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Kommentare zu:
LSVD zum Kaffeeklatsch bei Erzbischof Woelki


#1 Kristian
  • 16.09.2011, 17:31h
  • "Gleichzeitig stellte er noch einmal dar, dass die Katholische Kirche vom Ideal der Ehe zwischen Mann und Frau, die offen ist für Nachkommenschaft, nicht abweichen werde."
    Verdammt, eine DER zentralen Forderungen des LSVD kann von der katholischen Kirche nicht erfüllt werden.
    Was soll es bedeuten, dass "[d]iesem Ideal [...] auch in kirchlichen Einrichtungen Rechnung zu tragen" sei? Ich hoffe, dass ich mich irre, aber das heißt doch wohl verklausuliert, dass schwule und lesbische Mitarbeiter in der katholischen Kirche immer noch diskriminiert und/oder rausgeworfen werden dürfen und das kann es ja wohl nicht sein. Hoffentlich hakt der LSVD beim nächsten Gespräch da nochmal nach.
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#2 alexander
#3 Geert
  • 16.09.2011, 17:45h
  • Wahrscheinlich war es ein Fehler, nicht Vertreter von katholischen bzw christlichen Schwulen- und Lesbenorganisationen dies Gespräch führen zu lassen. Aber von der Berliner HuK kann man diesbezüglich nichts erwarten.
    Wer die Situation für Schwule, sagen wir mal, in der CDU verbessern will, sollte selbst CDU-Mitglied sein. Dann wird seine Meinung eher gehört, als wenn Mitglieder der Grünen oder der Linken die Situation in der CDU verbessern wollten. Genau so verhält es sich eben auch mit der katholischen Kirche.
    Wo sind die seriösen katholischen Schwulen und Lesben, die solche Gespräche -unter Katholiken- führen können?
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#4 hatschipuhAnonym
#5 pfingstfreitagAnonym
#6 alexander
#7 finkAnonym
  • 16.09.2011, 19:06h
  • welche resultate können wir nun verbuchen?

    1. woelki hat die gelegenheit genutzt, sich als höflicher gastgeber zu profilieren, der diese perversen sogar in sein haus hineinlässt. (und wehe! das wird er uns noch hundertmal um die ohren hauen.)

    2. einem lippenbekenntnis, angeblich nicht diskriminieren zu wollen, folgt die direkte ankündigung, es weiterhin aus vollster überzeugung eben doch zu tun. das wird langsam langweilig, fällt aber den meisten menschen immer noch nicht auf.

    3. das gespräch wurde genutzt, die antiratzi-demos ohne inhaltlichen beleg schon im vorfeld als potentielle gefahr für den öffentlichen frieden hinzustellen. die lsvd-vertreter ließen sich hierfür folgsam einspannen, indem sie unnötigerweise einen friedlichen ablauf miteinforderten, als gebe es tatsächlich ernsthafte hinweise darauf, dass der protest in gewalt ausarten würde.

    4. das gespräch wurde genutzt, ratzinger-kritiker als respektlose menschen hinzustellen und somit von der inhaltlichen ebene geschickt auf angebliche charakterlichen defizite der kritiker abzulenken.

    5. der lsvd hat immerhin recht geschickt gekontert und einige aktuelle diskriminierungen der katholischen kirche angesprochen.

    6. darauf gab es keine sichtliche reaktion oder antwort, geschweige denn eine inhaltliche diskussion. war die aber nicht eigentlich das ziel des treffens?
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#8 Geert
#9 eventmanagerAnonym
#10 stephan
  • 16.09.2011, 22:34h
  • "... der Papst Benedikt nicht den "nötigen Respekt" versage."

    a. Respekt wofür?
    b. Wieso ist dieser Respekt nötig?
    c. Wieso sollten Personen, deren Gruppe in Gesamtheit von Seiten der röm.-kath. Kirche stets aufs Gröbste beschimpft und diffamiert wird, daran mitwirken?

