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Kommentare zu:
Cameron: Homo-Ehe ist konservative Forderung


#62 HandelsblattAnonym
#60 böblingenAnonym
#59 zazAnonym
  • 09.10.2011, 14:38h
  • Antwort auf #52 von Nack Schaber
  • Die Beer ? Schöne Helena? Eher Bundestrojaner*.

    Die Piraten wollen in Berlin wohl Domscheit-Berg.

    2007 war Anke Domscheit-Berg als IT-Strategieberaterin bei McKinsey & Company tätig.

    Anke Domscheit-Berg ist Mitglied der Partei Bündnis90/Die Grünen im Bezirk Berlin-Mitte und bewarb sich 2011 als Delegierte zur Landesdelegiertenkonferenz.

    Sie ist seit 2000 Mutter eines Sohnes und seit Juni 2010 verheiratet mit Daniel Domscheit-Berg.

    Im August 2011 entschied der Vorstand des Chaos Computer Club, Daniel Domscheit-Berg aus dem Verein auszuschließen.

    Vorangegangen war öffentliche Kritik von Vorstandsmitglied Andy Müller-Maguhn an Domscheit-Bergs Verhalten im Zusammenhang mit seiner Trennung von WikiLeaks und der Vorwurf, er habe den Ruf des Chaos Computer Club für sein eigenes Projekt OpenLeaks missbraucht.

    *

    Laut den Hackern des CCCs ist das vorliegende Stück Software umfassend für die Überwachung entwickelt worden. So kann der Trojaner nicht nur die Kommunikation abhören. Er könne auch "weitere Programme nachladen und ferngesteuert zur Ausführung bringen". Der Trojaner ist zudem in der Lage, Dateien auf dem Rechner des Angegriffenen zu manipulieren. Gerade eine solche Funktion dürfe sich in einer Software für die Verfolgung von Kriminellen nicht befinden. Der CCC wirft den Entwicklern vor, Software entworfen zu haben, die in der Lage ist, gefälschte Beweismittel auf Rechnern zu hinterlegen. Zudem kann der Trojaner auf Mikrofon, Tastatur und Kamera zugreifen, um etwa den Raum des Betroffenen abzuhören.
    Skype, ICQ, MSN und Firefox sollen die Ziele der Schadsoftware sein.
    ...Die Daten werden über zwei US-Server geleitet, was die Hacker ebenfalls als bedenklich einstufen, da sie über ein Drittland gelenkt und gesendet werden.

    www.golem.de/1110/86917.html

    So erlaubt der "Staatstrojaner" das Nachladen und Ausführen beliebiger Software. "Eine Erweiterbarkeit auf die volle Funktionalität des Bundestrojaners – also das Durchsuchen, Schreiben, Lesen sowie Manipulieren von Dateien – ist von Anfang an vorgesehen. Sogar ein digitaler großer Lausch- und Spähangriff ist möglich, indem ferngesteuert auf das Mikrophon, die Kamera und die Tastatur des Computers zugegriffen wird," berichtet der CCC. Die Hacker kommen zu dem Schluss, dass eine effektive Beschränkung der Funktionalität auf das vom Bundesverfassungsgericht erlaubte Maß noch nicht einmal versucht wurde, sondern im Gegenteil eine Erweiterung der Software auf die komplette zur Online-Durchsuchung nötige Feature-Palette von Anfang an geplant gewesen sei.

    www.gulli.com/news/17285-chaos-computer-club-staatstrojaner-
    rechtlich-und-technisch-fragwuerdig-2011-10-08
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#58 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 09.10.2011, 03:56h
  • Schade, so kurz davor, Merkel und Rösler zu kippen, steht uns wieder ein Stein im Weg, nämlich Piraten.

    Ich wähle Grünen, aus Solidaritätsgründe und Dankbarkeit. Ohne die Grünen wären das, was wir jetzt haben, nie zustande gekommen. Man muss Grünen hoch anrechnen, dass sie für uns viel getan haben.

    Diejenige, die Piraten, PDS, FDP etc... wählen, gefährden indirekt unser schwulen Ziel.
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#57 Timm JohannesAnonym
  • 09.10.2011, 00:16h
  • Was mich zu England freut, ist das dort die Wahrscheinlichkeit zur Eheöffnung nunmehr sehr gestiegen ist. Dort wird mit diesem Schwenk bei den Konservativen die Eheöffnung kommen, da dort die Liberalen und Labour sowieso bereits die Eheöffnung politisch durchsetzen wollen.

    ------------------------------------

    Ebenso spannend empfinde ich derzeit die Entwicklung im benachbarten Dänemark. Durchaus zuversichtlich bin ich, dass dort ebenso eine Eheöffnung nun kommen wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#56 Timm JohannesAnonym
  • 09.10.2011, 00:10h
  • Antwort auf #48 von alexander
  • @alexander
    Da du bekanntlich so wie Stromboli auch für die Piraten sympathisiert, bist du nun halt nun Mitschuld, das es im Bundesland Berlin eine Grosse Koalition geben wird. Grosse Koalitionen sind aber so mit der größte Mist für homosexuelle Rechte in Deutschland, da dann NICHTS geschieht.

    Dafür an Dich und Stromboli, das ihr der Grossen Koaltion als Steigbügelhalter dient; aber das merkt Ihr beiden Piraten nicht einmal, so stark seit ihr mit Scheuklapen in Eurem Blick ausgestattet.

    Bei den GRÜNEN als Durchsetze der Lebenspartnerschaft und anderen homopolitischen Rechten, kann man sicher sein, das es Fortschritte gibt, wenn sie mit der SPD zu Zweit (!) regieren.

