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Kommentare zu:
CVJM lehnt Segnung eines Schwulen ab


#1 Pipilotta PupsAnonym
  • 08.07.2011, 11:56h
  • Die sogenannten "Ex-Gays" sind die größte Gefahr, die für ein selbstbestimmtes Leben als Schwuler, als Lesbe, als Transmensch oder was auch immer ausgeht. Diese Typen meinen nämlich, aufgrund ihrer "erfolgreichen Bekehrung" ein Paradebeispiel dafür abzugeben, dass man sich (entgegen landläufiger Therapeutenmeinung) von diesen "satanischen Trieben" freimachen kann.

    So wird nicht nur homosexuelles Begehren in den Schmutz gezogen, sondern der Bevölkerung suggeriert, Homosexualität sei jetzt doch heilbar, weil ja ein paar Schwule es geschafft hätten, davon loszukommen - unter ihnen dieser Roland Werner.

    Wer an "Heilung" von Schwulsein glaubt, glaubt auch an einen real existierenden Satan und Dinge wie Teufelsaustreibung. Wir sollten alles daran setzen, solchen Extrem-Spinnern nicht das Feld zu überlassen, sondern sie mit allen verfügbaren Mitteln zu bekämpfen.

    Das einzige, was (hoffentlich!) heilbar ist, sind religiöse Wahnvorstellungen. Von diesen ist Herr Werner ganz offensichtlich befallen. Wir sollten ihm mit Achtung, Takt und Mitleid begegnen.
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#2 userer
  • 08.07.2011, 11:58h
  • Jeder Schwule, der Mitglied einer dieser Kirchen ist (katholisch, protestantisch oder sonstwie) oder der sich in einem religösen Verein wie dem CVJM engagiert, sollte genau diese Diskriminierung am eigenen Leib erfahren, damit er erkennt, welche menschenverachtenden Gruppierungen er unterstützt und finanziert.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.07.2011, 12:32h
  • So weit geht die "Nächstenliebe" des CVJM leider wohl doch nicht. Hatten die Village People diese weltweite Organisation doch in ihrem Song "YMCA" hochleben lassen!
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#4 userer
  • 08.07.2011, 13:06h
  • Der CVJM ist übrigens in den meisten (oder allen) Gemeinden als gemeinnütziger Verein anerkannt. Der CVJM ist demnach von der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer, sprich den Steuern auf das Einkommen (zum Beispiel aus Vermögenserträgen und Zweckbetrieben) befreit! Kann man einem solchen Verein die Gemeinnützigkeit aufgrund Diskriminierung eigentlich entziehen? Kann sich der LSVD oder eine Partei mal darum kümmern?
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#5 Lapushka
  • 08.07.2011, 14:34h
  • Ich habe ein bisschen über dieses Thema (also "Heilung") gelesen und mein Eindruck ist, diese geheilten Typen waren entweder niemals schwul.
    Dieser Hoffmann von Wüstenstrom z.b hatte sich Männern ja offenbar nur deshalb zugewandt weil er Schiss vor Frauen hatte (da schlechte Erfahrungen) und Probleme mit seiner Männlichkeit. Also wollte er sich von einen anderen Typen dann ein bisschen Männlichkeit "holen".
    Das ist für mich sowas wie knastschwul (nur ohne Knast).
    Oder aber: Sie tun auf geheilt, wollen aber eigentlich immer noch Schwänze lutschen und sind deshalb vielleicht auch frustriert, wenn andere sich nicht diesem Selbst-Verbiegen anschliessen.
    In jedem Fall müssen sie aber unbedingt den Rest der Welt davon in Kenntnis setzen, wie schlecht Homosexualität für sie "war" und wie schlecht es deshalb auch für andere ist/sein muss und wie toll Gott verändern eingegriffen hat.
    Das finde ich sowieso am arrogantesten, wenn Gott da noch mit reingenommen wird.
    Klar, lässt Juden im KZ sterben, Kinder an Hunger, verhindert keine Naturkatastrophen etc. aber wenn ein Typ rumheult wegen seiner Homosexualität, dann ist Gott natürlich sofort da

    Es kann ja durchaus sein, dass Homosexualität in der Art (zumindest bezogen auf Einzelfälle) änderbar ist, als dass sich jemand der bisher immer dachte, er sei schwul in eine Frau verliebt oder jemand der dachte, er sei hetero in einen Mann.
    Aber das ist für mich kein wirklicher Orientierungswechsel (da sich das Interesse dann nur auf die eine Person bezieht, nicht auf das ganze Geschlecht) und vor Allem ist das etwas was "passiv" passiert und nicht aktiv herbeigeführt werden kann.

    So wie ich das sehe, ist das einfach nur ein Verbiegen und ewiges Kämpfen. Wie Haarefärben. Man hat eine neue Haarfarbe, aber darunter ist immer noch die alte.

    Und diese psychologische "Fachliteratur" dazu ist dermassen lächerlich, dass jeder Erstsemester das entkräften könnte.

    und zu guter Letzt:
    Wo sind eigentlich die ganzen Leute denn die diese Typen geheilt haben wollen?
    Jeder zweite hardcore-Christ behauptet immer, total "viele" zu kennen, aber sehen tun man von denen irgendwie nie etwas.
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#6 BeobachterAnonym
  • 08.07.2011, 14:40h
  • Antwort auf #2 von userer
  • Nun, solange es solche Maso-Typen wie diese Colgate-Initiative gibt, die um Mindestanerkennung in ihrer oberpeinlichen Firma winseln, wird das immer weitergehen. Bei Theologen kann man das ja noch irgendwie verstehen, die haben ja nichts Vernünftiges gelernt, aber alle anderen ...
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#7 userer
#8 AriAnonym
  • 08.07.2011, 15:12h
  • Antwort auf #5 von Lapushka
  • Glaubst du eigentlich jeden Schwachsinn den du liest?
    Natürlich sind die Mitglieder der Ex- Gay Bewegung homosexuell. Sie verleugnen es mit fadenscheinigen Begründungen die früher schon von homophoben Psychologen erzählt wurden.

    Wenn du dich mit dem Thema vernünftig auseinandersetzen willst lies nicht was Wüstenstrom schreibt sondern das Buch "Anything but straight. Unmasking the scandals and lies behind the ex-gay"von Wayne Besen.
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#9 SuperMarioEhemaliges Profil
#10 Lapushka
  • 08.07.2011, 15:25h
  • Antwort auf #8 von Ari
  • Ja, in diese Richtung tendiere ich bisher auch. Nur habe ich mich damit noch nicht so viel auseinandergesetzt. Als ich schrieb "ein bisschen über dieses Thema gelesen", meinte ich damit nicht, sämtliche Literatur dazu zu kennen.
    Kein Grund zur Aufregung.
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#11 alexander
#12 alexander
  • 08.07.2011, 16:47h
  • ja unsere christen ?
    ist schon lustig, wenn man bedenkt, dass ausgerechnet der YMCA nun auf seinen ruf bedacht ist ?
    es stimmt nicht, dass der schwule ruf durch die village people enstand !!! ganz im gegenteil, der YMCA war als schwule höhle schon vor 50 jahren der renner in den staaten, speziell NY; und da die duschen ! sogar der strich verdiente dort seine brötchen !
    nachzulesen bei john rechy in seinem roman "city of nights" von 1963.
    deshalb entstand die idee zu diesem supersong !
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#13 bastapapsta
  • 08.07.2011, 16:57h
  • "Dabei sind der CVJM und seine 330.000 Mitglieder nicht generell homofeindlich. So sorgte der CVJM Hamburg 2008 für Aufsehen, als er erstmals am CSD teilnahm (queer.de berichtete). Auf seiner Homepage ist der Hamburger Verband sogar stolz auf gesellschaftliche Umbrüche und den Song YMCA (englisch für CVJM). Dort heißt es: "Weil die Village People einen Club für 'Young Men' in San Francisco besangen, hat der CVJM seitdem den Ruf, ein schwuler Laden zu sein - aber das stört uns nicht... Der CVJM-Hamburg ist heute offen für alle Menschen - egal ob schwul, hetero oder bi." (dk)"

    Wenn der Fisch vom Kopf her fault und stinkt, dann bringt auch solche eine Meldung nichts, sofern die Basis nicht dafür sorgt, dass der Vereinsvorstand selbst geht oder gegangen wird.
    Ich möchte in dem Zusammenhang auch daran erinnern, dass der CVJM sich hinter das von der christlichen Rechten, bzw. evangelikalen organisierte Christival gestellt hat, welches menschenfeindliche Positionen vertritt und an Jugendliche zu vermitteln versucht.

    www.cvjm.de/uploads/media/Stellungnahme-CVJM-Christival.pdf

    "Wir vermissen den Respekt gegenüber Andersdenkenden und Andersglaubenden, deren Glaubens-, Gewissens- und Meinungsfreiheit in
    gleicher Weise durch das Grundgesetz geschützt ist, wie die der Kritiker
    des Christivals."

    Ich vermisse den Respekt in staatlich finanzierten, kirchlichen sogenannten "sozialen" Einrichtungen gegenüber Schwulen und Lesben.
    Wenn es herauskommt das ein Arbeitnehmer Homosexuell ist oder eine Lebenspartnerschaft eingeht, nutzen solche Denuntiantenvereine dies als Grund für Kündigungen.

