radikaler verblendung in der eigenen sache.

    grau verschwindet. es ist alles nur noch schwarz oder weiss.

    und jetzt alle: geifer geifer.
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#37 stromboliProfil
  • 08.07.2011, 13:35hberlin
  • Antwort auf #34 von tobi
  • der schritt vomkritisieren der selbstgerechten hin zum selbstgerecht sein ist bisweilen sehr kurz!
    Unaufgeregt ist was anderes!

    Wie wärs mal mit dem versuch dich einzudenken:
    "Opferrhetorik und Stammtisch mäandert - um sich abseits des erwachsenen realen Dialogs an den Orten ihrer Selbstdarstellung zu bestätigen, dass sie selbst ganz wunderbare Menschen sind, die doch nur Liebe suchen."
    lol..
    !ch will das mal als kernsatz deiner überzeugung deuten, weil ansonsten kein hinweis darauf zu finden ist, was du anderes zu nachdenken anbietest.

    Welchen differenzierten dialog führt man mit seiner personifizierten negation?

    Sicher, es bedarf ständig des nachweises der erhobenen vorwürfe, was im laufe zur opferretorik erstart.
    Aber wiederholung dient auch der verfestigung historischer erfahrung, die erst dann erlösung durch veränderung der bestehenden umstände erfährt, wenn die eigene geschichte sich in unseren köpfen verfestigt hat.
    Bis in die 70ziger gabs nur michelangelo, alexander oder den david auf dem nachttischchen , der dem gewöhnlichen homosexuellen ein gefühl von erinnerung.. zugehörigkeit vermittelte.
    Spurensuche ist also wichtig nicht nur um uns das fehlende rückgrat zu stärken, sondern um zusammenhänge zu verstehen.

    Beweis mir eine veränderung seitens der rkk-religion, die dir belegt, dass die mahnung (!) vor ihrem einfluß nicht mehr notwendig sei... .

    Das die "diskussion darüber verarmt", ist kein einseitiges schuldverhalten der verfolgten!
    Hier gilt es ross und reiter benennen. Auch wenn die wiederholung nervt!
    Wir haben uns teil- vereinnahmen lassen, was es nun schwer macht jenseits der "angebotenen sicherheiten" positionen zu beziehen die diese womöglich in frage stellen.
    Wie gewonnen so zerronnen.. die warner vor der klüngelei mit der "hochpolitik" zeigt folgen!

    " "Homo"sexuelle" machen fast ihre ganze Bedürfnisbefriedigung an der Befriedigung ihrer sexuellen Wünsche auf der einen Seite, und an ihrem Kampf gegen vermeintliche Diskriminierung auf der anderen Seite fest. Das widerspricht jedem gesunden Bild des Menschseins, das widerspricht der WHO-Definition über gesunde Sexualität " "
    Das ist auch die definition der kirchen, die fordert das sexualität sich unterzuordnen habe.. und gesunde sicht:
    wer in der WHO bestimmt , was gesund ist.
    Und ist deren gesund, auch mein gesund.. etc...
    Sollte es so wie von dir beschrieben sein.. scheiß drauf!
    Dann muss eine neue definition her die nicht vom "gesunden " ausgeht, sondern von dem ,was jeden einzeln in gegenseitigkeit glücklich macht.

    Gesunde sexualität ist die, die ohne zwänge und einschränkungen ausgelebt werden kann, andernfalls wird sie krank machen.. , nicht aber umgekehrt krank ist, weil sie ein repressionsfreies entfalten fordert!

    Das ist reaktionäres sexualdenken, in dem sexuelles, egal welcher ausführung, deutungen untergeordnet wird , deren herkunft erst mal erforscht werden müssen. Eine seualwissenschaft die bestehende herrschaftsverhältnise als ausgang ihre forschung nimmt hat den namen wissenschaft nicht verdient, sie ist erfüllungsgehilfe!

    Richtig ist : sexualität ist ebenso wichtig für geist und körper wie die nahrungsaufnahme , lebensplanung,sicherheitsdenken.. etc. !

    Und freiheit im weitesten sinne ist auch die freiheit im innersten, scheinbar "privaten"!
    Ohne diese freiheit wird es die äussere freiheit ebenso nicht geben, weil sie über repression ineinander verflochten, die lebensentwurf möglichkeiten einschränkt!
    Davon könnten z.b. frauen uns ein leid singen...

