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- 11. Juli 2011 2 Min.

Gordon Beckham und DeSean Jackson
Der Football-Spieler DeSean Jackson und der Baseball-Star Gordon Beckham mussten sich nach homophoben Kommentaren öffentlich entschuldigen.
Jackson, der in der National Football League für die Philadelphia Eagles spielt, beschimpfte vergangene Woche in einer Sendung des Satellitenradiosenders XM einen Anrufer aus Tennessee als "gay ass faggot". Der Sportler hatte sich von dem Anrufer zu Unrecht kritisiert gefühlt.
Beckham vom Baseballteam Chicago White Sox hatte scherzhaft bei einem Spiel mit seinem Schuh in den Sand gekritzelt, dass ein (mit ihm befreundeter) Spieler der gegnerischen Mannschaft schwul sei. Homo-Aktivisten kritisierten danach die zwei Sportler, weil sie Worte wie "gay" oder "faggot" abwertend benutzten und damit schwule Sportler und Fans beleidigten.
Daraufhin entschuldigten sich beide Spieler. Gordon Beckham erklärte gegenüber der "Chicago Sun-Times", dass er nichts Böses im Sinn gehabe habe und benutzte die Standardentschuldigung: "Ich habe viele schwule Freunde. Bei meiner Äußerung habe ich mir nichts gedacht".
"Mir tut es Leid, dass ich diese Worte in einem Radiointerview benutzt habe", erklärte auch DeSean Jackson am Samstag via Twitter. "Ich weiß, dass es beleidigend und inakzeptabel ist. Daher entschuldige ich mich bei jedem, den ich damit verletzt habe." Er bedauere seinen Fehler zutiefst und versicherte, dass er mit der Aussage keine Geringschätzung gegenüber der "Gay and Lesbian Community" ausdrücken wollte.
In den letzten Monaten sind immer wieder amerikanische Sportler wegen homophoben Ausbrüchen in die Kritik geraten. So wurde ein Baseballspieler wegen schwulenfeindlichen Fanbeschimpfungen suspendiert (queer.de berichtete). Die Basketballer Joakim Noah und Kobe Bryant erhielten dieses Jahr wegen homophoben Äußerungen Geldstrafen in Höhe von 50.000 bzw. 100.000 Dollar. (dk)















Immerhin ist die öffentliche Meinung sowohl in den USA wie auch in Europa soweit dass so etwas von Prominenten nicht geduldet wird.