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Kommentare zu:
Schwules Schützenkönigspaar regiert in Kleve


#1 Tim JohannesAnonym
  • 19.07.2011, 17:31h
  • Hat sich der jahrzehntelange Kampf der Community um gleiche Rechte doch gelohnt! Ist es nicht schön, wenn ein schwules Paar jetzt auch Schützenkönig und Schützenkönigin werden kann? Ich habe immer gesagt, dass unser Aussenminister Guido Westerwelle, der hier so oft von den Linken verschmäht wird, eine Signalwirkung erzielt, wenn er seinen Lebenspartner mit auf Dienstreisen nimmt. Dass wir nun Schützenkönig und Schützenkönigin werden können, haben wir allein ihm und seinem mutigen Auftreten zu verdanken, weil er aufrecht zu seinem Lebenspartner steht! Wenn ich überlge, wie er hier im Forum dafür angefitet wurde....! Und nun das: wir können auch SchützenkönigIn !
    ---> Wir schulden Guido Westerwelle und seinem Lebenspartner auf ewig Dank!

    Möge die FDP nunmehr die Gleichstellung bei der Einkommensteuer beschließen und die künstliche Befruchtung auf Krankenschein auch für schwule Paare!
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#2 ojeAnonym
  • 19.07.2011, 17:34h
  • Meine Meinung dazu: Das schlimmste was einem als Jugendlicher auf dem Land und in der Kleinstadt passieren kann ist in die Fänge von Kirchen oder Schützenvereinen zu geraten
    Dann sogar noch lieber in die Punker- oder Gothicszene gehen, wobei ich uniformes Gehabe generell nicht abkann und Individualisten bevorzuge, aber Schützenverein geht echt zu weit
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#3 seb1983
#4 mezzoAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.07.2011, 17:50h
  • Da kann man mal sehen wie fortschrittlich Münster (trotz Katholenmehrheit) und Kleve sind. Da sollte sich Dormagen einmal ein Beispiel nehmen!
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#6 PierreAnonym
  • 19.07.2011, 18:09h
  • Mutig...mutig. Von beiden Seiten. Schützenverein und Königspaar.
    Was sagt denn der Pfarrer dazu? Meistens sind doch Schützenvereine eng an die Kirchengemeinde gebunden.
    Aber...warum nicht. Wem's gefällt. Für mich wär's nichts.
    Ich denke, dass könnte ich nur im Suff durchstehen.
    Und ich müsste mich zu sehr verbiegen.
    Und genau das will ich nicht.
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#7 Diz!Anonym
#8 SchokiAnonym
#9 Lapushka
  • 19.07.2011, 18:57h
  • Antwort auf #6 von Pierre
  • "Ich denke, dass könnte ich nur im Suff durchstehen."

    Das geht da allen so
    War zwar erst dreimal bei sowas aber da wurde gebechert als gäbs kein Morgen mehr.
    Aber das war auch bei Feuerwehrfesten und Ringreitturnieren etc. nicht anders.

    Sehr schöne Meldung. Gerade Schützenvereine hatte ich bisher für das so ziemlich verstaubteste, ewig gestrige gehalten, was es in Deutschland gibt.
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#10 alexalexProfil
  • 19.07.2011, 19:23hmünster
  • Ach, Gottchen, Tim Johannes,