    Und selbst bei der FDP gibt es Fortschritte, wie in den letzten zwei Jahren zu beobachten war (Gleichstellung in der Grunderwerbssteuer; Gleichstellung in der Erbschafts- und Schenkungssteuer, Gleichstellung in Besoldung und in Versorgung bei den Soldaten, Entwicklungshelfern und Bundesbeamten, Errichtung der Magnus-Hirschfeld-Stiftung, usw.).

    ---

    Und bei den Piraten ? Die mögen vielleicht schöne und gute Gedanken haben, aber sie sind nicht regierungsfähig und landen nur in der Opposition ... gleichzeitig aber wird durch Ihren Erfolg die GROSSE KOALITION in die Regierung gehievt, da andere Mehrheiten sich regierungstechnisch nicht durchsetzen.

    Dafür also ein sarkastisches Dankeschön an Dich und Stromboli, das Ihr uns die GROSSE KOALITION 2013 bringen werdet. Echt SUUUUPER von Euch ("IRONIE!") !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#55 katzekloAnonym
  • 08.10.2011, 19:47h
  • Alte Dame (Dürrematt)

    Claire Zachanassian „Die Menschlichkeit, meine Herren, ist für die Börse der Millionäre geschaffen, mit meiner Finanzkraft leistet man sich eine Weltordnung. Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell. Wer nicht blechen kann, muss hinhalten, will er mittanzen. Ihr wollt mittanzen. Anständig ist nur, wer zahlt, und ich zahle. Güllen für einen Mord, Konjunktur für eine Leiche.“

    Katzenliebhaber & Führungsrede

    "Die 50-minütige Rede des Premiers enthielt im Kern einen Aufruf zum Optimismus. Großbritannien dürfe sich trotz seiner Probleme nicht von "Angst und Depression" lähmen lassen, sagte Cameron. "Lasst uns der Welt unseren Kampfgeist zeigen."

    Der Katzenliebhaber schloss seinen Auftritt mit einem Zitat von Mark Twain ab: "Nicht die Größe des Hundes ist im Kampf entscheidend, sondern die Größe des Kampfes im Hund." Sein Land habe ein Imperium verloren, dafür jedoch den Kommunismus besiegt und die Berliner Mauer zum Fall gebracht, erinnerte Cameron seine Parteifreunde. "Wir haben die Menschen und die Ideen. Und wir haben eine Regierung, die sie befreit."

    yourcatwasdelicious.tumblr.com/post/307932178/lenin
  • Antworten » | Direktlink »
#54 blubbAnonym
#52 Nack SchaberAnonym
  • 08.10.2011, 12:15h
  • Antwort auf #49 von alexander
  • "der schuss vor den bug"

    "Die Piratenpartei will sich nun auch zur Europa- und Außenpolitik eine Meinung bilden. Zu diesem Zweck veranstaltet sie gestern und heute in der neuen Geschäftsstelle der Brandenburger Piraten in Potsdam ein Treffen, das die Partei selbstbewusst „Potsdamer Konferenz“ oder auch „Europapolitisches Barcamp“ nannte.

    In der Namensfindung ist die Partei auch sonst recht kreativ: Die Organisatoren von Veranstaltungen heißen parteiintern Käpt’n oder Navigator und die Gruppen Crew. Und als Getränk nimmt ein Pirat vor allem die koffeinhaltige Limonade Club-Mate zu sich. Gestern trafen sich rund 25 Parteimitglieder und dazu noch einige interessierte Bürger in Potsdam.

    Bei den aktuellen Programmberatungen in Potsdam ist unter anderem die frühere Bundesvorsitzende der Grünen, Angelika Beer, anwesend. Sie berichtete von ihren Erfahrungen aus der Zeit des Kosovo-Kriegs, als den Politikern wichtige Informationen über die politische und militärische Lage vorenthalten worden seien. Sollten die Piraten mal an die Regierung kommen, müssten sie dem vorbeugen."

    Angelika Beer gehörte 1980 zu den Mitbegründern der Partei Die Grünen in Neumünster.

    Vorher war sie im Kommunistischen Bund (KB) aktiv gewesen. Sie gehörte von 1991 bis 1994 dem Bundesvorstand an und war von Dezember 2002 bis Oktober 2004 gemeinsam mit Reinhard Bütikofer Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.

    Von 1987 bis 1990 sowie von 1994 bis 2002 war Angelika Beer Mitglied des Deutschen Bundestages, wobei sie stets über die Landesliste Schleswig Holstein einzog. Im Bundestag war sie seit 1994 verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion.

    Früher hatte sie vor, die Bundeswehr abzuschaffen, jetzt trommelt sie in ihrer Partei für den Krieg. Die grüne Wehrexpertin Angelika Beer will ihrer Fraktion beibringen, dass der Feldzug in Afghanistan moralisch und vernünftig sei.

    www.spiegel.de/spiegel/print/d-20660227.html

    Angelika Beer ist seit 2003 mit dem Oberstleutnant der Bundeswehr Peter Matthiesen verheiratet.

    Am 28. März 2009 teilte Beer auf einem schleswig-holsteinischen Landesparteitag in Bad Oldesloe ihren Austritt aus Bündnis 90/Die Grünen mit.

    Am 25. September 2009 erklärte sie, die Piratenpartei zu unterstützen und dass sie diese für die Bundestagswahl 2009 bereits gewählt habe.

    Im November 2009 trat sie der Piratenpartei bei.
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#51 KlartexterAnonym
  • 07.10.2011, 23:28h
  • Antwort auf #49 von alexander
  • Oh ja, du wirst erleben, was er gebracht hat!

    Und zwar exemplarisch. An Hand rabenschwarzer Politik!

    Von politisch bewussten Menschen, die sich anschicken, irgend etwas zum Besseren zu verändern, erwarte ich, dass sie nach zehn Jahren NATO-Terror gegen Menschen in Afghanistan und nach vielen Jahren Dauer-Finanzkrise und der immer offensichtlicheren Diktatur der Finanzmärkte und Konzerne ein scharfes Bewusstsein hinsichtlich der herrschenden Verhältnisse und der politischen Notwendigkeiten mitbringen. Sonst haben sie da nämlich nichts verloren, sondern gehören auf die schöne, heile, internetaffine Spielwiese der bürgerlichen Mittelschicht, von der sie zum allergrößten Teil herkommen. Frau Merkel und ihre Herr/innen reiben sich sowieso die Hände, dass gerade zum rechten Zeitpunkt diese pseudo-linke Truppe den Aufstieg einer echten linken, antikapitalistischen Alternative torpediert. Genau das, was diese Herrschaften jetzt brauchen!
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#50 beobachterAnonym
  • 07.10.2011, 23:16h
  • Antwort auf #46 von Deshalb
  • also, ich hab auch nach intensiver recherche im internet nicht ein wort, nicht eine einzige offizielle stellungnahme der 'piraten' zur papstrede im bundestag gefunden.

    wahlplakate mit markigen sprüchen zu verteilen ist ziemlich einfach (um nicht zu sagen billig - wenn sich gleichzeitig piraten an religiös motivierten hasskampagnen gegen die rot-rote sexualpolitik in schulen beteiligen). wenn es aber wirklich darauf ankommt, flagge zu zeigen für menschenrechte und lebensrechte, gegen die verdummung und vernebelung der massen, habe ich bisher aus dieser ecke sehr wenig bis gar nichts gehört. noch nicht wenn es um krieg und frieden, um leben und tod geht. für eine partei,
    die seit fünf jahren ihr image als speerspitze des fortschritts aufbaut, ist das extrem dürftig!

    man muss schon sehr blind sein, wenn man nicht erkennt, dass es nur eine partei gibt, die genau das seit jahren tut, inner- wie außerhalb der parlamente gemeinsam mit gewerkschaften, sozialen bewegungen, friedensaktivistInnen, antirassistInnen und antifaschistInnen etc. auch wenn sie weit entfernt davon ist, "perfekt" zu sein. aber die grundüberzeugungen, das grundlegende bewusstsein und die grundrichtung stimmen, während sie bei den piraten genau dem entsprechen, was von vergleichsweise privilegierten mittelschichts-twens zu erwarten ist. keine klare benennung der zentralen sozialen frage, keine systemfrage im eigentlichen sinne, sprich: keinerlei klassenbewusstsein!

    wenn sich also das desaster von berlin nicht reihenweise wiederholen soll, muss man eine wahre linke alternative so stark wie möglich machen (und dabei "von unten" in ihrem profil weiter schärfen) und darf nicht von bürgerlichen medien gepushten pseudo-fortschrittlichen und -"coolen" schwätzern hinterherrennen.

    wer das nicht kapiert, kann sich auch seine seit jahren ersehnte "gleichstellung" bei ehe, adoptionsrecht usw. für sehr lange zeit abschminken. ganz zu schweigen von einem wirklich effektiven schutz vor diskriminierung, ausgrenzung und gewalt, einer wahrhaft sozialen und demokratischen gesellschaft als notwendige bedingung für ein gutes und gleichberechtigtes leben auch von schwulen und lesben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#49 alexander
  • 07.10.2011, 22:42h
  • es ist völlig müßig, die piraten jetzt schon für verhaltensweisen, z.b. papstbesuch, in haftung nehmen zu wollen # 38., oder aber auch afghanistan # 40., geradezu lächerlich !
    zumal sie von ihrem erfolg in berlin selbst völlig überrascht waren !
    abwarten und tee trinken !
    der schuss vor den bug unserer "etablierten", hat jetzt schon sehr viel gebracht !
  • Antworten » | Direktlink »
#48 alexander
  • 07.10.2011, 22:29h
  • Antwort auf #34 von TImm Johannes
  • du hast natürlich, wie immer, den TOTALEN DURCHBLICK gepachtet !

    arbeite doch lieber erstmal deine FDP VERGANGENHEIT auf, da hast du ja genügend zu tun und abbitte zu leisten (auch hier) !

    erspare uns deine prognosen, mitbürgern (wählern) wie dir, haben wir immerhin die beschissenste regierung zu verdanken, die diese republik jemals ertragen musste ! insbesondere deiner "boygroup des grauens"!!!

    du kannst dir die mühe machen das programm der piraten aus dem internet zu beziehen, dass schon vor der berlinwahl einzusehen war !

    ist doch aber auch zu dumm, dass deine so teuflichen alt-sed`ler, rote socken und kommunisten, jetzt plötzlich unter der totenkopfflagge (schwarz mit geringem weissanteil) segeln, gelle ???

    p.s.: grüsse an männe, jetzt hat er schon die eigenheimdatsche von gelb auf grün umgemalert, wehe du wirst pirat, dann..........???
    (musst halt rote blümckes, als kontrast pflanzen?)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#47 Ilse WernerAnonym
  • 07.10.2011, 21:36h
  • Antwort auf #44 von antos
  • "Die Fortschrittsfreude der meisten Juden stand gegen die Forschrittsscheu der meisten Christen," urteilt Aly. Im Verhältnis zu den christlichen Schülern erreichten die jüdischen Kinder "rund acht mal so häufig mittlere und höhere Schulabschlüsse. Nur im Zeichnen, Schönschreiben und Turnen lagen die christlichen Schüler vorne."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#46 DeshalbAnonym
  • 07.10.2011, 21:36h
  • Antwort auf #38 von fakten-check
  • "2/3 der abgeordneten der linken haben die papstrede im bundestag boykottiert!"

