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Kommentare zu:
Berlin: Schul-Aufklärung sorgt weiter für Wirbel


#1 HinnerkAnonym
  • 15.09.2011, 11:21h
  • "Nach der Partei BIG machen nun auch Katholiken sowie Parteien inklusive CDU und FDP Stimmung gegen Aufklärung über sexuelle Vielfalt."

    Wieder mal zeigt die FDP ihr wahres Gesicht!!!!

    Wenn es um das Dummhalten von Menschen, Verhindern von Bildung und Aufklärung, Schüren von Hass, etc. geht, stehen Kirche, Union, FDP und andere extremistische Parteien stramm Seite an Seite!
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#2 Knueppel
  • 15.09.2011, 11:25h
  • Ich kann es eigentlich nur noch als zynisch empfinden, wenn ausgerechnet erneut diejenige Institution Front gegen sexuelle Aufklärung macht, die massiv Dreck am Stecken hat, was den Umgang mit Kindern betrifft, die Katholische Kirche und ihre diversen Unter-Organisationen.

    www.youtube.com/watch?v=hJ1_aQz6IuU&gl=DE

    Außerdem sind die sog. "Kritikpunkte" an dem Berliner Konzept grob verfälschend und sie grenzen an böswillige "Volksverhetzung".

    Worum es in Wirklichkeit - auch in Berlin - geht, haben u.a. die Veranstalter des CSD Stuttgart ganz gut erklärt:

    "(...) Besonderen Wert gilt es dabei insbesondere auf die Generationen von morgen zu legen. Daher zierte das diesjährige Plakatmotiv des CSD Stuttgart die sinnbildliche GENERATION ZUKUNFT: unsere Kinder – in all ihrer Vielfalt und Buntheit.

    Nur wenn wir heute in eine tolerante Gesellschaft investieren, werden wir in Zukunft von Menschen umgeben sein, für die die Akzeptanz von Minderheiten keine Herausforderung, sondern eine Selbstverständlichkeit ist. Für diese Vision gilt es zu kämpfen. Sie erfordert Zeit, Sachlichkeit, Offenheit, Mut und den Willen zur Veränderung. Vor allem setzt sie aber einen offenen Diskurs sowie ein gemeinsames Interesse auf allen Seiten voraus. GENERATION ZUKUNFT soll dieser Entwicklung ein Leitbild geben und das Miteinander positiv beeinflussen (...)"
    Quelle: "Generation Zukunft"
    bit.ly/rqU4jD
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#3 Wahl-WatchAnonym
  • 15.09.2011, 11:32h
  • "Aber auch je eine Stimme kommt von Grünen und Piraten, sie finden sich neben Kandidaten der "Freiheitspartei" und der NPD."

    Spätestens damit sollte klar sein, wen es nicht nur, aber ganz besonders, in Berlin zu unterstützen gilt. Die unter Rot-Rot begonnene Aufklärungspolitik ist vorbildlich und muss unbedingt fortgesetzt werden. Wo Rot-Grün regiert, hat es vergleichbare Initiativen wie das breit angelegte Berliner Bündnis für die Akzeptanz sexueller Vielfalt und den Landesaktionsplan gegen Homophobie in dieser Form noch nirgendwo gegeben. Sondern immer nur viel heiße Luft und warme Worte beim CSD, aber nichts Konkretes und FÜR ALLE Verbindliches. Dabei ist es für diese aktive Politik der Aufklärung und der Gleichberechtigung homosexueller Kinder und Jugendlicher eher 5 nach als 5 vor 12 - wie die skandalös menschenverachtenden und homofeindlichen Reaktionen, die bestimmt nicht zufällig ausgerechnet jetzt kommen, in erschreckender Weise belegen.
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#4 JoonasAnonym
  • 15.09.2011, 11:48h
  • Ich dachte mal, Schule sei ein Ort von Bildung und Aufklärung.

    Aber CDU, CSU, FDP, BIG und katholische Kirche wollen Schule nur als Hort für ihre menschenverachtende Ideologie sehen.

    Klar, die wollen schon die Schüler dumm halten, damit sie sie später besser manipulieren können.
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#5 Sven_
  • 15.09.2011, 11:53h
  • Das die Kirche und Pfaffen gehen Aufklärung sind ist doch klar, die wollen weiter vergewaltigen können. Und zwar ungestört!

    Ansonsten ist es der größte Quatsch bei der Sexualerziehung die Erziehung der Eltern anzuführen. Es werden doch nicht mal 1 % von den Eltern aufgeklärt. Die Sexualität des eigenen Kindes ist das schwierigste Thema für die Eltern, genauso wie Kinder nicht darüber nachdenken, geschweige denn sprechen, wollen, ob und wie ihre Eltern Sex haben.
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#6 SabineAnonym
#7 PuddingAnonym
  • 15.09.2011, 12:04h
  • Natürlich haben Begriffe wie Porno, Sado Maso und dergleichen nichts im Schulunterricht verloren, darüber braucht man glaube ich nicht streiten. Aber was bitte soll daran falsch sein, Kindern beizubringen, dass es eben mehr gibt als Mutter-Vater-Kind, und dass das vollkommen ok ist? Das würde doch sehr zur Akzeptanz sämtlicher Menschen beitragen. Mein Sohn wächst zwar in einer schwulen Familie auf und kennt es daher nicht anders, aber grundsätzlich bin ich der Meinung, das Kinder ein Recht darauf haben, auch über "sexuelle Vielfalt" aufgeklärt zu werden. So würde man vielen homo-, bi- und transsexuellen Menschen auch den Leidensdruck in jungen Jahren nehmen, da sie dann ja bereits Bescheid wüssten und viel eher beziffern könnten, was Sache ist. Eltern machen nun einmal in vielen Fällen keinen guten Job darin, die Kinder anständig aufzuklären, da braucht man doch nur mal auf die Straße gucken.
    Ich finde die Idee super, wenn es nicht zu weit geht. Aber passieren wird das in Deutschland sowieso nicht (obwohl ich ein Kinderbuch gesehen habe, in dem auch gleichgeschlechtliche Liebe angesprochen wird...)
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#8 Simon H.Anonym
#9 eMANcipation*Anonym
  • 15.09.2011, 12:44h
  • Ich lese immer nur: Die Eltern haben dieses oder jenes "Recht auf Erziehung".

    Für Leute, denen es angeblich ums "Kindeswohl" geht, ist das aber sehr wenig kindorientiert.

    Wo bleibt da das elementare Recht von Kindern und Jugendlichen, sich angstfrei und selbstbestimmt in ihrer jeweiligen Einzigartigkeit zu entdecken und zu entfalten?

    Ohne Angst vor Zurückweisung, Ausgrenzung, Diskriminierung, Gewalt und Aggression?

    Daher ist es auch ein Grundrecht homosexuell empfindender Kinder und Jugendlicher, von Anfang an uneingeschränkten und letztlich einklagbaren Respekt vor der Vielfalt sexueller Identitäten zu erfahren. Falls es die Lebenswirklichkeit erfordert (und in vielen Fällen tut sie das), auch und gerade aktiven Schutz vor homophoben bzw. heterosexistischen Einstellungen von so genannten Erziehungsberechtigten!

    Wenn Kinder vor irgend etwas aktiv geschützt werden müssen, dann vor menschenfeindlicher und menschliche Vielfalt gezielt ausgrenzender und diffamierender Indoktrination - siehe Artikel und die Lebenswirklichkeit unserer heteronormativ/-sexistischen Gesellschaft.

    Wir haben als schwule Community seit Jahren die unbedingte Notwendigkeit verschlafen, endlich mit breit angelegten Kampagnen unter Ausnutzung aller verfügbaren Kanäle über die weiterhin verheerende Lebenswirklichkeit vieler homosexuell empfindender Jugendlicher aufzuklären und ein umfassendes Mainstreaming der Vielfalt sexueller Identitäten sowie effektiven Schutz vor homophober Gewalt - angefangen bei der verbalen und psychischen - einzufordern.

    Die klare Botschaft: Heterosexismus und Homophobie töten!

