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Kommentare zu:
Europa-Richter: Sexualkunde ist Pflicht!


#1 herve64Ehemaliges Profil
  • 23.09.2011, 13:34h
  • Die Bundesländer haben m. E. nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, den Kindern "notwendiges Wissen" beizubringen, damit sie ihre eigenen moralischen Ansichten formen können. Auf dem Bildungssektor wird ohnehin generell zu wenig getan für meinen Geschmack.
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#2 ManuelAnonym
  • 23.09.2011, 14:01h
  • Bravo!

    Es kann nicht sein, dass Kindern Bildung verwehrt wird, nur weil Eltern Bildung schädlich finden.

    Jetzt muss dieses Urteil auch in Deutschland umgesetzt werden, wo zahlreiche muslimische Mädchen wegen ihrer Eltern nicht am Sexualkunde-Unterricht teilnehmen dürfen.
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#3 unkownAnonym
  • 23.09.2011, 14:19h
  • Wissen ist die notwendige Basis, um sich ein eigenes Urteil bilden zu können. Aufklärung ist der Grundstein für Mündigkeit und Selbstbestimmung. Dass das Menschen, die einer Religion folgen, die von ihnen ein striktes Befolgen moralischer Vorgaben ohne Hinterfragen verlangt nicht passt, verwundert nicht.
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#4 Lesen lernen!Anonym
  • 23.09.2011, 14:22h
  • Antwort auf #2 von Manuel
  • "Geklagt hatten fünf Ehepaare aus Salzkotten (Nordrhein-Westfalen), die einer BAPTISTISCHEN Freikirche angehören. Sie wollten ihre Kinder von Sexualkunde fernhalten, weil sie das Lehrbuch für pornografisch und UNCHRISTLICH hielten."

    Jetzt gilt es noch durchzusetzen, dass Sexualaufklärung auch tatsächlich eine gleichberechtigte Aufklärung über Homosexualität bedeutet.

    Und dass Fortpflanzung und das christliche (!) Lebensmodell nicht weiterhin wie in vielen deutschen Bundesländern die Grundlage der so genannten Sexual"erziehung" (entlarvender Begriff!) bilden.

    Genau dort manifestiert sich nämlich in besonders brutaler Weise die psychische Gewalt gegen homosexuell empfindende Jugendliche und deren gezielte Ausgrenzung mit all den bekannten, lebenszerstörenden Folgen.

    Eine Kultur des Respekts vor der Vielfalt und das Recht auf Selbstbestimmung müssen im Mittelpunkt der Sexualaufklärung stehen ebenso wie die grundsätzliche Anerkennung von Sexualität als menschlichem Grundbedürfnis.

    Insbesondere müssen Kinder frühzeitig vor der zutiefst pathologisierenden und Aufherrschung von "Scham" und Angst im Zusammenhang mit ihrer eigenen sexuellen Selbstentdeckung geschützt bzw. von ihr befreit werden. Das geht nur durch maximale Offenheit und maximalen Respekt vor den Unterschieden. Der beste und unbedingt notwendige Schutz vor sexuellem Missbrauch aller Art!
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#5 Audi5000Anonym
  • 23.09.2011, 14:42h

  • Schnackseln tun die Kids doch eh sobald sie dazu Bereit sind. Also sollte man ihnen wenigstens Beibringen Verantwortungsvoll dabei zu sein und wie man sich Schützt!
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#6 Coco LorezAnonym
#7 Lapushka
  • 23.09.2011, 15:45h
  • Das finde ich sehr gut.

    Halten Eltern ihre Kinder davon fern, ist einfach nicht gewährleistet dass angemessene Aufklärung erfolgt.
    Denn mit
    "Nein, Horst-Kevin, ich werde mit dir NICHT über Unzucht reden! Komm wieder wenn du mit einer Frau verheiratet bist.
    Und von Selbstbefleckung kriegt man Rückenmarkschwund.
    So und nun geh und lies in der Bibel" ist es nun mal nicht getan.

    Es ist schon gut, wenn es für alle die gleiche Basis an Aufklärung gibt.
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#8 ManuelAnonym
#9 LeumamAnonym
  • 23.09.2011, 16:47h
  • Antwort auf #8 von Manuel
  • hallo? immernochnicht begriffen? hier gehts net um muslime. HIER GEHTS UM BAPTISTEN!

    Es geht nicht darum, jeden anlass zu nehmen, mit muslimophoben kommentaren um sich zu werfen. Wenn du das willst solltest du dich auf dem rechtsextremen blog pi austoben, die sind alle dort so engstirnig.
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.09.2011, 18:56h
  • Wieder einmal ein richtungsweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte! Keiner bekommt hier eine Extrawurst gebraten und den Eltern gönne ich diese Niederlage!
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#11 ManuelAnonym
  • 23.09.2011, 20:11h
  • Antwort auf #8 von Manuel
  • Sag mal geht's noch?!

    Mein Freund ist gebürtiger Iraner, Moslem und ich bin von seiner Familie und seinen Freunden mit offenen Armen empfangen worden. Und mich hat auch noch nie jemand aus seiner Moschee geworfen, wo ich auch als Nicht-Moslem ein paar mal zu Gast war.

    Aber deswegen darf ich doch dennoch sagen, dass es eben auch muslimische Mädchen gibt, denen Bildung verwehrt wird. Das sage nicht nur ich, sondern auch Familie und Freunde meines Bruders. Sind die jetzt auch islamophob? Und ist der Imam, der das Urteil begrüßt und für Moslems dasselbe einfordert auch islamophob?

    Ich habe erstens meine Freude ausgedrückt, dass die fundamentalen Christen mit ihrer Klage gescheitert sind. Und zweitens habe ich betont, dass das genauso auch für alle anderen gelten muss.

    Würden manche Leute erst mal lesen und nicht ständig Sachen reinphantasieren, die dort gar nicht stehen, würden sie sich auch nicht so lächerlich machen.
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#12 Wyndakyr
  • 24.09.2011, 01:13h
  • Antwort auf #9 von Leumam
  • Jawoll, immer schön mit der Nazi-Keule druff...was anderes kannst du wohl nicht.

    Es ist mag sein, daß Sexualkunde-Unterricht für die meisten Moslems kein Problem ist, genauso wie es für die meisten Christen kein Problem ist. In BEIDEN Religionen gibt es aber abgedrehte Gestalten, die soche Gerichtsurteile überhaupt erst nötig machen.
    Wenigstens im Bereich Menschenrechte scheint die EU gelegentlich noch was zustande zubringen, wogegen sie bei der Euro-Stabilität ja total gepennt hat.
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#13 Timm JohannesAnonym
  • 24.09.2011, 20:59h
  • Super, super, super !!!

    Ein sehr wichtiges Urteil des Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg. Das Urteile hat Bedeutung für alle 47 Mitgliedsstaaten des Europarates, zu dem nicht nur die Mitgliedsstaaten der EU sondern auch Länder wie Armenien, Georgien oder Russland gehören.
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#14 chilliAnonym
  • 07.10.2011, 22:25h
  • lassen wir doch die homosexuellen ihre eigenen kinder über die homosexualität aufklären.....
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