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Kommentare zu:
Von "Schwulenparaden" und "Schwulenehen"


#11 liftboyAnonym
#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
#13 herve64Ehemaliges Profil
  • 04.10.2011, 09:11h
  • Das Problem bei der Sache ist, dass die Ansätze nicht richtig hinterfragt werden: warum z. B. assoziieren Medien in ihren CSD-Berichterstattungen immer das Bild einer "Schwulenparade"? Weil in unserer bildergeschwängerten Zeit, in der Boulevardjournalismus nun mal -leider!- als das Nonplusultra der Berichterstattung gilt, nur das gezeigt wird, was äußerst plakativ ist. Und da ist eine schrill bis zur Geschmacklosigkeit und darüber hinaus aufgemachte Fummeltrine oder ein strammer Lederkerl in Chaps mit blankem Hintern nun mal attraktiver für die Medien als eine mauerblümchengleich im Schrank sitzende Lesbe, die sich nur noch im Selbstmitleid ihrer Nichtbeachtung aalt und gleichzeitig mehr Repräsentanz fordert. Oder eine Horde von kerligen Kampflesben, die besoffen gröhlend und pöbelnd durch die Straßen ziehen: das ist nun mal nichts Besonderes, da inzwischen ziemlich viele junge Frauen und pubertierende Mädchen, größtenteils aus sozial nicht so gehobenen Vorstädten, sich in der Öffentlichkeit so aufführen, z. T. sehr zum Leidwesen unbeteiligter Passanten, die ein derartiges Verhalten absolut nicht gouttieren. Inwieweit das dann die Realität wieder spiegelt, steht zwar auf einem völlig anderen Blatt, das durchaus diskussionswürdig ist, Fakt aber ist: durch die aufgetakelten Schwulen bekommt die Presse das gewünschte Material, um einen Nachrichtenbericht verkaufen zu können.

    Kurz: wer wirklich repräsentativ sein will, muss in der Öffentlichkeit einen gewissen Glanz ausstrahlen. Und davon kann ich beim besten Willen nichts bei den Lesben entdecken.
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