    Und vom Rest (darunter das Führungspersonal) gab es Standing Ovations für den Papst.

    Und bei der Abstimmung, ob der Papst im Bundestag reden darf, hat die Fraktion der Linken GESCHLOSSEN dafür gestimmt!!! Auch diejenigen, die jetzt den Saal verlassen haben.

    Und in Bündnissen zu sein (was eh nur die erfahren, die es auch interessiert und womit man sonst niemanden vor den Kopf stößt) erreicht man nichts. Wer hat das denn wahrgenommen? Ein komplettes Fehlen der ganzen Fraktion (bzw. Aufstehen und Gehen zu Beginn der Rede) wäre ein Zeichen gewesen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#45 DeshalbAnonym
  • 07.10.2011, 21:32h
  • Antwort auf #15 von Timm Johannes
  • Der Erfolg der Piraten kommt durch das totale Scheitern der anderen Parteien!

    Ein Beispiel:
    einer der größten geistigen Brandstifter unserer Zeit darf im Bundestag rumfaseln...

    Und ALLE Bundestagsparteien hören widerspruchslos zu! Und von ALLEN Bundestagsparteien gibt es Standing Ovations!

    Und dann kommen die Piraten und fordern als offenbar einzige Partei eine strikte Trennung von Staat und Kirche und die Privatisierung von Religion.

    Und so gibt es dutzende anderer Beispiele, wo die etablierten Parteien träge und angepasst geworden sind und nur die Piraten noch frischen Schwung bringen.

    Und da wundert sich noch jemand, dass die Piraten aus dem Stand heraus auf 8% kommen...

    Wenn die anderen Parteien nicht langsam mal aufwachen und völlig umdenken, werden die Piraten in Zukunft noch viel mehr als 8% bekommen.

    Und das sage ich ausdrücklich auch an die Adresse der Linken und der Grünen, wo homophobe Hetzer wie Boris Palmer und Dieter Salomon weiter ungestraft Mitglied sein können.
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#44 antosProfil
#43 Timm JohannesAnonym
  • 07.10.2011, 18:51h
  • Antwort auf #10 von Christoph
  • @Christoph

    Zu besseren Übersicht in Europa:

    Eheöffnung in 7 Ländern
    Niederlande
    Belgien
    Spanien
    Portugal
    Island
    Schweden
    Norwegen

    Lebenspartnerschaft in 14 Ländern
    Finnland
    Dänemark
    Vereinigtes Königreich
    Irland
    Deutschland
    Luxemburg
    Frankreich
    Andorra
    Tschechien
    Österreich
    Liechtenstein
    Schweiz
    Slowenien
    Ungarn

    Keine Anerkennung in 27 Ländern
    Russland
    Estland
    Lettland
    Litauen
    Polen
    Slowakei
    Kroatien
    Bosnien-Herzegowina
    Serbien
    Montenegro
    Albanien
    Mazedonien
    Rumänien
    Moldawien
    Griechenland
    Zypern
    Türkei
    Italien
    Vatikanstaat
    San Marino
    Monacco
    Malta
    Weissrussland
    Ukraine
    Armenien
    Georgien
    Aserbaidschan

    --> Zumindest ist in ganz Europa keine Strafbarkeitsbestimmung mehr gültig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#42 stromboliProfil
  • 07.10.2011, 16:39hberlin
  • Antwort auf #38 von fakten-check
  • naja, wer über den apparat verfügt handelt anders..
    Die piraten haben als einzigste (!) in ihrer wahlplakatierung eine eindeutige stellung zur religionsfrage abgegeben:
    Religion ist privatsache!
    Einstellung aller staatlicher zahlungen und steuereinnahmen!

    Wenn nun der papst, dankenswerter weise in freiburg auf diese forderungen eingeht , und selbst eine beendigung der abhängigkeit der kirchen vom staat einfordert, könnte man eine geheime absprache vermuten: ich komm euch entgegen, ihr lasst mich während des aufenthaltes in frieden.. &
    Wer hätte das gedacht!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 finkAnonym
  • 07.10.2011, 14:47h
  • Antwort auf #34 von TImm Johannes
  • mal drüber nachgedacht, dass nicht die piraten irgendwem "wählerstimmen wegnehmen" (als ginge es hier um den illegalen diebstahl von etwas, das denen eigentlich gehört), sondern dass spd und grüne offensichtlich eine politik anbieten, die die wähler schlicht nicht mehr wollen? soll man die etwa trotzdem wählen?

    dein versuch, das offensichtlich werdende versagen von spd und grünen in eine schuldzuweisung an die piraten-wähler umzumünzen ist wirklich bizarr.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#40 für die menschenAnonym
  • 07.10.2011, 14:34h
  • Antwort auf #37 von kar
  • in afghanistan und anderen neukolonien der nord-atlantik-terror-organisation gelten aber die menschenrechte laut piraten anscheinend nicht. denn dazu hat man, wie zu so vielem, auch nach zehn jahren massenmord und zerstümmelung immer noch "keine abschließende meinung".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#39 kardialogeAnonym
#38 fakten-checkAnonym
  • 07.10.2011, 13:57h
  • Antwort auf #30 von Finn
  • 2/3 der abgeordneten der linken haben die papstrede im bundestag boykottiert!