    Mein Wort zum Papst:

    *Komm auf den Boden der Tatsachen!
    *Reformier Deinen Laden, damit er nicht weiter in die großen Menschheitsverbrechen verstrickt ist!
    *Sorg dafür, dass Deinem Laden keinerlei Gefahr ausgeht - insbesondere nicht für Kinder!
    *Entschuldige Dich für die Verbrechen Deiner Organisation dreimal täglich!
    *Entschuldige Dich für Deine früheren Taten (als Großinquisitor)!
    *Akzeptiere endlich, dass Du nicht der einzige Mann bist, der gerne Kleider trägt!
    *Schneid die alten Zöpfe ab, die ohnehin nichts mit den Grundlagen Deiner Weltauffassung (dem historischen Jesus von Nazareth) zu tun haben und somit auch für Dich wertlos sein sollten.
    *Denk mal ohne Vorbehalte und Igitt-Faktor über Sex nach, auch wenn Du nicht wirklich weißt, worum es sich dabei handelt!
    *Sag allen deinen servilen Untergebenen, dass sie nicht über Dinge reden sollen, von denen sie nichts verstehen und halt Dich selber daran!
    *Hetz gegen niemand insbesondere nicht gegen Minderheiten.
    *Ansonsten: Halt die Klappe!

    Respektvoll ist mein Rat (von Mensch zu Mensch) deshalb, weil ich jedem in ähnlicher Situation liebevoll und dringend denselben Rat geben würde in geschwisterlicher Mitmenschlichkeit!
    Mehr Respekt und guten Rat kann ich einem Mitmenschen leider nicht geben!
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#11 watchAnonym
#12 Wyndakyr
  • 17.09.2011, 00:49h
  • Chamberlain ist mit seiner Appeasement-Politik auch gescheitert. Warum sollte es bei dieser Laberei des LSVD mit den Katholiban anders sein ?

    Es muss endlich eine klare Trennung zwischen Staat und Kirche geben. Keine Kirchensteuer mehr, keine Finanzierung der Popen durch allgemeine Steuermittel mehr, keine religiöse Indoktrinierung in Kindergärten und Schulen mehr.

    Das Reichskonkordat muss aufgehoben werden und §166 StGB ("Gotteslästerungsparagraph") muss abgeschafft werden.
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#13 Geert
  • 17.09.2011, 08:29h
  • Antwort auf #10 von stephan
  • "Respektvoll ist mein Rat (von Mensch zu Mensch) deshalb, weil ich jedem in ähnlicher Situation liebevoll und dringend denselben Rat geben würde in geschwisterlicher Mitmenschlichkeit!
    Mehr Respekt und guten Rat kann ich einem Mitmenschen leider nicht geben!"

    ---------------------------------------
    Dein Ratschlag an den Papst unter Nr. 10 ist genau in diesem Stil "voller Respekt, Liebe und geschwisterlicher Mitmenschlichkeit" geschrieben....
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#14 stromboliProfil
  • 17.09.2011, 08:33hberlin
  • mit welchem mandat sind die hanseln eigentlich zum bischhof getingelt?
    Mit welchen forderungen sind sie betraut worden durch ein demokratisches forum?

    Spielen wir nun alle hofschranzen- absolutismus , bei dem sich die würdenträger gegenseitig die schleppen tragen?

    Der lsvd ist nicht legitimiert verhandlungen mit der kirche zu führen!
    Er ist ebenso nicht legitimiert verabredungen zu treffen oder angebote zu machen, bezüglich dem verhalten von bürgern gegenüber einer religionssekte!
    PUNKT!

    Hoffentlich kapiert nun auch der letzte schwule ( die paar christlichen hanseln aussser acht gelassen...), dass wir nicht verhandlungsmasse für irgend etwas sind, sondern menschen mit eindeutigen ansprüchen, die nicht verhandelbar sind!

    Lasst euch nicht einlullen von konziliantem getue; der kirchenchef in berlin ist gewiefter als ihr denkt und hat taktisch nun die markierung gesetzt: seht her, ich bin diskussionsbereit aber die bösen ( -hässlichen deutschen- ,wie seine kollegen in jenen städten zu sagen pflegen wo der papst nicht mit seiner überflüssigen gegenwart glänzt..) ... ; der umarmt euch um euch zu erdrücken , nicht aus nächstenliebe!
    Pfaffentrickserei!

