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Reigiöse Homo-Heiler
Ärztekammer distanziert sich vom Bund katholischer Ärzte
- 29. August 2011 2 Min.

Die "Ex-Gay"-Bewegung, die Homos zu Heteros machen will, findet auch unter Deutschlands Ärzteschaft Anhänger
Die Bundesärztekammer bezeichnet die Forderung nach "Heilung" von Homosexuellen als "völlig abwegig" und geht deshalb gegen den Bund katholischer Ärzte vor.
Der Verband propagiert auf seiner Website, dass homosexuelle Neigungen mit "religiösen, psychotherapeutischen und medizinisch-homöopathischen Möglichkeiten" therapiert werden könnten (queer.de berichtete). Die Bundesärztekammer hat sich nach einer Beschwerde des grünen Politikers Volker Beck nun klar von dieser Position distanziert und Konsequenzen angedroht.
Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hat in einem Brief an Beck erklärt, "dass die sexuelle
Orientierung Ausdruck der Persönlichkeit ist und nicht zu Diskriminierung bzw. Stigmatisierung von Menschen führen darf." Er verwies auf die Berufsordnung für in Deutschland tätige Ärzte. Darin heißt es in Paragraf 7, Absatz 1: "Jede medizinische Behandlung hat unter Wahrung der Menschenwürde und unter Achtung der Persönlichkeit, des willens und der Rechte der Patientinnen und Patienten, insbesondere des Selbstbestimmungsrechts, zu erfolgen." Er werde daher die Webseiten-Betreiber über die ärztlichen Grundsätze "aufklären". Außerdem sei die Landesärztekammer über die Mission des katholischen Verbandes informiert worden und kann nun standesrechtliche Schritte gegen die verantwortlichen Ärzte einleiten.

Volker Beck hat sich bei der Bundesärztekammer über den Bund katholischer Ärzte beschwert
Volker Beck begrüßt die klare Position der Bundesärztekammer gegen die religiös motivierten Schwulenheiler: "Vor Scharlatanen, die suggerieren, Homosexualität sei eine Krankheit, die durch Psychoanalyse oder durch homöopathische Behandlungen therapierbar sei, muss gewarnt werden", erklärte der Fraktionsgeschäftsführer der Grünen im Bundestag. Er wies darauf hin, dass die Weltgesundheitsorganisation bereits vor über zwei Jahrzehnten festgestellt habe, dass Homosexualität nicht therapierbar sei.
Der Bund katholischer Ärzte ist Teil der "Ex-Gay"-Bewegung, die insbesondere in den USA unter evangelikalen Christen erfolgreich agiert. Dort glaubt jeder Vierte, dass Schwule und Lesben zu glücklichen Heterosexuellen therapiert werden können (queer.de berichtete). Diese These wird von praktisch allen Expertengremien abgelehnt - es wird vielmehr davor gewarnt, dass die Verteufelung von homosexuellen Gefühlen zu psychischen Problemen bis hin zum Selbstmord führen würde. (dk)















Diese Scharlatane sind keine Wissenschaftler, sondern religiöse Fanatiker.
Nicht nur, dass diese Umpolungsversuche keinen Erfolg haben, sondern diese regelrechte Gehirnwäsche ist auch noch sehr gefährlich: das verursacht schwere psychische Schäden bis hin zum Selbstmord!
Sowas ist Körperverletzung und gehört verboten! Und man muss immer wieder die Öffentlichkeit darüber aufklären.