    "Wir erwarten von politischen Verantwortungsträgern, dass sie bei aller
    Schärfe der Auseinandersetzung diese so führen, dass das Zusammenleben
    von Menschen unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher
    ethischer Orientierung in unserer Gesellschaft erleichtert und nicht
    erschwert wird. "

    Ich erwarte von Verantwortungsträgern des CVJM und dessen Basis, dass er endlich demokratische Beschlüsse und Gesetze akzeptiert und umsetzt, so dass das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlicher Orientierung in unserer Gesellschaft erleichtert und nicht erschwert wird.

    das Motto der Gegendemo zu diesem jugendgefährdenden Festival, dessen Chef aktiv für die Judenmissionierung eintritt, lautete damals :

    "Homosexualität ist eine Krankheit und die Erde ist eine Scheibe."

    Nicht Homosexualität ist eine Krankheit, sondern im CVJM wuchern Krebsgeschwüre.
    Wenn die Basis nicht dafür sorgt, dass dieses Geschwür beseitigt wird, welches unter Anderem aus Karl-Heinz Stengel und Dr. Wolfgang Neuser besteht, dann bleibt der Verein destruktiv.
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#14 IchAnonym
  • 08.07.2011, 18:31h
  • @userer: Ich finde es keines falls wünschenswert, dass alle homophil empfindenden Mitglieder des Vereins diese Diskriminierung erfahren sollten. Es reicht schon, wenn es einer muss.

    Vielleicht ist es mal gut die Quelle zu lesen:
    - Da sind nämlich anscheinend auch welche gewesen, die sich solidarisch gezeigt haben.
    - Und wie ich es verstanden habe ist dem Studenten formal die Ausbildung anerkannt worden, nur dieses Segnungszeug eben nicht.
    - Ursprünglich sollte er trotzt seiner Homosexualität verabschiedet werden. Also irgendwie scheinen die selbst nicht so recht zu wissen was sie wollen. Bleibt also abzuwarten, was da noch so geschieht.
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#15 Lapushka
  • 08.07.2011, 19:00h
  • Antwort auf #14 von Ich
  • Hrmmmm

    Roland Werner, seines Zeichens Generalsekretär des deutschen CVJM:
    "der homosexuelle Mensch […] in der Entfremdung von sich selbst. Seine Persönlichkeit ist gespalten. Er weigert sich, das zu werden, wozu er geschaffen ist, ein Mann, eine Frau.”

    "Der Mensch, der in einem bestimmten Punkt Nein zu sich selber sagt, der Mann, der seiner volle Männlichkeit nicht annimmt, Gegenüber einer geliebten Frau zu werden, die Frau, die sich weigert, Partnerin eines Mannes zu werden, wird immer in einer Gespaltenheit leben. "

    "...bleibt auf der Stufe des kleinen, unreifen Kindes, dem Unrecht getan wurde und das überfordert ist, "

    "Der Hirte muß die Wölfe angreifen und nicht Friedensverträge mit ihnen abschließen. "

    "So ist sein Gesetz [Werners? Gottes?, StM] auch für die Völker Teil der Offenbarung Gottes, die einstweilen noch nicht davon wissen und noch nicht in den Bund Gottes hingerufen sind.”

    www.stevenmilverton.com/2010/07/28/bildungsreise-mit-roland-
    werner-und-dem-cvjm-in-die-usa-schwulenhass-fur-99-inbegriff
    en/


    Ja, doch. Klingt ausgesprochen solidarisch.
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#16 stromboliProfil
#17 bastapapsta
  • 08.07.2011, 19:36h
  • Antwort auf #15 von Lapushka
  • Danke, dass du diese beleidigenden Äußerungen von R. Werner zitierst. Es ist eine Unverschämtheit von Herrn Werner, uns als "gespaltene Persönlichkeiten" zu diffamieren und zu beleidigen.

    In dem damaligen Brief schrieb der CVJM weiter :

    "An Stelle einer sachlichen
    Auseinandersetzung werden engagierte christliche Gruppen beschimpft
    und diffamiert. "

    Diejenigen, die sich gegen ihre Diskriminierung einsetzten wurden und werden von Leuten wie Roland Werner beschimpft und diffamiert.

    Hier wird der Versuch des CVJM deutlich das Recht auf Toleranz aufteilt. So wie es in Indien sogenannte "Kasten" gibt, so will der CVJM oder besser, der Vorstand des CVJM die "christlichen Gruppen" als eine höhere Kaste und Schwule und Lesben als eine niedrigere Kaste ansehen. Da macht es dem CVJM wohl auch nichts aus, von Roland Werner uns beschimpft und diffamiert. Hauptsache , die eigene Kamaradschaft bleibt vor " Beschimpfungen und Diffamierungen" verschont. Da wird wieder mal mit zweierlei
    Maß gemessen.
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#18 dr. SommerlochAnonym
  • 08.07.2011, 19:54h
  • Sommerloch? Was ist dadran neu, dass die kirche keine Homos mag? Hier wird sich aber auch über jeden Scheiß empört. Sucht euch lieber was anständiges zum empören.
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#19 Geert
  • 08.07.2011, 20:30h
  • Der "Ex-Gay" Roland Werner ist mit einer "Ex-Lesbe" verheiratet. Das Ehepaar hat keine Kinder.

    Dieser Roland Werner hat mit seinen anti-schwulen Büchern Tausenden von evangelikal geprägten Menschen das Leben kaputt gemacht.

    Wenn es einen Gott gibt, wird sich auch Roland Werner eines Tages dafür verantworten müssen!
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#20 userer
#21 userer
#22 userer
#23 Geert
#24 Audi5000Anonym
  • 08.07.2011, 21:24h

  • Hat jetzt zwar nicht Direkt mit dem Thema zu tun! Aber ich musste Heute Taufpate machen um ein Kind in die Römisch Katholische Kirche zu bringen. Ich hätte Kotzen können das ich mich dafür habe Breitschlagen lassen.
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#25 Lapushka
  • 08.07.2011, 22:00h
  • Antwort auf #23 von Geert
  • Die kriegen das auch im Leben früher oder später zurück.
    Und sei es, dass sie auf dem Sterbebett merken, dass sie ihr ganzes Leben gelebt haben ohne sie selbst zu sein.
    Sicher keine schöne Situation.
    Alles was man aussendet, fällt früher oder später auf einen zurück.
    Das ist ein Gesetz das älter ist als jede Religion.

    Aber darum sollte es eigentlich garnicht gehen, um Rache oder Genugtuung dem Feind gegenüber.
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#26 alexander
#27 alexander
#28 zaleplonAnonym
#29 bastapapsta
  • 08.07.2011, 23:00h
  • Antwort auf #24 von Audi5000
  • Es war deine eigene Entscheidung ! du warst einfach nur zu feige, NEIN zu sagen. Vor allem was du oder diejenigen "Eltern", die dem Kind dies angetan haben ist scheußlich. Da sollte man heutzutage doch weiter sein. Vielleicht will das Kind später gar kein Katholik sein, aber ein Kind, das sich noch nicht wehren kann wird zwangsgetauft. Dein Spruch ist einfach nur dumm !
    Warum hast du es denn überhaupt gemacht ? Weil du keinen Mumm in der Hose hattest, dienen Verwandten die Meinung zu sagen.
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#30 Audi5000Anonym
  • 09.07.2011, 03:21h

  • Bei meiner Schwester hatte ich 3x den Mumm nein zu Sagen! Das war das Kind von meinem Freund, der selbst nicht Getauft ist. Hab's nur gemacht das er vor der Familie seiner Frau nicht allein Dasteht!
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#31 bastapapsta
  • 09.07.2011, 10:13h
  • Antwort auf #30 von Audi5000
  • Manchmal steht man halt mit seiner Meinung allein da ! Trotzdem sollte man zu seiner Meinung stehen, besonders, wenn es um Kinder geht, die sich selbst noch nicht wehren können. Falls das Kind, wenn es reif genug oder erwachsen gewesen wäre, sich eine Taufe gewünscht hätte, hätte es sich immer noch jederzeit taufen lassen können. Was ihr gemacht habt ähnelt meiner Meinung nach einer Vergewaltigung ! Geh mal in dich und schau mal, ob du es das nächste mal wieder machen würdest oder nicht.
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#32 Mariposa Anonym
  • 09.07.2011, 10:42h
  • Antwort auf #17 von bastapapsta
  • Roland Werner ist als "Judas von Marburg" bekannt. Der Typ gibt vor, vollkommen von seiner Homosexualität "geheilt" zu sein - dabei wurde er in einschlägigen Lokalitäten gesichtet.... Zudem täte ihm ein bißchen weniger Großmäuligkeiten gut. In Evangelikalenkreise neigt man gerne dazu, sich gerne anbeten zu lassen, Jesus ist da lediglich der fadenscheinige Vorwand.
    Die Landeskirche sollte sich überlegen, ob sie so jemanden in ihren Reihen dulden kann.