    Auf der strasse muss das gegengewicht ( von mir aus auch das gegengesicht ) gezeigt werden!
    Religöse müssen lernen das es den freiraum den sie bisher sich herausgenommen haben nicht (!) mehr ohne gegenwehr zugestanden bekommen!
    Von mir aus sollen sie eiern mit ihren endzeitphantasieen von verfolgung.
    Ich sehen die leichenberge aufgehäuft aus intoleranz und verfolgung die SIE betrieben haben in vergangenheit und die weiterhin sich häufenden leichenberge jener unglücklichen, die verzweifeln an den geboten und intoleranzen wenn es um verbote statt lebenshilfe geht.
    Ich sehe die aids-opfer die dem kondomgebot geschuldet sind!
    Ich sehen die selbsttötungen , die der verzweiflung entspringen, aus ihren lebenszusammenhängen heraus vertrieben zu werden... eine kirche-religion, die nicht mal halt davor macht familie gegen den sohn , die tochter auszuspielen wenn es um fragen der sexualität geht, nur um sich das recht der ethischen wertung zu sichern...

    Darüber gibt es nichts zu diskutieren; dass ist mit allen (!) mitteln zu bekämpfen!

    Nur eine bekämpfte religion , eine die ihre gesellschaftlichen grenzen auferlegt bekommt ist eine reformwillige religion!
    Das hat die geschichte uns so gelehrt!
    Lassen wir uns also nicht verdummen mit sprüchen wie dem vorrang der meinungsfreiheiten!
    Die wird von religionen-kirchen und sekten nur benutzt um sich selbst freiheiten über den anderen einzuräumen.

    Was die in ihrem stillen kämmerlein treiben sei ihnen überlassen, was hingegen öffentlich wird, ist der öffentlichen meinungsbildung zu schulden..
    Darum müssen alle in gesellschaftlichen bezügen kämpfen; auch wir!

    Deshalb noch mal: lasst euch nicht einschränken in eurem recht auf WIDERSPRUCH!
    Lasst eure rechte auf demonstrativen missfallen nicht von "demonstrationsrechten" einschränken!
    Lernt hier als erstes die lektion: meinungsfreiheit wird im obrigkeitsstaat immer mit zweierlei mass gehandelt: der päpstliche furz darf in UNSERM parlament reden, der bürger hingegen darf von ferne zusehen!

    Gut; wenn wir nicht dem vorbeter von angesicht zu angesicht die meinung sagen dürfen, gehen wir doch geschlossen in die kirchen.. mischen wir uns da mal in die reden ein, die lobhudelnd da vom altar ins dumme volk gesendet wird.
    Den wiederstand sollen sie spüren , sonst geht der protest in ihren holen birnen unter wie das wort zum sonntag.. dass nämlich haben die ebenso beim verlassen der kirchen schon wieder vergessen!
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#15 FoXXXynessEhemaliges Profil
#16 HannibalEhemaliges Profil
  • 17.09.2011, 11:18h
  • Ich werde nie verstehen, warum manche Homos der Kirche in den Arsch kriechen müssen!
    Dafür zahle ich meine LSVD-Beiträge nicht!
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#17 splattergayAnonym
  • 17.09.2011, 11:59h
  • Warum wohl hat das Treffen kurz vor dem Papstbesuch stattgefunden? Man wollte wohl die Proteste so klein wie möglich halten. "Zufriedene Menschen" sind weniger anfällig ihren Protest nach außen zu tragen. Mal abwarten wie sich der gute Bischof nach dem Papstbesuch verhält.
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#18 Jonas78Profil
  • 17.09.2011, 12:25hDortmund
  • "Christliche Hanseln" - du musst nicht verstehen, warum man sich als "Homo" in der katholischenKirche trotzdem aufgehoben fühlen kann, aber tolerieren wäre wünschenswert. Ist es nicht das, was wir auch immer fordern? Toleranz und Akzeptanz. Wenn wir das schon in den eigenen Kreisen nicht hinbekommen, wie können wir das dann von der Gesellschaft erwarten?
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#19 PierreAnonym
  • 17.09.2011, 13:24h
  • 1:0 für die katholische Kirche. Jetzt, vor dem Papstbesuch noch schnell Ruhe an der Demonstrations-(Front) einzufordern, ist kein schlechter Schachzug.
    Um den Preis würde ich mich auch auf ein LariFari-Gespräch mit dem LSVD einlassen.
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#20 goddamn. liberalAnonym
#21 LorenProfil
  • 17.09.2011, 16:14hGreifswald
  • Ein Kaffeeklatsch als Forum zur Selbstdarstellung:
    Die einen stellen sich als diskussionsbereit dar und die anderen als Alleinvertreter lesbischer und schwuler Interessen. Die einen seifen ein und die anderen waschen sich sauber für einen respektvollen Protest. Zu diesem Kaffeeklatsch hätte ich gern Kirschkuchen serviert - aber nicht mit entkernten Kirschen.
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#22 alexander
#23 ClaudiaAnonym
  • 17.09.2011, 17:20h
  • Hoffentlich gab's wenigstens leckeren Kuchen, wenn's auch sonst völlig sinnlos war. Aber so, wie ich die Katholiban kenne, war der bestimmt alt, trocken, geschmacklos und irgendwie wurmstichig.
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#24 joschuaAnonym
  • 17.09.2011, 19:49h
  • Antwort auf #18 von Jonas78
  • danke jonas78