    als wenn man es nicht schon geahnt hätte - aber diesmal entblößt und entblödest Du Dich in einer Weise, die Dein kleinkariertes, dümmliches, ahnungs- und bildungsloses Sofakissenweltbild entlarvt.
    Was für ein Erfolg der Schwulenbewegung, daß es auch schwule Schützenkönige geben darf!
    Schützenkönige sind die Idole saufsüchtiger, geistloser Humtatamenschen, die in Nullkommanix ihr Fähnchen nach dem Winde hängen; die sich freuen, wenn sie wieder marschieren dürfen, denen Märsche lieber sind als Mozart, die auf die Befehle ihres Obristen oder des Pfarrers lauern, damit sie ihnen zwecks Ordenserlangung in den Hintern kriechen können.
    In diesen Schunkelvereinen feiert das faschistoide Kleinbürgertum fröhliche Urständ, da hört man noch immer die Geschichten, daß der Hitler nicht alles schlecht gemacht habe, immerhin habe er ja die Autobahnen gebaut und den Volkwagen erfunden!
    Und die Juden sollen sich doch nicht so haben, irgendetwas wird schon dran sein, was man ihnen da so nachsagt - und schwupp, sind auch wieder sie Schwuppen dran.
    Es ist jedenfalls keine Errungenschaft des Abendlandes, daß Schwule und auch noch Schützenkönige werden dürfen - da hat die katholische Kirche auch noch ein Wrtchen mitzureden. Ich kenne Orte, in denen nicht einmal Geschiedene Schützenkönige werden dürfen.
    Aber, daß Du, Tim Johannes, Freude an Verlogenheiten und Heimattümelei hast, ist kein Wunder! Ecrasez infame!
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#11 cleverAnonym
#12 xyzAnonym
#13 BumsköttelAnonym
#14 niederrheinerAnonym
#15 EkeltrautAnonym
#16 Geert
  • 19.07.2011, 20:50h
  • Antwort auf #10 von alexalex
  • Ich kenne alexalex aus Münster nicht. Wenn ich aber seine Hasstiraden gegen alles Bürgerliche lese, seien es die Kirche oder wie hier ein Schützenverein, dann vermute ich, dass alexalex ein kleiner spießiger Kirchenbeamter, angestellt im Bistum Münster, ist. Hier bei queer.de hat er sein Forum gefunden, wo er seinen ganzen Frust, der sich bei ihm im Laufe der Zeit an seinem Schreibtisch unter einem Bild von Papst Benedikt und einem Kruzifix angesammelt hat, von der Seele schreiben darf. Lass dir gesagt sein, alexalex aus dem schönen Münster: Deine Beiträge, aus dem man deinen ganzen Kleine-Leute-Frust geradezu auswringen kann, fallen auf dich selbst zurück!
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#17 schwulerschützeAnonym
  • 19.07.2011, 21:35h
  • Hier hat jemand überhaupt keine Ahnung von der Geschichte des Schützenwesens.
    Die Schützenvereine waren während der Zeit des Vormärz die Träger der nationaldemokratischen Opposition gegen den Partikularismus der Fürstenherrschaft und gerieten durch ihre ausgeprägt demokratische Tradition in Kollision mit dem halbautoritären Bismarckstaat.
    Auch waren sie keineswegs die Wegbereiter des Nationalsozialismus, sondern standen durch ihre an demokratischen Prinzipien orientierte Organisation in einem Gegensatz zu den nach dem Führerprinzip organisierten Wehrsportverbänden der Nazis, weswegen sie von diesen meist verboten wurden.
    Zur Zeit der Anschläge von Rostock, Mölln und Hoyerswerda organisierten die Bürgerschützen in meinem Herkunftsort Iserlohn eine Massendemonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus mit vielen tausend Teilnehmern.
    Die Schützen in dem Nachbarort Hemer verabschiedeten sogar eine Resolution, in der sie sich mit allen in der Stadt lebenden Minderheiten solidarisierten.
    An meinem heutigen Wohnort Köln-Bickendorf stellten die Schützen ihren Schießstand für das Sportschießen bei den Gay Games zur Verfügung.
    Wenn ich hier von "geistlosen Humtatamenschen" lese, breche ich ausnahmsweise mit meinem Grundsatz, Erscheinungsformen aus der Gegenwart nicht mit solchen aus der NS-Vergangenheit zu vergleichen: Bösartiger hätte auch der Stürmer den Untermenschen nicht darstellen können.
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#18 gniwerjProfil
  • 20.07.2011, 08:33hdortmund
  • Schwules Schützenpaar hin oder her. Konsequente Gleichberechtigung hieße, ewiggestrigen Mist wie Schützenfeste/-vereine endlich abzuschaffen. Betrunken mit Waffen rumballern. Sehr vernünftig..

