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Kommentare zu:
14-jähriger Schwuler begeht Selbstmord


#1 MariusAnonym
  • 21.09.2011, 14:08h
  • Und all die Hetzer aus Politik und Religion, die Homosexualität erst als etwas schlechtes darstellen, sind Mitschuld daran.

    Da können sie noch so sehr das Unschuldslamm spielen, auch ihre Hände sind voll Blut!

    Und jeder, der solche Parteien wählt oder Mitglied in solch fanatischen Religionen ist, macht sich genauso mitschuldig.
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#2 goldsenf
  • 21.09.2011, 14:14h
  • was soll ich fühlen bei dieser nachricht, der x-ten von einem teengaer-selbstmord in den usa? wut? oder doch eher trauer?

    erleichterund darüber, dass ich nichts dergleichen durchmachen musste oder dass es in einem land weit, weit weg geschieht, ist es jedenfalls nicht.

    eher ohnmacht. wenn man bedeckt, dass sich sogar dieser junge, der sich für sich und andere engagiert hat, hinter dem seine mutter und freunde standen und der offensichtlich einen therapeuten besucht hat, nicht um von seiner homosexualität geheilt zu werden, sondern um sein selbstbewusstsein zu festigen.

    ja, ich fühle ohnmacht und erschrecken über diesen selbstmord, denn er zeigt auf, wie vergiftet das klima gegenüber homosexuellen wirklich ist.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.09.2011, 14:49h
  • Seiner Mutter mein aufrichtiges Beileid! Es ist sehr schmerzhaft, wenn Eltern ihren Kindern ins Grab schauen müssen!

    Lieber Jamey,

    ruhe in Frieden! Dort, wo Du jetzt bist, ist nämlich ein deutlich schönerer Ort und Du wirst da auch Deine geliebte Oma wiedersehen!
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#4 justusAnonym
  • 21.09.2011, 14:58h
  • Wenn ein 14jähriger sich suizidiert, ist die allerwichtigste Frage diejenige nach der Bindung zu seinen Eltern. Alle Erklärungen, die über die Feststellung von erlebter Diskriminierung nicht hinausgehen, greifen ins Leere, ins Spekulative - und sind damit immer ideologiebelastet. Immer.

    Ein Mensch in gesunden Bindungen zu nahen Bezugspersonen - und ohne psychische Störung - suizidiert sich nicht.

    Als zweites wäre dann noch die Frage, wie die Bindung und die Therapie mit dem Psychologen geklappt hat. Wäre derselbe Junge bei einem Psychologen gewesen, der eine Veränderung der sexuellen Orientierung für möglich hält, wäre dieser sofort mit groben Vorwürfen im Fadenkreuz der öffentlichen Aufmerksamkeit gestanden - ohne zu fragen, was überhaupt Inhalt und Methode der Therapie war.

    Mitgefühl hin oder her: mit Klischees auf solche Nachrichten zu reagieren, ist billig.
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#5 TristanAnonym
  • 21.09.2011, 15:26h
  • Antwort auf #4 von justus
  • Was willst du uns hier weiß machen? Dass der Junge sich eventuell nicht umgebracht hätte, wenn er bei einem homoheilenden Psychologen in Therapie gewesen wäre?? Inhalt und Methoden solcher Therapien sind absolut irrelevant. Das ist alles absolut unseriös und gefährlich! Aber auch deine weiteren Ausführungen sind -gelinde formuliert- mehr als laienhaft.
    Deine Ausführungen zeugen aber -solltest du schwul sein oder homosexuell empfinden- von deutlichen Problemen mit deiner eigenen Sexualität. Vielleicht solltest du Hilfe suchen.
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#6 HinnerkAnonym
  • 21.09.2011, 15:36h
  • Antwort auf #4 von justus
  • Anstatt hier Deine falsche und noch dazu gefährliche Küchen-Psychologie zu verbreiten, solltest Du solche Beurteilungen lieber den Profis überlassen.

    Und wenn man die einschlägige Literatur studiert, merkt man sehr schnell, dass auch Menschen ohne psychische Störung und trotz stabiler Bindungen Selbstmord begehen. Wenn der Druck zu groß wird bzw. die Verzweiflungs zu groß.

    Zu was psychisch stabile Menschen alles fähig sind hat sich auch in Experimenten wie dem Milgram-Experimant oder dem Stanford-Prison-Experiment gezeigt. Da ging es zwar nicht um Suizid, aber darum, dass auch psychisch gesunde und bisher unauffällige Menschen, Dinge tun können, die ihnen niemand (auch sie selbst nicht) zugetraut hätte.
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#7 HinnerkAnonym
  • 21.09.2011, 15:43h
  • Dieser Junge war mutig und stark genug, in öffentlichen Videos so engagiert und couragiert aufzutreten.