    Ich befürchte die meisten die hier posten und Kommentare bewerten machen es sich gerne zu einfach. Die verstehen doch nicht mal die Begriffe die sie verwenden, geschweige ist ihnen bewusst was sie aussagen wenn sie diese Wörter aneinander hängen. Die schnappen irgendwelche Floskeln auf die sie dann einfach wieder nachplappern. Die belohnen sich ja sogar noch gegenseitig für ihre Dummheiten. Desswegen fühlen sie sich auch nicht schuldig wenn sie andersdenkende Schwule diskriminieren und ausgrenzen. Sie schützen ja dafür Moslems und Wälder. Da darf man doch Schwule die sich weigern militant zu werden schon mal opfern. Ist ja alles in Namen der Menschlichkeit.

    Ich bin zwar nicht gläubig aber bei Dir weiss man wenigstens woran man ist, im Gegensatz zu den andern Robotern die jede minute einem neuen Programm folgen können. Dir kann ich trauen, den andern nicht.
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#25 HanneloreAnonym
#26 alexander
#27 alexander
  • 17.09.2011, 22:42h
  • herrn wölkis konterfei, entspricht doch genau den allgemeinen vorstellungen von einem priester !
    wo wird so etwas gezeugt ???
    das muss eine eigene manufaktur sein, sorry !
    ein glaube kann doch nicht so deformieren ?
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#28 stephan
  • 18.09.2011, 01:13h
  • Antwort auf #13 von Geert
  • Du kannst es ruhig ernst nehmen, Geert!

    Ich finde es durchaus das Beste, jedem Menschen nahezulegen, sich zu seinen früheren Fehler rückhaltlos zu bekennen, sich bei den Betroffenen zu entschuldigen und für die Zukunft die Konsequenzen daraus zu ziehen, daraus zu lernen - insbesondere zu schweigen, wenn man nichts Gutes zu sagen hat. Ich finde das durchaus menschlich und respektvoll!
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#29 stromboliProfil
  • 18.09.2011, 08:23hberlin
  • Antwort auf #28 von stephan
  • entschuldigen.. für was?
    die bedauern doch nur, dass ihre maßnahmen, damals als ihnen alles möglich war , nicht zu dem erhofften ziel geführt hat, nämlich die ausrottung der homosexuellen sünde und damit die ausrottung der homosexuellen!
    Deshalb schwiegen sie , als die nazis ihr kesseltreiben auf uns begannen!
    Deshalb schwiegen sie ebenso, als die jagt auf juden -zigeuner und anderes "lebensunwertes" machten.. erst als es an ihre eigenen kinder und schwachen ging, als die euthanasie einzug in die christlichen haushalte, verwahranstalten und nationalkonservativen soziallehren einzug hielt.. die in heimen untergebrachten, wie die fliegen dahin starben..., erst dann regte sich
    "widerstand"!
    Und so wie sie heuchlerisch die christliche nächstenliebe bis zur "selbstaufgabe" eines wiederwärtigen antisemiten , pater kolpe, mit seligsprechung reinwaschen, der sich auch im kz nicht vor die juden, die kommunisten oder homos , sondern vor einen "mitchristen " stellte.. ; so verlogen machen die im heute weiter, wenn sie sich ihre "vorbilder" schaffen!

