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Einzelkommentar zu:
Von "Schwulenparaden" und "Schwulenehen"


#2 KarstenAnonym
  • 01.10.2011, 18:51h
  • Anstrengender Text. Immer dann wenn es passt, bedient sich die Autorin lesbischer Abwesenheit um ihr Argument zu untermauern (CSD-Berichterstattung etc), wenn's nicht passt (Selbstmordrate, die bei jugendlichen Lesben deutlich niedriger ist als bei schwulen Teenagern), sitzen wir plötzlich wieder alle in einem Boot. So geht's argumentativ nicht. Und was wäre denn, wenn statt über Anne Will, Maren Kroymann, Dunja Hayali und neuerdings ja auch Alice Schwarzer, immer nur über Hella von Sinnen oder Ulrike Folkerts (das wandelnde Lesbenklischee: laut, butch, lustig oder tough, butch, sportlich) berichtet werden würde? Das wäre dann wie die Berichterstattung über Transen beim CSD als alleinige Repräsentanz schwulen Lebens in Deutschland. Beides stimmt als Bild nicht so ganz. Was aber stimmt: Laut und butch oder laut und tuntig sein ist viel mutiger und schwieriger als Alice Schwarzer zu sein, Jahrzehntelang im Schrank zu sitzen und sich parallel über mangelnde Medienaufmerksamkeit für Lesben zu beschweren. Da sind die Schwulen was den offenen Umgang mit ihrer Sexualität in den Medien anbelangt deutlich weiter und vielleicht ja auch deswegen sichtbarer.
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