    die linke in berlin war offiziell mitglied des protestbündnisses gegen den papst!

    von den "piraten", ihrem klemmschwester-vorsitzenden baum, macho-sprüche klopfenden "queer"-experten und homophoben hasskampagnen unterstützenden kandidaten in einem berliner wahlkreis gab's dagegen nicht mal eine pressemitteilung!

    soviel dazu.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#37 karAnonym
  • 07.10.2011, 13:47h
  • 1. an der Stelle denke ich, dürfte die Piratenpartei schon ihre Positionen zu grundsätzlichen Problematiken für Betroffene - siehe beispielsweise
    wiki.piratenpartei.de/Bedingungsloses_Grundeinkommen
    - klar gemacht haben. Was derzeit aber (hier gebe ich ein Stück weit Recht) noch fehlt, wäre eine "piratige" Übernahme v. sogenannten Bandbreitenmodell" (BGE 2.0) der DDP, was auch eine Beteiligung der für die Allgemeinheit bisher alleine anfallenden Kosten der Folgen v. unter anderem Lohndumping u. "Personalkosten" einsparenden Unternehmen einschließt. Oder evtl. eine Zusammenarbeit der Piratenpartei mit der auf Wirtschaftsfragen spezialisierten DDP!

    Mehr zum sogenannten Bandbreitenmodell der DDP findet sich unter
    bandbreitenmodell.de/

    Und natürlich sollte neben der Piratenpartei auch die DDP in der Frage mehr unterstützt werden. als das bisher der Fall war. Es braucht nämlich Parteien, die nicht einer lobbyistischen Klientel/Überbringern schwarzer Koffer hörig sind. Und ich denke an der Stelle schon, Piratenpartei u. DDP ergänzen sich alleine in der Frage sehr gut.

    2. Sie können es glauben oder nicht, aber die Basis der Piratenpartei hat in der Frage eine klare einheitliche Position.

    "Die Menschenrechte sind unteilbar. Deshalb setzen sich PIRATEN für die Einhaltung der Menschenrechte auf der ganzen Welt ein. Das bedeutet:

    * Weltweite Abschaffung der Todesstrafe
    * Keine Ausübung und Toleranz von Folter
    * Keine Kinderarbeit
    * Keine Ungleichbehandlung (z.B. Gleichstellung von Mann und Frau)

    Siehe:

    wiki.piratenpartei.de/AG_Au%C3%9Fenpolitik

    Im übrigen:
    wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2010.2/Antragskommissi
    on/Antr%C3%A4ge_2010.2/2010-11-05_-_LiquidFeedback_-_Zufluch
    t_vor_Verfolgung_und_Krieg_sicherstellen
  • Antworten » | Direktlink »
#36 renditeAnonym
#35 FoXXXynessEhemaliges Profil
#34 TImm JohannesAnonym
  • 07.10.2011, 12:24h
  • Antwort auf #27 von Alte Tunte
  • @Alte Tunte
    Ja wir wissen, dass du immer unter verschiedenen Nicks schreibst. Auch dieser Nick wurde das erste Mal hier in den Foren von Dir gewählt, wie so viele andere Nicks zuvor. Sei es drum...wenn es Dir und den Piraten hier als Argumentationsmittel hilfreich erscheint, sei es dir gegönnt.

    Die Piraten fördern UNGEWOLLT Grosse Koalitionen und nicht nur in Berlin auch 2013 auf Bundesebene werden sie vielleicht Merkel UNGEWOLLT erneut an die Macht befördern.

    Die Piraten nehmen der SPD und den GRÜNEN entscheidende Wählerstimmen weg. Die Stimmen der Piraten kommen nicht aus dem Block der Konservativen sondern sie zersplittern die Wählerschaft von SPD, Grünen und Linkspartei in eine vierte Wählergruppe. Die KONSERVATIVEN dürfte diese Zersplitterung durchaus freuen.

    "Viele Köche verderben den Brei" und so ist das auch in diesem Fall. Übrig bleibt dann als Regierungsmehrheit nur noch die Grosse Koalition, da sich die anderen Köche nicht einigen können.

    Die Piraten gefährden dadurch die Eheöffnung, die SPD/Grüne durchsetzen würden, aber nun wird sich die SPD eher mit der CDU zusammenbringen, bevor sie ein instabileres Dreierbündnis eingehen muß.

    So wie sich Wowereit nun in Berlin aufgrund knapper Mehrheit lieber für die Henkel-CDU entschied, wird sich die Bundes-SPD lieber für die CDU entscheiden, als das sie mit Grünen und Piraten gemeinsam eine instabile Dreier-Regierung führt.

    ------------
    Während in England und in Dänemark die Chancen auf Eheöffnung in den kommenden vier Jahre massiv angestiegen sind, sinken sie derzeit in Deutschland wieder.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#33 fanAnonym
  • 07.10.2011, 12:22h
  • Antwort auf #3 von Loren
  • Eine politische Beraterin bei der Menschenrechtsorganisation Amnesty International gab bekannt, dass die englische Regierung ein Gesetz abschaffen will. In einem Interview erklärteTara Lyle am Donnerstag:

    "Da dieses Gesetz den Bürgern erlaubt, gegen unmenschliche Maßnahmen der Regierung vor britischen Gerichten zu klagen, beabsichtigt die Regierung, dieses Gesetz zu annullieren."