    Ein obrigkeitsstaat lenkt und ordnet den bürger und seine bedürfnisse, um die ihm gemäße "ordnung" herzustellen/aufzuzwingen! Sieh dir die ordnung im dritten reich an: wie verzahnt das von führer über volksbedürfniss ( -gesundheit, -reinheit,...) , familie, hin ins kleinste "abweichende verhalten" geregelt wurde...und wie sie "willkommen geheißen wurde; nicht nur von den christlichen religionssekten...!
    Auch da wurde "gesunde sexualität definiert" , wurde das bild vom gesunden- mensch- sein definiert...;
    deshalb seltsam (?), diesen begriff hier wieder zu finden im modernen gewande!
    Oder fällt das nur bewegungsschwestern auf, weil die geschärft sind in ihrem ausblick auf vergangenheit, gegenwart und daraus ableitbarer zukunft?!
    Wir haben unsere schularbeiten bezüglich homo-sexueller geschichte gemacht.
    Und interessant: es gibt sie , die kleinen, schwul/lesbisch durchschnittlichen leute, unabhängig von der von herrschenden gezeichneten geschichte und deren helden.
    Denen nun vorzuwerfen sie würden beim traum vom kleinen glück ihre sexualität zu sehr in den vordergrund stellen, gar forderungen in der richtiung mäandern zu lassen, ist eine unverschämtheit sonders gleichen!

    Wichtig ist zu begreifen , wie es möglich ist/war, einen ganzen kulturellen komplex der menschheitsgeschichte so aus der gesamtgesellschaftlichen erinnerung auszuschließen, dass er selbst in den köpfen betroffener kaum nochzum tragen kommt.
    Und wenn dann als nippesfigurine...?
    Selbsthass?
    Vielleicht zu einem teil, weil verdrängung auch mit sich verdrängenlassen zusammen hängt, also auch das opfer teil seines eigene leides wird!

    Aber das gibt keinem das recht, das opfer aufzufordern, seine leidensgeschichte zu ignorieren!

    Dein begriff des "gesunden Bild des Menschseins, das der WHO-Definition über gesunde Sexualität widerspricht" ,ist ein rückwärts gewandter blick, der nicht versteht, die gesellschaftlichen zusammenhänge von sexualität, unterdrückung , normierung auf gewünschtes verhalten, als elementaren eingriff in die freiheit der selbstbestimmten lebensplanung zu verstehen.
    Es gibt kein privates, alle ist politisch!
    Sexualität ist kein handlungsbedarf der im stillen kämmerlein abgehandelt wird, sondern elementarer bestandteil von verwirklichung und unterdrückung... quasi ein angelpunkt, an dem sich viel von den das dann als ... "Selbstverwirklichung: Individualität, Talententfaltung, Perfektion, Selbstverbesserung"" aber auch 3.Anerkennungsbedürfnisse: Höhere Wertschätzung durch Status, Respekt, Anerkennung, Wohlstand, Geld, Einfluss, Erfolge, mentale und körperliche Stärke" gedeuteten "nebenbedürfnissen" unmittelbar anknüpfen.
    Was dann eine weiterführende analyse gesellschaftlicher verhältnisse unmöglich macht oder so einschränkt, dass immer nur partikulares denken zum tragen kommt...Sex ist etwas privates das nicht dringlich und vor allen dingen nicht politisch zu verstehen ist...
    Dem widersprechen wir bewegungsschwester !
    Unsere unaufgeregte passion!

    Schon die art der hier vorgenommen „trennung“ der „Befriedigung der Bedürfnisse ... in dieser Reihenfolge zwingt fragen auf:
    Das dann faktor eins mit faktor zwei & drei in unmittelbarer beziehung steht und dass jeweils aufgeführte sich nur ergänzt, nicht als einzelnes besteht, wird dabei gar nicht beachtet, schlimmer noch geleugnet!
    Als einzelner das sogenannte "anschlußmotiv " in keinem der aufgeführten beispiele umsetzbar ist, es sei denn manist autist, weil auf die partizipation anderer angewiesen, zeigt wie oberflächlich wir unsere eigenen umstände deuten oder uns ( von anderen autoritäten ) deuten lassen!

    Ohne „querulantisch „ ,sondern queerulantisch zu sein, mal sich fragen, wie stehts denn mit der Befriedigung der Bedürfnisse , und was verstehen wir unter z.b. wärme.. ist das die zentralheizung, die wolldecke oder die durch andere vermittelte möglichkeit auch ohne vattenfall wärme auszutauschen.. also das gemeinsame teilen einer lagerstatt wärme herstellen kann.
    Und welche optionen zur gemeinsamen herstellung von wärme hätten wir.. andere bezugsformen als die kleinfamilei?!
    Gibt es also über die zuvor gewollte vereinzelung des einzeln ( gesellschaftliche vereinzelung als individualisierung propagiert..) mit dem ziel, ihn in ein ordnungskonzept ( hier ehe) einzubinden , die "sicherheit" verspricht, die dann weiteres wie anschlussmotive durch gesetze bestätigt..
    Oder ist deine sicherheit nur eine private vorsorge, die über allianz in einem gesamtpaket abschließbar ist...
    Denn was ist riester, arbeitsausfallversicherung, haftpflicht etc. , anderes, als die beschriebenen anschlussmotive in ein marktwirschaftliches korsett gefasst.
    Als kommunikation versteht man dann den schriftverkehr mit dem sachbearbeiter, und intimität & sex sind doch ohnehin handelbare waren geworden.
    Mit viel geld lässt sich dann auch plan 4, die "selbstverwirklichung" umsetzen...

