https://queer.de/?14851
- 22. August 2011 2 Min.

Zu viel Verkehr im Hotel...
Gayromeo als Hetenschreck: Nach einer Anzeige im Internet-Datingportal klopften dutzende Schwule beim Gast eines Fünf-Sterne-Hotels in München, der entnervt die Polizei alarmierte.
Wie die "Abendzeitung" berichtet, kamen am Samstag insgesamt 30 schwule Männer zum Hotel, um mit dem Gast Sex zu haben. Sie folgten dabei einer falschen Internet-Einladung, was für den Gast nach Polizeiangaben eine Tortur bedeutete. Er wählte gegen 20:45 Uhr die Notrufnummer, nachdem er mehrere enttäuschte Besucher abweisen musste. Ein Polizeisprecher erklärte: "Der Gast dreht langsam durch, weil er bereits 30 sexwillige Männer hat abweisen müssen, die das gar nicht lustig fanden." Nachdem die Anzeige entfernt worden ist, habe der Gast wieder seine Ruhe gehabt.
Noch ist unklar, ob die Einladung ein Versehen war oder ob es sich um eine gezielte Aktion gegen den Hotelgast handelt. Die Polizei ermittelt wegen Belästigung gegen Unbekannt.
In der Vergangenheit gab es bereits wiederholt Missbrauch von Online-Datingdiensten. So outeten Boulevardjournalisten und ein CDU-Bürgermeister im vergangenen Jahr mehrere katholische Priester, nachdem sie auf deren Datingseite auf der Plattform Gayromeo aufmerksam wurden. Die katholische Kirche entfernte daraufhin die Priester aus dem Kirchendienst (queer.de berichtete).
2009 wurde ein Mann aus Paderborn von drei Personen ermordet, die er zuvor bei Gayromeo kennen gelernt hatte (queer.de berichtete). Den Ermittlungen zufolge haben die drei Täter gemeinsam im Alter zwischen 17 und 20 Jahren den 34-jährigen Schwulen umgebracht, weil dieser sie "genervt" habe.
In den USA wurde im März diesen Jahres ein 38-jähriger Mann zu 30 Jahren Haft verurteilt, weil er sich bei schwulen Onlinediensten als Jugendlicher ausgegeben hatte und auf diese Art von männlichen Minderjährigen Nacktfotos erschlichen hatte (queer.de berichtete). (cw)















aber auch schön blöd, sich so verarschen zu l assen.