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Einzelkommentar zu:
Mit Gottes Mobile gegen antischwules Stammtischgeschwätz


#8 SexAnonym
  • 06.07.2011, 18:43h
  • Antwort auf #5 von Marek
  • Ganz so ist es nicht, man sollte schon bei der Realität bleiben wenn man etwas, zurecht, kritisiert.
    In unserer Gesellschaft ist alles dermaßen sexualisiert das fast nichts mehr ohne im Zusammenhang mit Sex steht. Selbst in den Nachrichten machen Meldungen über Vergewaltigungsvorwürfe und Affären mehr Schlagzeilen als politisch wirklich relevante Themen der Person, wie Wirtschaftsverbrechen, obwohl zweiteres viel gewichtiger für die berufliche zukünftige Situation der Person sein sollte.
    Unsere westliche Gesellschaft verfälscht den Eindruck das alles immer nur um Sex geht, dabei macht Sex nur einen Teil im Leben aus und wird meiner Meinung überbewertet.

    Sex ist natürlich lebenswichtig, sonst gebe es uns Menschen und die meisten Tierarten nicht, aber für den einzelnen Menschen ist Sex zwar ein wichtiges Bedürfnis, kommt aber erst nach Nahrung, Sicherheitsbedürfnis etc.
    Das ist ja auch logisch, bei Entzug von Essen und Trinken geht es schnell ums Überleben, mit Sexentzug kann jeder länger klar kommen.

    Befriedigung der Bedürfnisse sind in dieser Reihenfolge wichtig:

    1. Körperliche Existenzbedürfnisse: Atmung, Schlaf, Nahrung, Wärme, Gesundheit, Wohnraum, Kleidung, Bewegung

    2. Sicherheit: Recht, Schutz vor Gefahren, Absicherung, Unterkunft

    3. Soziale Bedürfnisse (Anschlussmotiv): Familie, Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe, Intimität, Sex, Kommunikation

    3.Anerkennungsbedürfnisse: Höhere Wertschätzung durch Status, Respekt, Anerkennung, Wohlstand, Geld, Einfluss, Erfolge, mentale und körperliche Stärke

    4. Selbstverwirklichung: Individualität, Talententfaltung, Perfektion, Selbstverbesserung

    Beachtlich ist das bereits der 2. genannte Punkt ( Schutz vor Gefahren) von der katholischen Kirche gebrochen wird und zwar weil in vielen christlich geprägten Ländern Homosexuelle und andere Minderheiten nicht vor lebensbedrohlichen Gefahren geschützt werden, ganz im Gegenteil.

    Es geht also um mehr als "nur" um Sexualität.
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