    Bewegungsschwestern, wenn sie ihre aufgabe erfüllen, müssen sich durch den müll der "angebotspaletten" solcher richtlinien durchwühlen, aufzeigen, wo aus zweckdienlichkeit dinge getrennt werden, die orginär zusammengehören und diese wieder vom kopf auf die beine stellen, zusammen zu fügen.
    Es gibt keine sekundärbedürfnisse, nur konstruierte!
    Deshalb: obige bedürfnisliste ist im inhalt reaktionär verfasst. Soll verhindern, dass betroffene sich ihren schwerpunkt der bedürfnise herausarbeiten.
    Deshalb auch nur ein unzulänglicher ordnungsversuch der schwerpunkte.

    In einem anderen zusammenhang hat eine erziehungswissenschaftlerin sich gedanken über das schulsystem gemacht und die gründe herausgearbeitet, warum kinder scheitern.
    Dabei hat sie aber die seite derer nicht vernachlässigt, die das schulsystem prägen, die eigentlich interessierten: die wirtschaft!
    Kapieren , das unsere anstrengungen nicht mal mehr aus unseren eigenen motiven kommen, sondern bereits zwängen im zwangsgefüge unterliegen.
    Auch an diesem beispiel lernt man, warum die dinge so sind wie sie sind:
    untergeordnet gesamtgesellschaftlichen ansprüchen die von wenigen entsprechend bestimmt werden!

    www.heise.de/tp/artikel/34/34820/1.html
    "Schon bei Kleinkindern werden Arbeitnehmer-Kompetenzen abgefragt" Wie die Wirtschaft Erziehung und Schulbildung steuert - ein Gespräch mit Autorin Felicitas Römer

    Finden wir zu dieser analyse eines gesamtbildes zurück, dann können wir eine neue , nicht nur uns gemäße skala der "Befriedigung der Bedürfnisse" erstellen, an dem dann sexualität seinen platz im alltäglichen hat.

    Bis dahin werden bewegungsschwestern wie ich, aufmerksam die als unaufgeregte enttrübungsangebote getarnten verwischungsversuche unaufgeregt enttarnen , auch wenn sie, wie richtig gesagt, sich wiederholen!
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#38 alexander
#39 tobiAnonym
  • 09.07.2011, 00:36h
  • @stromboli oder so

    Sorry, aber ich hab diesen Hirnfick nicht komplett gelesen. Ich merke zweierlei: du holst dir gern öffentlich einen runter. Und: du bist mindestens 60 und redest linken Gesellschaftsnonsens, der schon in den Sechzigern keine Relevanz hatte.

    Dass Alexander sich dafür bedankt, ist immerhin süß.

    Wir sind aber leider leider immer noch dabei, meine Ausgangsthesen zu beweisen.

    Zur Klarstellung und um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken: ich habe ausschließlich Wissenschaftler zitiert, nicht wenige davon Männer, die Männer lieben
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#40 jojoAnonym
  • 09.07.2011, 11:07h
  • Antwort auf #39 von tobi
  • "Sorry, aber ich hab diesen Hirnfick nicht komplett gelesen. Ich merke zweierlei: du holst dir gern öffentlich einen runter. Und: du bist mindestens 60 und redest linken Gesellschaftsnonsens, der schon in den Sechzigern keine Relevanz hatte."

    klar: warum auf der sachebene bleiben, wenn es auch persönlich und beleidigend geht?

    ich finde es immer ziemlich peinlich, wenn jemand erst die mangelnde diskussionskultur der anderen beklagt (dein einstieg in diese diskussion, du erinnerst dich?) und dann selber keinen deut besser ist.
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#41 suspektAnonym
  • 09.07.2011, 11:30h
  • Antwort auf #36 von suspekt
  • Den Bewegungsschwestern ist offenkundig etwas abhanden gekommen, sofern sie es jemals besaßen:

    Die Erkenntnis, dass jede Identität eine Illusion ist. Notwendig um in der Welt, wie wir sie erleben, zurande zu kommen. Deshalb aber nicht minder illusionär.

