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- 17. September 2011 1 Min.

Manche brauchen ein bisschen länger, aber es ist gut, wenn sie es dann doch endlich schaffen, das Private, das eben immer auch politisch ist, ganz selbstverständlich zu benennen, so wie es ist. Alice Schwarzer liebt Frauen, und das ist prima so. Nicht dass es ein großes Geheimnis gewesen ist, schließlich trat die Gründerin der feministischen Zeitschrift Emma in Köln bei offiziellen Anlässen gemeinsam mit ihrer Partnerin auf. Doch auf Nachfragen bezüglich ihrer sexuellen Orientierung gab sie bislang keine Antwort. Was einige lesbische Aktivisten ärgerte. Hatte Alice Schwarzer doch zuvor andere zum beherzten Coming Out aufgefordert, wollte selbst aber nicht voran schreiten.
Nun aber legt die kämpferische Feministin ihre Biografie (Amazon-Affiliate-Link ) vor und schreibt darin: "Wir sind ein offenes Paar, aber kein öffentliches. Und so wird es bleiben." Es ist ein Anfang. Und da das Buch "Lebenslauf" nur bis zum Jahr 1977 reicht, damit eine Fortsetzung zu erwarten ist, gibt es für sie eine weitere Chance, sich weiter zu öffnen. (cs)















Dafür, dass sich viele Lesben so über Alice Schwarzer aufgeregt haben, sind sie ihr wohl ziemlich oft ziemlich kritiklos gefolgt. Was viel Porzellan zerdeppert hat...