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Kommentare zu:
Europaparlament beschließt Resolution für Homo-Rechte


#1 JackyCGNProfil
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.09.2011, 12:39h
  • Resolutionen dürfen nur die Vereinten Nationen und nicht das EU-Parlament verabschieden! Das Vertragswerk muß umbenannt werden! Straßburg und sein Dilettantenstadel - einfach nur peinlich!
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#3 SebiAnonym
  • 29.09.2011, 12:51h
  • "EU-Staaten sollen sich weltweit für Homo-Rechte einsetzen"

    Es wäre schon mal ein Anfang, wenn alle EU-Staaten Homorechte umsetzen...

    Nur in wenigen EU-Staaten (z.B. Schweden, Dänemark, Niederlande) sind Schwule und Lesben wirklich gleichgestellt. In anderen (z.B. Deutschland) teilweise, aber in einigen (z.B. Polen, die baltischen Staaten) nicht mal ansatzweise.

    Es wird wohl für die EU sehr schwer werden, weltweit Homorechte zu fordern, wenn sie nicht mal in allen Mitgliedsstaaten volle Gleichstellung umsetzen kann.
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#4 carolo
#5 devilsguyProfil
  • 29.09.2011, 15:03hRheine
  • Dilettantentum fängt im kleinen an...
    Wer keine ahnung hat sollte sich zurückhalten,
    oder ein lexikon bemühen.

    Resolution:
    in einem beschluss gefasste meinungsäußerung
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#6 Knueppel
  • 29.09.2011, 15:16h
  • Gute Sache und ich hoffe, dass es nicht bei Lippenbekenntnissen bleibt, sondern auch Druck ausgeübt wird, wenn in "neuen" EU-Mitgliedsländern z.B. wieder einmal CSD-Paraden verboten werden sollen.

    In diesem Zusammenhang vielleicht noch interessant:

    "Die EU-Kommission unterstützt drei jüdische Organisationen bei der Erfassung von Hassverbrechen (...) Mit im Boot sind auch die renommierte niederländische Homosexuellenvertretung COC sowie das internationale Netz- werk ILGA, das Homo- und Bisexuelle sowie Transgenders repräsentiert. »Eine jüdisch-homosexuelle Allianz, die sich ausdrücklich auch an Migranten und Muslime richtet«, betont Sclafani (...)
    Quelle:
    bit.ly/qscuin
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#7 Kristian
  • 29.09.2011, 15:39h
  • Ah ja, anscheinend gilt der Schutz vor Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität nur für ein paar der lobbykräftigsten sexuellen Minderheiten. Schade drum.
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#8 Knueppel
  • 29.09.2011, 16:10h
  • Antwort auf #7 von Kristian
  • Kristian schreibt am 29.09.2011, 15:39:16 Uhr:
    "Ah ja, anscheinend gilt der Schutz vor Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität nur für ein paar der lobbykräftigsten sexuellen Minderheiten. Schade drum."

    Kapier' nicht, was Du meinst, erläutere das doch bitte 'mal.

    PS Schwule und Lesben kämpfen seit vielen Jahrzehnten für gleiche Rechte (Stichwort: Harvey Milk, 1970er Jahre ...) Und ... uns wurde nichts, aber auch gar nichts geschenkt! Dafür haben wir gekämpft, gekämpft, gekämpft.

    Mein Slogan: Wenn wir uns nicht selbst (um unsere Rechte) kümmern, macht es niemand. Warum auch sollten Heteros ihre Privilegien mit uns teilen, so einsichtig sind sie erst, wenn wir u.a. politisch und wirtschaftlich zum Machtfaktor werden, der sich nicht ungestraft ignorieren läßt.
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#10 Timm JohannesAnonym
  • 29.09.2011, 17:58h
  • Erstmal wiederum eine sehr gute Entscheidung des Europaparlamentes. Und es ist erfreulich, das bis auf die reaktionäre rechtskonservative Fraktion EFD alle anderen Fraktionen im Europaparlament zugestimmt haben.

    In Deutschland werden homosexuelle Paare immer noch bei der Einkommenssteuer und im Adoptionsrecht diskriminiert. Entsprechende Klagen werden derzeit vor dem Ersten Senat (Adoptionsrecht) und Zweiten Senat (Einkommenssteuerrecht) des Bundesverfassungsgerichtes verhandelt.

