Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=14616
Home > Kommentare

Kommentare zu:
US-Sportler entschuldigen sich nach homophoben Ausbrüchen


#1 seb1983
  • 11.07.2011, 16:33h
  • Das Problem hüben wie drüben ist, dass sich schwul und gay inzwischen völlig von ihrer eigentlichen Bedeutung gelöst haben und als pauschale Beleidigung und Abwertung genutzt werden.
    Immerhin ist die öffentliche Meinung sowohl in den USA wie auch in Europa soweit dass so etwas von Prominenten nicht geduldet wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 eMANcipation*Anonym
  • 11.07.2011, 17:46h
  • Antwort auf #1 von seb1983
  • Soll das etwa eine Rechtfertigung dafür sein, dass dieser widerliche, sexuell begründete Rassismus inzwischen schon in der Alltagssprache von Frühpubertierenden "in Europa und USA", und ganz besonders auch bei uns, alle paar Minuten in eben der besagten Form kommuniziert wird?

    Hat das wirklich gar nichts mit dem allgemein herrschenden, immer aggressiverem Heterosexismus zu tun, der Jungs von kleinauf ein "Männlichkeits"bild einhämmert, bei dem man sich an erster Stelle von allem "Schwulen" abgrenzen muss, um "dazuzugehören"???

    Auf die Idee, dass da vieles zwar nicht voll bewusst, aber mindestens unterbewusst abläuft und dabei nicht weniger seine Wirkung in Sachen sexueller Freiheit entfaltet, bist du anscheinend noch nicht gekommen?

    Mit der generellen sexuellen Apartheid in Sportarten wie Fußball und Baseball/Basketball, wo es weiterhin keinen einzigen offen Schwulen geben darf (offenbar auch in der opportunistischen Wahrnehmung der schwulen Profisportler selbst, die hier nicht weniger in die Verantwortung zu nehmen sind) hat die "öffentliche Meinung sowohl in den USA wie auch in Europa" sowieso ÜBERHAUPT KEIN Problem. Schwule sollten sich fragen, woran das liegt und ob sie beispielsweise sexuelle Apartheid nicht auch so nennen sollten?!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#3 Lapushka
  • 11.07.2011, 18:28h
  • Antwort auf #2 von eMANcipation*
  • "Hat das wirklich gar nichts mit dem allgemein herrschenden, immer aggressiverem Heterosexismus zu tun, der Jungs von kleinauf ein "Männlichkeits"bild einhämmert, bei dem man sich an erster Stelle von allem "Schwulen" abgrenzen muss, um "dazuzugehören"??? "

    Ja, das glaube ich.

    Im Übrigen tut die Queer "Community" da auch nicht wirklich viel gegen, wenn diese Begriffe teilweise selbst in ihrem Vokabular vorkommen.
    "FagHag" oder "GirlFag" und bei Gayromeo "Bitte keine Tunten und Schwuchteln. Nur Heterolike" in die Headlines geschrieben werden.

    Es ist glaube ich nicht so sehr das Problem, schwul zu sein.
    Man darf bloß kein Weichei sein. Damit kommen die meisten Männer nicht gut zurecht.
    Es geht nicht so sehr darum, sich von "Schwulem" abzugrenzen, es geht darum, sich vom "Weiblichen" abzugrenzen. Und das kommt auch bei Schwulen nicht selten vor.
    Zumindest kommen "Tucken" bei Schwulen oft genauso schlecht weg wie bei Heteros. Zumindest meine Erfahrung.

    Die meisten Menschen die du z.B in einem Fußballstadion "Ey, du schwule Schiri-Sau" brüllen hörst, wenn du die mal fragst, wieso sie homosexuelle Männer beleidigen, dann werden die dir sagen "Hä? Was schwule Männer? Hab ich nix gegen. Ich will bloß den Schiri beleidigen!"

    Ist zwar doof, hat sich aber so entwickelt. "Schwul" und "Schwul" haben völlig unterschiedliche Bedeutungen je nach Kontext.

    ich glaube auch nicht, dass sich Homophobie durch bloße Begriffs-Verbote abbauen lässt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 SebiAnonym
  • 11.07.2011, 21:55h
  • Es muss endlich Geldstrafen gegen so was geben. Nur dann wird sich dauerhaft was ändern.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel