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Kommentare zu:
Referendum gegen schwul-lesbische Geschichte?


#1 GeorgB
  • 05.09.2011, 17:13h
  • "Das Gesetz zwingt Kinder dazu, Dinge zu lernen, die den Werten ihrer Familie widersprechen"

    Und ich möchte, dass sämtliche religiös gefärbten Unterrichtsinhalte aus dem kalifornischen Stundenplan verschwinden (wenn es denn dort so etwas gibt), denn
    "das zwingt Kinder nichtreligiöser Familien dazu, Dinge zu lernen, die den Werten ihrer Familie widersprechen."
    Immer wieder sind es die Religiösen, die sich darin überschlagen, Schwule und Lesben zu diskriminieren. Furchtbar. Und das im 21. Jahrhundert...
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#2 stromboliProfil
#3 GastGastGastAnonym
  • 05.09.2011, 18:41h
  • Früher galten dunkelhäutige Menschen auch als unchristlich. Ich denke also trotz der riesigen Probleme die es gibt, gibt es auch noch etwas Hoffnung.
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#4 NeoliberalismusAnonym
  • 05.09.2011, 22:07h
  • Was kann wichtiger sein, als das Bewusstsein junger Menschen zu fördern? Sie in die Lage eines scharfen (Selbst-) Bewusstseins zu versetzen?

    Derzeit läuft das ja so*:

    Dass nur etwas zählt, wer auch etwas leistet, ist längst keine politische Botschaft mehr. Es sind die Narrationen der Unterhaltungs- und Medienindustrien, die dafür sorgen, dass derartige Botschaften von klein auf antrainiert werden.

    Der Körper des "permanent an sich arbeitenden" Leistungsträgers beispielsweise ist die Folie, an der sich die Körper von Kindern und Jugendlichen zu messen haben**. Hier wird ohne jede Verbalisierung Bewusstsein hergestellt. Man könnte von einem Neoliberalismus der Körperkonzepte sprechen.

    *Raul Zelik (2011): Nach dem Kapitalismus?

    **Jan reibt sich nicht an seinen Eltern, nicht an der Gesellschaft. Manche nennen das unpolitisch, Karen Heumann sagt: "Er ist leistungsfähig, er funktioniert in der Gesellschaft."
    www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,784006,00.html
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.09.2011, 23:10h
  • Hoffentlich verfehlen die Initiatoren dieser miesen Kampagne diese erforderliche Mindestgrenze von 500.000 Unterschriften! Außerdem sollten sich in jedem Fall auch keine Sponsoren dafür finden und dem ganzen Vorhaben den Todesstoß versetzen!
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#6 vingtans
  • 05.09.2011, 23:20h
  • ich bin auch gegen "schwullesbische geschichte"!

    wenn auch aus anderen gründen...

    wer bestimmt denn welche minderheiten das recht haben ihre leidensgeschichte zu lehren um daraus zu lernen?!

    was ist mit jüdischer leidensgeschichte? oder mit den von behinderten? oder den von asexuellen? oder den von roma und sinti, die es auch in den usa gibt?
    was ist mit genetisch zwergwüchsigen?

    was ist mit all den vielen minderheiten, die diskriminiert werden und wurden?!

    ich wär für ein unterrichtsfach, dass toleranz und offenheit lernt, am beispiel von so vielen minderheiten wie möglich!

    und so etwas gibts in einigen deutschen bundesländern, beispielsweise "ethik und sozialkunde" nur diese fächer sollten ausgebaut werden!
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#7 Atton
  • 06.09.2011, 00:30h
  • Fehlte noch der Auftritt von Steve und Sarah Newlin, dass wäre doch die Krönung gewesen.
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#8 daVinci6667
  • 06.09.2011, 08:36h

  • Antwort an # 1 GeorgB

    Auch ich schliesse mich deinem Kommentar an. Schön das andere auch so denken. Es muss Schluss sein mit dieser weichgespülten Kritik an Religionen.
    In der Schweiz tut sich nun auch in mehreren Kantonen politisch was.

    Ich weiß nun was ich diesen Herbst wählen werde: ein Bündnis von Kandidaten aus Parteilosen,aber auch FDP, SP, Grünen, Grünliberalen, PdA und Juso. Bin gespannt welche Listenverbindungen da noch eingegangen werden:

    www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/konfessionsl
    ose_treten_mit_eigener_liste_an_1.11841643.html


    Falsch kann man dabei eigentlich nichts machen, denn bei uns gibt's aus verfassungsrechtlichen Gründen keine 5% Hürde, da hat wirklich jede Stimme ihr Gewicht. (Trotzdem haben wir in Bern keine rechtsextremistischen Parteien im Parlament) )
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#9 FloAnonym
  • 06.09.2011, 09:14h
  • Ich kann das "homosexuelle Agenda" der Ewiggestrigen nicht mehr hören!

    Gleichberechtigte Bildung und Aufklärung über Fakten haben nichts mit einer Agenda zu tun. Und selbst wenn es so wäre: was ist schlimm daran, wenn man Schülern ein wenig Toleranz und Weltoffenheit beibringt statt immer nur engstirning Hass zu lehren?

    Die Homohasser haben eine Hass-Agenda!!

    Es kann doch nicht sein, dass ein Referendum über Bildung entscheidet. Kommt demnächst ein Referendum, dass 1+1 plötzlich 3 sein soll?
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#10 userer
  • 06.09.2011, 13:27h
  • "Das Gesetz zwingt Kinder dazu, Dinge zu lernen, die den Werten ihrer Familie widersprechen"

    Das kennen wir in Deutschland ja schon lange, wo es Gang und Gäbe ist, dass muslimische Eltern mit dem gleichen Argument ihre Töchter entweder ganz zu Hause behalten oder aber Ihnen den Sport- und Biologieunterricht verweigern.

    Auch die BIG-Partei in Berlin führt ja genau dieses Argument gegen das von ihnen so genannte "Schulfach Schwul" an: Verletzung familiär-religiöser Werte.

    Menschenverachtung und Homophobie haben viele religiöse Farben: Bischofslila und Evangelikalenschwarz genauso wie Mohammedgrün!

    Das Entscheidende ist, den Religiösen endlich die Einflussnahme auf das weltliche Leben zu blockieren und vor allem ihre Kinder vor elterlicher Hassideologie zu schützen.
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#11 IchAnonym
  • 06.09.2011, 14:26h
  • Und wieder ein Beispiel warum man mit der Umsetzung direkter Demokratie äußerst vorsichtig umgehen muß. In Deutschland müssen wir aufpassen, dass die begrüßenswerte Schaffung von immer mehr Mitbestimmung für Bürger innerhalb von klaren grenzen und Regeln geschieht, denn solche Entscheide wären AUCH bei uns in Deutschland in einigen Regionen Mehrheitsfähig.

    Holzauge sei wachsan...
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#12 furzkissenAnonym

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