    Wie lange noch werden homosexuelle Menschen in Deutschland bei der EInkommenssteuer finanziell benachteiligt ?
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#11 RoscheschuneAnonym
#12 DiegoProfil
  • 29.09.2011, 20:09hBüttelborn
  • dass unsere homophoben regierungsparteien
    nicht beteiligt waren ist wohl ein vorteil für uns *lol*
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#13 alexander
#14 daVinci6667
  • 29.09.2011, 22:29h

  • Antwort ab #3 Sebi

    Du hast sehr recht. Zum Beispiel kennt selbst das EU-Gründungsmitglied Italien noch immer keine rechtliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren.

    Jedoch verwechselt du vermutlich Norwegen mit Dänemark. Leider sind die Dänen heute nicht mehr Vorreiter in Sachen GLBT-Rechte. Das waren sie aber mal 1989 als sie als erstes Land der Welt eingetragene Partnerschaften einführten. Ich erwarte aber von der neuen linksgeführten Regierung dass sie betreffend gleichgeschlechtlichen Ehe schon bald den anderen skandinavischen Ländern folgen werden.
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#15 daVinci6667
  • 29.09.2011, 23:04h

  • Antwort an #7 Kristian
    "Ah ja, anscheinend gilt der Schutz vor Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität nur für ein paar der lobbykräftigsten sexuellen Minderheiten. Schade drum."

    Ich habs erst nach mehrmaligem Lesen verstanden. Sorry, aber selbst bei den viel offeneren GLBTs wirst du grossmehrheitlich keine Zustimmung zur Legalisierung pädosexueller Kontakte finden, falls du wirklich solches meinst.

    Jedenfalls würde das deine an anderer Stelle schon bizarre Verteidigung der katholischen Kirche erklären. Dort suchen/finden deinesgleichen auch heute immer noch, bewusst oder unbewusst, Unterschlupf.

    www.pfui.ch/themen---news/glaube---kirche/das-kreuz-der-paed
    ophilie-.html
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#16 Timm JohannesAnonym
  • 29.09.2011, 23:26h
  • Antwort auf #13 von alexander
  • @alexander
    Auch die FDP hat als Mitglied der liberalen Europaparlamentfraktion ALDE diese Resolution mitgetragen.

    *
    www.alde.eu/

    Selbst die CDU als Mitglied der Europaparlamentfraktion EVP hat die Resolution mitgetragen.

    *
    www.eppgroup.eu/home/de/default.asp?lg1=de

    Bitte informiere Dich über die Zusammensetzung des Europaparlamentes.

    --> Das Problem ist nur, das insbesondere die CDU in Deutschland bisher nicht verstehen mag, das die Ungleichbehandlung von homosexuellen verpartnerten Paaren im Einkommenssteuerrecht im Vergleich zu heterosexuellen verheirateten Paaren eine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung darstellt.

    SPD, Linkspartei, GRÜNE und auch FDP haben dies mittlerweile als gemeinsame Position und wollen die Gleichstellung in der Einkommenssteuer, aber die CDU/CSU hat dies in den letzten 10 Jahren blockiert.

    Sollte die FDP bis 2013 nicht die Gleichstellung bei den verpartnerten Paaren in der Einkommenssteuer durchsetzen, so wie sie es versprochen hat, dürfte sie 2013 unter die Fünfprozentklausel abstürzen und das dann zurecht, da sie die versprochene Gleichstellung in der Einkommenssteuer dann nicht durchgesetzt hat.
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#17 FoXXXynessEhemaliges Profil
#18 rabe rudiAnonym
#19 panther paulAnonym
#20 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.09.2011, 18:56h
  • Antwort auf #19 von panther paul
  • Und weil sie dort die Sitzungen schwänzt, wäre es schleunigst an der Zeit, diese Ische zu entfernen! Aber Frau Koch-Mehrin wird nicht mehr lange im Europaparlament sitzen, denn wenn 2014 nämlich die nächste Europawahl ist, hagelt es für die FDP nämlich die nächste Klatsche und dann ist sie weg vom Fenster!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »

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