    Verantwortungsvoll gelebte Homosexualität ist meines Erachtens keine Sünde - der Schöpfer wird sich schon etwas dabei gedacht haben, als er diese Spielart der Liebe geschaffen hat. Leider fallen vor allem labile Schwule auf die Gehirnwäsche von Werner, Vonholdt und Co. immer wieder herein und nehmen ihnen ihre Würde und bereichern sich finanziell - eine "Entschwulungstherapie" kostet bis zu 800 Euro und werden von keiner Krankenkasse bezahlt, da Homosexualität nicht mehr als Krankheit gilt. Pfui Deibel.....
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#33 Mariposa Anonym
  • 09.07.2011, 10:47h
  • Antwort auf #19 von Geert
  • Zum Glück gibt es keine Kinder, die wären ja echt geschäfigt.... Allerdings frage ich mich, wie sie das mit ihrer Glaubensauffassung vereinbaren können. Immerhin wird ständig von der Pflicht von Vermehrung gelabert und sind zum Teil noch mittelalterlicher eingestellt als Benedicta.

    Hier trifft wieder mal das alte Sprichwort zu: Die größten Kritiker der Elche sind selber welche.
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#34 bastapapsta
  • 09.07.2011, 11:07h
  • Antwort auf #32 von Mariposa
  • Genau, und es ist der eigentliche Skandal, dass der CVJM sich vor dieser Faktenlage, die du erläuterst, hinter Roland Werner, bzw. das Christival stellt.
    Der SWR hatte mal über diese Ex gay Aktivitäten berichtet und ein interviewter Betroffener, dass, als feststand, dass er seine Homosexualität nicht "überwinden" kann wurde er von den Ex Gaylern fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel. Ihm ging es nach dieser Gehirnwäsche seelisch sehr schlecht. Aber wahrscheinlich würde der betroffene, wenn er sich dieser Gehirnwäsche unterziehen würde, vom CVJM gesegnet werden. Aber da müsste er dann lügen, denn da Homosexualität keine Krankheit ist kann und muß sie auch nicht geheilt werden. Er müsste sich selbst verleugnen, dann würde der CVJM ihn wohl nachträglich noch segnen. Wenn er sich in eine seelich belastende Situation begibt würde er dafür vom CVJM wohl noch den Segen bekommen.
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#35 bastapapsta
#36 Geert
  • 09.07.2011, 11:40h
  • Noch kurz zum ach so liberalen CVJM in Hamburg. Dieser kann es sich leisten, so liberal zu sein, weil er über ein beträchtliches Immobilienvermögen in allerbester Lage an der Außenalster verfügt. Von den Einnahmen aus diesem Immobilienvermögen profitieren die anderen CVJMs. Deshalb wird der liberale CVJM Hamburg in Ruhe gelassen. Geld stinkt auch bei den "frommen" Evangelikalen nicht.
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#37 FinnAnonym
  • 09.07.2011, 11:46h
  • Eine Religion, die Hass predigt, sollte verboten werden!!

    Jede andere Form von Hetze wird nicht toleriert, aber sobald man es Religion nennt, darf man das alles.
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#39 Audi5000Anonym
  • 09.07.2011, 12:18h

  • Hallo, wir haben das Kind ja nicht Geschändet. Das macht dann schon die Kirche! Außerdem die Kinder meiner Schwester wurden dann auch nicht Getauft. Das haben sie mit 9 bzw. 14 selbst Entschieden und das dann evangelisch!
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#40 saltgay
  • 09.07.2011, 13:42h
  • Na ja, die Nachrichtenagentur idea ist ja das Sprachrohr der Evangelikalen. Ferner sieht sich der CVJM wohl doch etwas anders, als er sich in der Öffentlichkeit gebärdet. Ich empfinde das Verhalten des Verbandes als durchaus konsequent. Evangelikale sind keine Schwulenversteher, sondern verkappte Missionare eines völlig reaktionären Christentums. Mit sektiererischem Eifer versuchen sie die evangelische Kirche zu unterwandern. Dass diese lächerlichen Gestalten aus dem 19. Jahrhundert tatsächlich Erfolge aufweisen können, liegt an der evangelischen Wellness-Kirche, die jeglichen Diskurs meidet, wie der Teufel das Weihwasser. Mit dieser Strategie haben sie ja schon meine Generation aus der Kirche vertrieben und die wenigen, die mit zusammengebissenen Zähnen durchhielten, durften mit ansehen, wie eine verbitterte Rentnergeneration wegstarb, aber leider Kirchenbesucher nachwuchsen, die nur dort noch eine Spielwiese für ihre verschrobenen Ansichten und Neurosen vorfanden.

    Es bleibt also nur zu konstatieren, dass für Lesben und Schwule von kirchlicher Seite keine Unterstützung, sondern höchstens "Schonung" zu erwarten ist. Ein Armutszeugnis der besonderen Art.
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#41 bastapapsta
  • 09.07.2011, 14:20h
  • Antwort auf #39 von Audi5000
  • "wir haben das Kind ja nicht Geschändet. Das macht dann schon die Kirche! Was bei deiner Schwester war ist eine ganz andere Sache.

    Wenn man gemeinsam mit ein par Kumpels beschließt, jemanden zu verprügeln und daneben steht, wenn die anderen Kumpels drauf los prügeln, dann ist man nicht mit in der Verantwortung ???

    Außerdem stimmt dies ganz und gar nicht, indem du als Taufpate auftrittst, nimmst du als aktiv Handelnder an der Zeremonie teil. Also kannst du dich jetzt nicht herausreden, indem du sagst : "nicht ich habe das gemacht sondern die Kirche hat ja getauft".

    Ich merke, du hast ein schlechtes Gewissen, aber dies ist auch richtig so. Nimm dir die Sache zu Herzen und lehne die Patenschaft beim nächsten mal ab.
    Ob man mit 9 schon reif ist, die Tragweite dieser Entscheidung ab zu schätzen ist fraglich....
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#42 alexander
#43 daVinci6667
  • 09.07.2011, 16:47h

  • @#22/23 userer & Geert
    Bestimmt ist da etwas, aber ganz anders als in Kirchen und Moscheen so gerne eingetrichtert wird. Sicher kein unberechenbarer launischer, manchmal lieber manchmal grausamer alter Mann mit Bart, der im Himmel jede \"Sünde\" eines jeden einzelnen akribisch notiert. Diesen schrecklichen krankmachenden Unsinn haben die meisten Kinder eingebläut bekommen. Bastapapsta nennt diese Indoktrinierung der Kinder Vergewaltigung und ehrlich gesagt, ich denke er hat recht!

    Auf jeden Fall werden diejenigen die im Namen von was auch immer gegen uns hetzen, uns als minderwertig einstufen und damit tausende Jungen und Mädchen jedes Jahr in den Suizid treiben, nach dem Tod ein schreckliches Erwachen haben!
    Bestimmt gibt's keine Hölle, (wieder so eine Konstruktion um uns gefügig und "brav" zu halten) aber vielleicht bekommen sie ja nur ihr feines Gewissen wieder zurück, und auch das kann einen dann schrecklich plagen!
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#44 MarcAnonym
  • 09.07.2011, 17:25h
  • Was sind das für Menschen, die Liebe verachten?

    Es geht doch nur um Liebe. Das betrifft die doch gar nicht und es schadet ihnen doch nicht, wenn andere sich lieben.

    Wie hasserfüllt müssen solche Menschen sein?!
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#45 daVinci6667
  • 09.07.2011, 18:19h

  • Antwort an #44 Marc
    "Es geht doch nur um Liebe. Das betrifft die doch gar nicht und es schadet ihnen doch nicht, wenn andere sich lieben"

    Doch es betrifft sie. Es erschüttert sie in Mark und Bein! Ich habe es auch lange nicht verstehen können.
    Es geht darum dass Liebe und Sexualität, welches nach der Atmung, Essen und Trinken und Sicherheit ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen ist. Die muss reglementiert und kontrolliert werden!

    Wir Schwulen und Lesben haben die unverfrorene Frechheit, nach Jahrhundertelanger Folter, Todesstrafen, Unterdrückung und Diskriminierung offen aufzutreten und zu unserer Liebe zu stehen. Das ist ein überrotes Alarmzeichen für die kath. Kirche, die sich nahe am Abgrund sieht. Ein weiteres Alarmzeichen ist zudem, dass sich immer mehr an und für sich gläubige Menschen von der Kirche abwenden und ihre eigene Spiritualität entdecken!

    Es geht der Kirche also nicht um unsere Liebe. Die wissen eigentlich sowieso dass wir keine Sünder sind, es geht ihr um den eigenen Machtverlust, es geht schlicht um ihre Existenz!
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#46 MazzeAnonym
#47 bastapapsta
  • 10.07.2011, 10:19h
  • Was bei solchen Meldungen wieder auffällt, ist das Tim Johannes ins klösterlicher Schweigen hüllt.
    Bei soviel Fürsprache für Frau Brunne hat sie ihm bestimmt einen Kloster Urlaub in einem Kloster ihres Bistum- Bereiches geschenkt *lol*

    Wenn es um CVJM oder Christival geht, legt einen Tag der Stille ein. Wie war das mit dem Strauß, der den Kopf in den Sand steckt, um die schwrzen Schafe nicht zu sehen ?
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#48 Timm JohannesAnonym
  • 10.07.2011, 11:40h
  • Roland Werner, der größte Scharlatan in Deutschland...

