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- 09. August 2004 1 Min.
Mainz In einem Sommerinterview des ZDF hat der bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) erneut unterstrichen, dass er ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare ablehnt. CDU/CSU wollten zwar noch bei der Lebenspartnerschaft "bestimmte Nachteile abbauen", Ehe und Familie "als wichtigste Keimzelle" hätten jedoch absoluten Vorrang in der Verfassung. Er fügte hinzu: "Die generelle Freigabe von Adoptionen für homosexuelle Lebensgemeinschaften halte ich für unvereinbar mit dem Interesse am Wohl des Kindes". Auf die Frage, ob er in einer Unionsregierung ein solches Adoptionsrecht schaffen würde, sagte er zweimal: "Auf keinen Fall". Weiterhin sagte Stoiber, er sehe die Zukunft des FDP-Chefs Guido Westerwelle als "vielversprechend" an; auf die Frage, ob ihn dessen Privatleben störe, sagte Stoiber: "Privat ist privat. Wie er sein Leben führt, geht uns nichts an". (dj)















Eine Abschaffung dieses Rechtsinstitues ist daher selbst von der CDU/CSU in Deutschland nicht mehr zu befürchten. Immerhin ein Fortschritt...auch er hat begriffen, dass es kein Zurück in Deutschland geben wird.
Zudem hat Stoiber mitgeteilt, dass bestimmte Rechte auch von der CDU/CSU der ELP noch zugebilligt werden...da bin ich dann gespannt, wieweit diese Rechte im einzelnen bei der CDU/CSU gehen (insbesondere im Einkommensteuerrecht sollte man genau hinschauen).
Andererseitens ist Stoiber immer noch weit von der Haltung von der PDS, SPD, FDP und den Grünen entfernt, wie dies die Debatte um das Adoptionsrecht zeigt.
Dieser Herbst wird interessant...