    Es war nur eine Frage der überschaubaren Zeit, bis sich die reaktionären, "Kinder schützenden" Homo-Hasser entsprechend in Stellung bringen würden, die bekanntlich Kinder mit ihrer religiösen und menschenfeindlichen Gehirnwäsche teilweise schon im Kindergarten, spätestens aber in der Schule völlig unbehelligt geistig und psychisch vergewaltigen dürfen (Stichwort "Religionsfreiheit").

    Wenn wir nicht sehr bald aufwachen und ohne jede falsche Zurückhaltung grundlegende Lebensrechte von homosexuell empfindenden Kindern und Jugendlichen in allen Bereichen einfordern, ist ein weiterer gewaltiger Rollback vorprogrammiert.
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#10 MarcAnonym
  • 15.09.2011, 12:49h
  • Tja, bloß keine Bildung in der Schule zulassen, damit Schwule weiterhin Menschen 2. Klasse sind.

    Dass schwule und lesbische Schüler/-innen weiterhin gemobbt werden und die Selbstmordrate unter diesen Jugendlichen 4-5 mal so hoch ist, nehmen die Homohasser inkauf. Oder wahrscheinlich finden sie es sogar gut.

    Und nochmal zur Erinnerung:
    das sind nicht nur CDU/CSU, BIG und katholische Kirche, sondern auch die FDP!!!
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#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.09.2011, 13:10h
  • CDU und FDP erweisen sich als Bremser in Sachen Sexualaufklärung und die BIG ist auch nicht besser! Wie kann man nur solch antiquierte Vorstellungen von Sexualität haben? Anscheinend vergessen alle, daß sie selbst Sexualaufklärung in ihrer Schulzeit hatten und spielen sich nun als Moralapostel auf!

    Am Sonntag sind endlich Abgeordnetenhauswahlen und die Piraten werden endlich frischen Wind in den muffigen Plenarsaal des Roten Rathauses in Berlin bringen!
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#13 schwulenaktivist
  • 15.09.2011, 13:13h
  • Es sollte langsam klar werden, dass die "Anti-Pädophilen"-Kampagne sich immer AUCH gegen Homosexualität/Schwule wendet. Und die Unschuldstheorie von den asexuellen Kindern zeigt deutlich, dass man nie homosexuell geboren wird, sondern "dazu gemacht wird". Meistens wird intentioniert, dass es sexueller Missbrauch gewesen ist...

    Die Kampagnen "eswirdbisser" gegen die Selbstmordrate von schwulen Kindern und Jugendlichen haben praktisch keinen Aufmerksamkeitswert dagegen. Und laut Sekretär der SP Schweiz können diese Morde an und Seltstmorde von niemals gegen "den Missbrauch" aufgerechnet werden!!!

    Diese Zusammenhänge werden einfach verschwiegen und ignoriert. Mann will den Heteros nicht "untolerant" an den Karren fahren.

    (Damit ist nicht behauptet, es gäbe keine sexuellen Übergriffe (übrigens auch von Frauen!)

    Diese politischen Diskussionen offenbaren schon lange einen Sexismus härtester Ausprägung, den politische Schwule feige einfach hinnehmen!

    Zur Erinnerung: Den Kinderschutz hatten wir doch schon bei der Aids-Aufklärung vor 30 Jahren. Also wird er politisch konsequent fortgesetzt...

    Aktuelle Parallele in Basel: Die SVP lancierte eine Kampagne "gegen sexuelle Aufklärung" im Kindergarten. Dabei ging es gar nicht um Geschlechtsverkehr. Die Flyer mussten aber von der Verteilorganisation eingestampft werden, weil darauf Zeichnungen waren mit Knaben (wieder mal keine Mädchen!!), die einander an die Geschlechtsteile greifen. Diese "Schweizerische Volkspartei" ist an den eigenen Vorurteilen gescheitert, nur merken sie es vor lauter Dummheit nicht.

    Eben: Sexismus wo mann hinblickt, Frauen sind nicht davon ausgenommen, werden aber nicht erwähnt! ;)
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#14 ja genauAnonym
#15 alexander
  • 15.09.2011, 13:46h
  • Antwort auf #13 von schwulenaktivist
  • du siehst doch wie es funktioniert, die organisation die am lautesten kräht schwule seien kinderschänder und uns in diese ecke drängen will um populistisch zu punkten, hat prozentual am meisten, genau "diesen dreck am stecken" !!!

    (aufgeklärte kinder könnten sich ja wehren und zu zeiten in den pfaffenpuller beissen !!!)
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#16 MissionarLohmannAnonym
  • 15.09.2011, 13:59h
  • Wie vermarktet man den Tod der Mutter:

    Früh wurde in meinem Leben die Ernsthaftigkeit des Seelengerüsts auf die Probe gestellt Nur wenige Wochen vor meinem siebten Geburtstag verstarb meine von mir sehr geliebte Mutter, kurz nach der Geburt meiner Schwe­ster. Es war ein Sonntag, als mein Vater uns Kindern diese schreckliche Nachricht überbringen mußte. Diesen Tag des Herrn werde ich wohl nie vergessen. Damals schien die Welt unterzugehen und jeder Grund zur Freude war wie weggeblasen. Ich weiß nicht, wie häufig ich die für mich logische Frage gestellt habe, warum Gott meine Mut­ter so früh - sie war noch keine 35 Jahre alt - schon zu sich genommen habe. Es hätte nicht sein müssen. Aber es war so.
    Auch an diesem dunklen Tag, an dem mein Herz aus meinem Körper sämtliche Tränenvorräte preßte, hielt uns die Kirche fest Nur wenige Stunden nach dem Tod der Mutter saßen mein Vater, mein Bruder und ich in der Sonntagsmesse dort, wo wir bis zu diesem Tag als kom­plette Familie gesessen hatten. Auch mit diesem Tag ver­binde ich also ein, wenn auch seltsames Heimatgefühl gegenüber meiner Kirche. Im Raum der Kirche erfuhren wir Trost In diesem Raum wußten und wissen wir uns trotz des Todes verbunden mit der Mutter, die mich in edler Weise durch schlichtes Zeugnis die Liebe zur Kirche lehrte.

    www.mscperu.org/deutsch/wirempfehlen/katholikenkomplex_lohma
    nn.htm


    Den lieben Gott", wie wir ihn stets nannten, lernte ich in Einheit mit der Kirche kennen. Daß er sie gegründet hat, um durch sie zu sprechen und zu handeln, daran gab es für mich als Kind keinen Zweifel. Mit dem Slogan Jesus Ja, Kirche Nein' wurde ich erst in der Schule, also viel spä­ter, konfrontiert Zu Hause erlebte ich das als Einheit...
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#17 Geist & LeereAnonym
  • 15.09.2011, 14:13h
  • Über den angemessenen Umgang mit Katholibans:

    Papst soll draußen bleiben

    Viel Wirbel um eine Papstvisite: Benedikt XVI. soll am Donnerstag an einer großen Uni in Rom sprechen.

    Sie berufen sich auf eine Äußerung Joseph Ratzingers aus dem Jahr 1990, die sie für wissenschaftsfeindlich halten. Auf einer Veranstaltung in der Nähe von Parma habe er den Prozess gegen Galileo Galilei als "gerecht" und "vernünftig" bezeichnet; 1632 hatte die Kirche gegen den berühmten Forscher nach seinen astronomischen Entdeckungen ein Inquisitionsverfahren eröffnet. Die Professoren fordern im Namen der "Dozenten und Studenten", die Veranstaltung abzusagen.

    www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,528662,00.html
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#18 unkownAnonym
  • 15.09.2011, 14:20h
  • "Wir dürfen unseren Kindern nicht das Gefühl geben, dass schwul oder lesbisch zu sein bald Pflicht wird"

    komisch, im Unterricht werden auch andere Formen des Anders-Seins durchgenommen: Behinderung, Auswanderung und und und. Haben nun auf einmal alle Schüler das Gefühl, sie müssten behindert sein oder einen MiHi haben?
    Diese paranoide Angst vor der "Homosexualisierung der Welt" durch schwul-lesbische Aufklärung lässt tief blicken. Vermutlich haben da einige mehr Angst vor sich selbst als vor anderen.
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#19 schwulenaktivist
  • 15.09.2011, 14:48h
  • Rassismus ist die konsequente Fortsetzung des Sexismus. Es wird doch deutlich, dass die Ängste immer nur -die eigene Familie- -das eigene Volk- - die eigene Gruppe- oder eben, das eigene Blut betreffen. Die Weltbevölkerung insgesamt hat - seit Gilgamesch vor 5000 Jahren - bis heute nie ernsthafte Probleme mit Homosexualität gehabt!