    Bei diesem Typen kann ich nur noch lachen, wenn soviel Dummheit, übersteigerter Geltungsdrang und Profilneurose zusammenkommen.

    Gottseidank nimmt ihn keiner in Deutschland mehr Ernst und selbst die deutsche Bundesregierung hat vor solchen religiös motivierten Heilern ausdrücklich in einer Stellungnahme zu einer Grossen Anfrage im Bundestag vor einigen Jahren gewarnt.

    Ex-Gay ist in Deutschland eine kleine unbedeutende Splittergruppe, die gegen die anerkannte Mehrheitsmeinung der Psychologie und Psychotherapie anwettert und doch nur als Pseudounfug betrachtet wird.

    Leute wie Roland Werner wollen unseren Hauptstadtbürgermeister, unseren Aussenminister, unsere Fernehstars, usw. heilen, da bekomme ich schon einen Lachkrampf, wenn ich mir das Bild von Roland Werner anschaue.

    Soll Roland Werner seinen Humbug und Quatsch weiter verbreiten, er erntet nur Gelächter. Die Zeiten der 1950/1960er sind gottseidank lange vorbei und Ex-Gay hat sich überlebt.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 G.Anonym
  • 10.07.2011, 14:14h
  • Hallo Geert,

    schade, dass du die Struktur des CVJM nicht kennst. Daher möchte ich an dieser Stelle eine kurze Ergänzung geben:

    - Es gibt nicht DEN CVJM - jeder CVJM ist eigenständig und selbstverwaltet - mit einem eigenen Vorstand etc. (so, wie es im Vereinsgesetz steht). Somitgibt es einen CVJM-Hamburg, und viele andere eigenständige Vereine, die so unterschiedlich sind wie Sand am Meer.

    - Die meisten Vereine engagieren sich in vielfältiger Weise. So gibt es Obdachlosenwohnheime und einiges mehr. Dabei wird die Arbeit hauptsächlich von Mitgliedern und von Spenden finanziert. Es gibt keinerlei Staatliche Mittel, wie es in anderen Kommentaren suggeriert wurde. Die

    - Ich finde es schade, dass alle Vereine und Menschen hier über einen Kamm geschoren werden - ich bin CVJMer mit Leib und Seele und habe auch im CVJM schwule Freunde und wir haben ein sehr gutes WG-Leben.

    - Im CVJM wird wie in vielen anderen Vereinen, Verbänden und anderen Gruppierungen (und dazu zählen übrigens auch Feuerwehren, Schützenvereine, etc.) rege diskutiert und es wird versuch sich mit menschlichen Themen auseinanderzusetzen. Dabei gibt es fast so viele Meinungen wie es Menschen gibt. Ist das nicht normal? Christlich sein heißt für mich, hier auch mit Respekt zu diskutieren. Dabei ist es leider so, dass es dabei Ängste und Vorbehalte gibt, die eine gesunde und respektvolle Diskussion leider nicht immer ermöglichen.

    - Mal davon abgesehen: Würdet ihr mich als christlichen Vertreter und angestellten in euren Reihen oder Betrieben dulden, wenn ich mich gegen homosexualität stellen würde (würde)? Genauso ist es doch ein gutes Recht eines Werkes zu sagen: Wir benötigen jetzt eine Meinungsbildung, einen offenen Ergebnisprozess. Und ja, wir können es momentan nicht verantworten jemand ohne eine Meinungsbildung in die christliche Jugendarbeit zu entsenten. Das, was hier passiert ist demokratische Meinungsbildung. Immer gefärbt von menschlichen Ängsten und natürlich auch von Vorurteilen beiderseits. Das ist bei anderen Themen in der Politik doch nicht anders.

    - Ich erwarte auch in diesen Kommentaren etwas mehr menschlichkeit und Respekt vor der Meinung anderer. Und dazu gehört auch der Respekt davor, dass jemand das Leben so führt wie er empfindet. Das heißt auch, Konsequenzen zu tragen. Wenn ich mich gegen Kapitalismus ausspreche, sollte ich nicht in einer Bank arbeiten - bekomme da wahrscheinlich auch nicht unbedingt einen Job. Und wenn in kirchlichen Institutionen oder aber christlichen Werken die Entscheidung getroffen wird, dass jemand wegen seiner Gesinnung nicht angestellt wird, ist das doch für beide Seiten vielleicht etwas infacher. Mal davon abgesehen, dass der nicht ausgesandte nicht von der Arbeit ausgeschlossen wurde. Er hat einen vollgültigen Abschluss - anerkannt von CVJM und Kirche (ekkw)! Damit kann er sich in allen pädagogischen oder auch gemeindlichen Jobs und auch CVJM bewerben. Und da alle Vereine eigenständig sind gibt es da auch welche, die hier keine Vorbehalte haben.

    - Ich hoffe, dass ihr diesen Kommentar nicht wieder zerreißt und bitte euch um weniger Polemik. Man muss die Polemik der anderen (auch der "anderen Seite") doch nicht immer noch steigern und wiederholen. Etwas mehr Sachlichkeit. Es gibt schon genug verletzte Menschen. Ich jedenfalls bin im CVJM tätig und habe heir viele gute Erfahrungen gemacht, die sehr sehr vielfältig und differenziert ist. Und dabei gibt es genauso Menschen die unsachlich, polemisch und respektlos sind, wie in allen anderen Verbänden und Vereinen auchg (und dazu zählen auch Schwulenverbände).

    In diesem Sinne - noch einen erholsamen Tag
    G.
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#50 jojoAnonym
  • 10.07.2011, 14:21h
  • Antwort auf #48 von Timm Johannes
  • klar, dass von dir nur die zu erwartende verharmlosung kommt. offenbar hast du den artikel nicht einmal gelesen, oder willst die fakten nicht zur kenntnis nehmen.

    werner wurde zum generalsekretär des cvjm ernannt, und zwar vom ekd-ratsvorsitzenden nikolaus schneider. das ist ein beachtlicher karrieresprung in eine einflussreiche position.

    aber er "wird von niemandem ernst genommen" und "erntet nur gelächter"?

    werner leitete den christlichen Jugendkongress "christival" und war dort bis 2011 vorsitzender. wir erinnern uns: dieses festival und seine radikale grundorientierung war immerhin ministerin von der leyen "unlachhaft" genug, die schirmherrschaft zu übernehmen. werner war außerdem bis 2006 im ausschuss der EKD zum thema "kommunitäten und geistliche gemeinschaften" und in anderen institutionen der ekd tätig.

    komisch, dass ein mann, den "niemand ernst nimmt", eine solche karriere hinlegen kann, oder?

    und wie sieht es mit der ex-gay-geschichte aus, die ja angeblich "überlebt" ist?

    die propagandistin der "reparativtherapie" christl ruth vonholdt wurde 2004 von der cdu/csu-bundestagsfraktion zur öffentlichen anhörung des rechtsausschusses des bundestages zum gesetzentwurf zur überarbeitung des lebenspartnerschaftsgesetzes eingeladen.
    2007 durfte sie für die CDU eine stellungnahme für den rechtsausschuss des hessischen landtages schreiben. auch hier ging es um den gesetzentwurf für eingetragene lebenspartnerschaften.

    das sind also die menschen, die laut deiner aussage "niemand ernst nimmt"?
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#51 Geert
#52 bastapapsta
#53 jojoAnonym
  • 10.07.2011, 15:05h
  • Antwort auf #49 von G.
  • "Dabei gibt es fast so viele Meinungen wie es Menschen gibt. Ist das nicht normal?"

    um gleich auf den entscheidenden denkfehler deiner argumenation zu kommen: es ist keine debatte auf augenhöhe, wenn freiheit und würde des einen diskussionsteilnehmers der diskussionsgegenstand sind!

    jeder darf meinen, was er will. sofern man politische relevanz für seine meinung einfordert, und erst recht, wenn man die freiheiten und die rechte von minderheiten einschränken möchte, dann muss diese meinung aber auf argumenten beruhen!

    bisher habe ich noch kein echtes argument gehört, das die "meinung", homosexualität sei schlechter oder weniger förderungswürdig als heterosexualität oder ein nichteinstellungsgrund für arbeitgeber, wirklich untermauert.

    und um auf den wichtigeren punkt zurückzukommen: ich quatsche keinem christen in sein leben rein. ich setze mich nicht dafür ein, jemandem, nur weil er christ ist, bestimmte bürgerliche rechte vorzuenthalten oder ihn an der freien entfaltung seiner persönlichkeit zu hindern. homophobe christen fordern aber für homosexuelle MASSIVE einschränkungen ihrer gesellschaftlichen rechte, ihrer freiheit und ihrer privaten lebensqualität.

    erkennst du die schieflage der ausgangssituation? es gibt hier nicht zwei gleichwertige diskussionsteilnehmer, die darüber streiten, ob das wetter gut oder schlecht ist, sondern wir haben hier einen angreifer und einen angegriffenen.

    ersetze in deinem beitrag einmal gedanklich "homosexuelles verhalten ist schädlich und schlecht" durch "schwarze sind dümmer als weiße" oder "männer sind alle potentielle vergewaltiger". ja, man darf so etwas "meinen". man darf aber nicht erwarten, dass diese "meinungen" von schwarzen oder männern als gleichwertige diskussionsgrundlage bewertet werden.
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#54 daVinci6667
  • 10.07.2011, 15:22h

  • Antwort an # 49 G
    "Würdet ihr mich als christlichen Vertreter und angestellten in euren Reihen oder Betrieben dulden, wenn ich mich gegen homosexualität stellen würde (würde)?"

