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Kommentare zu:
Mit Gottes Mobile gegen antischwules Stammtischgeschwätz


#31 bastapapsta
#32 daVinci6667
  • 07.07.2011, 20:52h

  • @ Tobi
    "Deshalb können "Bewegungsschwestern" - wie sie sich so gern nennen - keinen differenzierten Dialog führen, müssen querulatorisch nach Aussagen suchen, die eine irgendwie geartete Abwertung enthalten könnten, greifen ihrerseits zu einer Sprache, die zwischen faschistisch-totalitär, einstudierter Opferrhetorik und Stammtisch mäandert - um sich abseits des erwachsenen realen Dialogs an den Orten ihrer Selbstdarstellung zu bestätigen, dass sie selbst ganz wunderbare Menschen sind, die doch nur Liebe suchen."

    ???? Und was bist du denn für eine Schwester????
    Vielleicht zu wenig Sauerstoff da drin im Schrank oder welches Insekt hat dich da gestochen???!
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#33 alexander
  • 07.07.2011, 22:55h
  • Antwort auf #28 von tobi
  • jetzt musst du uns nur noch mitteilen, woher du dein "wissen über DIE HOMOSEXUELLEN" beziehst ???????
    ich habe selten so einen unverschämten SCHMARRN gelesen, was fällt dir ein, mit deinen "buchhalterischen weisheiten" ???

    du scheinst wirklich ein kleiner, mieser klugscheisser zu sein, löse doch bitte erst einmal deine persönlichen probleme, bevor du hier einen solchen sermon ablässt !

    mäander wo du willst, du kennst weder stammtische, noch die probleme der opfer, geschweige die damit verbundene rhetorik, schon weil dich in diesem zusammenhang niemand akzeptieren würde, geschweige zur kenntnis nehmen !
    du scheinst der prototyp des schwulen selbsthasses zu sein ?
    gratulation !
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#34 tobiAnonym
  • 07.07.2011, 23:54h
  • @davinci & @alexander

    und habt ihr euch in meinem unaufgeregten Enttrübungsangebot schon selbst einordnen können? Es ist nicht allzu schwer...

    Aber auch zu eurer Beruhigung: ich bin über den Zustand eurer Diskursfähigkeit nicht glücklich - und es wäre mir lieber, ich hätte nicht so sehr recht.
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#35 dobrapivo
  • 08.07.2011, 01:37h
  • Antwort auf #10 von Florian
  • Du fragst wo der Hass her kommt. Ich will es dir erklären.
    Die offene Abscheu, die Empörung, das was du Hass nennst, ist die einzig erwartbare Reaktion auf das was der Herr Kardinal da veranstaltet. Ich empfinde es als absolut wiederlich unter dem Denkmantel des Verständinisses diesen Unsinn abzulassen. Das Muster ist ja bekannt : "Wir haben nichts gegen Homosexuelle, aber wir müssen ihnen doch helfen."
    Wahrscheinlich glauben diese Leute nach Jahren des Selbstbetruges tatsächlich, dass das was mit Nächstenliebe zu tun hat. Wenn ich diese heuchlerische Logik aber mal auf Katholiken anwenden dürfte:
    "Ich habe nichts gegen Christen, aber beten sollen sie bitte so das ich nichts davon mitbekomme. Auch müssen sie es ja nicht jedem unter die Nase halten."
    oder machen wir es krasser:
    "Ich persönliche habe nichts gegen Ausländer. Und nachdem wir sie alle abgeschoben haben, bekämpfen wir den Rassismus an den Stammtischen."

    Die Antwort des Kardinals ist ein uralter Taschenspielertrick fundamentalistischer Christen. Und durch das ganze Süßholz soll der Kern verdeckt werden: Er hasst uns für das was wir tun. Da das was wir tun uns aber auch bestimmt, hasst er auch uns. Da mach sich bitte keiner was vor!
    Und der "Hass" hier im Forum ist ein Zeichen dafür, dass sich nicht jeder gerne Sand in die Augen streuen lässt.
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#36 suspektAnonym
  • 08.07.2011, 08:49h
  • Antwort auf #28 von tobi
  • du hast recht. was du beschreibst ist die verquere selbstgerechttigkeit aus opfersicht.

    da wird der kampf für die gute sache gleichgesetzt mit radikaler verblendung in der eigenen sache.

    grau verschwindet. es ist alles nur noch schwarz oder weiss.

    und jetzt alle: geifer geifer.
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#37 stromboliProfil
  • 08.07.2011, 13:35hberlin
  • Antwort auf #34 von tobi
  • der schritt vomkritisieren der selbstgerechten hin zum selbstgerecht sein ist bisweilen sehr kurz!
    Unaufgeregt ist was anderes!

