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- 16. August 2011 2 Min.

Adam Levine posiert in der neuesten Ausgabe von "Out" (Bild: Out Magazine)
"Maroon 5"-Sänger Adam Levine hat im Interview mit dem Szene-Magazin "Out" erklärt, dass er zwar hetero ist, aber als Frontmann einer Rockband Homo-Gerüchte gerne hört.
"Ich kann meine Heterosexualität nicht verstecken", so Levine in der September-Ausgabe des schwulen US-Lifestylemagazins. "Aber wenn die Leute nicht zumindest eine winzige Chance sehen, dass ich schwul bin, würde ich meinen Job nicht gut machen. Schaut auf die besten in unserem Geschäft, deren Sexualität immer hinterfragt wurde: Bowie, Jagger, Freddie Mercury. Ich wäre nicht der Frontmann einer Band, wenn diese Frage nicht bereits gestellt worden wäre." Mit dem Thema Sexualität geht der 32-jährige Kalifornier - anders als viele seiner Kollegen - sehr locker um: "Ich weiß, wer ich bin, also kann ich zum Beispiel sagen: 'Dieser Mann sieht gut aus'. Aber die Attraktivität eines Kerls zu bemerken und ihn ficken zu wollen - das sind zwei verschiedene Dinge."
Seine schwulen Fans werden einige von Levines Ansichten aber sehr gut ins Konzept passen - wie diese: "Ich liebe es einfach, so oft wie möglich nackt zu sein - das fühlt sich sehr natürlich an." Im Interview erzählt er auch von seinem schwulen Bruder, mit dem er in Los Angeles aufgewachsen ist. Das habe ihm einige Einsichten über Homosexualität ermöglicht: "Ich weiß ganz sicher, dass man sich seine Sexualität nicht aneignet, sondern damit geboren wird. Mein Bruder ist schwul, und wir haben das gewusst, seit er zwei Jahre alt ist. Wir alle haben das gewusst." Er rief alle Eltern auf, ihre schwulen oder lesbischen Kinder nicht wegen deren Sexualität zu verurteilen: "Damit macht man ihr Leben nur zur Hölle", so Levine.
Maroon 5 landeten mit Hits wie "This Love", "Makes Me Wonder" und "Won't Go Home Without You" mehrere internationale Charterfolge. Der fesche Lead-Sänger und Gitarrist sorgte dabei immer wieder für Schlagzeilen wegen angeblicher Affären mit weiblichen Hollywood-Stars und -Sternchen. (dk)
Links zum Thema:
» Out Magazine















"Bowie, Jagger, Freddie Mercury"
... ja, und die WAREN auch tatsächlich alle schwul und da gab es nicht einen Funken, dem man hinterherspürte :-D