    Auch die Religionen grenzen das immer auf sich selber ein. Warum wohl?
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#20 Lapushka
  • 15.09.2011, 15:16h
  • ""Moralvorstellungen und die Lehre sexueller Vielfalt gehört (...) nicht an die Grundschule", antwortet etwa der FDP-Abgeordnete Sebastian Czaja. "Es obliegt den Eltern in Ihrem Recht auf Erziehung, Ihren Kindern in diesem heiklen und oft scharmerfüllten Thema zu unterweisen."
    "

    LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL *röchel* *wimmer* *prust* *sterb*

    Ich glaube, wenn ausschliesslich Eltern das in die Hand nehmen, geht das oft (je nach Elternhaus) nach hinten los, weil sie viel zu verklemmt (was bei den Kindern oft nicht anders ist. Ich konnte mir jedenfalls am Anfang der Pubertät besseres vorstellen, als ausgerechnet mit meinen Eltern DARÜBER zu reden) und oft auch viel zu "un-objektiv" aufgrund ihrer Eltern-Rolle.
    Ich halte es für gradezu gefährlich, wenn man Menschen mit derart merkwürdiger Sexualmoral Kindern Aufklärungsunterricht erteilen ließe.

    Aus Menschen denen man beibringt, dass Sexualität immer mit Scham, Schuld, Sünde usw. behaftet ist und man sie am besten unterdrücken und kontrollieren soll, wird doch selten was Gutes.
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#21 realityAnonym
  • 15.09.2011, 15:22h
  • "....Das einzige, worauf man sich bei der FDP immer verlassen kann, ist ihre Gewissenlosigkeit..."

    Franz Josef Strauß

    Soviel zum Thema FDP = Gayfriendly...
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#22 finkAnonym
  • 15.09.2011, 15:24h
  • aufklärung = indoktrination
    gleichstellung = diskriminierung
    diskriminierte = unterdrücker

    neusprech im 21. jahrhundert.
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#23 kinseyAnonym
  • 15.09.2011, 15:32h
  • Antwort auf #18 von unkown
  • wann wird sexualaufklärung endlich vom ersten moment an der menschlichen vielfalt gerecht und verordnet nicht schon kindern immer nur EINE sexualität, die auf viele menschen erwiesenermaßen NICHT zutrifft?

    die angebliche hetero-"norm" ist nichts anderes als eine zwangskonstruktion, die der menschlichen vielfalt in keiner weise gerecht wird, sondern diese gezielt unterdrückt.

    wenn also irgend etwas erzieherischen missbrauch darstellt, dann DAS!
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#24 ClaudiaAnonym
  • 15.09.2011, 15:35h
  • Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte, wenn man diesen Dreck liest, den diese homophoben Volksverhetzer da von sich geben.
    Ganz vorn: Katholische Kirche, CDU; wie immer mit dabei: FDP, stets bereit, jeden reaktionären Scheiß mitzumachen. Die FDP zeigt in der Tat ihr verlogenes, heuchlerisches Gesicht. Widerlich! Ich hoffe, diese Splitterpartei verschwindet bald.

    Es ist einfach widerlich, wie da in volksverhetzender Weise homophober und christlich-fundamentalistischer Schwachsinn als Wahrheit verkauft wird. Auf das Kinder bloß nicht von klein Akzeptanz und Anerkennung einer Vielfalt an Lebensweisen lernen, sondern wie die Verhetzer hier schön homophob, ausgrenzend, dumm und diskriminierend werden.
    Auf dass schwule und lesbische Jugendliche auch weiterhin in Angst, Mobbing, Hass, Verachtung und Selbstverachtung aufwachsen, leiden, seelische Schäden erleiden oder sich das Leben nehmen.
    Das Perfideste finde ich, wenn mit der Verletzlichkeit der kindlichen Seele oder dem "natürlichen" Schamgefühl von Kindern argumentiert wird, wie es diese Schweine tun.
    Kinder haben kein"natürliches" Schamgefühl. Schamgefühl ist etwas von verklemmten Erwachsenen Anerzogenes, damit Kinder sich ihrer Körper, ihrer natürlichen Sexualität "schämen". Denn schamhaft-verklemmte Kinder kann man einfacherer missbrauchen, als Kinder, die offen, frei und selbstbewusst mit ihrem Körper und ihrer Sexualität umgehen.
    Kinder haben eine natürliche Neugier, was Körper und Sexualität angeht. Wenn man die ihnen lässt und ihnen beibringt, dass es eine Vielfalt von Lebensweisen gibt, werden aus ihnen aufgeklärte, freiere Erwachsene, für die Akzeptanz von Schwulen, Lesben , Transgender... eine Selbstverständlichkeit ist.
    Wenn nicht, wird aus ihnen schlimmstenfalls sowas wie die Initiatoren dieser Kampagne: Reaktionäre, verlogene Hasser, die am liebsten alles andere als heterosexuelle Ehe unter katholischer Segnung ausmerzen möchten.
    Widerlich!
  • Antworten » | Direktlink »
#25 EikeAnonym
  • 15.09.2011, 15:53h
  • Antwort auf #11 von FoXXXyness
  • "Was soll dieses unnötige FDP-Bashing? Wenigstens hat die Partei ein Gesicht! "

    1.
    Das ist kein Bashing, das sind Fakten! Wenn die FDP das Thema Homosexualität aus Schulen fernhalten will, ist das ja nichts, was wir erfinden. Sondern nur ein Faktum, aus dem wir unsere Schlüsse ziehen.

    2.
    Ja, die FDP hat ein Gesicht. Das hat aber auch die katholische Kirche, der Ku Klux Klan, die NPD oder wer auch immer.

    Und die FDP hat ein Gesicht, wo man weiß, dass aus dem Mund nur Lügen rauskommen. Und wo jedes Lächeln ein Grinsen über die Dummheit der eigenen Wähler ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#26 Gegen MissbrauchAnonym
  • 15.09.2011, 16:03h
  • Antwort auf #24 von Claudia
  • Voll auf den Punkt:

    !!!!!!

    Kinder haben kein "natürliches Schamgefühl". Schamgefühl ist etwas von verklemmten Erwachsenen Anerzogenes, damit Kinder sich ihrer Körper, ihrer natürlichen Sexualität "schämen".

    Denn schamhaft-verklemmte Kinder kann man einfacherer missbrauchen, als Kinder, die offen, frei und selbstbewusst mit ihrem Körper und ihrer Sexualität umgehen.

    Kinder haben eine natürliche Neugier, was Körper und Sexualität angeht. Wenn man die ihnen lässt und ihnen beibringt, dass es eine Vielfalt von Lebensweisen gibt, werden aus ihnen aufgeklärte, freiere Erwachsene

    !!!!!!
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#27 yannikAnonym
#28 daVinci6667
  • 15.09.2011, 16:43h

  • "Ich halte es für ein Vergehen an kleinen unschuldigen Kindern, wenn verklemmte Erwachsene meinen, ihnen ihre eigenen Verirrungen aufzwängen zu müssen",

    Na da bin ich mit euch Katholen mal ausnahmsweise einverstanden. Also lässt eure schmutzigen Hände bei euch und greift nicht in die Hose oder unter den Rock euch anvertrauter Kinder!
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#29 der wiege bis...Anonym
#30 FoXXXynessEhemaliges Profil
#31 AntwortAnonym
  • 15.09.2011, 17:33h
  • > Ich persönlich denke auch nicht, dass die Vielfalt der Familienformen oder der sexuellen Orientierungen scham- oder persönlichkeitsverletzend ist. Ich lehne Scham als Konzept grundsätzlich ab. Sie wird Menschen anerzogen, um sich schlecht und schuldig zu fühlen. Doch kein Mensch ist schuldig, weil er nackt ist oder Sexualität ausleben möchte. Die systematische Unterdrückung kindlicher Nacktheit und Sexualität und völlig unnötige Anerziehung von Schamgefühlen ist eine extreme Menschenrechtsverletzung, die den Kindern in unserer Gesellschaft von klein auf angetan wird. Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich Kinder als starke, selbstbewusste Persönlichkeiten frei entwickeln können, ein positives Körpergefühl genießen, sich und andere respektieren, ihre Bedürfnisse ausleben und sich selbst verwirklichen können.