    Wie wärs mal mit dem versuch dich einzudenken:
    "Opferrhetorik und Stammtisch mäandert - um sich abseits des erwachsenen realen Dialogs an den Orten ihrer Selbstdarstellung zu bestätigen, dass sie selbst ganz wunderbare Menschen sind, die doch nur Liebe suchen."
    lol..
    !ch will das mal als kernsatz deiner überzeugung deuten, weil ansonsten kein hinweis darauf zu finden ist, was du anderes zu nachdenken anbietest.

    Welchen differenzierten dialog führt man mit seiner personifizierten negation?

    Sicher, es bedarf ständig des nachweises der erhobenen vorwürfe, was im laufe zur opferretorik erstart.
    Aber wiederholung dient auch der verfestigung historischer erfahrung, die erst dann erlösung durch veränderung der bestehenden umstände erfährt, wenn die eigene geschichte sich in unseren köpfen verfestigt hat.
    Bis in die 70ziger gabs nur michelangelo, alexander oder den david auf dem nachttischchen , der dem gewöhnlichen homosexuellen ein gefühl von erinnerung.. zugehörigkeit vermittelte.
    Spurensuche ist also wichtig nicht nur um uns das fehlende rückgrat zu stärken, sondern um zusammenhänge zu verstehen.

    Beweis mir eine veränderung seitens der rkk-religion, die dir belegt, dass die mahnung (!) vor ihrem einfluß nicht mehr notwendig sei... .

    Das die "diskussion darüber verarmt", ist kein einseitiges schuldverhalten der verfolgten!
    Hier gilt es ross und reiter benennen. Auch wenn die wiederholung nervt!
    Wir haben uns teil- vereinnahmen lassen, was es nun schwer macht jenseits der "angebotenen sicherheiten" positionen zu beziehen die diese womöglich in frage stellen.
    Wie gewonnen so zerronnen.. die warner vor der klüngelei mit der "hochpolitik" zeigt folgen!

    " "Homo"sexuelle" machen fast ihre ganze Bedürfnisbefriedigung an der Befriedigung ihrer sexuellen Wünsche auf der einen Seite, und an ihrem Kampf gegen vermeintliche Diskriminierung auf der anderen Seite fest. Das widerspricht jedem gesunden Bild des Menschseins, das widerspricht der WHO-Definition über gesunde Sexualität " "
    Das ist auch die definition der kirchen, die fordert das sexualität sich unterzuordnen habe.. und gesunde sicht:
    wer in der WHO bestimmt , was gesund ist.
    Und ist deren gesund, auch mein gesund.. etc...
    Sollte es so wie von dir beschrieben sein.. scheiß drauf!
    Dann muss eine neue definition her die nicht vom "gesunden " ausgeht, sondern von dem ,was jeden einzeln in gegenseitigkeit glücklich macht.

    Gesunde sexualität ist die, die ohne zwänge und einschränkungen ausgelebt werden kann, andernfalls wird sie krank machen.. , nicht aber umgekehrt krank ist, weil sie ein repressionsfreies entfalten fordert!

    Das ist reaktionäres sexualdenken, in dem sexuelles, egal welcher ausführung, deutungen untergeordnet wird , deren herkunft erst mal erforscht werden müssen. Eine seualwissenschaft die bestehende herrschaftsverhältnise als ausgang ihre forschung nimmt hat den namen wissenschaft nicht verdient, sie ist erfüllungsgehilfe!

    Richtig ist : sexualität ist ebenso wichtig für geist und körper wie die nahrungsaufnahme , lebensplanung,sicherheitsdenken.. etc. !

    Und freiheit im weitesten sinne ist auch die freiheit im innersten, scheinbar "privaten"!
    Ohne diese freiheit wird es die äussere freiheit ebenso nicht geben, weil sie über repression ineinander verflochten, die lebensentwurf möglichkeiten einschränkt!
    Davon könnten z.b. frauen uns ein leid singen...

    Ein obrigkeitsstaat lenkt und ordnet den bürger und seine bedürfnisse, um die ihm gemäße "ordnung" herzustellen/aufzuzwingen! Sieh dir die ordnung im dritten reich an: wie verzahnt das von führer über volksbedürfniss ( -gesundheit, -reinheit,...) , familie, hin ins kleinste "abweichende verhalten" geregelt wurde...und wie sie "willkommen geheißen wurde; nicht nur von den christlichen religionssekten...!
    Auch da wurde "gesunde sexualität definiert" , wurde das bild vom gesunden- mensch- sein definiert...;
    deshalb seltsam (?), diesen begriff hier wieder zu finden im modernen gewande!
    Oder fällt das nur bewegungsschwestern auf, weil die geschärft sind in ihrem ausblick auf vergangenheit, gegenwart und daraus ableitbarer zukunft?!
    Wir haben unsere schularbeiten bezüglich homo-sexueller geschichte gemacht.
    Und interessant: es gibt sie , die kleinen, schwul/lesbisch durchschnittlichen leute, unabhängig von der von herrschenden gezeichneten geschichte und deren helden.
    Denen nun vorzuwerfen sie würden beim traum vom kleinen glück ihre sexualität zu sehr in den vordergrund stellen, gar forderungen in der richtiung mäandern zu lassen, ist eine unverschämtheit sonders gleichen!

    Wichtig ist zu begreifen , wie es möglich ist/war, einen ganzen kulturellen komplex der menschheitsgeschichte so aus der gesamtgesellschaftlichen erinnerung auszuschließen, dass er selbst in den köpfen betroffener kaum nochzum tragen kommt.
    Und wenn dann als nippesfigurine...?
    Selbsthass?
    Vielleicht zu einem teil, weil verdrängung auch mit sich verdrängenlassen zusammen hängt, also auch das opfer teil seines eigene leides wird!

    Aber das gibt keinem das recht, das opfer aufzufordern, seine leidensgeschichte zu ignorieren!

    Dein begriff des "gesunden Bild des Menschseins, das der WHO-Definition über gesunde Sexualität widerspricht" ,ist ein rückwärts gewandter blick, der nicht versteht, die gesellschaftlichen zusammenhänge von sexualität, unterdrückung , normierung auf gewünschtes verhalten, als elementaren eingriff in die freiheit der selbstbestimmten lebensplanung zu verstehen.
    Es gibt kein privates, alle ist politisch!
    Sexualität ist kein handlungsbedarf der im stillen kämmerlein abgehandelt wird, sondern elementarer bestandteil von verwirklichung und unterdrückung... quasi ein angelpunkt, an dem sich viel von den das dann als ... "Selbstverwirklichung: Individualität, Talententfaltung, Perfektion, Selbstverbesserung"" aber auch 3.Anerkennungsbedürfnisse: Höhere Wertschätzung durch Status, Respekt, Anerkennung, Wohlstand, Geld, Einfluss, Erfolge, mentale und körperliche Stärke" gedeuteten "nebenbedürfnissen" unmittelbar anknüpfen.
    Was dann eine weiterführende analyse gesellschaftlicher verhältnisse unmöglich macht oder so einschränkt, dass immer nur partikulares denken zum tragen kommt...Sex ist etwas privates das nicht dringlich und vor allen dingen nicht politisch zu verstehen ist...
    Dem widersprechen wir bewegungsschwester !
    Unsere unaufgeregte passion!

    Schon die art der hier vorgenommen „trennung“ der „Befriedigung der Bedürfnisse ... in dieser Reihenfolge zwingt fragen auf:
    Das dann faktor eins mit faktor zwei & drei in unmittelbarer beziehung steht und dass jeweils aufgeführte sich nur ergänzt, nicht als einzelnes besteht, wird dabei gar nicht beachtet, schlimmer noch geleugnet!
    Als einzelner das sogenannte "anschlußmotiv " in keinem der aufgeführten beispiele umsetzbar ist, es sei denn manist autist, weil auf die partizipation anderer angewiesen, zeigt wie oberflächlich wir unsere eigenen umstände deuten oder uns ( von anderen autoritäten ) deuten lassen!