    Und Deutschland wundert sich über Amokläufe...
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#19 MSLänderAnonym
  • 20.07.2011, 09:45h
  • @gniwerj, alexalex
    Ich komme aus einem Ort, in bald auch wieder das SF beginnt.
    Wenn ihr beide das SF als kleines nostalgisches Preussen-Getue von alternden Nazis oder deren Anhängern abtut, dann solltet ihr auch sofort (fast) die gesamt Bev. dazu abstempeln. SF hat nämlich alles in allem mehr Volksfest-Charakter als Traditionscharakter. Man muss es ja nicht mögen, aber eine SO platte Abstemplung ist zeigt leider echt euer Unwissen bzw. eure gesellschaftspolitische Beschränktheit. SF sind auch schon vor Bismarck veranstaltet worden und haben ihren Ursprung in der Verteidigung der Ortschaften vor Plünderern im Mittelalter.
    Wenn ihr ländl. Regionen mit ihren Trad. nicht mögt ist das eine Sache, aber sowas ist einfach nur Verleumdung und üble Nachrede. Linker ideolog. Stumpfsinn.
    Auch wenn ich kein gr. Fan mehr vom SF bin (es könnte dort ruhig mehr Trad. u. weniger Alkohol geben), so bin ich doch Weltbürger genug, um nicht alles was außerhalb meiner Ideologie ist, als fasch. zu bezeichnen. Sonst ist man nicht besser als unserer guten Freunde aus der Homophobie-Ecke.
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#20 niederrheinerAnonym
  • 20.07.2011, 10:11h
  • man mag sich über den deutschen alltag streiten.

    in diesem artikel geht es aber nicht um den sinn oder unsinn von schützenfesten.

    ich finde es bermerkens- und berichtenswert, dass in einer katholischen kleinstadt ein schwules paar im mittelpunkt steht.

    es ist bemerkenswert, wie entspannt die örtliche presse reagiert.

    es ist ein schönes bild in kleve gewesen, als alle schützenveriene zur kirmes aufliefen und die materborner von den beiden angeführt wurden.

    es ist wunderbar, wie selbstverständlich auf der website des vereins tanzende männerpaare gezeigt werden.

    es ist klasse, wie jetzt alle vereine, auch die katholischen bruderschaften, von den beiden zu den krönungsbällen besucht werden.

    ich lebe in kleve und hatte immer schon das gefühl, hier sind die schwulen angekommen.
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#21 schwulerschützeAnonym
  • 20.07.2011, 10:20h
  • Antwort auf #19 von MSLänder
  • @MSLänder
    Inwieweit die Schützenfeste tatsächlich Volksfestcharakter haben und die ganze Bevölkerung sich daran beteiligt, ist mit Sicherheit von Ort und zu Ort und von Landschaft zu Landschaft verschieden.
    An meinem Herkunftsort Iserlohn nehmen neben Schützen alle möglichen anderen Gruppierungen wie Gymnasiasten, Realschüler und sogar griechische und portugiesische Folkloregruppen teil.
    Hier in Köln fristet das Schützenwesen trotz vieler kleiner Schützenfeste in den Stadtteilen eher ein Randdasein, da hier der Karneval der Höhepunkt der Feiersaison ist.
    Dennoch sind die Uniformen, Ränge und Hierarchien des Schützenwesens, die ihren Ursprung in der einstigen Bürgerwehrtradition haben, heute nur noch als Folklore anzusehen, wobei die Vereine heute weitgehend nur noch der Pflege des Schießsports und der Geselligkeit dienen.
    Nicht wünschenswerte Erscheinungsformen wie Alkoholmissbrauch , rücksichtsloses Verhalten und teilweise auch Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstählen und Schlägereien sind unliebsame Randerscheinungen aller Massenveranstaltungen und es wäre unfair, sie den Veranstaltern in die Schuhe zu schieben.
    Derartige Unmutsäußerungen hört man auch am Rande des CSD und sind kein Grund die Veranstaltung als solche zu diskreditieren.
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#22 CarstenFfm
  • 20.07.2011, 11:28h
  • Was für lustige Puschel-Hüte.
    Aber dazu normale Anzüge - gar keine grünen Jacken mit vielen lustigen Karnevalsorden.
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#23 userer
  • 20.07.2011, 14:13h
  • Es gibt Momente, in denen ich bedauere, dass Schwule dergestalt in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind.
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#24 gniwerjProfil
  • 20.07.2011, 14:28hdortmund
  • Antwort auf #19 von MSLänder
  • Ich hab überhauptnichts von Nazis geschrieben. Lies meinen Beitrag am besten nochmal, dann verstehst du bestimmt auch, worum's mir ging ;)
    Ich bin auch Münsterländer und kenne Schützenfeste von der Pike auf. Kindern das schießen mit echten Waffen beizubringen - am besten noch während die erwachsenen unter Alkoholeinfluss "aufpassen" - geht einfach mal garnicht. Verantwortungslos.
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#25 alexalexProfil
  • 20.07.2011, 14:38hmünster
  • Antwort auf #16 von Geert
  • @geert