    Wieviel Psycho-Terror muss man dem wohl angetan haben, dass er dennoch darunter zusammengebrochen ist.

    Und nicht nur die konkreten Mobber sind verantwortlich, sondern auch all die Täter der Worte, die sich selbst nicht die Hände schmutzig machen, aber für ein homophobes Klima sorgen, dass sowas erst ermöglicht.

    In Politik wie Religion.

    Auch sie sind schuldig! Und in Deutschland darf ja einer der obersten Hassprediger sogar vor dem Bundestag reden...
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#8 taz-UmfrageAnonym
#9 Fiete_Jansen
#10 Lapushka
  • 21.09.2011, 16:01h
  • Antwort auf #4 von justus
  • Auch nett.
    Du schreibst
    "greifen ins Leere, ins Spekulative - und sind damit immer ideologiebelastet. Immer."

    Und danach tust du genau das selber.

    Ist klar. Wären wir alle hetero und könnten wir uns alle mit klassischen, gesellschaftlich akzeptierten Männer/Frauen-Rollen identifizieren, wäre alles viel einfacher und die armen Klassenkameraden wären auch nicht zum Mobbing gezwungen.
    Wir müssen einfach alles Abweichende abschaffen, umändern, "heilen", dann haben wir auch keine Probleme mehr.
    Eigentlich ist somit die Mutter indirekt daran schuld (denn sie hat ihren Sohn unterstützt, anstatt ihn darin zu bestärken sich zu ändern) und die böse Homo-Lobby die sich gegen Diskriminierung einsetzt.
    Denn damit werden so tolle Konzepte wie "Homosexualität wegbeten" oder durch Globuli heilen untergebuttert.
    Weil die armen Wissenschaftler sich nicht mehr trauen.
    Im Grunde schon wieder eine sehr "witzige" Täter-Opfer-Umkehr.

    Dass der Junge vielleicht gar kein Problem damit hatte, homosexuell zu sein sondern nur, wie meistens, das Umfeld, auf die Idee kommst du nicht?
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#11 finkAnonym
  • 21.09.2011, 16:36h
  • Antwort auf #2 von goldsenf
  • mir geht es ähnlich wie dir. das löst eine mischung aus wut, trauer und ohnmachtsgefühl aus.

    trauer, weil es schrecklich ist, wenn ein so junger mensch derartig verzweifelt. es stünde jedem menschen zu, sich in der welt geborgen fühlen zu können. und leider fehlt gerade teenagern dieses gefühl so oft.

    wut, weil dieses leid so verdammt unnötig ist. es geht hier nicht um krankheiten oder schicksalsschläge, die nun einmal jedem passieren können, weil das zum leben dazugehört. es ist eine völlig irrationale, überflüssige, künstlich geschaffene, aber umso zerstörerischere gewalt. sie müsste nicht sein. sie nützt niemandem. und trotzdem ist sie da und wird von dummen, verbitterten, ängstlichen menschen immer weiter vorangetrieben.

    und ohnmacht, weil wir diese art der gewalt schon so lange kennen und sich nichts zu ändern scheint. vor zwanzig jahren hatte ich noch das gefühl, in unserer gesellschaft tut sich was. heute glaube ich das nicht mehr. ich werde eine welt ohne homophobie nicht mehr erleben, und ich glaube auch nicht mehr daran, dass die nächste generation sie erleben wird.

    natürlich hat sich in einigen bereichen wirklich viel getan, aber die grundwurzel der homophobie ist nach wie vor aktiv. wir diskutieren heute wie vor -zig jahren über dieselben probleme: hassreden, diskriminierungen, angst, sich im alltag schwul zu zeigen, höllisch schwierige coming-outs, selbstzweifel. und neuerdings reden wir sogar wieder über "heilung".

    es ist erschüternd, so vor augen geführt zu bekommen, wie wenig sich grundlegend geändert hat und wie viel noch zu tun ist.

    die bekämpfung der homophobie ist eine sisyphus-aufgabe. nur, resignieren dürfen wir trotzdem nicht.

