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  • 15. August 2011 7 2 Min.

Ein Kurzfilm kam als Werbespot für diese Maschine daher: Mit dem "Straightdar" kann man schon geringste Spuren von Heterosexualität aufspüren

Während eines Sommercamps des Jugendnetzwerks Lambda produzierten 20 queere Jugendliche vier außergewöhnliche Kurzfilme

Von Carsten Weidemann/pm

Das haben sich schon viele lesbische Mädchen gewünscht: Einen weiblichen Ninja in der Tasche, der ihnen hilft, wenn sie angepöbelt werden. Eirika (18) aus Reykjavik hat diese Idee in ihrem Kurzfilm "Doppelaxt" umgesetzt und ihre eigenen Erfahrungen mit einfließen lassen. "Viele meiner alten Bekannten waren sehr kindisch, wenn sie mich und meine Freundin Händchen halten sahen. Sie haben sich wie die Idioten benommen", sagt Eirika. Was sie am liebsten mit ihnen gemacht hätte, zeigt ihr Film.

Entstanden sind "Doppelaxt" sowie zwei weitere Kurzfilme bei einem Workshop des Dortmunder Medienprojekts queerblick e.V. während des Sommercamps vom Jugendnetzwerk Lambda. Insgesamt 20 schwule, lesbische, bisexuelle und trans­idente Jugendliche aus Island, Frankreich, Israel, Finnland und Deutschland haben ihre eigenen Kurzfilm produziert. "Das war ein straffes Programm. Die Jugendlichen haben vormittags die Filmideen entwickelt, nachmittags gedreht und abends geschnitten", sagt Medientrainer Falk Steinborn.

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Ein Projekt des Dortmunder Medienprojekts queerblick e.V.

Die Ergebnisse sind zwar nicht Oscar-verdächtig, dennoch ist Steinborn sehr zufrieden. Insgesamt sind - dank einer Förderung des Coming Out Day e.V.- vier Kurzfilme entstanden, u.a. zu den Themen Diskriminierung, Pansexualität und einer wundersamen Maschine namens "Straightdar".

Zu sehen sind die Filme in einer Spezial-Ausgabe des Magazins queerblick, die von den Workshopteilnehmern selbst moderiert wurde. Sie wird im Bürgerfernsehen nrwision zu sehen sein, können aber auch schon jetzt auf YouTube angeschaut werden:

Youtube | Eine Spezial-Ausgabe des Magazins queerblick stellt die Kurzfilme vor
-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.08.2011, 14:27h
  • Die drei Beiträge im Video sind gut gemacht. Aber eine Frage steht trotzdem im Raum: Pansexualität wird auf der Seite

    szenesprachenwiki.de/definition/pansexuell/

    so erklärt:

    Beschreibt die sexuelle Orientierung, die unabhängig von jeglichem Geschlecht ist, nach dem Motto "Liebe kennt kein Geschlecht". Unterscheidet sich von bisexuell.

    Bisexualität bedeutet, daß man sowohl mit dem eigenen als auch mit dem anderen Geschlecht Sex hat und ist auch eine sexuelle Orientierung. Wenn man jetzt logisch denkt, dann sind doch Pan- und Bisexualität das gleiche oder liege ich da falsch?
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#2 AchiAnonym
  • 15.08.2011, 14:57h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Wenn man davon ausgeht das es nur Mann und Frau gibt und nichts dazwischen wäre (was es aber gibt)das fast richtig. Selbst da gäbe es denn Gedanklichen Unterschied das der ein Bisexueller beides Mag weg ihren , nenne wir es mal, " spezifischen Merkmalen", während einem Panseuxellen das wohl ziemlich egal ist, denn ihm muss die Person als ganzes gefallen. So habe ich es zumindest verstanden.

    Aber ein Pansexuelle steht ebenso auch auf Transgender oder Zwitter( in der Theorie) während ein Biseuxeller nur auf Mann und Frau ausgerichtet ist.

    Hoffe das hat die Frage beantwortet
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#3 BigitteAnonym
  • 15.08.2011, 15:33h
  • Antwort auf #2 von Achi
  • naja, ein “voll angepasster” transgender kann doch auch reize an bisexuelle aussenden..

    ich glaube in jedem bi steckt ein wenig pan
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