    Die glauben an dass, was sie tun... ; die glauben auch an das, ihnen von gott verliehene recht der vergabe von strafe.
    Da sind die sich völlig im reinen!
    Und was an kritik an den von ihnen begangenen ungeheuerlichkeiten auf sie zukommt, wird in die ecke der uneinsichtigen in gottes ratschlag verdrängt...
    mithin sünder, die der kommenden erleuchtung erst noch gewahr werden müssen... selbst auf dem scheiterhaufen blieb so eine tür für den weg in den christlichen himmel offen.. man musste nur bereuen!

    Deshalb: sie unterscheiden sich nicht von faschistischen strukturen, weil IHRE struktur die grundlage des faschismus stellte: obrigkeit, gehorsam, erbarmungslosigkeit gegen den anderen..! Sie leben die idee, der glaube richte und berechtigt zu allen handlungen und wie für den nazi die geschichte ihn freispricht, so spricht die heilserwartung den gläubigen von seinen taten frei.
    Widerlich!
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#30 userer
  • 18.09.2011, 13:05h
  • Antwort auf #18 von Jonas78
  • Nein, Jonas78, man muss es als denkender Schwuler NICHT tolerieren, dass jemand wie du diese katholischen Hassprediger mit seinem Geld und Katzbuckeln unterstützt - egal ob dieser jemand nun schwul oder hetero oder sontwas ist. Wer sich bei seinen Schädigern "aufgehoben" fühlt, hat ein massives psychisches Problem, dessen Auswirkungen auf mein Leben als Schwuler wirklich NICHT tolerierbar sind.
    Von daher werde ich pro-katholische Äußerungen von Figuren wie dir niemals tolerieren und deine Unterstützung von Hasspredigern immer bekämpfen.
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#31 userer
  • 18.09.2011, 13:08h
  • Ich habe nach dieser widerlichen Showveranstaltung meine Spendenzahlungen an den LSVD eingestellt.
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#32 Geert
#33 jooshiAnonym
  • 18.09.2011, 13:14h
  • Antwort auf #29 von stromboli
  • Du bist lustig. :-)

    "nicht zu dem erhofften ziel geführt hat, nämlich die ausrottung der homosexuellen sünde und damit die ausrottung der homosexuellen!"

    Das wär doch so als würden wir uns beim Sex selber fortpflanzen. :-)

    Ich hoffe du hast, trotz Gender-Hirnwäsche, noch nicht vergessen wer du bist, und woher du kommst.
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#34 hirnbeissAnonym
#35 joschuaAnonym
  • 18.09.2011, 13:47h
  • Antwort auf #30 von userer
  • Überleg dir doch mal wer in 30 jahren ein psychisches Problem hat, wenn er alt und unatraktiv für die Szene ist und niemanden tolleriert der sich in einer nichtschwulen Gemeinde aufgehoben fühlt.

    Ich hoffe für dich, dass du auch auf Werte setzt auf die du dich auch in Zukunft verlassen kannst. Bei schwulen Freunden, welche für Tolleranz sogar Schwulen gegenüber intollerant werden, verlasse ich nicht mal mein Fahrrad unabgeschlossen.

    Aber schauen wir mal wer zu letzt lacht.
    Ihr, auf eurem Kreuzzug gegen alles was nicht schwul ist oder sein will oder Wir, die unser Leben und unsere Sexualität einfach in Frieden leben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#36 userer
#37 userer
#38 Geert
  • 18.09.2011, 14:06h
  • Antwort auf #35 von joschua
  • Glücklich die Schwulen, die einen Glauben haben - egal in welcher Form!
    Unglücklich die Schwulen, die nicht an ein Weiterleben nach dem Tode - in welcher Form auch immer, glauben können. Für diese Menschen ist dieses eine Leben alles und sie müssen alles aus diesem Leben heraus pressen.
    Es endet dann oft so, dass 60jährige sich wie Jugendliche kleiden und sich jungen Schwulen in der Szene anbiedern. Denn sie wollen nicht wahr haben, dass sie älter werden.
    Auch für christliche Schwule ist ein erfülltes Sexualleben wichtig, aber es nicht das Wichtigste im Leben.
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#39 die zukunftAnonym
  • 18.09.2011, 14:15h
  • neue formen des zusammenlebens, des menschlichen miteinanders, der solidarität.

