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- 28. August 2011 2 Min.

Wer mehrere Höhepunkte am Tag erleben will, muss seinen Körper austricksen
Männer haben es schwer: Nur wenige haben nach dem Höhepunkt Lust auf eine zweite Runde, eine dritte wird oft zur Qual. Schuld ist das Hormon Prolaktin
Von Carsten Weidemann
"Einen neuen Rekord im Selbstbefriedigen hat Andre Gubilaum erzielt. Innerhalb eines Tages schaffte er sage und schreibe 36 Orgasmen. Dabei benutzte der junge Mann 400 ausgewählte Pornofilme. Geschlafen hat er fast gar nicht. In einem Interview erzählte Gubilaum, dass die Masturbation zu seinem Lebensstil gehöre. Seit seinem 13. Lebensjahr trainiere er täglich. Sein nächstes Ziel aber war erstmal eine Packung Eis, um sein bestes Stück zu kühlen."
Diese Meldung geistert so oder in Abwandlungen immer wieder mal durch die Medien und das Internet. Es lässt sich nicht verifizieren, was an der Story dran ist, aber sie gehört mit ziemlicher Sicherheit zu den Großstadtmythen, so wie der von der Giftspinne in der Yucca-Palme. Schade eigentlich, denn ein solcher Rekord wäre wirklich ungeheuerlich.
Ein Hormon als fiese Spaßbremse
Wer in Männerrunden schon mal die Frage anspricht "Wie oft kannst du?", hört man oft Zahlen von drei- bis sechsmal. Alles danach würde dann nur noch wehtun und keinen Spaß machen. Diese kleinen privaten Rekorde stellen die meisten aber nur in jungen Jahren auf oder wenn sie gerade frisch verliebt sind, also wenn die Hormone eh gerade wallen und die sexuelle Aktivität am höchsten ist.
Schuld an der fiesen Spaß-Bremse bei Männern ist das Hormon Prolaktin, das nach jedem Kommen ausgeschüttet wird – und mindestens eine Stunde lang die Hormone, die für die sexuelle Erregung zuständig sind, hemmt. Deshalb stehen viele Männer nach dem Abspritzen eher auf ein Nickerchen als auf eine zweite Runde.Das gemeine Prolaktin verengt zudem die Blutgefäße, die zu den Schwellkörpern des Schwanzes führen, und verunmöglicht so eine neue Erektion.
Wer Mega-Orgasmen erleben will, muss also seinen Körper austricksen. Mit ein wenig Training kann man lernen, seine Höhepunkte so gezielt zu steuern, dass man auch ohne Abspritzen den Gipfel der Lust erklimmt. Orgasmus und Ejakulation sind nämlich nicht zwangsläufig aneinandergebunden. Dass man durch diese Trennung den Lustgenuss erhöhen kann, wussten die Chinesen bereits vor Tausenden von Jahren.
Links zum Thema:
» Buchtipp: "Das Orgasmusbuch – Öfter und intensiver kommen"
Mehr zum Thema:
» Mega-Orgasmus-Training (22.08.2010)
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