    NEIN! Eigentlich sollte es in einer zivilisierten westlichen Gesellschaft allgemeingültige Regeln geben die eine solche Frage gar nicht erst aufkommen lassen. Niemand soll jemanden ungestraft wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminieren dürfen. Und wenn du dich in welchen Betrieben auch immer gegen die Homosexualität stellst, diskriminierst du uns! Du triffst sicher viele Jugendliche und junge Erwachsene, schon mal darüber nachgedacht wie sehr du jungen Lesben und Schwulen mit einer solchen Haltung schaden würdest?

    Das kath. Geschwafel nicht der Schwule an sich sei schlecht, sondern das Ausleben seiner Liebe und Sexualität ist auch hochgradig diskriminierend.

    So etwa als würde man dir sagen, du darfst Christ sein, aber du darfst nicht beten oder in deine Kirche gehen! Wie würdest du dich bei einer solchen Aussage beispielsweise eines Vorgesetzten fühlen?

    Machmal habe ich den Eindruck dass viele immer noch nicht begriffen haben, wie tief uns solche Diskriminierungen treffen können. Sicher haben wir uns ein dickes Fell zugelegt, so dick, dass manche vor lauter Angst diesen Schmerz zu fühlen, alltägliche Diskriminierungen gar nicht mehr wahrnehmen.
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#55 jojoAnonym
  • 10.07.2011, 15:30h
  • Antwort auf #54 von daVinci6667
  • "Sicher haben wir uns ein dickes Fell zugelegt, so dick, dass manche vor lauter Angst diesen Schmerz zu fühlen, alltägliche Diskriminierungen gar nicht mehr wahrnehmen."

    danke für diesen satz! er ist es wert, einen moment darüber nachzudenken - und konsequenzen zu ziehen.
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#56 daVinci6667
  • 10.07.2011, 15:53h

  • Zu #49 G
    "Die meisten Vereine engagieren sich in vielfältiger Weise. So gibt es Obdachlosenwohnheime und einiges mehr. "

    Solche sehr nötige Einrichtungen gehören eindeutig in die Hände des Staates. Es besteht sonst eindeutig die Gefahr, dass beispielsweise ein schwuler Obdachloser auf der Straße liegen gelassen wird. Umso mehr, als beim CVJM ja leider auch die kath. Kirche im Spiel ist!

    Wir haben ja schon mehrfach gehört, dass in kath. Spitälern beispielsweise Ärzte oder Pfleger die eine ELP eingegangen sind, kurzerhand entlassen wurden!
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#57 JakobAnonym
  • 10.07.2011, 16:39h
  • Antwort auf #49 von G.
  • > "Ich erwarte auch in diesen Kommentaren etwas mehr menschlichkeit und Respekt vor der Meinung anderer."

    Bist du wirklich so naiv, nicht zu sehen, daß hier über grundlegende Menschenrechte geredet wird? Mein Anspruch auf gleiches Recht und auf freie persönliche Entfaltung ist nicht verhandelbar, und es ist auch keine Meinungsfrage.

    Glaubst du wirklich, wenn jemand sagt, daß er mich und meine Liebe für minderwertig hält, daß ich dann antworte: "Interessante Meinung! Laß uns unaufgeregt und ohne Polemik darüber diskutieren! Und danach reden wir noch darüber, ob das Arbeitsrecht auch für Schwule und Lesben gelten soll oder nicht. Ganz respektvoll natürlich!"

    "Und wenn in kirchlichen Institutionen oder aber christlichen Werken die Entscheidung getroffen wird, dass jemand wegen seiner Gesinnung nicht angestellt wird, ist das doch für beide Seiten vielleicht etwas infacher"

    Homosexualität ist aber keine "Gesinnung"! Es war auch "einfacher", als Farbige im Bus nur hinten sitzen durften. Eine zum Himmel stinkende Ungerechtigkeit war es trotzdem!
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#58 BottkeAnonym
  • 11.07.2011, 09:58h
  • Hallo zusammen,

    viele der Diskutanten haben nicht wirklich ein Bild davon, wer oder was der CVJM ist und nehmen eine Meldung zum Anlass, einer ganzen Organisation "Diskriminierung" von Homosexuellen zu unterstellen.

    a) es gibt in Ortsvereinen, Landesverbänden sowie dem CVJM Gesamtverband viele Menschen, die offen mit ihrer Homosexualität umgehen und gemeinhin anerkannt sind.

    b) Roland Werner ist als Generalsekretär des Gesamtverbandes nicht derjenige, der den Ton angibt. Der CVJM ist eher "konföderalistisch" organisiert.

    c) ohne die näheren Hintergründe zu kennen, halte ich es für dumm, ein Urteil zu dem vorliegenden Fall zu treffen. Ich kenne den jungen Mann nicht, weiß nicht, wie er sich in allen Jahren gegeben hat und welche Äußerungen letztendlich dazu geführt haben, dass er (noch) nicht offiziell ausgesendet wurde. Ich kann nur sagen, dass in der Vergangenheit auch schon andere Fälle (mangelnde Integrität der Person) dazu geführt haben, dass nicht offiziell ausgesendet wurde.

    d) dass diese Meldung (so zaghaft wie sie auch formuliert ist) jetzt zu einem "Sturm der Entrüstung" führt, ist - gerade bezogen auf den CVJM - lächerlich: In Ländern Asiens gibt es buddhistische YMCA-Vereine, in den USA handelt es sich beim YMCA um eine Organisation, die ganz andere Schwerpunkte als die Verbreitung des christlichen Glaubens hat. Dass alle diese Vereine unter dem gemeinsamen Dach des CVJM Weltbund zusammenarbeiten ist - im Gegenteil - ein sehr positives Beispiel für Toleranz.
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#59 bastapapsta
  • 11.07.2011, 10:45h
  • Antwort auf #58 von Bottke
  • " Roland Werner ist als Generalsekretär des Gesamtverbandes nicht derjenige, der den Ton angibt. Der CVJM ist eher "konföderalistisch" organisiert."

    Warum kritisiert ihr das antisemitische, uns gegenüber feindselige Verhalten von Roland Werner nicht offen und warum sorgt ihr nicht dafür, das Juden -Hasser aus eurem Verein entfernt werden ?? Soviel Unabhängigkeit scheint es dann wohl doch nicht zu geben.

    " Ich kann nur sagen, dass in der Vergangenheit auch schon andere Fälle (mangelnde Integrität der Person) dazu geführt haben, dass nicht offiziell ausgesendet wurde."

    Was nehmt ihr euch heraus, jemanden aufgrund individueller Merkmale, beispielsweise homosexuell oder dem Judentum angehörig mangelnde Integrität zu unterstellen ?

    "viele der Diskutanten haben nicht wirklich ein Bild davon, wer oder was der CVJM ist und nehmen eine Meldung zum Anlass, einer ganzen Organisation "Diskriminierung" von Homosexuellen zu unterstellen."

    Wenn Sie wirklich aus der (derzeit aktuell) berechtigten Kritik geraten wollen, dann krämpeln Sie einmal die Arme hoch und sorgen dafür , dass Rechte wie Roland Werner aus dem CVJM entfernt werden und der CVJM sich nicht in Stellungnahmen hinter evangeligale Festivals stellt.

    MfG
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#60 stromboliProfil
  • 11.07.2011, 14:15hberlin
  • Antwort auf #57 von Jakob
  • in einem muß ich herrn G recht geben: wie zum teufel kann man in einer organisation wie christlichen sekten mitarbeiten wollen , wohl wissend, was die für eine politik uns gegenüber betreiben. ?!!

    Irgendwo muss man doch trennungslinien ziehen!
    Ich halte solche querschläger entweder für politisch völlig unreif der gewichtung von prioritäten, oder aber dermaßen ihren eigenen "religiösen interessen" verfangen, dass es ihnen scheiß egal ist, wie mit ihnen (?) aber mit sicherheit mit uns umgegangen wird.
    Jede rechtsunsicherheit und jeder rausschmiß ist da zu begrüßen.. keine solidarität mit MITTÄTERN!
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#61 JakobAnonym
  • 11.07.2011, 15:18h
  • Antwort auf #60 von stromboli
  • Was "christliche Sekten" angeht gebe ich dir Recht: da muss kein Schwuler, keine Lesbe und eigentlich auch sonst keiner mitmachen, dem etwas an den Werten der Gleichheit und der Freiheit liegt.

    Wenn es aber um "christliche" Krankenhäuser, Kindergärten, Altenheime usw. geht, haben viele, die in diesem Bereich arbeiten wollen, kaum die freie Wahl. Wenn die Alternative in Arbeitslosigkeit besteht, wird schon der eine oder andere lieber in den sauren Apfel beißen, bevor er hungert. Das ist scheiße, aber nachvollziehbar, oder?
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#62 BottkeAnonym
  • 11.07.2011, 16:15h
  • Antwort auf #59 von bastapapsta
  • @bastapapsta:

    Auf welchem Niveau wird hier eigentlich diskutiert? Geht es hier um eine Antisemitismus-Debatte (die ich in Bezug auf Roland Werner nicht kenne) oder seine Aussagen zur Homosexualität? Das eine mit dem anderen gleichsetzen zu wollen, fände ich ziemlich antisemitisch.