    Ich gehe daher sogar mit Ihrer Aussage konform, dass Kinder im hochsensiblen Bereich der Sexualität durch ungebetene Einwirkung Dritter seelisch sehr verletzt werden können, und zwar durch die eigenen Eltern, die ihnen von Anfang an Nacktheit verbieten, oder selbst ihr Geschlecht zu berühren oder in einen oder mehrere Menschen verliebt zu sein oder im Jugendalter ihre Sexualpartner frei auszuwählen und ihre Sexualität frei auszuleben...

    Sexual- und Werte-"erziehung" ist daher weder Sache der Eltern, noch der Schule, sondern sollte ganz entfallen! Denn Kinder und Jugendliche entwickeln eigene Wertvorstellungen und jedes Kind lebt von Geburt an als sexuelles Wesen. <

    www.abgeordneten-check.de/antworten/view/78/1320.html
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#32 Geert
  • 15.09.2011, 18:02h
  • Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass Kinder in der Schule mit Themen wie SadoMaso, Porno und Darkroom konfrontiert werden sollen, wäre das ein Skandal! Gibt es denn keine aufrechten Schwulen, die das einsehen können?
    Ich habe noch nie die CDU gewählt, aber HIER könnte sich die LSU profilieren, anstatt auch noch die absurdesten Forderungen der Schwulengruppen bei den Grünen und Linken zu übernehmen.
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#33 BerlinerAnonym
  • 15.09.2011, 18:06h
  • Antwort auf #11 von FoXXXyness
  • Das ist kein FDP-Bashing, sondern Feststellen von Tatsachen.

    Dass die FDP wieder mal (und wie immer) das Gegenteil von dem macht, was sie in Wahlkämpfen labern, ist ja nicht unsere schuld. Wir stellen das nur fest...

    Welche Schlüsse man daraus zieht und ob man zur FDP noch Vertrauen haben kann, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber die Fakten bleiben dennoch Fakten! Und die Fakten sind, dass die FDP in der Praxis das Gegenteil von ihren Versprechen macht und uns wieder mal schadet.
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#35 finkAnonym
#36 Erst informierenAnonym
  • 15.09.2011, 19:04h
  • Antwort auf #32 von Geert
  • @Geert:
    Tja, wenn man einfach nur den Homohassern nachplappert, kommen solche Beiträge dabei raus.

    Dass die Homohasser tausend Dinge reininterpretieren und sogar behaupten, man wolle Kindern im Unterricht Schwulenpornos zeigen, ist klar. Die phantasieren alles mögliche, um ihre Position zu rechtfertigen.

    Aber wenn man sich dann mal informieren würde, erkennt man sehr schnell, dass das "Werben für Sodomie" und was die sonst so alles zusammenlügen, in Wirklichkeit ein normaler Aufklärungsunterricht ist, wie er in fortschrittlicheren Staaten selbstverständlich ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#37 X T8LC55Anonym
  • 15.09.2011, 19:15h
  • Die meisten hier drin haben wohl keine eigenen Kinder. Wer seine Pflicht als Eltern wahrnimmt, wird solch einem kranken Erziehungsprogramm durch selbsternannte (meist kinderlose) "Experten" nie und nimmer zustimmen. Im Gegenteil, langsam sollten doch auch in der Homo-Gemeinde die Alarmglocken läuten, für welch üble Zwecke sie von Psychopathen instrumentalisiert und missbraucht werden.
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#38 kokAnonym
  • 15.09.2011, 19:23h
  • "Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass Kinder in der Schule mit Themen wie SadoMaso, Porno und Darkroom konfrontiert werden sollen, wäre das ein Skandal!"

    Dummfug! Ein Skandal ist es, dass Lebensbereiche von Kindern und Jugendlichen aufgrund von Verklemmtheit, Ideologie und Weltfremdheit lieber totgeschwiegen werden. Kinder dürfen heutzutage zu einem großen Teil alles. Aber vernünftig drüber reden, das können die Erwachsenen nicht. Also sieht sich ein riesiger Teil der Kinder und Jugendlichen mit tabuisierten Lebenswelten allein gelassen. Es ist das Problem der Erwachsenen, dass sie aus Scham und Ignoranz leugnen, dass Kinder(!) heutzutage Zugang zu Pornos haben. Das lässt sich nicht mehr ändern. Es ist aber ein Fehler, dies einfach zu ignorieren. Lediglich die Skandalisierung, die die meisten betreiben, sorgt am Ende dafür, dass Kinder und Jugendliche den Halt verlieren, selbst mit dem Handy Vergewaltigungen filmen und langsam aber sicher ausrasten. Wir leben ja in einer Welt, die ach so offen ist, aber irgendwie schauen alle gern weg und ignorieren Veränderungen lieber. Nur am Ende ist dann Wundern angesagt!

    Wie will man dafür sorgen, dass sich Kinder normal fühlen, wenn man leugnet, dass homosexuelle Eltern minderwertig sind? Was soll es jemals aufhören, dass Kinder sich verstecken müssen, weil ihre Sexualität als abartig kommuniziert wird? Wie sollen heterosexuelle Menschen jemals lernen, dass es auch okay ist, homosexuell zu sein, wenn das einfach totgeschwiegen wird?

    Und noch zu den wirklich schlimmen Sachen: Wie bitte soll man Kinder vor Missbrauch schützen, wenn man ihnen nicht erklärt, was das überhaupt ist und dass sie das nicht verschweigen dürfen, nur weil dämliche Erwachsene dann in ihrer Lebenswelt erschüttert werden könnten. Verdammt, ich will nicht wissen, wie vielen Kindern einiges erspart bleiben könnte ohne dieses dümmliche Peinlich-Berührtsein ...

    Ja, wenn man sich manche Sexualkundebücher von jungen Schülern anschaut, dann macht man große Augen. Aber bitte doch nur, weil man es nicht gewöhnt ist, weil man es selbst so nicht kennt. Bevor man dann den Mund aufreißt und "Skandal" brüllt, sollte man allerdings doch noch in der Lage sein, mal kurz nachzudenken.

    Sexualität und Körperlichkeit ist etwas Natürlichiches. Heute kann man die Geschichte vom Storch nicht mehr erzählen, bis mit der Hochzeitsnacht die Nacht der Überraschungen kommt. Ich verstehe einfach nicht, warum inzwischen alles vor allem beschützt werden muss. Weil es etwa zu viel Mühe macht, die Kompetenzen der einzelnen zu stärken, anstatt kollektiv einfach zu verbieten? Wer lebt hier eigentlich an der Realität vorbei?

    Und zum Schluss sei noch angemerkt, dass die Story von den verführten Kindern einfach nur Schwachsinn ist. Kinder sind neugierig und das sollen und müssen sie auch sein. Ihnen vorzuschreiben, was sie entdecken dürfen und was nicht, das ist einfach nur dumm. Kein heterosexueller Junge wird durch Aufklärung homosexuell! Aber vielleicht hat er durch einen aufgeklärteren Umgang, das für sich selbst herauszufinden, anstatt es von einer panischen Gesellschaft vorgeschrieben zu bekommen. Die Probleme, die wir mit Jugendlichen haben, kommen nicht von ungefähr. Die sind hausgemacht. Aber nun gut, es scheint ja akzeptabler zu sein, wenn man verbietet und wegsperrt, bevor man individuelles Leben fördert ...

    Dummheit ist zum Kotzen!
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#39 paul & paulaAnonym
#40 Lapushka
  • 15.09.2011, 20:43h
  • Antwort auf #37 von X T8LC55
  • Bei dieser Sache weiss ich nicht, was ich glauben soll. Wie es wirklich ist und was nur Hysterie oder Missverständnis ist.

    Dass Grundschulkinder S/M pantomimisch nachstellen sollen o.ä, dass man da dagegen ist halte ich für nachvollziehbar.
    Aber hier wirkt es eher so, als würde gegen die Aufklärung über Homosexualität und Transsexualität vorgegangen werden, was auch das Zetern gegen die "Liebe wen du willst"-Kampagne zeigt.