    ______________________

    Die Freunde von Soros:

    Moodys stuft zwölf britische Banken herab.

    Die Bank Austria wurde von der Ratingagentur von A1 auf A2 gesenkt, mit negativem Ausblick.
    Damit drohen noch weitere Herabstufungen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#32 KokolemleProfil
  • 07.10.2011, 11:40hHerschweiler
  • Wann begreifen die Kirchen und deren Paffen endlich, das die Gleichstellung kommt und kommen muss??? Man kann doch die Gesellschaftsform nicht auf ewig einfrieren und konservieren. Eine Gesellschaft wird und muss sich auch ändern. Wer glaubt, das das nicht so ist lebt auf dem Mond und sollte dort auch bleiben. Dann wäre der guten alten Erde und den Menschen viel Leid erspart worden.
    Das man eine Gesellschaft auf ewige konservieren kann glaubten auch die früheren Sklavenhalter in den USA und wollten dort die Sklaverei auf ewig beibehalten. Dem war nicht so. Auch die Apartheit in Südafrika wurde Gott sei dank überwunden. Also ran an die Veränderung der Gesellschaft. Es gibt noch viel zu tun.
  • Antworten » | Direktlink »
#31 Nack SchaberAnonym
  • 07.10.2011, 11:10h
  • Antwort auf #29 von FoXXXyness
  • ich guck schon ca. zwei jahre. erste piraten lernte ich durch junge freunde in wohngemeinschaften kennen. erst in meinem wohnort, dann in der nächsten uni-stadt. am samstag habe ich piraten-besuch und am montag nochmal piraten-stammtisch in der uni-stadt.
    ich werde als interessanter arrivierter und satuierter grüner wahrgenommen.
    das gefällt mir sehr.
    am montag züchte ich perlen, schweissperlen.
    (->klemmschwestern)

    www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#30 FinnAnonym
  • 07.10.2011, 11:09h
  • Antwort auf #2 von Timm Johannes
  • Ich bin wirklich kein Fan der Piraten und bin der Meinung, dass manche ihrer Forderungen zwar erst mal gut klingen, aber nicht zuende gedacht wurden. Und zu vielen Themen haben die Piraten gar keine Meinung und auch keine Ahnung.

    ABER:
    dass die Piraten überhaupt so erfolgreich sein können und momemtan im Bund bei Umfragen bei ca. 8% stehen, liegt NUR an den anderen Parteien. Offenbar hat der Einheitsbrei der anderen Parteien, die sich immer mehr aneinander annähern und immer öfter faule Kompromisse eingehen statt zu ihren Prinzipien zu stehen, so viele Menschen außen vor gelassen, dass eine neue Partei aus dem Stand raus mal eben 8% schafft.

    Nicht jeder, der Piraten wählt, ist in allem deren Meinung. Aber offenbar gibt es enorm viele Leute, die sich von den klassischen Parteien überhaupt nicht mehr vertreten fühlen. Und wenn dann eine Partei einen völlig neuen Politik-Stil und ganz neue Bürgerbeteiligung will, hat sie eben Erfolg.

    Würde irgendwann die Piratenpartei so werden, wie die anderen schon längst geworden sind, würde auch wieder eine neue Partei kommen, die wieder erfolgreich wäre.

    Natürlich:
    je mehr Parteien ins Parlament kommen, desto schwerer wird die Regierungsbildung und desto mehr Kompromisse muss man eingehen. (Deswegen ja die 5%-Hürde!) Aber wenn die anderen Parteien das nicht wollen, sollen sie eben endlich mal wieder an die Bürger denken statt an Banken, Industrie, Lobbyisten, etc.

    Ich fürchte, die meisten Parteien haben immer noch nicht ansatzweise verstanden, was ihnen in Zukunft blühen könnte. Aber gerade dieser Realitätsverlust der Politik schafft erst den Raum für die Piraten.

    Die Piraten sind logische Folge der Politik der anderen Parteien. Der Erfolg der Piraten ist NUR Folge der anderen Parteien.

    Um nur mal 1 Beispiel zu nennen:

    viele Bürger waren gegen die Papstrede im Bundestag. Aber alle Parteien haben letztlich der Rede zugestimmt! Auch Grüne und Linkspartei. Und bei Grünen und Linkspartei haben dann zwar Leute gefehlt, aber die anderen Abgeordneten sind am Ende auch fleißig aufgestanden um in den Jubel einzustimmen. Und es hat auch keiner eine kritische Frage gestellt.

    Wenn also jede der etablierten Parteien diesen Führerkult um einen Hassprediger mitmacht, können viele, die das kritisch sehen, diese nicht mehr wählen.!!

    Und dann kommen die Piraten und fordern, dass Religion privatisiert werden solle und Privatsache bleiben soll. Eine strikte Trennung von Staat und Kirche. Bingo! Schon haben viele Wähler einen Grund, Piraten zu wählen. Und wenn dann noch ein paar Gründe dazu kommen und der Frust über die anderen groß genug wird, wird daraus eben ein Erfolg!

    Viele Leute (mich eingeschlossen) haben einfach keinen Bock mehr auf diese gleichgeschaltete Politik, wo keine Partei auch nur irgendwem vor den Kopf stoßen will. Wer es allen recht machen will, schafft am Ende wirklich auch nur Belanglosigkeiten. Wer wirklich Dinge ändern will, muss auch mal manchen vor den Kopf stoßen.

