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Einzelkommentar zu:
Französische App ist "homophober, dummer Test"


#26 Lapushka
  • 27.09.2011, 18:19h
  • Antwort auf #25 von fink
  • "ich tendiere zu ansatz 1., auch wenn ich weiß, dass ich mich damit nicht beliebt mache.
    dafür spricht m.e. das "sissy boy"-phänomen. sehr junge schwule haben in der regel noch keine peer group, die ihnen nahelegt, zu "tucken", sondern sie werden im gegenteil oft von allen seiten dafür ausgelacht. und viele von ihnen (nein, natürlich nicht alle!) sind trotzdem sissy boys.
    "

    Wobei, wenn man seinen Blick mal richtig schärft und die Leute beobachtet mit denen mansich umgibt, es das "Sissy Boy"-Phänomen auch unter Heteros gibt.
    Das sind ja nicht immer nur die tatsächlich schwulen die auf dem Schulhof die "Weichei"-Repressalien abbekommen oder schlecht in Sport sind usw.

    Und die die nicht so sind, die gelten auch nicht als schwul, sofern sie sich nicht outen. Was bei Jugendlichen oft der Fall ist.

    Dieses Klischee vom biertrinkenden, ungewaschenen "Echter Mann" Hetero und vom sensiblen, musisch interessierten usw. Schwulen kann ich für mich selbst empirisch jedenfalls nicht so wirklich eindeutig bestätigen.
    Es gibt beides - auf beiden Seiten.

    Und homosexuelle Jugendliche (oder auch Erwachsene) auf die das was du da beschreibst nicht zutrifft, fallen in der öffentlichen Wahrnehmung einfach durchs Raster, weil sie nicht als homosexuell wahrgenommen werden.

    Es ist doch so. Wer nicht eindeutigst homo ist, wird automatisch als hetero kategorisiert.

    Denn es ist ja so, sieht der gemeine Bürger einen Kerl der aussieht wie Brüno auf der Strasse, wird sofort gedacht "Aha, schwul". Sieht man einen der aussieht wie ein Durchschnittsmensch (was bei den meisten Menschen jedweder Orientierung der Fall ist), wird in der Regel überhaupt nichts gedacht.

    Für den Normalbürger sind also nur die Tunten auffällig, weil sie sich von der grauen Masse abheben.
    Und dadurch kommt dann die Meinung zustande, alle Schwulen wären so.
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