    Allein, dass es Erwachsene gibt deren Stimme politisches Gewicht hat, die von "Werbung" und "Homosexuelle Agenda" reden usw. sollte einem zu denken geben.
    "Jaja, wir haben ja nichts dagegen, nur sollen die doch bitte die armen, unschuldigen in der Identitätsentwicklung befindlichen Kinder damit in Ruhe lassen und sie nicht verführen. Und ausserdem widerspricht es dem Recht der Eltern, eigene Werte vermitteln"

    Heisst doch im Klartext nichts anderes als:

    - Es ist etwas Schlechtes. (Sonst müsste man ja keine Angst haben, dass Jugendliche das "lernen" oder verwirrt werden könnten)
    - Es gibt Eltern die ihren Kindern diesen Bestandteil der Lebensrealität vorenthalten oder in ihrem Denken negativ prägen wollen.

    Was extrem gefährlich ist. Für die Kinder selbst, sollten sie selbst homo-oder transsexuell empfinden. Aber auch für ihr Umfeld, sollten sich Freunde als homo- oder transsexuell herausstellen.

    - Sie tun genau das Gegenteil von Kinderschutz, instrumentalisieren die Kinder aber für Durchsetzung ihrer Zwecke.
    Das wird ja immer und überall gerne gemacht. Immer wenn es argumentativ nicht weitergeht, sagt man einfach "Aber die armen Kinder..." und schon ist einigermassen Ruhe wenn der Gesprächspartner nicht als kinderhassender Unmensch (oder in diesem Fall als notgeile Homo-Pädo-Lobby die auf der Suche nach Nachschub ist) dastehen will.
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#41 SvenAnonym
  • 15.09.2011, 21:13h
  • Was ich dabei auch noch interessant finde ist, dass die ein oder andere anscheinend "wertkonservative systemkritische Internetseite" (auch als Verschwörungstheoretiker bezeichnet) mitmacht, die sich selber als politisch nicht festlegbar bezeichnen.

    Das hat sich ja mal eine ganz interessante Truppe gefunden.
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#42 alexander
  • 15.09.2011, 21:14h
  • Antwort auf #38 von kok
  • muss dir absolut zustimmen !
    ich gebe nur ein beispiel wieder.
    als 1974 der erste offizielle FKK -strand in einem öffentlichen freibad berlins (strandbad wannsee) eröffnet wurde, (bullenwinkel war 2 jahre vorher FKK erlaubt, aber kein bad, sondern allgemein zugänglicher see) war der relativ kleine strandabschnitt noch durch einen 2 m hohen lattenzaun abgetrennt.
    ich selbst habe es erlebt, dass eine schulklasse vom schwimmen auf dem weg zum ausgang an diesem areal ausserhalb vorbei musste. die kinder waren maximal 10 jahre alt, hatten aber nichts wichtigeres zu tun, obwohl lehrer dabei waren (logo), den zaun hochzuklettern und sprüche loszulassen, dass ich perplex war ?
    das geringste war: schau dir mal die titten von der alten an ? oder : hat der kerl ne riesebockwurst, haste heute schon gefickt ?

    will damit sagen, es ist absolut bescheuert wie sich einige hier als "kinderschützer" aufspielen und ihre eigene verkorkste, anerzogene sexuelle verkrüppelung zur schau stellen !!!
    ( die damals in diesem alter, oder jünger waren!)

    letztlich geht es nicht um schutz, sondern um "richtige, dem alter angepasste aufklärung", auch was den "gassenjargon" angeht, denn den lernt jedes kind ob es will oder nicht, also muss so frühzeitig wie möglich "vorgebeugt" werden !

    und begriffe wie s/m oder darkroom verderben und verunsichern keine kinder, im gegenteil, die neugier ist eher erstmal gestillt ! (es verlangt ja kein denkender mensch (?), dass über sexuelle praktiken und inhalte en détail gesprochen wird, wieso auch ?
    das lachhafteste den begriff "porno" anzuführen, den kennen sie als erstes !!!

    im übrigen, den FKK am wannsee, kann man nicht mehr frequentieren, da haben die nachgewachsenen schwuchteln, Typus : FDP-schwestern, die zwar in jeder ecke vögeln, das früher nette strandleben kaputt gemacht , indem sie ihre tommy hilfiger höschen ausführen müssen !!!
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#43 tv futureAnonym
  • 15.09.2011, 21:23h
  • Antwort auf #39 von paul & paula
  • beim swr "zur sache bw" durfte man gerade die diskursentwicklung bezüglich des anderen endes der massenhaft erzeugten armutsbiographien bewundern.

    das übliche perverse "unsere gesellschaft wird immer älter, und es gibt immer weniger kinder, ergo ist massenhafte altersarmut vorprogrammiert"-gedröhne,

    garniert mit noch perverseren, nicht nur indirekten ansagen, dass die leute endlich wieder mehr kinder haben müssen, um die renten zu finanzieren. moderator an zugeschaltete gesprächspartnerin aus dem heimischen wohnzimmer: "SIE leisten ja mit ihren vier kindern ihren beitrag für die renten der zukunft."

    dass die abnehmende zahl von erwerbstätigen mit ihrer hände arbeit trotz altersentwicklung der bevölkerung immer mehr erwirtschaftet (stichwort deutlich steigende produktivität), wovon jedoch von jahr zu jahr noch mehr nur in den taschen der konzerne, banken und superreichen landet, wurde wie immer mit voller absicht totgeschwiegen.

    den rund 9 billionen staatsschulden in der euro-zone steht ja nicht zufällig nahezu exakt derselbe betrag an privatvermögen der millionäre gegenüber.

    da ist es natürlich klar, dass bei der breiten masse der lohnabhängig arbeitenden und lebenden bevölkerung, die von den früchten ihrer arbeit oft nicht einmal das lebensnotwendige bekommt, am besten wieder alles auf die heilsbringende "traditionelle familie" abgewälzt werden soll.

    es ist nur logisch, dass neokonservative und neoliberale mit aller macht an solchen diskursen festhalten. spätestens dann, wenn die dauerkrise noch brutaler zuschlägt, wird man sich auch offen schwulenfeindlicher diskurse wieder ungehemmt bedienen, um für zucht und ordnung zu sorgen.
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#44 Überall! Jetzt!Anonym
  • 15.09.2011, 21:48h
  • Inhalte des Medienkoffers sind u. a.:

    - Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Ausgrenzung, Körpernormen
    - Konstruktion des Fremden, Anders sein, Angst vor Unbekanntem, Gemeinsamkeiten von verschiedenen Menschen, Selbstbewusstsein
    - Rollenerwartungen, Väter, verschiedene Familien, Kinder und Eltern
    - Menschen mit Behinderung, Ausgrenzung, Gewalt gegen Andere
    - Geschwister, Geschlechterrollen, Angst, beschützen
    - Behütet sein, Selbstbestimmung, Rollenerwartungen, verschiedene
    Lebenswelten
    - Verschiedene Sprachen – gleicher Sinn, unterschiedliche Alphabete
    - Adoption, Familiengeschichte, Zugehörigkeit
    - Homosexualität, Familienerwartungen, Hochzeit
    - Familie, Patchworkfamilie, Homosexualität, Regenbogenfamilien,
    Adoption
    - Familie, Pflegekinder, verschiedene Bezugspersonen, Zugehörigkeit
    etc.

    So etwas nennt man vorbildlich und genau das, was ALLEN Kindern dabei hilft, sich (gewalt-) frei, selbstbestimmt und gesund zu entwickeln und damit besser gegen jede Form (auch) des sexuellen Missbrauchs wehren zu können!

    www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/medienforum/tit
    elliste_medienkoffer.pdf?download.html
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#45 saltgay
  • 15.09.2011, 22:19h
  • Na so eine Aufregung aber auch. Erst einmal ist die ausgesprochen seriöse Berichterstattung der "BZ" wohl kaum geeignet als ernsthafte Diskussionsgrundlage zu dienen. Dieses nazistische Hetzblatt berichtete bereits im Jahre 1968 darüber, dass an der Tannenbergschule in Bln-Steglitz die Schülervertretung die Einrichtung eines "Liebeszimmers" gefordert habe. Da kochte die Westberliner Dackelseele. In diesen Kontext muss man wohl den beschriebenen Flyer stellen. Das sind doch die ewig zu kurzgekommenen Berliner Spießer, die "Imma feste druff, Herr Wachtmeester!" rufen und sich heimlich mit einem Fernglas bewaffnen, wie der Herr L. aus dem Nachbarhaus, der die Mitarbeiterinnen des Textilbetriebes meiner Verwandten beim Umkleiden bespannte. Also sollte man dieses Gesocks ruhig "rumlummern" lassen.