    also: die trauer und die ohnmacht zulassen, aber die wut umsetzen!
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#12 Planlos
  • 21.09.2011, 16:48h
  • kinder sind grausam untereinander:( wer weiss das besser wie wir die wir nun erwachsen sind ich habe zum beispiel einige dinge zu leuten gesagt und auch dinge gemacht ohne an die folgen zu denken...in die gefühle eines anderen habe ich mich im jugendlichen egowahn nie hineinversetzt...jetzt wo ich manchmal darüber nachdenke und abends wach da liegen schämme ich mich dafür! was ich tat ! aber solche dinge passieren so schlimm und grausam einen das auch anmutet...und die "It Gets Better" videos sind dafür da um den jugendlichen zu sagen haltet durch! von daher hat er die botschaft wohl nicht bekommen ! ich persönlich und das nur meine empfinden denke das da noch einige andere dinge evtl. mit im spiel wahren...die den jungen zu so einer tat verleitet haben! wenn ich an meine erste große unerfühlte brenende liebe denke...die unerfühlt blieb...und daran das ich das auch gemacht hätte...bin ich froh das ich zu feige war :)...nun aber wir werden nie erfahren was in ihm vor ging...und eines möchte ich mal sagen es ist heuchelei die religion dafür verantwortlich zu machen !!! ich bin agnostiker aber dieses dumme sinnlose geschwafel manchmal...echt voll banane !!! menschen brauchen religion...ver allem die die hoffnung sind und davon gibt es ja reichlich!!! :0) in diesem sinne... euer planlos =O)
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#13 mörderstaatAnonym
  • 21.09.2011, 18:02h
  • Scheissstaat, der Jugendliche dazu bringt sich das Leben zu nehmen!

    Das kommt nicht von ungefähr, in einem Land, dessen überdurschnittlich schlecht gebildete Bevölkerung der Überzeugung ist, das sie in Gottes gelobtem Land leben und das die Erde erst 6000 Jahre alt wäre, einem Land, in dem alles Gottesgläubig ist.

    Einem Land, in dem es die meisten schußwaffen unter Zivilisten gibt, einem Land, das sich anmaßt, die Wetherrschaft inne zu haben.

    All das sind Ursachen dafür, das homosexuelle gemobbt werden und sich schließlich durch Suizid aus ihrer Lage zu retten versuchen.

    Vor einigen Jahren stand hier ein Artikel drin, wonach ein Schwuler 16jähriger von seinen eltern in ein Umerziehungslager (komisch, den gleichen Begriff benutzten die Nazis für die KZ in ihren Ptopagandafilmen auch) gesteckt wurde! Was für ein perverser kranker Staat ist das, wo so etwas möglich ist?
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#14 goddamn. liberalAnonym
#15 SoleilProfil
#16 antosProfil
  • 21.09.2011, 20:53hBonn
  • Schrecklich.

    Habt ihr euch den verlinkten 'It get's better'-Clip aufmerksam angesehen? Der Junge wirkt darin verängstigt und depressiv, sein Verhalten widerspricht der Botschaft so offensichtlich, dass ich vermute, er hat das zur Sebstberuhigung gemacht.

    User justus hat viele rote Kästchen dafür gesammelt, dass er nach dem Verhältnis Jameys zu seinen Eltern gefragt hat - mit der Behauptung: "Ein Mensch in gesunden Bindungen zu nahen Bezugspersonen - und ohne psychische Störung - suizidiert sich nicht." Das ist auf alle Fälle ein wichtiger Punkt, über den man doch noch mal nachdenken sollte, jeder Therapeut würde das wohl bestätigen.

    www.beobachter.ch/dossiers/jugend-pubertaet/artikel/psycholo
    gie_jeder-zweite-jugendliche-hat-suizidgedanken/
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#17 antosProfil
#18 Lapushka
  • 21.09.2011, 21:39h
  • Antwort auf #16 von antos
  • "User justus hat viele rote Kästchen dafür gesammelt, dass er nach dem Verhältnis Jameys zu seinen Eltern gefragt hat - mit der Behauptung: "Ein Mensch in gesunden Bindungen zu nahen Bezugspersonen - und ohne psychische Störung - suizidiert sich nicht." Das ist auf alle Fälle ein wichtiger Punkt, über den man doch noch mal nachdenken sollte, jeder Therapeut würde das wohl bestätigen."

    Natürlich.
    Ein Mensch der sich pudelwohl fühlt, wirft sich nicht einfach vor einen Zug.
    Aber bei solchen Dingen kommen oft auch mehrere Sachen zusammen.

    Wenn ich da an Robert Enke z.B denke, der hatte ein stabiles, helfende Umfeld, sein Vater ist sogar Psychotherapeut und kannte sich mit Enkes Depression aus. Die Depression war trotzdem stärker.