    Die mangelnde Integrität bezog sich explizit nicht auf die Sexualität, sondern darauf, dass Leute, die in den Prüfungen getäuscht haben oder in den Wohngemeinschaften des Kollegs durch Diebstähle über einen längeren Zeitraum (im Nachhinein) aufgefallen sind, nicht entsendet worden sind. Im konkreten Fall ist die Entsendung nicht abgelehnt, sondern vertagt worden.

    Dass dies widerum ein gefundenes Fressen für alle ist, die die katholische Kirche = Sekte = Roland Werner = Antisemitismus = Rechte sehen möchten, ist klar.

    Jeder Auszubildende, der sich eine Woche vor seiner feierlichen Verabschiedung über das Unternehmen auskotzt, das ihn ausgebildet hat, muss sich nicht darüber wundern, dass er nicht in den Genuss der kompletten Feierlichkeiten kommt. Dieser Aspekt soll offensichtlich bei allem "Diskriminierungsgesülze" nicht berücksichtigt werden. In der Vergangenheit sind im Überigen schon Schwule und Lesben normal entsendet worden - das nur zur ergänzenden Information.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#63 BottkeAnonym
  • 11.07.2011, 16:47h
  • Antwort auf #62 von Bottke
  • Um ergänzend die Original-Meldung von idea zu zitieren:

    "Wie Luh-Maier gegenüber idea erklärte, bestehen im CVJM kontroverse Meinungen zur Homosexualität. Nach ihren Angaben war die homosexuelle Orientierung des betroffenen Studierenden den Verantwortlichen bekannt. Man sei bereit gewesen, ihn gemeinsam mit seinen Kommilitonen zu verabschieden."

    Dass dieser wichtige Aspekt bei der Berichterstattung von queer.de unter den Tisch gefallen ist, stimmt mich nachdenklich...
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#64 bastapapsta
  • 11.07.2011, 17:41h
  • Antwort auf #62 von Bottke
  • "Auf welchem Niveau wird hier eigentlich diskutiert? "

    Lapushka hat hier bereits Roland Werner zitiert:

    "der homosexuelle Mensch […] in der Entfremdung von sich selbst. Seine Persönlichkeit ist gespalten. Er weigert sich, das zu werden, wozu er geschaffen ist, ein Mann, eine Frau.”

    "Der Mensch, der in einem bestimmten Punkt Nein zu sich selber sagt, der Mann, der seiner volle Männlichkeit nicht annimmt, Gegenüber einer geliebten Frau zu werden, die Frau, die sich weigert, Partnerin eines Mannes zu werden, wird immer in einer Gespaltenheit leben. "

    "...bleibt auf der Stufe des kleinen, unreifen Kindes, dem Unrecht getan wurde und das überfordert ist, "

    "Der Hirte muß die Wölfe angreifen und nicht Friedensverträge mit ihnen abschließen. "

    "So ist sein Gesetz [Werners? Gottes?, StM] auch für die Völker Teil der Offenbarung Gottes, die einstweilen noch nicht davon wissen und noch nicht in den Bund Gottes hingerufen sind.”

    Ich frag dich, wo in diesen Sätzen ist ein Funken Niveau zu finden ???

    "Jeder Auszubildende, der sich eine Woche vor seiner feierlichen Verabschiedung über das Unternehmen auskotzt, das ihn ausgebildet hat, muss sich nicht darüber wundern, dass er nicht in den Genuss der kompletten Feierlichkeiten kommt. "

    Mit anderen Worten, wenn man sich nicht an das hält, was in den USA jetzt abgeschafft wurde, die "Dont ask, Dont tell Regelung und wenn der Auszubildende die ihm entgegengebrachte Homophobie innerhalb der Einrichtung kritisiert, hat er sich laut CVJM den Maulkorb abgerissen "muss sich nicht darüber wundern, dass er nicht in den Genuss der kompletten Feierlichkeiten kommt. " Wenn es einem zum kotzen ist, darf man sich bei Euch nicht auskotzen, sondern muss alles runterschlucken und sich als Märtyrer erweisen, um den Segen zu erhalten. Pfui !!!

    "Geht es hier um eine Antisemitismus-Debatte (die ich in Bezug auf Roland Werner nicht kenne) oder seine Aussagen zur Homosexualität? "

    Sind sie in Bezug auf Roland Werner so schlecht informiert ? Roland Werner ist in der Lusanner Bewegung drin, diese wiederum tritt für die Judenmissionierung ein. Alle Mitarbeiter des Christival mussten vor ab die Lusanner Leitsätze unterschreiben. Ob es um Homophobie oder die Herabsetzung des Glaubens unser jüdischen Mitbrüder und freunde geht, jegliche Herabsetzung ist menschenverachtend und das genehmige ich mir auch offen zu sagen, noch haben wir hier rede und Meinungsfreiheit !
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#65 bastapapsta
  • 11.07.2011, 17:56h
  • Antwort auf #63 von Bottke
  • Noch etwas, ich habe hier immer geschrieben, dass die Basis im CVJM Roland Werner und homophobes Vorgehen inner und außerhalb kritisieren darf und musss. Das würde zeigen, dass die Basis ein konstruktives Potential hat.

    "Jeder Auszubildende, der sich eine Woche vor seiner feierlichen Verabschiedung über das Unternehmen auskotzt, das ihn ausgebildet hat, muss sich nicht darüber wundern, dass er nicht in den Genuss der kompletten Feierlichkeiten kommt. "

    Auszubildende gehören auch zur Basis des CVJM, aber SIE geben hier das beste Beispiel ab, wie Kritik im Keim erstickt wird. dem Azubi rate ich : Scheiss auf diesen Segen, deswegen bist du keinen Deut weniger Wert als Andere !

    Lass dich durch solche Leute nicht herabwürdigen. Liebe ist !
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#66 bastapapsta
  • 11.07.2011, 19:26h
  • Antwort auf #63 von Bottke
  • Um nochmal auf ihren Spruch zurück zu kommen :

    "Geht es hier um eine Antisemitismus-Debatte (die ich in Bezug auf Roland Werner nicht kenne) oder seine Aussagen zur Homosexualität? Das eine mit dem anderen gleichsetzen zu wollen, fände ich ziemlich antisemitisch."

    Diese ihrige Aussage ist in meinen Augen ein ganz mieser Versuch, die eine Gruppe gegen die andere aufzubringen Hass gegen jüdische Menschen und Hass gegen Homos ist beides gleich schlimm. Gemeinsam mit jüdischen menschen gilt es, gegen die evangelikale Herabsetzung friedlich lebender Menschen anzukämpfen. Und sofern Leute wie SIE ihr nicht einen Maulkorb verpassen, kann auch die Basis des CVJM zu diesem Frieden ihren Beitrag leisten, diese Möglichkeit besteht, die Basis muss nur den Mund gegen Leute wie u. A. Roland Werner aufmachen. Und sie müssen sich auch mal "auskotzen" dürfen, so geerdet muss solch ein Verein sein, dass auch mal Kritik von innen her zugelassen wird.....
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#67 saltgay
  • 11.07.2011, 19:48h
  • Antwort auf #61 von Jakob
  • "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing'" ist eine urdeutsche Volksweisheit und verkörpert die jahrhundertealte Tradition des geknechteten Deutschen. Deshalb hat es dieses Volk ja auch nicht so mit Demokratie und wünscht sich lieber einen starken Mann an der Spitze, der sagt wo es lang geht.

    In der Kirche wird der Ton schon von oben angegeben. Das normale Arbeitsrecht gilt dort nicht umfassend. Ebenso die Mitbestimmung wird dort auf eine "Mitempfehlung" reduziert. Als langjähriger Angestellter der ev. Landeskirche kenne ich diesen einzigartigen paternalistischen Führungsstil, der die meisten nicht pastoralen Mitarbeiter ankotzt. Dabei sind Probleme wie die Homosexualität noch untergeordneter Natur. In der Kirche gibt es eben den geistigen Adel, der führt und die willigen Vollstrecker, die nur zum Beten und Singen das Maul aufmachen dürfen.

    Dieses ganze Toleranzgebaren ist frommer Schnickschnack zur Außenwerbung. Aber der Untertan, dazu gehören die Evangelikalen, denn sie kriechen im Staube, weil sie ja wissen: "Wer sich erniedrigt, der wird erhöht werden..." Deshalb sind sie auch so siegessicher dass ihre Platzreservierung zur Himmelfahrt nicht von anderen überbucht wird. Sie brauchen eben die Unterwerfung, denn so gesalbt können sie auf die anderen Menschen mit Verachtung herab blicken. Na, also wenn ich masochistische Anwandlungen kriege, dann sehe ich mir den "Mutantenstadl" oder "Wie schön jodelt's sich in Pissdorf (Sachsen-Anhalt)" mit Günter Jämmerlich und dem MDR-Fernsehballett" im Fernsehen an.

