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  • 16. Juli 2011 21 1 Min.



Es ist ein ungewöhnliches Coming-out im noch immer männlichen Metal: Keith Caputo, der Sänger von "Life of Agony", hat sich in den letzten Tagen über Twitter und Facebook als Transgender geoutet.

Der 37-jährige New Yorker, der mit seiner Band am Freitag auf einer vermuteten Abschiedstournee in Augsburg Halt machte, postete nach dem Konzert auf Twitter: "Ja, ich bin transsexuell und stolz darauf. Ich bin nicht darüber beschämt. Mit tiefsten Herzen danke ich allen, die mir in den letzten Tagen ihre Unterstützung haben zukommen lassen."

Zuvor hatte der Sänger, der sich auch als Transgender beschrieb, mit einem Foto und einem Spruch über den Übergang zwischen beiden Geschlechtern für Spekulationen gesorgt. Der genaue Stand der Transition ist zunächst unklar, so twitterte Caputo auch, dass er seinen Penis behalten will. Ein anderes Mal bezeichnet er sich als "Mann-zu-Frauen-Transsexuelle." Auf seiner Webseite schreibt er von sich mal als "er", mal als "sie".

Life of Agony waren besondern Mitte der Neunziger erfolgreich, das Debüt- und Konzeptalbum "River runs red" thematisierte die letzten Tage eines jungen Menschen, der sich das Leben nimmt. 2008 erschien das Solo-Album "A Fondness for Hometown Scars", das Video zur Single "Got Monsters" gab bereits Hinweise auf die Transgender-Identität Caputos. (nb)

-w-

#1 reiserobbyEhemaliges Profil
#2 goldsenf
  • 16.07.2011, 15:06h
  • na, da bekommt "let's pretend" ja gleich eine ganz andere bedeutung. toller song, toller sänger oder von mri aus auch sängerin. scheiß egal, solange sich diese stimme nicht ändert.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.07.2011, 23:10h
  • Heavy, Speed und Death Metal sind nicht gerade meine bevorzugte Lieblingsmusik. Dennoch hat dieser Mann Mut bewiesen, zu seiner sexuellen Orientierung zu stehen, auch wenn es in dieser Branche absolut unüblich ist!
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