Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=14593
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Mit Gottes Mobile gegen antischwules Stammtischgeschwätz


#41 suspektAnonym
  • 09.07.2011, 11:30h
  • Antwort auf #36 von suspekt
  • Den Bewegungsschwestern ist offenkundig etwas abhanden gekommen, sofern sie es jemals besaßen:

    Die Erkenntnis, dass jede Identität eine Illusion ist. Notwendig um in der Welt, wie wir sie erleben, zurande zu kommen. Deshalb aber nicht minder illusionär.

    Sich derart und einzig auf seine sexuelle Identität zu fixieren hat regide Strukturen. Dagegen gibts nichtmal was von Ratiopharm!

    Im übrigen gilt das auch für alle anderen Hardcore-Identitätler, wie "ich bin ein Looser", "Ich bin ein Winner", "ich bin ein Familienvater" etc. Die Dosis und Fähigkeit damit spielerisch umzugehen machts aus!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#42 jojoAnonym
  • 09.07.2011, 11:48h
  • Antwort auf #41 von suspekt
  • empfindest du nicht selber einen gewissen widerspruch darin, einerseits die festlegung auf bestimmte identitäten zu beklagen und andererseits völlig generalisierend "den bewegungsschwestern" ganz pauschal bestimmte defizite zuzuweisen? unter "spielerischem umgang mit identitäten" stelle ich mir jedenfalls was anderes vor als das, was du hier betreibst...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#43 suspektAnonym
#44 jojoAnonym
  • 09.07.2011, 12:45h
  • Antwort auf #43 von suspekt
  • ich dachte, es sei verständlich gewesen. ich finde es seltsam, dass du einerseits den "spielerischen umgang mit identitäten" forderst, andererseits aber hier eine identitätsschublade namens "bewegungsschwestern" aufmachst und dann alle möglichen zuweisungen vornimmst: bewegungsschwestern tun dies und das , bewegungsschwestern sind so und so. besonders differenziert und spielerisch wirkt das auf mich nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#45 suspektAnonym
  • 09.07.2011, 13:04h
  • Antwort auf #44 von jojo
  • ok, verstanden.

    da gibt es ein missverständnis. ich rede nicht in erster linie von der bewertung von mir auf andere. da hast du natürlich recht, wenn du sagst ich mach eine schublade auf.

    mir geht es um die festlegung und identifizierung des subjekts. von der idee "das bin ich". hier fordere ich einen spielerischen umgang.

    selbstverständlich finde ich es absolut berechtigt, im äusseren zu verändern, für die rechte der lsbt zu kämpfen und die alten männer in ihrem rosa tutu in die schranken zu weisen.

    freiheit, wie ich sie verstehe hat aber ihren ursprung in meinem kopf. wenn ich mich da festlege als x oder y (und damit meine ich ausdrücklich nicht die sexuelle identität, weil körperlich, psychisch verankert), also in meiner haltung der welt gegenüber, komm ich in schwierigkeiten. denn dann sind da in den von mir kritisierten extremfällen immer DIE anderen, die für mein leid verantwortlich sind.

    und nochmal: ja, tritt mir jemand auf den fuß, wehre ich mich, und nein: denkt herr meier schwuchteln sind bäh, und ich sehe ausschließlich die herren meier in dieser welt, wirds für mich ungemütlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#46 jojoAnonym
  • 09.07.2011, 13:32h
  • Antwort auf #45 von suspekt
  • das habe ich wiederum verstanden, allerdings auch schon vorher. ich frage mich nur: woher genau stammt deine annahme, diese verengte sicht NUR auf die homophoben idioten und insitutionen sei unter "bewegungsschwestern" die übliche sichtweise?

    hier z.b. diskutieren wir in einem schwul-lesbischen news-forum. da ist es einigermaßen normal, dass man weniger über die toleranten nischen der welt diskutiert, sondern über homophobie-probleme. in den mainstream-nachrichten wird ja auch selten über die vielen freundlichen menschen auf der welt berichtet, sondern über diejenigen, die ihre familie mit der kettensäge auslöschen.

    ich selber würde mich z.b. durchaus mit einiger selbstironie und womöglich sogar mit der von dir geforderten verspieltheit (huch, fast hätte ich geschrieben: verpeiltheit ) als "bewegungsschwester" bezeichnen. und hier im forum schreibe ich sicherlich viel über intolerante idioten und strukturelle diskriminierung. aber das heißt doch nicht, dass ich dem meine GANZE aufmerksamkeit widme oder gar meine weltsicht und identität NUR darauf errichte.

    mit anderen worten: die einseitige opferhaltung, die du beklagst, die mag es vereinzelt geben, und hier im forum mag sie eine gewisse betonung erfahren. sie ist aber m.e. absolut nicht die regel, weder unter homos im allgemeinen noch unter denen, die homopolitisch was bewegen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#47 suspektAnonym
  • 09.07.2011, 14:51h

  • danke für deine schnelle antwort. wenn es so ist, wie du es beschreibst, dann ist alles ok.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel