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  • 13. September 2011 29 2 Min.

Die sächsische CDU will an der Schlechterstellung von Schwulen und Lesben festhalten (Bild: acidpix / flickr / by 2.0)

Die sächsische CDU will in ihrem neuen Grundsatzprogramm nicht, wie zunächst geplant, "Respekt und Akzeptanz" für gleich­geschlechtliche Paaren fordern.

Wie die Chemnitzer "Freie Presse" berichtet, hat der konservative Flügel der sächsischen Christdemokraten per Mehrheitsbeschluss die Anerkennung von Homo-Paaren im "Zukunftsprogramm" niedergeschmettert. Insbesondere Mitglieder aus dem Erzgebirge hätten gegen den Passus gestimmt - und sich damit gegen die von Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Generalsekretär Michael Kretschmer unterstützte Liberalisierung des Landesverbandes gewandt.

Im Programm betont werden soll dagegen der besondere Stellenwert der Ehe und der (heterosexuellen) Familie. Das Grundsatzprogramm soll am 26. November bei einem Landesparteitag in Plauen verabschiedet werden.

Sachsen wird derzeit von einer schwarz-gelben Koalition regiert. Der Freistaat ist das letzte Land, das die Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften im Landesrecht nach wie vor ablehnt. Dabei sind sich Rechtsexperten weitgehend einig, dass die Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnern spätestens seit Inkrafttreten der EU-Gleichbehandlungsrichtlinie vor rund acht Jahren erfolgen musste. In mehreren Urteilen bestätigten deutsche und europäische Richter diese Auslegung: Zuletzt verurteilte der Europäische Gerichtshof in Luxemburg das Land Hamburg, weil es einen verpartnerten Verwaltungsangestellten schlechter stellte als seinen verheirateten Kollegen (queer.de berichtete).

CDU und FDP lehnen in Sachsen jedoch nach wie vor die Gleichstellung kategorisch ab, wie die Staatsregierung im April als Antwort auf eine Große Anfrage der Grünen mitteilte: "Eine grundsätzliche Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe ist nicht beabsichtigt", heißt es darin. Die höheren Gebühren für die Schließung einer Lebenspartnerschaft rechtfertigte die Staatsregierung mit einem "höheren Prüfaufwand", den verpartnerungswillige Ausländer verursachen würden. Im Beamtenrecht stellt Sachsen immerhin eine Gleichstellung bis 2013 in Aussicht. (dk)

-w-

#1 böblingenAnonym
  • 13.09.2011, 19:31h
  • "Im Programm betont werden soll dagegen der besondere Stellenwert der Ehe und der (heterosexuellen) Familie. "

    Diesen Monat habe ich hier noch nicht gelesen:

    Schwule brauchen den sozialen und demokratischen Rechtsstaat.

    "Ein Mädchen? Auf gar keinen Fall! In Ländern Osteuropas und vereinzelt sogar im Westen werden weibliche Föten gezielt abgetrieben, weil die Eltern sich einen männlichen Stammhalter wünschen. Der €-parat will der tödlichen Praxis jetzt einen Riegel vorschieben." (DER SPIEGEL)

    In Deutschland haben die Menschen Sex und schieben mit Familienverhütung (s. Geburtenrate) einen Riegel vor.
    Zumindest solange, wie die sozialen Sicherungsnetze mit engstem Gürtel
    zu ertragen sind. Man wird sehen. Wann setzt die Clan-Bildung von unten wieder ein? Die älteste Sozialversicherung?

    Der schlecht verhüllte Klassenhass der von der Leyens und Konsorten, der von-der-leyen-fies die Aufstiegschancen aus den unteren Schichten trickerich verhindern will, kann nur noch mit Gier-frißt-Hirn beschrieben werden.

    OECD rüffelt Deutschland

    Bildungssystem produziert zu wenig Spitzenpersonal

    Die anderen Industrieländer hängen Deutschland laut OECD beim Ausbau des Bildungssystems ab. Die Folge: Es fehlen Hochqualifizierte - nicht nur Akademiker, sondern auch Meister und andere Fachkräfte.

    Mängel beginnen schon in der Grundschule

    Trotzdem liegen die Bildungsausgaben in Deutschland nach internationalen OECD-Kriterien immer noch deutlich unter dem Schnitt der anderen Industrienationen: 1995 gab Deutschland 5,1 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes für Bildung aus. 2008 waren dies laut Bericht 4,8 Prozent. Der OECD-Schnitt lag in diesem Jahr bei 5,9 Prozent. Damit lag Deutschland auf Platz 30 unter 36 Industrienationen."

    www.stern.de/panorama/oecd-rueffelt-deutschland-bildungssyst
    em-produziert-zu-wenig-spitzenpersonal-1727381.html


    Die Eigenwahrnehmung des scharz/gelben Entscheidungsadels ist schon gemeingefährlich.

    Die derangierte Zunft-und Gilden-Denke erinnert an modrige mittelalterliche Pelzbesätze, auf deren kahlen Inseln Flöhe, Läuse und Schaben Party feiern.

    Auch für den sozialen und demokratischen Rechtsstaat sind sie wie Pest & Cholera.

    Alles auf einen Haufen kippen, den Wählerwillen drüberschütten und anzünden.

    Dann ist zwar nicht gut, aber schon besser.
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#2 Iceman
  • 13.09.2011, 20:02h
  • Solche Wahlplakate mit denen man versucht, Menschen zu diffamieren, helfen niemandem.
    Im Gegenteil: Sie bestärken menschenverachtende Nazi-Parteien. Und wenn man den Titel wirklich ernst nehmen würde, hätte sich die CDU hier ein Ei gelegt. Denn wenn man keine Faxen will, sollte man auch nicht denjenigen wählen, der diese offenbar auf dem Plakat vollführt..
    Letztendlich ist das eine mehr als peinliche Geschichte.. Aber was will man von dieser Partei auch erwarten, die Helmut Kohl hervorgebracht hat.

    Kann man so Leute noch ernst nehmen?
    Ich denke nicht. Sowas würde ich auf keinen Fall wählen..
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#3 alexander
  • 13.09.2011, 20:23h
  • ja, ja die sachsen :" gänsevielleichtmaden kofferraumöffnen ", waren nicht nur zu DDR zeiten so beliebt !!!
    un nu kommt der erzgebirge weihnachtsschmuck nicht mehr in die heiligen hallen !!!

    und das zusammen mit einer FDP die es im mittelalter noch nicht gab, sich aber so benimmt, wird allerhöchste zeit , dass diese arschpartei in der versenkung verschwindet !!!

    gerade dieses bundesland profitierte am meisten von der wiedervereinigung (dresden) ! diese merkwürdige inzuchtmentalität kann man nur noch mit den schwaben gleichsetzen ! (selbst die sind nicht ganz so bescheuert !)
    diese arschgeigen stellen gesetzesänderungen in "aussicht", die schon längst angeordnet sind ???
    den "prüfaufwand" sollten sie sich sparen ! was haben die zu prüfen ? die gesetze und vorgaben sind fast jahrzehnte alt ! ab mit diesem bundesland nach polen, dazu gehörten sie ja schon unter "august dem starken" !
    nur die wollen sie mit sicherheit auch nicht haben !
    es ist ungeheuerlich , dass die bundesregierung nicht mal ein machtwort spricht ?
    zeigt es doch wieder einmal, wir schwulen werden wie immer bestenfalls als stimmvieh mißbraucht !
    sachsen ist ein wunderschönes land ! es stören nur die bewohner!
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