    Besonders Jugendliche brauchen aber allermeistens auch Bestätigung von "ihrem" Umfeld, also von Gleichaltrigen.

    Und ich glaube ehrlichgesagt, wenn so einem Jugendlichen dann noch die Annahme durch die Eltern fehlt, sondern sie sogar eine Veränderung von ihm erwarten, erhöht das das Risiko noch zusätzlich.
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#19 goddamn. liberalAnonym
#20 wanderer LEAnonym
  • 22.09.2011, 03:04h
  • Der war 14, der war kein Kind mehr, der war sexuell aktiv, der konnte sagen wie er fühlt und wen er will. Krank ist eine Gesellschaft, die sexuell reife Jugendliche zu Kindern erklärt und in den Selbstmord treibt.
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#21 perversAnonym
#22 sdfghjklöAnonym
#23 lisAnonym
  • 23.09.2011, 21:18h
  • Und in dem Zusammenhang die USA wieder in den Dreck ziehen. Nein, die USA ist nicht alleine Schuld an diesem Problem. Sondern die ganze Welt. Der USA verdanken wir es, dass es immer präsenter wird. Man muss nur mal an "Ellen" denken. Viele amerikanische Stars haben sich geoutet und das hat sehr viel zum positiven verändert. Immer nur das Negative sehen, das ist klar.

    Sowas darf sich nicht wiederholen. Es gehört mehr Aufklärung an den Schulen und vorallem sollten die Eltern damit konfrontiert werden. Die sind es ja meistens, die mit ihrere altmodischen Einstellung ihre Kinder zu Mobbing Täter machen.
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#24 wanderer LEAnonym
  • 27.09.2011, 20:47h
  • @ Redaktion, bitte mal den Link zu diesem Artikel in Ordnung bringen, da steht "4-jähriger Schwuler ...", etwas zu jung finde ich.
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#26 DonnhauserAnonym
#27 stromboliProfil
  • 14.12.2011, 22:19hberlin
  • Antwort auf #18 von Lapushka
  • tut mir leid, ich vermute wie antos einen elementaren mangel an begleitung seites der ihm wichtigen erwachsenen!
    Auch im video, sichtlich ängstlich und eher freudlos seine botschaft verkündend.

    Bei der phase vor einem suizid wird häufig nach geborgenheiten aus der eigenen vergangenheit gesucht, die einem selbst wieder einen sinn geben soll, an dem "anknüpft" das in der erinnerung synonym einer heilen welt darstellt.. so die geborgenheit , die er offensichtlich durch seine großmutter empfindet.. nicht aber durch die mutter oder den vater! Dieser „rückzug „ auf verklärtes ist gleichzeitig auch der ausdruck der verlassenheit, die empfunden wird.
    Da fehlt ein stück sicherheit, eine möglichkeit des sich zurückziehens! Es gilt immer die frage: wo sind die engsten personen , wenn das eigene gefüge zusammenbricht?
    Zumindest ein hinweis darauf, dass da der kontakt nicht mehr funktioniert als rettungsebene.

    Ein weiteres:
    Wie kommt es, dass ein mensch nicht wenigstens zeitweilig von den ihn umgebenden erwachsenen, aus dem mobbing umfeld herausgenommen wird zu seinem eigenen schutze... ; auf was wird hier eigentlich gewartet? Auf die "selbstreinigung" des netzes, der schulen???
    "Ich sage immer, wie sehr ich gemobbt werde, aber das interessiert niemanden. Was muss ich tun, damit Leute mir zuhören?"
    Ist das bei den eltern angekommen?Wieso lassen die ihn in dieser offensichtlich kritischen situation allein im net seine identität „verteidigen? Mir unbegreiflich; insbesondere wenn man um die sich abzeichnende zuspitzung wusste.. denn wozu sonst der psychologische „beistand“
    „Rodemeyers Mutter sprach am Montag unter Tränen mit den Freunden ihres Sohnes. Sie erzählte, dass Jamie seit seinem Coming-out viel ausgeglichener zu sein schien. Er habe auch einen Psychologen besucht.

