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Einzelkommentar zu:
Darf der neue Apple-Chef in den Medien schwul sein?


#3 dummfugAnonym
  • 30.08.2011, 14:13h
  • Die Debatte ist finde ich vom Ansatz her falsch. Die erste Frage müsste lauten: Darf eine Person wünschen, das nicht über sein Privatleben gesprochen wird. Je öffentlicher eine Person auftritt, desto begehrlicher kann dies werden, aber einen Wunsch auf Privatsphäre sollte man respektieren. Tritt jemand aber sozusagen als „Vorbildfunktion“ auf und agiert nicht nur geschäftlich, dann erst kommt die nächste Frage auf den Tisch.

    Und die lautet dann: Wenn jemand auch sein Privatleben in die Öffentlichkeit trägt, darf man dann etwas ausklammern? Seinen Hang zum Briefmarken sammeln, seine Kochkünste oder sein Sexualleben; sein politisches Engagement, seine Tierliebe oder sein bevorzugter Musikstil? Und da ist für mich klar, ein Mensch ist die Summe seiner Facetten, seiner Gesamtheit. Und da ist seine sexuelle Orientierung ein Teil, den man nicht überbewerten und auch nicht unterbewerten sollte. Das gehört dann einfach dazu. Und ihn als Junggesellen zu bezeichnen, ist meines Erachtens eine Lüge, schließlich benutzt man diese Bezeichnung nur, wenn man keine Beziehung führt.

    Wenn er sich offen als Radfahrer präsentiert, als jemand, der gern wandert und Sport treibt, darf er auch sagen, dass er schwul ist.
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