    Mehrere Versuche die Mitbestimmung und die Gültigkeit des ARG incl. Kündigungsschutzgesetz in vollem Umfang einzuklagen sind vor den Gerichten gescheitert. Schuld daran ist die von der CDU/CSU seinerzeit eingeführte Ausnahme im Grundgesetz für sog. "Tendenzbetriebe"

    Solange aber solche Privilegien in Kraft sind, solange wird es dem Bürger auch kaum einfallen sich selbst dort einzubringen. Denn - worin unterscheidet sich die Kirche in diesem Bereich von einem autoritär geführten Wirtschaftsunternehmen?
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#68 Lapushka
  • 11.07.2011, 20:04h
  • Antwort auf #58 von Bottke
  • Wieso wechselst du dann nicht zu einer anderen Organisation?

    Du hast doch gelesen, was der Typ für Aussagen vom Stapel gelassen hat über Homosexuelle.

    Für mich klingt das so ein bisschen nach "Ja ok, ich bin halt Mitglied im Ku Klux Clan. Aber ich hab nichts gegen Schwarze, wirklich nicht.
    Beurteilt unseren Verein doch nicht danach, was die Chefs sagen, sondern was die kleinen Leute (entgegen der Ideologie ihrer Gruppe) so machen. Erst neulich habe ich nämlich eine Patenschaft für ein Strassenkind in Afrika übernommen. Wir sind nicht alle Rassisten"

    Mag ja sein, aber wieso ist man dann Mitglied in einem Rassisten-Verein und arbeitet nicht "woanders"?
    Sozial Handeln kannst du schliesslich auch woanders.
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#69 Roter Recke Anonym
  • 11.07.2011, 20:17h
  • Antwort auf #61 von Jakob
  • Hungern muß in Deutschland niemand. Wenn als Alternative aber tatsächlich Schikanen an der Tagesordnung stehen würden, dann glaube ich kaum, daß sich die Mehrheit dafür entscheiden würde. Es gibt nämlich immer noch die Bewahrung der Privatsphäre, ich würde auch keinen Sklavenjob annehmen.
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#70 bastapapsta
#71 BottkeAnonym
  • 12.07.2011, 10:29h
  • Antwort auf #70 von bastapapsta
  • Sorry, dass ich nicht alle zwei Minuten hier in das Forum schaue...nachdem sich hier alle Diskutanten anscheinend schon darauf gefreut haben .

    Ich finde es ziemlich "stark", den Absolventen hier als "Märtyrer" hinzustellen:
    - er hat mehrere Jahre lang (auch auf Kosten des CVJM) eine qualifizierte Ausbildung bekommen.
    - er musste keineswegs mit seiner Sexualität hinter dem Berg halten, sondern diese war Mitstudierenden und Lehrkräften bekannt.
    - Roland Werner (wie auch immer er in diesen Bericht hier kommt) ist als Generalsekretär gegenüber dem Vorstand weisungsgebunden (und damit Befehlsempfänger) und hat keinen direkten Einfluss auf das Kolleg (abgesehen von einer Stimme in den Entscheidungsgremien). Aus ganz anderen Gründen als den hier aufgeworfenen habe ich dennoch vor der Berufung von Roland Werner als Generalsekretär auch bei Vorstandsmitgliedern meine Bedenken geäußert. Ich habe zwar die Äußerungen hier gelesen und meine "Probleme" damit, mich aber auch noch nicht umfassender mit ihm und seinen Veröffentlichungen (sowie seinem Lernprozess) beschäftigt. Ich habe andererseits Predigten und Vorträge von ihm (zu anderen Themen) gehört, die ich gut fand. Allein aufgrund einzelner Thesen und ohne den Zusammenhang sowie das persönliche Gespräch (das ich mit Sicherheit noch führen werde) möchte ich keinen Menschen verurteilen. Hier genießt für mich die "freie Meinungsäußerung" denselben Stellenwert wie die freie Selbstbestimmung (insbesondere der eigenen Sexualität).

    Für mich persönlich hat die eigene Sexualität mit dem Glauben insofern nichts zu tun, als dass ich erst an der Stelle, wo sie zwischen mir und meinem persönlichen Glauben steht, ein Problem darstellen würde. Für diese Aussage würde ich in anderen Weltreligionen gesteinigt; im CVJM ist das eine These, die ich offen vertrete und mit vielen Menschen teile. Ich habe (als ein Beispiel) einen schwulen Freund, der als Vorstandsmitglied des Ortsvereins mit seinem Partner alle CVJM-Veranstaltungen besucht. Beide sind beliebt und geschätzt in der Gemeinschaft. Dass der CVJM ein Problem mit dem Thema hat, kann ich - zumindest in meinem Umfeld - nicht feststellen. Dabei sollte es angemerkt werden, dass noch vor zwanzig Jahren Vorstandsmitglieder aufgrund von Scheidungen zurückgetreten sind oder Jugendliche wegen Heavy-Metal-Musik von der Mitarbeit ausgeschlossen wurden. Ich bin froh darüber, zu Veränderungen beigetragen zu haben, die im Rahmen meiner Einflussmöglichkeiten waren, ansonsten wäre ich auch wohl eher nicht mehr dabei... .
    Dabei halte ich es nicht gerade für förderlich, wenn jetzt - von außen befeuert - innerhalb des CVJM eine Ideologie-Diskussion über "Homosexualität im CVJM" mit einer Arbeitsgruppe etc. geführt wird. Gerade Menschen, die verantwortungsbewusst innerhalb des CVJM mit dem Thema umgehen möchten erweist ihr mit unqualifizierten Anschuldigungen einen Bärendienst.

    Nichts desto trotz kenne ich die Inhalte des Schreibens "Profil zeigen..." sowie die enthaltenen Forderungen usw. nicht, die letztendlich dazu geführt haben, dass der Studierende nicht entsendet worden ist. Ob bzw. inwiefern Herr Werner dabei eine Rolle gespielt hat (wobei die Kolleg-Verantwortlichen gegenüber dem CVJM Gesamtverband eine Menge Rückgrat auch in der Vergangenheit gezeigt haben), kann ich auch nicht beurteilen.

    Ich finde es nur schade, dass von außen eine Homophobie-, Antisemitismus und Rechte-Gesinnungsdiskussion an den gesamten CVJM herangetragen wird, weil einer (von mehreren Tausend Homosexuellen) im CVJM ein Problem gehabt zu haben scheint. Dass dann auch noch der "Ku-Klux-Klan" bemüht wird, trifft mich dann auch noch persönlich, weil ich mich im Zuge ehrenamtlicher Entwicklungshilfe - u. a. auch für die Rechte Homosexueller in afrikanischen Ländern eingesetzt habe.

    Soviel zur Erklärung...
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#72 bastapapsta
  • 12.07.2011, 16:37h
  • Antwort auf #71 von Bottke
  • "Ich finde es ziemlich "stark", den Absolventen hier als "Märtyrer" hinzustellen"

    Ein Märtyrer wäre er ja gewesen, wenn er seine Forderung nach Toleranz runtergeschluckt hätte und so hat man ihn lediglich "geduldet" ihm aber mit der Verweigerung des Segen Aussprechens, durch die Blume gesagt, das man seine sexuelle Identität ablehnt.

    "er hat mehrere Jahre lang (auch auf Kosten des CVJM) eine qualifizierte Ausbildung bekommen"

    JEDER Schulabgänger hat in Deutschland ein verbrieftes Recht auf eine Schulausbildung und auch der CVJM wird diese Ausbildungsgänge ( zumindest teilweise ) aus staatlichen Geldern finanzieren.

    Von innen her sind es Leute wie SIE, die Diskussionen, in denen für mehr Toleranz geworben wird im Keim erstickt werden.

    "Das Segnungsverbot wurde ausgesprochen, weil der Student in der Broschüre "Gesicht zeigen im CVJM" offen über seine Homosexualität berichtete und mit sechs anderen CVJM-Mitgliedern ein größeres Engagement des christlichen Verbandes für Schwule und Lesben gefordert hatte. "

    Und Sie gehen hier hin und reden abfällig über diesen Menschen, stellen ihn als einen Schmarotzer hin, der froh sein kann, dass er beim CVJM die Ausbildung machen durfte. er hat mein tiefstes Mitgefühl und ich hoffe, dass die bei ihm keine seelischen Leiden verursacht hat.
    Ich wünsche ihm, dass der "Ku-Klux-Klan" ihm zeigt, dass er so wie er ist, nicht abgelehnt wird.

    Gesicht zeigen ist ein gutes Stichwort, denn sie ziehen sich in der Regel eine freundliche Maske auf, zeigen hier aber eindeutig ihr wahres Gesicht.