    keine zerlegung der gesellschaft in die kleinsten denkbaren, miteinander konkurrierenden einzelteile.

    glückliches und liebevolles aufwachsen von kindern und älterwerden als gemeinschaftsaufgabe.

    kein warten auf das paradies im jenseits, sondern das paradies auf erden!

    die good practices reifen heran, im schoß der alten gesellschaft!

    www.mehrgenerationenhaeuser.de/coremedia/generator/mgh/de/St
    artseite.html
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#40 finkAnonym
  • 18.09.2011, 18:15h
  • Antwort auf #38 von Geert
  • "Für diese Menschen ist dieses eine Leben alles und sie müssen alles aus diesem Leben heraus pressen."

    das gegenteil ist der fall: das wissen, dass ich nach diesem leben nicht mehr da sein werde, ist ungemein entspannend. die sorge, was ich richtig und falsch gemacht habe, kann ich mit mir selber austragen und muss nicht darüber grübeln, ob mir deine launische rachegottheit für irgendeine blöde lappalie ein unbefristetes sauna-abonnement zuteilen wird. und ich weiß, dass es letztendlich nicht so furchtbar wichtig ist, wie mein leben aussieht. denn es wird vorbei sein. da wird es kein magisches paralleluniversum geben, um das ich mir auch noch sorgen machen muss. für mich sind das sehr tröstliche gedanken.

    übrigens: für mich ist das sexualleben auch nicht das wichtigste im leben, und vor dem älterwerden und tod habe ich keine angst.

    das ironische ist ja, dass du hier immer gegen stereotypen anwetterst, aber selber den kopf voll davon hast wie kaum ein anderer.
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#41 Jonas78Profil
  • 18.09.2011, 21:04hDortmund
  • 1. Habe ich kein psychisches Problem. Kannst du auch gar nicht beurteilen, da wir uns nicht kennen. Wenn du das nur anhand der Tatsache fest machst, dass ich als schwuler Mann gläubig bin ist das sehr kurz gedacht (um es mal vorsichtig zu fomulieren)
    2. bin ich auch keine "Figur". Deine Äußerungen zeugen von Vorurteilen gegeüber alles und jeden der etwas mit der katholischen Kirche zu tun hat. Ich vermute, dass du nur die offizielle Meinung kennst und diese - sicherlich zu recht - verurteilst. Ich Frage mich allerdings, welche Auswirkungen diese Meinung der Kirche auf dein Leben haben. Du hast mit der Kirche nichts am Hut und nimmst von ihren Lehren nichts an. Ist ja auch vollkommen O.K. und die Entscheidung von jedem selbst. Wieso hat es also Auswirkungen für dich?
    An der Bssis sieht die Sache übrigens ganz anders aus. Ich lebe offen schwul, mein Pfarrer weiß es, in der Gemeinde ist es bekannt und es gibt keine Probleme. Es gibt inzwischen immer mehr Priester die den Mund aufmachen und deutlich sagen, dass sie mit der Haltung der Kirche in dem Punkt nicht einverstanden sind. Es gibt Gottesdienste für Schwule und Lesben, CSDs werden mit einem Gottesdienst eröffnet usw. Es hat sich viel geändert und es wird auch noch weiter gehen, davon bin ich überzeugt. Ich bin auch gerne bereit zu einer Diskussion darüber und höre mir konstruktive Kritik an. Eine Pauschalverurteilung zu allem was mit Kirche zu tun hat, die dann auch noch persönlich wird, führt allerdings sicher nicht weiter.
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#42 stromboliProfil
#43 userer
  • 19.09.2011, 11:29h
  • Antwort auf #41 von Jonas78
  • ad 1:
    Natürlich lassen deine Äußerungen hier Rückschlüsse auf dich zu; du machst ja umgekehrt das gleiche mit anderen wie mir hier auch.

    ad 2:
    + Ich habe keine Vorurteile, sondern bewerte Fakten.
    + Selbstverständlich finanzierst du die Einflussnahme deiner Kuttenträger auf PolitikerInnen.
    + Die, nennen wir es mal "homofreundlichen", Aktionen vereinzelter Gemeinden zielen einfach auf Mitgliederwerbung zwecks Geldeintreibung und werden von Ratzinger & Consorten eindeutig wortstark verurteilt.