    Ohne „querulantisch „ ,sondern queerulantisch zu sein, mal sich fragen, wie stehts denn mit der Befriedigung der Bedürfnisse , und was verstehen wir unter z.b. wärme.. ist das die zentralheizung, die wolldecke oder die durch andere vermittelte möglichkeit auch ohne vattenfall wärme auszutauschen.. also das gemeinsame teilen einer lagerstatt wärme herstellen kann.
    Und welche optionen zur gemeinsamen herstellung von wärme hätten wir.. andere bezugsformen als die kleinfamilei?!
    Gibt es also über die zuvor gewollte vereinzelung des einzeln ( gesellschaftliche vereinzelung als individualisierung propagiert..) mit dem ziel, ihn in ein ordnungskonzept ( hier ehe) einzubinden , die "sicherheit" verspricht, die dann weiteres wie anschlussmotive durch gesetze bestätigt..
    Oder ist deine sicherheit nur eine private vorsorge, die über allianz in einem gesamtpaket abschließbar ist...
    Denn was ist riester, arbeitsausfallversicherung, haftpflicht etc. , anderes, als die beschriebenen anschlussmotive in ein marktwirschaftliches korsett gefasst.
    Als kommunikation versteht man dann den schriftverkehr mit dem sachbearbeiter, und intimität & sex sind doch ohnehin handelbare waren geworden.
    Mit viel geld lässt sich dann auch plan 4, die "selbstverwirklichung" umsetzen...

    Bewegungsschwestern, wenn sie ihre aufgabe erfüllen, müssen sich durch den müll der "angebotspaletten" solcher richtlinien durchwühlen, aufzeigen, wo aus zweckdienlichkeit dinge getrennt werden, die orginär zusammengehören und diese wieder vom kopf auf die beine stellen, zusammen zu fügen.
    Es gibt keine sekundärbedürfnisse, nur konstruierte!
    Deshalb: obige bedürfnisliste ist im inhalt reaktionär verfasst. Soll verhindern, dass betroffene sich ihren schwerpunkt der bedürfnise herausarbeiten.
    Deshalb auch nur ein unzulänglicher ordnungsversuch der schwerpunkte.

    In einem anderen zusammenhang hat eine erziehungswissenschaftlerin sich gedanken über das schulsystem gemacht und die gründe herausgearbeitet, warum kinder scheitern.
    Dabei hat sie aber die seite derer nicht vernachlässigt, die das schulsystem prägen, die eigentlich interessierten: die wirtschaft!
    Kapieren , das unsere anstrengungen nicht mal mehr aus unseren eigenen motiven kommen, sondern bereits zwängen im zwangsgefüge unterliegen.
    Auch an diesem beispiel lernt man, warum die dinge so sind wie sie sind:
    untergeordnet gesamtgesellschaftlichen ansprüchen die von wenigen entsprechend bestimmt werden!

    www.heise.de/tp/artikel/34/34820/1.html
    "Schon bei Kleinkindern werden Arbeitnehmer-Kompetenzen abgefragt" Wie die Wirtschaft Erziehung und Schulbildung steuert - ein Gespräch mit Autorin Felicitas Römer

    Finden wir zu dieser analyse eines gesamtbildes zurück, dann können wir eine neue , nicht nur uns gemäße skala der "Befriedigung der Bedürfnisse" erstellen, an dem dann sexualität seinen platz im alltäglichen hat.

    Bis dahin werden bewegungsschwestern wie ich, aufmerksam die als unaufgeregte enttrübungsangebote getarnten verwischungsversuche unaufgeregt enttarnen , auch wenn sie, wie richtig gesagt, sich wiederholen!
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#38 alexander
#39 tobiAnonym
  • 09.07.2011, 00:36h
  • @stromboli oder so

    Sorry, aber ich hab diesen Hirnfick nicht komplett gelesen. Ich merke zweierlei: du holst dir gern öffentlich einen runter. Und: du bist mindestens 60 und redest linken Gesellschaftsnonsens, der schon in den Sechzigern keine Relevanz hatte.

    Dass Alexander sich dafür bedankt, ist immerhin süß.

    Wir sind aber leider leider immer noch dabei, meine Ausgangsthesen zu beweisen.

    Zur Klarstellung und um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken: ich habe ausschließlich Wissenschaftler zitiert, nicht wenige davon Männer, die Männer lieben
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#40 jojoAnonym
  • 09.07.2011, 11:07h
  • Antwort auf #39 von tobi
  • "Sorry, aber ich hab diesen Hirnfick nicht komplett gelesen. Ich merke zweierlei: du holst dir gern öffentlich einen runter. Und: du bist mindestens 60 und redest linken Gesellschaftsnonsens, der schon in den Sechzigern keine Relevanz hatte."

    klar: warum auf der sachebene bleiben, wenn es auch persönlich und beleidigend geht?

    ich finde es immer ziemlich peinlich, wenn jemand erst die mangelnde diskussionskultur der anderen beklagt (dein einstieg in diese diskussion, du erinnerst dich?) und dann selber keinen deut besser ist.
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