    Sie sagen hier, es gäbe eine tolerante Basis, wenn diese tolerante Basis aber mal den Mund auf macht, bekommt sie einen Maulkorb verpasst. und stellen jemand, der sich für mehr Toleranz einsetzt als undankbaren Schmarotzer dar. das die Diskussion von außen angeregt werden muss ist traurig aber leider dringend notwendig. ihre Äußerungen über den Azubi sind abwertend und menschenverachtend

    "Roland Werner (wie auch immer er in diesen Bericht hier kommt) ist als Generalsekretär gegenüber dem Vorstand weisungsgebunden (und damit Befehlsempfänger) und hat keinen direkten Einfluss auf das Kolleg (abgesehen von einer Stimme in den Entscheidungsgremien). . "

    Immerhin hatte der CVJM sich hinter das evangelikale Christival gestellt ( Link habe ich hier gepostet) von dem Roland Werner der Chef war. Warum hält man seitens des Vorstand an Roland Werner fest und setzt ihn nicht frei ?

    "Ich habe andererseits Predigten und Vorträge von ihm (zu anderen Themen) gehört, die ich gut fand. "

    Das ist, als wenn man über den Nationalsozialismus sagt : " Es sind damals auch Autobahnen gebaut worden und wir fahren heute drauf, also war die damalige Ideologie ja nicht nur schlecht"

    "er musste keineswegs mit seiner Sexualität hinter dem Berg halten, sondern diese war Mitstudierenden und Lehrkräften bekannt."

    Da ihm jetzt im Nachhinein eine reingewürgt ist, wirkt dieser Satz verharmlosend.

    Wenn innerhalb der Theologenschaft Debatten von Seiten der konservativen im Keim erstickt werden, dann ist es mit einer Weiterentwicklung ganz weit her. Aber diese bittere Erfahrung musste der zu dem Zeitpunkt angehende Theologe schmerzhaft einstecken. Und es ist dafür zu sorgen, dass dieses Eindreschen auf jeden, der sich ein Umdenken auch in der Theologie einsetzt ein Ende hat.

    Nehmen Sie doch mal ihre bunte Sonnenbrille ab und schauen der Realität unvernebelt ins Auge.
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#73 BottkeAnonym
  • 12.07.2011, 17:51h
  • Antwort auf #72 von bastapapsta
  • Sie bemühen wiederum der Nationalsozialismus und der Ku-Klux-Klan bemüht werden, obwohl ich Ihnen gegenüber zum Ausdruck gebracht habe, dass mich diese Äußerungen tief verletzen. Und gerade deswegen drehen Sie noch einmal richtig auf und penetrieren diese Worte - zumindest habe ich den Eindruck.

    Worte wie "Schmarotzer" werden mir von Ihnen gezielt in den Mund gelegt, ohne dass Sie den CVJM, die Ausbildungen am Kolleg sowie die damit verbundenen Regeln zu kennen scheinen (alles im Übrigen auf der Basis der Freiwilligkeit). Sie vermitteln hier den Eindruck, als ob der Absolvent dazu gezwungen worden wäre, die (auch vom CVJM subventionierte) Ausbildung dort zu machen und in ein Korsett gepresst worden wäre. Sie suggerieren "seelische Leiden" sowie eine Ablehnung der Person. Im Übrigen hat es auch kein "Segnungsverbot" gegeben (wie Sie der Originalmeldung entnehmen können).

    Weder Sie (?) noch ich kennen die Broschüre "Gesicht zeigen" - aus diesem Grund kann ich Ihre "Verurteilungen" nicht nachvollziehen.

    Dennoch können (und dürfen) Sie sich sicher sein, dass ich auch innerhalb des CVJM Gesicht zeige, wenn jemand aufgrund seiner Homosexualität (oder des Auslebens) diskriminiert wird, weil es seine eigene persönliche Sache ist.

    Auch wenn mir (noch) nicht die Argumente ausgehen: Ich werde dieses Forum verlassen und mich auch nicht mehr mit Ihrer potenziellen Antwort befassen - dafür sind Sie mit Ihren Anfeindungen in meiner Richtung zu weit gegangen.

    Sie fordern einerseits Toleranz ein, während Sie selbst weder bereit sind Toleranz entgegen zu bringen, noch davor zurückschrecken, andere Menschen zu verletzen. Aber keine Bange: Bei mir wird es keine seelischen Leiden hervorrufen. Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Erkenntnis bei Ihrer homophoben Inquisition in Verbindung mit der "Ex-Gay"-Hexenverbrennung.
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#74 bastapapsta
  • 12.07.2011, 22:32h
  • Antwort auf #73 von Bottke
  • "Worte wie "Schmarotzer" werden mir von Ihnen gezielt in den Mund gelegt, ohne dass Sie den CVJM, die Ausbildungen am Kolleg sowie die damit verbundenen Regeln zu kennen scheinen "

    Ihre Sätze sind pauschalisierend :

    "Die mangelnde Integrität bezog sich explizit nicht auf die Sexualität, sondern darauf, dass Leute, die in den Prüfungen getäuscht haben oder in den Wohngemeinschaften des Kollegs durch Diebstähle über einen längeren Zeitraum (im Nachhinein) aufgefallen sind, nicht entsendet worden sind. "

    Diebstahl hat der Student doch gar nicht begangen, er hat auch keine Prüfung getäuscht, diese Gleichsetzung ist ungerechtfertigt, Diebstahl oder Täuschung kann man nicht mit dem Äußern von Meinungen gleichsetzten.

    Studium hat auch mit Wissenschaft und Forschung zu tun und auf allen anderen nicht christlichen Unis darf man auch seine Meinung sagen, da gibt es so etwas wie ein Mitsprachrecht. Jemanden nachher so einen Segen zu Verweigern ist unterstes Niveau.

    "Im konkreten Fall ist die Entsendung nicht abgelehnt, sondern vertagt worden."

    Ich kann dem Studenten nur sagen, scheiss auf diesen Segen, ich würde ihn, falls die ihn jetzt, wo sie in die Kritik geraten sind noch aussprechen wollen ablehnen, du hast ihn nicht nötig, wegen dem fehlenden Segen bist du nicht weniger Wert als Andere.

    "Sie bemühen wiederum der Nationalsozialismus und der Ku-Klux-Klan bemüht werden, obwohl ich Ihnen gegenüber zum Ausdruck gebracht habe, dass mich diese Äußerungen tief verletzen. Und gerade deswegen drehen Sie noch einmal richtig auf und penetrieren diese Worte - zumindest habe ich den Eindruck"

    Meine Kritik richtet sich in meinen Aussagen gegen Roland Werner, der mit seiner beleidigenden und verletzenden Propaganda gegenüber Schwulen und Lesben und seine Arbeit im Lusanner Verein, der aktiv Juden-Missionierung betreibt.

    Ich habe Sie lediglich dafür kritisiert, dass Sie verharmlosend über Roland Werner sprechen.
    Dass Sie sich dadurch nun verletzt fühlen, liegt wohl daran, dass Sie innerlich merken, dass die Mitgliedschaft von Roland Werner im CVJM falsch ist und dessen feindselige Äußerungen berechtigte Kritik von außen hervorrufen.

    "Dennoch können (und dürfen) Sie sich sicher sein, dass ich auch innerhalb des CVJM Gesicht zeige, wenn jemand aufgrund seiner Homosexualität (oder des Auslebens) diskriminiert wird, weil es seine eigene persönliche Sache ist."

    Das kann und will ich hier auch gar nicht beurteilen, was ich kritisiere, ist dass Sie einem Studenten sein Recht vorenthalten, offen seine Meinung vorzutragen . Denn so verhindern sie jegliche konstruktive Diskussion innerhalb der Theologen zum Thema Toleranz gegenüber Lesben und Schwulen. So wird jegliches Umdenken im Keim erstickt.
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#75 Mullah v. d. AlmAnonym
  • 13.07.2011, 13:42h
  • "homophoben Inquisition in Verbindung mit der "Ex-Gay"-Hexenverbrennung."

    Wenigstens ist nun unzweifelhaft geklärt, wer hier Therapiert werden muss.

    Sie können allerdings dahingehend beruhigt sein, dass die Methoden aus Dr. Mengeles Gruselkabinet, mit denen als homosexuell identifizierte Menschen jahrzehntelang therapiert wurden, ausserhalb ihres Okkultes nicht mehr up to date sind. Vor diesem historischen Hintergrund sind Analogien zum Schrecken des NS oder dem wirken des KKK nicht nur naheliegend, sie zwingen sich geradezu auf.

    Btw. Wie nennt man das eigentlich juristisch, wenn ein angeblicher Therapeut einen durch Methoden der Gehirnwäsche depressiven gewordenen Patienten davon überzeugt, der Hilfesuchende sei eine Abomination die in der Hölle landet und diesen so in den Selbstmord treibt? Ist dann überhaupt noch von Selbsttötung zu sprechen?

    Wer mit blutverschmierten Händen von der Kanzel Hass predigt, kann keine zarten Gefühle haben.

    Pathos, Tränen, Theatralik.
    Opferverhöhnung!

    www.youtube.com/watch?v=aDiYeJ_bsQo

    Die nackte Panik vor Kharma, davor dass diesen Tätern das gleiche angetan wird, was sie ihren Opfern angetan haben, ob Lobotomie, Elektroschocks, Kastration oder einfach "nur" in Gefängnissen und Konzentrationslager zu Tode geprügelt zu werden, ist mehr als verständlich, denn nach deren eigenem Glaubensbekenntnis, hätten sie es verdient.

    Um es mit Joy Behar zu sagen: "This bitch is going to burn in hell"
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#76 Mullah v. d. AlmAnonym

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