    Und wenn katholische Priester den Mund aufmachen, dann doch wohl, um gegen freies Denken zu keifen ... oder um dem Messdienerchen einen zu blasen.
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#44 Timm JohannesAnonym
  • 19.09.2011, 11:42h
  • Also zumindest akzeptiert die Katholische Kirche, das JEDER Mensche ein Geschöpf Gottes ist und kein Mensch wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf.

    ABER das ist das wiederum ein Lippenbekenntnis, denn sobald ein homosexueller Mensch nicht mehr allein sein will und sich einen Partner im Leben sucht, wird er/sie aufs Schärfste von der Katholischen Kirche angegriffen. Es drohen bei Eingehung einer Lebenspartnerschaft arbeitsrechtliche Kündigungen für den homosexuellen kirchlichen Mitarbeiter.

    Rom will, das homosexuelle Menschen zölibatär leben, so wie es der eigene katholische Klerus auch angeblich macht.

    Und da haben wir wieder das schon seit Martin Luthers Zeiten heftig umstrittene Zölibat des katholischen Klerus.

    Heute im 21. Jhd. zeigt sich, das das Zölibat für Rom in Industriestaaten eine massive Schwächung darstellt. Überall herrscht Priestermangel und Priester aus Drittweltstaaten werden bereits importiert. Dieses Problem wird bei den Katholiken noch schlimmer werden, weil die Priesterstruktur total überaltert ist. Hier könnte die Katholische Kirche sehr viel vom ehemals katholischen Augustinermönch Luther lernen, der aus dem Kloster austrat und seine Katharina von Bora heiratete.

    Rom muss dringend lernen, das homosexuelle Handlungen zwischen zwei Erwachsenen ethisch und theologisch zu akzeptieren sind und diese Paarebeziehungen wertvollen Bindungen zweier Erwachsener sind, die es zu unterstützen gilt: andere christliche Kirchenleitungen haben dies in den letzten Jahrzehnten umgesetzt und bieten die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare an:

    *
    de.wikipedia.org/w/index.php?title=Segnung_gleichgeschlechtl
    icher_Paare&oldid=92950336
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#45 Maria PietàAnonym
#46 alexander
  • 19.09.2011, 21:38h
  • dieser indiskutable LSVD, der sich schon selbst überlebt hat, sollte endlich seine pforten schliessen, sind sie doch inzwischen die ewiggestrigen, die nicht einmal mehr in der lage sind, aktuelle probleme zu thematisieren und umzusetzen ! die zeit ist diesen herrschaften schon soweit voraus, dass sie es nicht mal mehr merken, auf grund ihrer institutionalisierung !

    natürlich war man sich einig, dass die papstproteste friedlich verlaufen müssten, und so weiter und so fort ...........................................................?
    hübsch anzuschauen bei kaffee, tee und keks !

    es gibt doch überhaupt keine "konsensmöglichkeit" auf grund der katholischen lehre, da kann sich "egal wer" mit dem katholiban auseinandersetzen !!!
    die zaghafte öffnung der katholen, den "realen weltlichen problemen" gegenüber, wurde doch von seiten der kirche mit polenpalle schlagartig abgewürgt ! ( vor 34 jahren !!! unfassbar)
    benedetto hat diese "hardliner linie" noch verschärft !
    diese sekte hat es immer verstanden, mit angeblichen "gesprächsangeboten", zeit zu schinden, um sich immer und immer wieder neue strategien einfallen zu lassen, um ihre macht zu festigen !!!
    und wenn man sich nur die mitglider des LSVD anschaut, alles vorhanden, vor allem gläubige schwule und ehemalige fdp anhänger, kann man diesem verein nur noch den abschiedskuss geben, danke, war mal gut gemeint !
    wir schwule sind keine ware und mehrheitsbeschaffer für selbsternannte homosprecher und werden es nie werden !
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#47 FoXXXynessEhemaliges Profil
#48 TomAnonym
  • 27.09.2011, 00:46h
  • Ach ja,sich mit allen Mitteln wehren....
    Willkommen im dritten Reich.Nur da wars ne andere Religionsgemeinschaft die verfolgt wurde.Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.....
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