    Zu den anderen Diskutanten sei gesagt, Erziehung ist notwendig, sonst würde man ja nur noch skrupellose Egomanen hervorbringen, gewissermaßen die FDP-Mitglieder der Zukunft. Ich würde mich außerordentlich freuen, wenn die Eltern die Erziehungsaufgaben wirklich ernst nehmen würden. Dann müsste ich nicht auch noch neben dem Schulunterricht Erziehungsarbeit leisten. Was allerdings die Aufklärung angeht, braucht es nicht das elterliche Gestammel, denn das lässt sich wirklich im Gedankenaustausch unter den Kindern problemloser und anschaulicher erreichen. Immerhin wissen bereits 10jährige wer von den Kameraden wirklich schwul ist und was ein Pofick ist. Auch das beliebte Kosewort "Schwuchtel" hat schon seinen festen Platz im frühkindlichen Wortschatz.

    Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass solche Beschimnpfungen im Elternhaus durchaus an der Tagesordnung sind und sich dadurch die elterliche Erziehung manifestiert. Ganz sicher jedoch ist die Tatsache, dass Schwule nur auf kleine Jungs aus sind und deshalb die Zone unterhalb des Gürtels völlig tabu ist. Wenn ein Junge dann auch noch mehr als freundschaftliche Kloppereien mit seinem Kumpel hat, ist der Junge hochgradig gefährdet - und davor wollen ihn dann diese Berliner Saubermänner - diese Moralisten-SA beschützen.

    In der Tat halte ich es für wichtig, dass die Kinder auf ihre Art und Weise ihre sexuellen Erfahrungen untereinander machen. Denn dies ist nicht mit denen der Erwachsenenwelt zu vergleichen. Es wird nämlich erst problematisch, wenn die Erwachsenen mit ihrer eigenen sexuellen Erfahrung eingreifen. Da wird dann schnell über das Ziel hinausgeschossen in bester Pädagogenabsicht. Aber es gibt in der Tat einen ganz anderen Punkt, wo der Erwachsene gefordert ist. Er muss den Kindern Werte vermitteln und selbst glaubhaft vertreten. Dazu gehört auch die Wertschätzung, dass sich zwei Menschen lieben und dies auch ausleben können, egal welches Geschlecht sie besitzen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, wie einfach es für kleine Kinder ist, dass es nicht nur Ehepaare von Mann und Frau gibt, sondern auch von zwei Männern oder zwei Frauen, weil sich zwei Menschen liebhaben. Das können Kinder sehr gut nachvollziehen. Die Frage nach sexuellen Praktiken kann dann diskutiert werden, wenn ein Beratungsbedarf im fortgeschrittenen Alter besteht. So einfach und gut ist das - wie ein Leben ohne die Springerpresse.
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#46 x A84hJ38Anonym
#47 tv nowAnonym
#48 alexander
  • 15.09.2011, 23:11h
  • Antwort auf #43 von tv future
  • genau das ist zu befürchten !
    ich wundere mich schon seit mindestens 10 jahren, dass in diesem land die wenigsten protestieren und sage auch voraus, je länger dieses debakel und die schere zwischen arm und reich sich verselbständigt, umso grösser wird der knall !!!
    jeder der sich mit der arbeitnehmersituation beschäftigt, die "obere mittelschicht" verarmt jetzt auch schon, dem muss diese politik nicht nur "unheimlich, sondern auch lebensgefährlich" erscheinen !!!
    allein, dass der bankencrash überhaupt nichts verändert hat, ausser den lieben worten unserer bundesschlunze und die herrschaften genauso weitermachen wie bisher, spricht bände !!!

    auch ein grund "die reserven der konservativ besetzten "familie" zu befürworten, lässt doch mutti papi nicht verhungern, auch ohne krankenversicherung ! hier tun sich ungeahnte abgründe auf, über die die öffentlichkeit noch garnicht bescheid weiss, aus scham !!! (von den rentern wage ich garnicht zu sprechen).
    dieser HAMMER steht uns noch bevor und garantiert kommen dann wieder die "sozialausgaben auf den ungedeckten tisch" !
    dank dem fetten kohl ( der die sozialkassen geplündert hat) und nachfolgern, die nur der wirtschaft das wort redeten, aber nie die sauerei von kohl und blüm finanziell ausgeglichen haben !!!
    halt CDU/CSU !
    wohlgemerkt, hier wurden die kassen von den beiträgen der arbeitnehmer geplündert !!!
    dieser teuflische tatbestand wurde ja auch nie geahndet, nein, die gleichen arbeitnehmer dürfen sich jetzt die 20 jährige litanei über sozialmissbrauch usw. anhören darunter leiden, aber wieder auffüllen ? und wie das gehandhabt wird , sehen wir jeden tag !
    es läuft darauf hinaus, dass wieder prügelknaben gesucht werden, denen man
    das "andichten" kann !
    hat doch jahrhundertelang geklappt, warum nicht heute auch noch !
    diese völlig machtgeile und gewissenlose bundesschlunze wird es mit sicherheit versuchen !
    leider haben wir deutschen ein so widerliches obrigkeitsdenken, gepaart mit dem egoismus (mir gehts ja noch einigermaßen gut!), dass es erst zum knall kommt, wenn aber auch nichts mehr geht, anstatt jetzt mal figur zu zeigen und unsere demokratie zu retten, denn die ist mehr als in gefahr !!!
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#49 David77Anonym
  • 15.09.2011, 23:34h
  • Antwort auf #37 von X T8LC55
  • "Die meisten hier drin haben wohl keine eigenen Kinder."

    Nein, aber wir alle waren selbst Kinder und wissen, was ein Kind bzw. ein Jugendlicher in seiner Coming-Out Phase, als auch die Phase zuvor erlebt, die von Unsicherheit, Unwissenheit geprägt ist, dadurch, dass das Thema Homosexualität vollkommen ignoriert oder bewusst vorenthalten wird!
    Fehlende Homosexuelle Vorbilder, das Nicht-Wissen, das es auch gleichgeschlechtliche Liebe, bzw. Paare gibt, oder die ständige Verteufelung als Sünde - unter solchen Bedingungen seine ersten gleichgeschlechtlichen Empfindungen anzunehmen oder überhaupt als solche anzuerkennen fällt schwer, manchmal sogar schmerzlich. Wo bleibt denn da das Recht des Jugendlichen?
    Unsereins kann sich sehr gut an die eigene Zeit erinnern, und wir wären dankbar gewesen, wenn es damals solche Ansätze gegeben hätte aufgeklärt zu werden. Es hätte dem einen oder anderen eine verkorkste Jugend ersparen können.
    Alleine das Wissen, das es andere gibt, das es eine Option ist, das es REALITÄT ist, DAS hätte geholfen.
    Da braucht es keine angebliche Diskussion um Darkrooms, was auch nicht Inhalt ist, wie manche hysterisch vorgaukeln.

    "Wer seine Pflicht als Eltern wahrnimmt, wird solch einem kranken Erziehungsprogramm durch selbsternannte (meist kinderlose) "Experten" nie und nimmer zustimmen. "

    Entschuldige mal, wieviele dieser Eltern können sich in die Situation eines eigenen homosexuellen Kindes hineinversetzen und durch diese Phase begleiten, es beraten, es erziehen?!? Du negierst die Fähigkeit der " "Experten" " (noch symbolisch durch Anführungszeichen betont) aufgrund der Fähigkeit, wie sieht dann die Fähigkeit der Eltern aus, die selber kein Coming Out hatten, die diese Entwicklung nicht kennen? Nach deiner Logik wären sie auch nicht fähig. Nicht nur das, je nach Wertesystem der Eltern sind diese der LETZTE Ansprechpartner für ein später homosexuell empfindendes Kind, oder glaubst du, man traut sich in einem erzkatholischem Umfeld sich an seine Eltern zu wenden?!?
    Wenn also Eltern in der "Pflicht" sind, nenn doch bitte mal, WIE Eltern sich gegenüber einem homosexuellen Kind verhalten sollen!
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#50 David77Anonym
#51 HannibalEhemaliges Profil
  • 16.09.2011, 07:04h
  • Antwort auf #37 von X T8LC55
  • Dass auch Eltern nicht grundsätzlich wissen, was das Beste für ihre Kinder ist, sieht man ja täglich in den Nachrichten und im Trash-TV. Da wird den Kindern das Gehirn mit religiös indoktrinierter Scheisse vollgepumpt und zu Hass und Intolerant erzogen - wenn nicht sogar von den eigenen Eltern missbraucht, geschlagen und geschwängert. Und da stellen SIE sich hier hin und reissen pauschal das Maul auf? Da sage ich nur: Getroffenen Hunde Bellen!
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#52 HannibalEhemaliges Profil
  • 16.09.2011, 07:20h
  • Für Sie gilt das Gleiche wie in meinem vorherigen Kommentar! Kinder in die Welt setzen kann jeder, egal wie blöd er ist! Das ist kein Grund neidisch zu sein!
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#53 HannibalEhemaliges Profil
#54 David77Anonym
  • 16.09.2011, 08:21h
  • Antwort auf #46 von x A84hJ38
  • "Du darfst ja auch Kinder in die Welt stellen. Dann darfst du sie auch selber erziehen."

    Aha. Und deshalb darf man sich als Elternteil auch alles rausnehmen, weil das Kind etwa als Besitz angesehen wird, oder wie?

    "Ist das vieleicht ein Kinderneid der Schwulen der hier rauszuspühren ist?"

    "Kinderneid", kein schönes Wort, passt zu obiger Aussage, als ob ein Kind nur ein Besitzgegenstand wäre...
    Manche Schwulen (und Lesben) haben einen Kinderwunsch. Die Sehnsucht nach Nachkommen oder das Bedürfnis einem Kind Geborgenheit zu geben ist in vielen Menschen verankert.
    Und? Was ist dann daran verwerflich? Manche erfüllen sich diesen Kinderwusch. Ein gewünschtes Kind erfährt in der Regel bessere Fürsorge; etwas was nicht alle, die problemlos Kinder kriegen können und dementsprechend welche in die Welt setzen, bieten können.
    Oder wie ist zu erklären, auf welche Weise viele Kinder mißhandelt werden, weil sie nicht erwünscht waren? Aber hauptsache in der Konstellation "Vater, Mutter, Kind", und die Augen davor verschlossen, das es auch andere Lebensformen gibt, dann ist das in Ordnung, oder wie? Ist ja das "Recht der Eltern" wie du schreibst.
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#55 MariusAnonym
  • 16.09.2011, 09:16h
  • Antwort auf #11 von FoXXXyness
  • Wieso ist es FDP-Bashing, wenn man die Fakten darstellt? Wenn diese Fakten so negativ sind, ist das das Problem der FDP, die diese Fakten verursacht hat.

    Und unser Schluss, dass man der FDP nie trauen darf, resultiert ja nicht nur aus einem Einzelfall, sondern daraus, dass die FDP immer wieder und grundsätzlich das Gegenteil von dem macht, was sie sagen.
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#56 MariusAnonym
#57 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.09.2011, 09:54h
  • Antwort auf #55 von Marius
  • Es bleibt ihr auch auf Grund der Staatsraison und der Koalitionsdisziplin nichts anderes übrig! Laut neuem Deutschlandtrend würden die Liberalen wieder in den Bundestag und viele FDP-Anhänger sehen darin schon einen Silberstreifen, daß es am Sonntag auch mit dem Abgeordnetenhauseinzug gerade so klappt. Aber wie wir wissen, heißt es ja so schön "die Hoffnung stirbt zuletzt"!
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#58 stromboliProfil
  • 16.09.2011, 10:02hberlin
  • Antwort auf #54 von David77
  • beim beurteilen sollten wir mal davon ausgehen das 98% der kinder gewollt sind!
    Das ist ein bauchurteil meinerseits.

    Was bedeutet, in die misshandlungen oder verwahrlosung körperlicher- physischer, psychischer natur spielen meist andere faktoren hinein , als die mär vom ungeliebten kinde...
    Eher lässt die unfähigkeit und egoistische "selbstverwirklichung" angehender eltern fragen offen...
    So zum beispiel die geistige wie materielle überforderung eines nicht unbeträchlichen teils von "kinderbesitzenden"...
    Eben auch jene, die nicht dem ursprünglichen wunsch nach kinderlosigkeit nachkommen konnten, weil religion und staat es ihnen schwer machte eine solche entscheidung - also abtreibung- zu treffen!

    Was kommt auf paare, einzelpersonen zu , wenn sie kinder in die weltgesetzt oder angenommen haben?
    Mangelnde kindergrippen und wenn, dann teuer bezahlte private...;
    Mangelnde kindergärten und vorschulsysteme...;
    Überfüllte schulklassen mit genervt überforderten lehrern und bereits auffällig aggressiven mitschülern... alle im gemeinsamen wettbewerb um die wenigen , verbliebenen zukunftsträchtigen arbeitsplätzen.

    Und was erwarteten wir von eltern, die zwar zum bewegen eines autos bereitwilligst eine fahrprüfung ablegen, aber sich vehement wehren würden, würde ihnen eine kindtauglichkeitsprüfung abverlangt!

    Kann eine mutter, ein vater oder was auch immer, dem kind die notwendige lehrunterstützung selbst mitgeben um den lernstoff schule zu bewältigen, oder brauchts den nachhilfelehrer ( übrigens eine jener boomenden dienstleistungen, auf die unsere privatisierungsgesellschaft so stolz hinweist...) , oder bleibt das kind halt in der IQ -elternfalle hängen... was die eltern nicht können, lernt das kind nimmer mehr... !
    Vom mitgeben der lebensnotwendigen lernstoffe, dass leben selbst betreffend, gar nicht zu reden...;
    Hier schon der nächste konfliktstoff mit missbrauchspotential!

    Erziehung ist ja eindeutig eindimensional ausgelegt: religiöse erziehen religiös, rassisten erziehen rassistisch, humanisten kooperieren und lassen sich kompromisse aufschwätzen/aufzwingen..; für kinder mit bedarf nach klaren aussagen, aber nicht beschränkt einengenden horizonten ein einzigstes desaster .
    Und wenn wir mal über den tellerrand der normierten sexualitäten hinweg blicken, gleich die keule der dämonisierung.. kinder in gefahr.. sexualisierung geplant... verführer im anmarsch!

    Ich bezweifele, dass schule und dort angesiedelte erzieher eine besondere fähigkeit im vermitteln von sexualpädagogischen
    inhalten haben..; sie sind selbts zu sehr produkt einer verkorksten sexualerziehung!

    Eine der wichtigsten aufklärungsbücher für heranwachsende war- ist immer noch GüntherAmendts "Sexfront"!
    Und seine wirksamkeit für eine ganze generation war, aus dem "erziehungskanon " staatlicher fürsorge herausgetreten zu sein und sich direkt an die kinder -jugendlichen gewendet hat.
    Das buch wurde rumgereicht, weil trotz seines 5,00 mark sonderpreis ( der verleger klagt noch heute darüber, zwar sein erfolgreichstes -meistgekauftes- buch verlegt zu haben , aber den geringsten gewinn eingefahren zu haben.. günther amendt sei dank.. der wollte, dass das buch seine zielgruppe erreicht, die sich das buch vom taschengeld absparend, meist heimlich kaufen mussten.. ) und so nicht nur gelesen, sondern auch erfahungen ausgetauscht , und darum geht es letztendlich!