    Sich derart und einzig auf seine sexuelle Identität zu fixieren hat regide Strukturen. Dagegen gibts nichtmal was von Ratiopharm!

    Im übrigen gilt das auch für alle anderen Hardcore-Identitätler, wie "ich bin ein Looser", "Ich bin ein Winner", "ich bin ein Familienvater" etc. Die Dosis und Fähigkeit damit spielerisch umzugehen machts aus!
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#42 jojoAnonym
  • 09.07.2011, 11:48h
  • Antwort auf #41 von suspekt
  • empfindest du nicht selber einen gewissen widerspruch darin, einerseits die festlegung auf bestimmte identitäten zu beklagen und andererseits völlig generalisierend "den bewegungsschwestern" ganz pauschal bestimmte defizite zuzuweisen? unter "spielerischem umgang mit identitäten" stelle ich mir jedenfalls was anderes vor als das, was du hier betreibst...
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#43 suspektAnonym
#44 jojoAnonym
  • 09.07.2011, 12:45h
  • Antwort auf #43 von suspekt
  • ich dachte, es sei verständlich gewesen. ich finde es seltsam, dass du einerseits den "spielerischen umgang mit identitäten" forderst, andererseits aber hier eine identitätsschublade namens "bewegungsschwestern" aufmachst und dann alle möglichen zuweisungen vornimmst: bewegungsschwestern tun dies und das , bewegungsschwestern sind so und so. besonders differenziert und spielerisch wirkt das auf mich nicht.
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#45 suspektAnonym
  • 09.07.2011, 13:04h
  • Antwort auf #44 von jojo
  • ok, verstanden.

    da gibt es ein missverständnis. ich rede nicht in erster linie von der bewertung von mir auf andere. da hast du natürlich recht, wenn du sagst ich mach eine schublade auf.

    mir geht es um die festlegung und identifizierung des subjekts. von der idee "das bin ich". hier fordere ich einen spielerischen umgang.

    selbstverständlich finde ich es absolut berechtigt, im äusseren zu verändern, für die rechte der lsbt zu kämpfen und die alten männer in ihrem rosa tutu in die schranken zu weisen.

    freiheit, wie ich sie verstehe hat aber ihren ursprung in meinem kopf. wenn ich mich da festlege als x oder y (und damit meine ich ausdrücklich nicht die sexuelle identität, weil körperlich, psychisch verankert), also in meiner haltung der welt gegenüber, komm ich in schwierigkeiten. denn dann sind da in den von mir kritisierten extremfällen immer DIE anderen, die für mein leid verantwortlich sind.

    und nochmal: ja, tritt mir jemand auf den fuß, wehre ich mich, und nein: denkt herr meier schwuchteln sind bäh, und ich sehe ausschließlich die herren meier in dieser welt, wirds für mich ungemütlich.
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#46 jojoAnonym
  • 09.07.2011, 13:32h
  • Antwort auf #45 von suspekt
  • das habe ich wiederum verstanden, allerdings auch schon vorher. ich frage mich nur: woher genau stammt deine annahme, diese verengte sicht NUR auf die homophoben idioten und insitutionen sei unter "bewegungsschwestern" die übliche sichtweise?

    hier z.b. diskutieren wir in einem schwul-lesbischen news-forum. da ist es einigermaßen normal, dass man weniger über die toleranten nischen der welt diskutiert, sondern über homophobie-probleme. in den mainstream-nachrichten wird ja auch selten über die vielen freundlichen menschen auf der welt berichtet, sondern über diejenigen, die ihre familie mit der kettensäge auslöschen.

    ich selber würde mich z.b. durchaus mit einiger selbstironie und womöglich sogar mit der von dir geforderten verspieltheit (huch, fast hätte ich geschrieben: verpeiltheit ) als "bewegungsschwester" bezeichnen. und hier im forum schreibe ich sicherlich viel über intolerante idioten und strukturelle diskriminierung. aber das heißt doch nicht, dass ich dem meine GANZE aufmerksamkeit widme oder gar meine weltsicht und identität NUR darauf errichte.

    mit anderen worten: die einseitige opferhaltung, die du beklagst, die mag es vereinzelt geben, und hier im forum mag sie eine gewisse betonung erfahren. sie ist aber m.e. absolut nicht die regel, weder unter homos im allgemeinen noch unter denen, die homopolitisch was bewegen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#47 suspektAnonym
  • 09.07.2011, 14:51h

  • danke für deine schnelle antwort. wenn es so ist, wie du es beschreibst, dann ist alles ok.
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