    Er, Jaimey , spricht hingegen von "niemanden" der ihm zuhört...!! Was macht nun die diskrepanz beider darstellungen aus?
    Das wenigstens sollten wir uns fragen! Wir hören scheints auch nicht mehr richtig zu!
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#28 PuckAnonym
#29 stromboliProfil
  • 15.12.2011, 10:50hberlin
  • Antwort auf #28 von Puck
  • ein weiterer baustein hin zur these: der junge wurde allein im regen stehen gelassen!
    Das ist die eigentlich empörende erkenntnis.
    Was bleibt ist die trauer um ein leben, wut auf die dummen mitmenschen und hoffnung, dass WIR hieraus die richtigen schlüsse für zukünftiges zu ziehen in der lage sein werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#31 rest in peaceAnonym
#32 Maik AndersenAnonym
  • 04.05.2012, 11:21h
  • Ich bin traurig, wenn ich dieses bild sehe. dieser schöne junge, der soviel Talent hatte, der Tanzen konnte, eine Art Mentor für viele andere war, was er mit seinen "it gets better"-Videos zeigte, er selbst hat den Terror seiner mitschüler nicht überstanden.
    Er erhängte sich im Garten seines Elternhauses.
    Weisst Du, jamey, auch wenn es unwarscheinlich ist, sdas wir uns jemals begegnet wären; Diese schönen augen, dieser fragende, nachdenkliche blick. Du hast es mir angetan, allein die Bilder bringen mich schon dazu mich in dich zu verlieben. Nur muss ich diese gefühle zurück stecken, auch wenn es weh tut. Da sind diese einträge bei tumblr, die mir einen glücklichen jungen zeigen, der genau wusste was er wollte; beachtet man die Bilder von Männern. Und sich liebenden Männern.
    hausofjamey.tumblr.com/

    Nein, dem war wohl nicht so, wohl doch nur Fassade? Sein Selbstmord war wohl ein langer weg, denn in seinem formspring-account finden sich Bilder wie dieses:
    www.onbullying.com/wp-content/uploads/2011/10/Screen-Shot-20
    11-10-14-at-2.17.10-AM.png


    Die Misshandlungen durch seine mitschüler nahmen wohl auch sehr extreme Formen an oder hat er sich das selbst angetan?
    www.onbullying.com/wp-content/uploads/2011/10/Screen-Shot-20
    11-10-14-at-2.18.14-AM.png


    Gute zwei wochen, bevor er sich erhängte, bekam er noch den hass seiner eltern zu spüren:
    www.onbullying.com/wp-content/uploads/2011/10/Screen-Shot-20
    11-10-14-at-2.34.25-AM.png


    Wussten die denn nicht, wie weit ihr Sohn schon war, das er faktisch schon mit seinem leben abgeschlossen hatte? Das er faktisch schon tot war, nur noch dahin wegitierte und den Tag ersehnte, an dem er das ganze zu Ende bringt? Was ging wohl danach in ihm vor? Alle hassen ihn, seine Mitschüler quälen ihn und fordern ihn immer wieder aufs neue auf, sich selbst zu töten. Beschimpfen ihn, schlagen ihn, quälen ihn. Dann sagen ihm seine Eltern das er ein Unfall war. Was hat das mit diesem jungen gemacht? Ich schätze das war der Punkt an dem er endgültig den schluß fasste, seinem Leben ein ende zu setzen.

    twitter.com/#!/hausofjamey

    Mögest Du in Frieden ruhen Jamey, ich werde dich am sonntag in meine Gebete mit einschließen.

    jerryolsson.files.wordpress.com/2011/10/jamey-rodemeyer.jpg

    jerryolsson.files.wordpress.com
  • Antworten » | Direktlink »
#33 üäpöolikujzAnonym
#34 polikujzhtgrAnonym
  • 05.05.2012, 20:55h
  • Antwort auf #32 von Maik Andersen
  • Hi Maik,

    also ich habe die selben Bilder auch in seinem tumblr gefunden.

    hausofjamey.tumblr.com/page/116

    Ich versteh nur nicht das keiner auf die Warnsignale eingegangen ist, wenn ein 14-jähriger sich darüber informiert, wie man sich erhängt? Wenn ein 14-jähriger schreibt, das seine mitschüler ihn wie einen aussätzigen behandeln, ihn hassen, er sich selbst verletzungen zufügt (sich schneidet), wenn ein 14-jähriger neben jeder menge lady gaga pics einen beitrag schreibt: "ich war gerade einkaufen. Kann mir jemand den sinn meines Lebens sagen?" und da runter ein Bild eines Slipknots stellt, wieso fällt das keinem auf, das der plant sein Leben zu beenden? Oder dachten alle der spinnt und bildet sich das nur ein?

    Ich vesteh das echt nicht, wie kann das alles spurlos an allen vorbei gehen? die videos in denen er am heulen ist und mit gebrochener stimme sagt das seine mitschüler wollen das er sich tötet?

    kann mir mal bitte irgendwer eine vernünftige antwort geben?
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