    Siehst Du, das ist genau, worum es mir geht - die Kleingeistigkeit und der "Kleineleutefrust"! -
    Leute mit diesen erbärmlichen Eigenschaften machen nämlich genau, was Du da treibst, stellen wilde Vermutungen an und benutzen die als Basis für ihre sogenannten Argumentationen!
    Auf solche Weise funktioniert nicht nur die Religion, sondern vor allem der Kleingeist der Kleinbürger!
    Die DDR war des beste Beispiel für solch muffige und dumme Kleinbürgerei.Und die Kleinbürger der Nazizeit waren die ersten, die die Hand zum deutschen Gruß erhoben.

    Ich könnte jetzt noch so oft beteuern, daß ich kein Mitarbeiter, Angestellter oder Kleriker der katholischen Kirch ebin. Du hast diese völlig aus der Luft gegriffene Idee einmal in die Welt gesetzt. Genauso haben es die bösartigen Kleingeister im III. Reich mit den Juden gemacht - und ihr Unsinn verselbstständigte sich.
    Und genauso machen es die Verteidiger des katholischen Kirchensystems - Menschen diskreditieren, bis die Lügen wie die Wahrheit wirken.
    Es ist wirklich eine Schande, daß es unter den Schwulen leider genauso viel Dumme, Gehässige und Hinterhältige gibt wie unter allen Menschen - oder ein trauriger Beweis für die Normalität.
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#26 gampeljunAnonym
  • 20.07.2011, 15:12h
  • Antwort auf #23 von userer
  • klar die zeiten waren besser in denen man als schwuler entweder als tunte oder als kinderficker angesehen wurde.

    was ist so schlimm in der angeblichen mitte der gesellschaft anzukommen?
    es sind die alten tucken von damals, die nicht kapieren das die welt vielfältig ist und somit auch die schwulen. die szenetypen denken immer nur in kategorien, hier die angeblich unangepassten, dort die angepassten schwulen. das es auch was dazwischen gibt, das man zb. mit einem festen partner glücklich werden kann und trotzdem nicht konservativ ist, passt nicht in deren klischee denken.
    für mich ist ein schützenverein absolut nix, aber wenn jemand sowas gerne macht dann soll er doch. egal ob homo oder hetero!
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#27 stromboliProfil
  • 20.07.2011, 15:40hberlin
  • Antwort auf #10 von alexalex
  • alexalex.. begreifs; tim johannes ist nicht (!) tinnitus johanna sondern ein satrie-T.J. der sich der denkweise timm johannes auf seine weise nähert.. wie sonst könnte man den realen ertragen wenn nicht ab und zu der schalk dem gestelzten missionar ein bein stellen würde..
    Auch ich bin für die forderung der künstlichen befruchtung auf krankenschein.. ein würdiger abschluss unserer emanzipationsbemühungen die erst im einkommenssteuerrecht ihre wahre bedeutung erlangt!
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#28 Helmut KohlAnonym
#29 schwulerschützeAnonym
  • 20.07.2011, 18:31h
  • Antwort auf #24 von gniwerj
  • @24 gniwerj
    Das Schießen als Sportart zu betreiben ist sicher etwas anderes als Kriegslüsternheit oder Aggressionslust ebenso wie Boxsport nicht als eine Förderung derselben betrachtet werden kann.
    Vielmehr werden Aggressionen und Energien so auf disziplinierte Art kanalisiert.
    Wer solches tut, kommt im allgemeinen gar nicht darauf Amok zu laufen.
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#30 HeidiAnonym
#31 userer
  • 20.07.2011, 18:56h
  • Antwort auf #26 von gampeljun
  • Lieber gampeljun, kleines Missverständnis.

    Tunten finde ich super, weil politisch aktiv, Kinderficker vermute ich am ehesten in der katholischen Priesterschaft, monogame Beziehungen können genauso klappen oder schiefgehen wie offene Beziehungen.