    Ich will echte Politik und kein Einschleimen.

    Ich finde zwar nach wie vor die Piraten für mich persönlich unwählbar, weil ich manche Forderungen nicht mittragen kann. Aber ihr Erfolg wundert mich nicht und es freut mich schon ein bisschen, dass die anderen Parteien mal einen Tritt in den Arsch kriegen.

    Und wenn die anderen Parteien nicht ganz schnell grundlegende Dinge ändern, werden die Piraten noch viel mehr Erfolg haben.
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#29 FoXXXynessEhemaliges Profil
#28 goddamn. liberalAnonym
  • 07.10.2011, 09:10h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Faul ist v.a. was hierzulande, wo nicht einmal linke Politiker (außer vielleicht von der Linken) die Eheöffnung konsequent betreiben und wo wir wahrscheinlich noch Jahre wartem müssen, bis die Lebenspartnerschaft den britischen Standard erreicht hat.

    Wobei noch nicht einmal klar ist, ob das Bundesverfassungsgericht eine Eheöffnung nicht kassieren würde. Die haben sich zwar von ihrer Entrechtungspolitik von 1957 verabschiedet, die oft genug eine regelrechte Vernichtungspolitik war, was manchem aus der CDU arg missfällt, aber auch aus ihren heutigen Urteilen kann man relativ klar ersehen, dass Lebenspartnerschaft und Ehe zwar angeglichen werden sollen, weil - oh Wunder - der Gleichheitsgrundsatz auch für unsereinen gilt, dass andererseits die Existenz zweier Rechtsinstitute aber akzeptabel, wenn nicht geboten erscheint...
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#27 Alte TunteAnonym
  • 07.10.2011, 07:47h
  • Antwort auf #2 von Timm Johannes
  • Stimmt, wer Piraten wählt, verhindert, daß die Grünen wie üblich umfallen und Dingen zustimmen, die sie vor den Wahlen noch entschieden abgelehnt haben. Und so treiben sie dann die arme, doch seit mehr als hundert Jahren ganz und stets dem Fortschritt zugewandte SPD schnurstracks in die Arme der CDU. Wo sich sozialdemokratische Betonköpfe auch nicht viel wohler fühlen als bei irgendwelchen Ex-Schmuddelkindern und Ex-Alternativen, die wenigstens manchmal noch Prinzipien und Ideale haben.

    Danke, daß Du uns daran noch mal erinnert hast.
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#26 karAnonym
  • 07.10.2011, 00:58h
  • Antwort auf #8 von TImm Johannes
  • Ach so, Du meinst, ich schreibe unter mehreren Nicks bei die Piratenpartei betreffenden Themen?

    Interessant! Und woran bitte machst Du das fest?

    Im übrigen, zu den Andeutungen zum Thema "verstehen"... Man muss nicht verstehen, ob bzw. das die SPD nicht gerne mit 2 weiteren Parteien eine Koalition eingeht. Man kann aber erwarten, dass die SPD die Realität erkennt und bei der Sitzverteilung im Bundestag auf mehr als einen Koalitionspartner angewiesen sein könnte. Was im übrigen auch durchaus vernünftiger ist. Eben deshalb, weil mehr Parteien in einer Koalition auch mehr die Interessen der Bevölkerung vertreten, als das nur 1-2 Parteien können!

    Also an der Stelle keine weiteren Belehrungen, die ja doch niemanden interessieren!
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#25 stromboliProfil
#24 Wessen Freiheit?Anonym
  • 06.10.2011, 23:10h
  • Antwort auf #6 von kar
  • " Partei, die für Freiheit u. Recht steht"

    Steht die Piratenpartei denn für "Freiheit" und "Recht" von ArbeitnehmerInnen, die zur weiteren Anhäufung der Billionen Privatvermögen der Millionäre und zur Profitmehrung von Banken und Großkonzernen bis zum Alter von 67 schuften bzw. im Regelfall weit früher entweder rausgeschmissen oder krank werden und sich jahrelang als Hartz-IV-Empfänger zu ihrer (dann in vielen Fällen) Armutsrente hangeln müssen?

    Steht sie für "Freiheit" und "Recht" von Millionen Menschen in Afghanistan und anderen Neo-Kolonien, die allein den letzten zehn Jahren den Kriegstreibern der NATO zum Opfer gefallen sind?

    Das sind nur zwei Beispiele, an denen deutlich wird, dass die Piraten zu zentralen sozialen und Menschenrechtsfragen nach eigener Auskunft NICHTS zu sagen haben. Zumindest aber weit entfernt davon sind, an den herrschenden Verhältnissen irgend etwas Grundlegendes verändern zu wollen!

    Da halte ich mich doch lieber an Leute, die ein scharfes Bewusstsein und klare Überzeugungen hinsichtlich der herrschenden Verhältnisse mitbringen und auch im Bundestag wie in der außerparlamentarischen Zusammenarbeit mit sozialen Bewegungen, mit Gewerkschaften, AntifaschistInnen und anderen seit Jahren klar Flagge zeigen für eine soziale und demokratische Gesellschaft! Und gegen die große neoliberale Koalition aus CDU, SPD, Grünen und FDP.

    Übrigens auch für die Rechte von Schwulen und Lesben - Berlin ist mit seiner bundesweit einzigartigen Schulpolitik dafür das beste Beispiel!

