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  • 16. August 2004 - 1 Min.

Berlin Anlässlich der Affäre um das Priesterseminar im österreichischen St. Pölten hat der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) von der katholischen Kirche ein unverkrampftes Verhältnis zur menschlichen Sexualität gefordert. Diese sei eine "gute Gabe Gottes", so LSVD-Sprecher Manfred Bruns. Gerade das Zölibat gehörre abgeschafft: "Es bewirkt, dass sexuell reife hetero- und homosexuelle Männer abgeschreckt werden. Stattdessen flüchten sich hetero- und homosexuelle Männer, die mit ihrer Sexualität im normalen Alltag nicht zu Recht kommen, ins Zölibat. Dass sie dann dort kläglich versagen, verwundert nicht", so Bruns. (pm)

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