    Was ich ablehne, ist der volkstümelnde Mief, den ich in Schützenvereinen sehe, weil er Volkslieder pfeift und marschiert, egal ob im homo- oder heterosexuellen Gleichschritt.

    Der klare und weltoffene Gedanke bleibt meiner Erfahrung nach bei Gruppen wie Schützenvereinen immer außen vor.

    Vor Diskriminierung sind dort nur Anwesende geschützt, der Rest der queeren Welt wird so lange verachtet, bis er auch endlich "Das Wandern ist des Müllers Lust" auf der Piccoloflöte mitquäkt.
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#32 Lapushka
  • 20.07.2011, 19:01h
  • Antwort auf #30 von Heidi
  • Ist das eine rethorische Frage?

    Aber Juden- bzw- Nazi-Vergleiche gehen einfach immer, wenn man sein Gegenüber argumentativ schocken und vor Dritten in eine negative Ecke drängen möchte.
    Diese Argumentation ("Die Homolobby unterdrückt unsere Meinungsfreiheit und unterdrückt uns. Das hat Adolf ja damals auch mit den Juden gemacht. Also bitte, Rest der Welt, erkenne die faschistische Gefahr die von Homosexuellen ausgeht") benutzen ja sogar die Anti-Homosexualitäts-"Aktivisten".

    Godwin's Law eben.
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#33 gniwerjProfil
  • 20.07.2011, 19:21hdortmund
  • Antwort auf #29 von schwulerschütze
  • Naja. das halt ich für 'ne ziemlich bagatellisierende Meinung zu Waffen. Die haben in Kinderhänden nichts zu suchen. Dazu kommt dass eben doch sämtliche Amokläufer aus Schützen- oder Jägerfamilien kamen und eben definitiv Zugang zu Waffen hatten.
    Natürlich wird danach während des Diskurses nicht geschaut weil die Lobby aus Tradition und Waffenkultur es schafft, den schwarzen Peter vermeintlichen "Killerspielen" oder "Killerfilmen" zuzuschieben. Keine Frage. Letztere Medien haben auch nichts in Kinderhänden zu suchen. Aber Spiele oder Filme bringen nunmal auch niemanden um und echte Waffen tun das sehr wohl. Im Zusammenhang mit Alkohol 'ne hochbrisante, verantwortungsbewusste Mischung, versteht sich ;)
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#34 Julek89
#35 RealistProfil
  • 20.07.2011, 20:29hApeldoorn
  • Schön, das die Verbrechergegend nun ein Schwules Paar als Schützenkönige hat. Toll!

    Schützenvereine - obwohl Alkoholikerlehranstalten besser passen würde - sollten massiv eingeschränkt werden, denn das haben die Amokläufe in deutschland bewisen, das der Weg via Schützenverein an scharfe Waffen zu gelangen LEGAL - der beste ist.

    Robert Steinhäuser - Glock 17 - 2002 16 Tote
    Tim Kretschmer - Beretta 9mm - 2009 - 16 Tote

    Rim war zwar nicht im schützenverein, sondern sein Vater, macht die sache aber nicht besser.

    Allen, die in der Bundesrepublik eine oder mehrere Waffen besitzen, sollte vorgeschrieben werden das dies Waffen im Schützenverein aufzubewahren sind.

    Nen normaler Streifenpolizist muss seine Dienstwaffe nach Dienstende auch abgeben!
  • Antworten » | Direktlink »
#36 stromboliProfil
#37 schwulerschützeAnonym
  • 20.07.2011, 23:01h
  • Antwort auf #31 von userer
  • Dass die Weltoffenheit bei Schützenvereinen außen vorbleibt, ist nun wirklich Blödsinn.
    Beim Schützenfest in meinem Herkunftsort Iserlohn sind Folkloregruppen aus aller Herren Länder im Schützenumzug und es wird jedes Jahr eine internationale Musikparade veranstaltet.
    Wie ich auch schrieb, haben die Schützen dort eine Massendemonstration gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auf die Beine gestellt.
    Das Repertoire von bei Schützenfesten auftretenden Musikkapellen ist längst viel umfassender als nur Marschmusik und traditionelles Volkliedgut. Aber auch letzteres gehört mit dazu.
    Es muss nicht jedermanns Geschmack sein, aber wer es derart verdammt, kann nicht den Anspruch erheben, weltoffen zu sein.
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#38 schwulerschützeAnonym
  • 20.07.2011, 23:08h
  • Antwort auf #33 von gniwerj
  • Die Waffen, die beim Sportschießen eingesetzt werden, bringen niemanden um und werden auch nicht zu diesem Zweck verwendet.
    Wer behauptet, alle Amokläufer seien aus Jäger- und Schützenfamilien gekommen , sollte das anhand von Statistiken belegen, sonst wäre das eine dumpfe Form von übler Nachrede.
    Selbst wenn das so wäre, müssten ja wohl noch andere Umstände hinzukommen, die jemanden dazu veranlassen, zumal doch die Anzahl der Amokläufer um ein Vielfaches geringer ist als die der Jäger und Schützen.
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#39 fremdschämAnonym
#41 alexalexProfil
  • 21.07.2011, 14:44hmünster
  • @heidi