    Es bräuchte dringend ein neu überarbeitetes oder völlig neues buch in dieser richtung auf dem markt!
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#59 herbertAnonym
  • 16.09.2011, 10:31h
  • Du hast völlig recht. Die katholische Kirche will natürlich die Kinder u. Jugendlichen dumm halten, damit sie recht leicht manipulierbar sind. Der katholischen Kirche muss man das Recht absprechen, sich zu sexuellen Themen zu äussern. Woher wollen denn die Erfahrung gesammelt haben?
    Es ist sowie so schon für mich sehr bemerkenswert, dass ein katholischer Priester Ehen traut, Kinder tauft usw. Er selbst aber garnicht nachempfinden kann, bedingt durch das Zöllibat, was er überhaupt tut. Verlogener geht es nicht....
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#60 goddamn. liberalAnonym
#61 Fiete_Jansen
  • 16.09.2011, 11:04h
  • Antwort auf #60 von goddamn. liberal
  • Und nocheinmal aus den Forderungen von DKP queer:

    "Wir brauchen eine wissenschaftlich fundierte, humanistische Sexualerziehung in den Schulen und in öffentlichen Jugendeinrichtungen

    • Um ungerechtfertigten Ängsten vor Sexualität in ihren unterschiedlichen Ausprägungen
    entgegen zu wirken, ist in der Schule darüber Aufklärung notwendig. Es sind an Schulen
    Möglichkeiten zu schaffen, dass Jugendliche über ihre individuelle Sexualität reflektieren und sich allgemein über Sexualität informieren können.

    • Sexualität ist als etwas Positives, mit gegenseitiger Wärme und Zuneigung Verbundenes, darzustellen.

    • Die Schüler sind zur Erforschung und Entfaltung der eigenen Bedürfnisse durch einen
    solch fortschrittlichen Sexualkundeunterricht zu ermutigen

    • Sexualkunde muss fester Bestandteil des Lehrplans sein, darf nicht erst in weiterführenden Schularten behandelt und nicht von einer Einwilligung der Erziehungsberechtigten abhängig gemacht werden.

    • Aufklärungsbücher/-schriften dürfen nicht als pornographisch angesehen werden, sondern müssen zu allen Lebens- und Liebensweisen erlaubt werden, sein und bleiben."
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#62 X5663h64Anonym
  • 16.09.2011, 11:50h
  • Antwort auf #59 von herbert
  • Genau so verhält es sich doch mit der Schwulen-Lobby und Familienthemen. Die Schwulen haben sich doch mit ihrem Comingout auch der traditionellen Familie entsagt. Und doch spricht uns heute niemand mehr das Recht ab uns auch darüber zu äussern. Wenn jetzt von Schwulen lautstark gefordert wird, dass man Andersdenkende verbieten und mundtot machen will, wird für viele sichtbar, dass hinter der pinkigen Fassade eine blut-rote Suppe kocht.
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#63 eMANcipation*Anonym
  • 16.09.2011, 13:02h
  • Antwort auf #62 von X5663h64
  • So sehr du und deinesgleichen weiterhin demokratische Grundwerte zu pervertieren versuchen, werden wir mit ganzer Kraft dafür kämpfen, dass ein für alle Mal auch rechtsstaatlich klargestellt wird:

    Angriffe auf die Menschenwürde und auf uneingeschränkt gleiche Lebensrechte für alle Menschen, die Verbreitung und Beförderung von Hass, Diskriminierung und Gewalt sind keine demokratisch akzeptable "Meinung" und können auch so sehr als "Religion" verkauft werden, wie sie wollen -

    sie richten sich gegen die Grundfeste der Demokratie selbst, gehören deshalb umfassend gesellschaftlich und rechtlich geächtet und als die Verbrechen geahndet, die sie mit ihren verheerenden Folgen für die Lebenswirklichkeit der betroffenen Menschen nachweisbar darstellen.

    Die Diskriminierung auf Basis der sexuellen Ausrichtung ist in der EU verboten. Dies gilt es in allen Bereichen vollumfänglich durchzusetzen - auch und vor allem dort, wo Entrechtung und Diskriminierung weiterhin als legitime und diskussionswürdige "Meinung" oder "Religion" propagiert werden.
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#64 alexander
#65 Roter Recke Anonym
#66 goddamn. liberalAnonym
  • 16.09.2011, 16:39h
  • Antwort auf #62 von X5663h64
  • "Die Schwulen haben sich doch mit ihrem Comingout auch der traditionellen Familie entsagt. "

    Ach?

    Bei uns sah die Entsagung gegenüber der tradionellen Familie so aus, dass wir pflegebedürftigen alten Familienangehörigen die Windeln gewechselt haben.

    Also: Bitte einfach mal stille sein statt 'lautstark'...
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#67 kindAnonym
  • 16.09.2011, 17:26h
  • Antwort auf #66 von goddamn. liberal
  • Die haben dich ja damals auch nicht auf die Strasse gestellt als du ihnen gesagt hast dass du schwul bist.
    Oder willst du einen Orden dafür dass du deine Eltern die dich gezeugt hatten gepflegt hast? Kind sein und Kind haben sind und bleiben zwei verschiedene Sachen. Auch wenn du dich dadurch diskriminiet fühlst.
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#68 goddamn. liberalAnonym
  • 16.09.2011, 17:36h
  • Antwort auf #67 von kind
  • Schwule und lesbische Paare werden normalerweise nicht von denselben Eltern gezeugt. Eltern werden oft von ihren eigenen Kindern in Altenheime abgeschoben. Schwule und Lesben haben gar nicht selten leibliche Kinder.

    Und ich habe eigentlich keine Lust, mit Leuten zu diskutieren, die nicht in der Realität, sondern in einer heteronormativen Traum- bzw. Albtraumwelt leben...
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#69 HannibalEhemaliges Profil
#70 Lapushka
  • 16.09.2011, 18:02h
  • Antwort auf #62 von X5663h64
  • Wenn ich das schon höre "Andersdenkende mundtot machen".
    Schon wieder diese Täter-Opfer-Umkehr.

    Bei dem Thema gibt es einfach nichts "anders zu denken", jedenfalls nicht ohne diskriminierend zu sein. Homosexualität gibt es, das gab es immer, das wird es vermutlich immer geben, das ist Bestandteil unserer Lebensrealität.
    Und mehr gibt es dazu im Grunde nicht zu sagen.

    Und bevor das Religionsfreiheit-Argument kommt - es muss auch möglich sein, seine Religion - für sich - auszuüben ohne dadurch andere Menschen fertig zu machen.
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#71 Xa234g45Anonym
#72 HannibalEhemaliges Profil
#73 finkAnonym
  • 16.09.2011, 18:17h
  • Antwort auf #71 von Xa234g45
  • ein offenbar notwendiges update zum stand der biologie von heute: um kinder in die welt zu setzen muss man weder heterosexuell sein noch irgendeiner mehrheit angehören.

    dasselbe gilt übrigens für das verändern von gesellschaftlichen regeln oder gesetzen. niemand kann die realität nach seinen wünschen verändern? das ist das trostloseste, was ich hier seit langem gelesen habe.

    buchstäblich tausende von schwulen und lesben ziehen leibliche und/oder angenommene kinder auf. wer das ignoriert, kann nicht für sich beanspruchen, die realität zu kennen. die realität ist auch, dass sich weitere tausende schwule und lesbische partnerInnen wünschen, familien mit kindern zu gründen, aber zb. durch ein ideologisches adoptionsgesetz daran gehindert werden, diesen wunsch umzusetzen.
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#74 userer
#75 oberfrechAnonym
  • 18.09.2011, 15:40h
  • Antwort auf #71 von Xa234g45
  • liebes, wenn erstmal alle wirklich frei sind und das gefühl haben, ihre eigene sexualität entdecken und ausleben zu dürfen, wenn anderssein als cool gilt, nicht mehr als grund für ausgrenzung, werden auch die mehrheitsverhältnisse ganz anders aussehen.

    und weißt du was? das wird eine gesellschaft sein, in der es insgesamt freier, respektvoller, solidarischer und liebevoller zugeht! in der es auch und gerade kindern sehr viel besser geht und die frage der reproduktion völlig losgelöst und in keiner weise mehr eingeengt sein wird durch die frage der sexuellen orientierung oder überkommener familienmodelle, von denen wir an allen ecken und enden sehen, dass sie für die meisten menschen nicht funktionieren!

    bring it on!!!
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