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Einzelkommentar zu:
Ein schwules Leben auf Crack


#2 PierreAnonym
  • 17.09.2011, 17:17h
  • Ist klar, dass Massenkommentare hier ausbleiben, weil das Thema 'Sucht' in fast keiner anderen Gruppe so verleugnet wird, als bei Lesben und Schwulen.
    In erster Linie sind dies die traditionellen Drogen (Alkohol, Zigaretten), aber natürlich sind in den letzten 30 Jahren noch andere Suchtmittel hinzu gekommen.
    Fast überall, wo sich Schwule treffen, spielt z. B. Alkohol eine große Rolle.
    Ist es bei Heterosexuellen schon schwierig, bei Betroffenen eine eigene Einsicht zu entwickeln, so ist dies bei Schwulen fast unmöglich.
    Nach dem Motto "Lieber Nass untergehen als trocken glücklich sein" wird oft bis zur absoluten Isolation und zum Tode gesoffen.
    Ein eigener Versuch, innerhalb schwuler Communities
    Sucht-Selbsthilfe zu installieren, isr kläglich gescheitert. Dies verträgt sich keinesfalls mit Erkenntnissen, dass Suchtmittelabhängigkeit bei Lesben und Schwulen überdurchschnittlich hoch ist.
    Nur wenige schwule / lesbische Suchtmittelselbsthilfeprojekte laufen einigermaßen erfolgreich. Meistens nur in sehr großen Städten.
    Leider wird das Thema von den meisten bis zum bitteren Ende verleugnet, aber den Effekt kennen wir ja auch von anderen Verhaltensweisen (Bareback).
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