    Wie groß müssen die Tomaten sein, die Du auf den Augen hast?
    Ich habe davon geschrieben, daß jemand eine falsche Behauptung in die Welt setzt, ein Vermutung, ohne jegliche Tatsachenuntermauerung. Die verselbstständigt sich und schon werden Menschen bezichtigt, etwas zu sein oder getan zu haben, was nicht whar ist, wogegen sie sich aber nicht mehr wehren können.
    Das ist allerdings eine kleinbürgelriche Verhaltensweise: ein Gerücht in die Welt setzen und damit andere diskriminieren!

    Und genauso machst Du es, Du quakst nach, was du woanders gelesen hast, ohne daß es auf Tatsachen beruhte!
    Ich kann bereits nichts mehr gegen die Lügen machen, ich sei ein katholischer Kleriker.
    So aber vernichtet man am Ende nicht nur den Guten Ruf, sondernden Menschen selbst.
    Du scheinst ja von keines Gedankens Blässe angekränkelt zu sein! Hauptsache, man/frau kann weiter Gerüchte verbreiten und Unwahrheiten und so andere fertig machen!
    Das ist einfach nur noch niederträchtig und völlig geistlos! Welche Konsequenzen soetwas haben kann, habe ich aufgezeigt, Du ist aber nicht imstande einem logischen Gedanken zu folgen!
  • Antworten » | Direktlink »
#42 gniwerjProfil
  • 21.07.2011, 20:50hdortmund
  • Antwort auf #38 von schwulerschütze
  • Natürlich müssen da auch noch andere Umstände dazukommen. Niemand hat das Gegenteil behauptet. Dass sämtliche Amokläufer der letzten 10 Jahre - allein in Deutschland - aus Jäger- oder Schützenfamilien kamen ist allerdings Fakt. Wenn mensch dazu 'ne "aussagekräftige" Statistik erstellen könnte, wäre das ein trauriger Rekord ;)

    Und zu welchem Zweck die Waffen die im Schützenverein in erster Linie verwendet werden ist ebenso irrelevant. Küchenmesser oder Beile sind auch nicht dafür gedacht jemanden umzubringen. Trotzdem passiert es hin und wieder. Und dass das Schießen mit Waffen - egal ob scharf oder mit Luftdruck - in gewisser Weise dafür sensibilisiert, bzw. deren Nutzung relativiert ist ebenso erwiesen. Daran gibt's nichts zu beschönigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#43 DirkAnonym
  • 22.07.2011, 08:16h
  • Na, da sieht man doch, daß sich auch auf dem Land was tut!
    Eine schöne Nachricht aus meinem Heimatort.
    Ein Hoch auf die Materborner Schützengesellschaft!!!

    Dirk
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#44 stromboliProfil
#45 MyterbiAnonym
  • 01.08.2011, 20:29h
  • Antwort auf #2 von oje
  • Ich glaube, dass liegt nicht an den Vereinen oder Kirchen, sondern an den Menschen, die in diesen Vereinen sind. Es gibt mittlerweile zum Glück immer mehr Vereine und Kirchen-Organisationen die mit dem Thema Homosexualität ganz normal umgehen. Es wird ja keiner gezwungen zur Kirche zu gehen oder im Schützenverein zu sein. Und egal ob Schützenverein, Punker oder Priester... alle haben ein 'Existenz-Recht'. Wichtig ist nur, dass wir Menschen das mit Sinn und Verstand ausleben :-)
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