    Bei den Piraten dagegen war bis jetzt nicht mehr zu sehen als eine Klemmschwester, die in Berlin nicht mal das fertigbringt, was Wowereit schon 2001 als schwuler Politiker getan hat, einen "Queeren", der mit Macho-Sprüchen über hübsche Frauen auf Bettkanten seine "5% hetero" im Hauptabendprogramm unter Beweis stellt und einen homophoben Berliner Kandidaten, der die Hetzkampagne von CDU, FDP und NPD gegen die rot-rote Sexualpolitik (siehe abgeordneten-check.de )aktiv unterstützt hat.
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#23 Jolly RogerAnonym
  • 06.10.2011, 22:41h
  • Antwort auf #15 von Timm Johannes
  • "Das Verstehen von Ironie beruht in der Regel auf geteilten Wissensbeständen, wobei beide Seiten, Sprecher und Hörer, von der Geteiltheit des Wissens wissen."

    Schon klar. Große Koalitionen werden nicht von den Parteien verantwortet, die selber große Koalitionen bilden. Denn die sind ja "einfach so gestrickt", dass sie große Koalitionen bilden MÜSSEN. Schicksalhaft. Schuld sind natürlich denjenigen, die ANDERE Parteien wählen. Weil sie auf unnatürliche Weise die gottgewollte Rot-Grüne Mehrheit verhindern. Ach nein. Genau gesagt nur die, die EINE GANZ BESTIMMTE andere Partei wählen. FDP-Wähler trifft ja zum Beispiel nie Schuld am Ausbleiben der Rot-Grünen Mehrheit. Warum ist das so? Weil es nunmal so ist. An allem sind die [hier irgendeine missliebige Gruppe einsetzen] schuld.

    "Die Logik untersucht die Gültigkeit von Argumenten hinsichtlich ihrer Struktur unabhängig vom konkreten Inhalt der eigentlichen Aussagen."
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#22 Kassel22Anonym
  • 06.10.2011, 22:25h

  • Ich finde das eine intressante Ansicht. Ich vor 3 Wochen meinen Mann geheiratet und wir haben es auch aus konservativen Gründen getan. Um eine Familie zu gründen und für einader da zu sein. Deswegen finde ich gut wenn das die konservativen Hetten auch erkennen.
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#21 EkeltrautAnonym
#20 kaysiProfil
  • 06.10.2011, 21:36hBangor
  • Der Witz an der ganzen Sache ist ja das sich die Staatliche Kirche (Chruch of England) als Oberhaupt die Regierungschefin hat, die David Cameron beauftragt hat in ihrem Namen eine Regierung "zu formen".

    Das heisst wenn man es ganau sieht ist sie für die Homoehe, da er rein Theoretisch das ganze mit ihr abgesprochen hat, da ja die Regierung und ihre Repräsentaten für ihre Majestät sprechen.

    Da die Queen aber nicht nur Regierungsoberhaupt sondern auch Kirchenoberhaupt ist, ist die Spitze der Kirche für die öffnung der Ehe. Das ist jetzt zwar um drei Ecken gedacht, aber man kann auch ein Seil um drei Ecken spannen
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#19 Nack SchaberAnonym
#18 stromboliProfil
#16 stromboliProfil
#15 Timm JohannesAnonym
  • 06.10.2011, 20:02h
  • Antwort auf #13 von ARRR!
  • @ARRR!

    Und wieder ein neuer Nick; bleibe doch bei einem Hauptnick.

    Und du solltest die Texte anderer Forenschreiber lesen:

    Ich hatte geschrieben, dass die Piraten UNGEWOLLT Grosse Koalitionen ermöglichen. Es ist kein bewusstes Ziel der Piraten....natürlich nicht, denn es ist nicht im Interesse der Piraten.
    Und daher ist es auch kein "teuflischer Plan" der Piraten.

    Vielmehr hat das Auftauchen und die Erfolge der Piraten als ungewollte (!) Folge, dass die GROSSE Koalition immer wahrscheinlicher wird.

    Die SPD will keine DREI-Parteienbündnisse...vielleicht kapierst du dies auch noch irgendwann.
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#14 daVinci6667
  • 06.10.2011, 19:28h

  • Antwort an #10 Christoph

    Danke! Ganz meine Meinung! Endlich wieder mal einer der es kapiert hat!
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#13 ARRR!Anonym
  • 06.10.2011, 17:50h
  • Antwort auf #2 von Timm Johannes
  • Da ist uns dieser Schlaumeier doch auf die Schliche gekommen. Die Piraten wurden ja eigentlich NUR gegründet, um endlich wieder eine große Koalition zu ermöglichen. Und zwar allein durch die gezielte Indoktrination in der "queer" mit Hilfe hunderter von Nicks. Wieso haben wir uns wohl immer gegen Klarnamen im Netz ausgesprochen? Na bitte. Alles passt zusammen. Ein teuflischer Plan!
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#12 SebiAnonym
  • 06.10.2011, 17:48h
  • "Und in Frankreich sind kommendes Jahr Wahlen, die Sarkozy und die Konservativen vielleicht verlieren dürften. Dann wäre der Weg frei für die Sozialisten, die bereits zu Oppositionszeiten einen Gesetzentwurf zur Eheöffnung letztes Jahr gestartet hatten."

    Die Sozialisten hatten den Wahlsieg im Umfragen schon fast sicher. Aber dann haben die Konservativen ja mal schnell ein paar falsche Anschuldigungen gestreut und schon sanken die Chancen. Den Konervativen ist kein Trick zu schmutzig.

    Übrigens hat Segolene Royal schon vor den letzten Wahlen (sie wäre dann statt Sarkozy Präsidentin geworden) schon gesagt, dass die Sozialisten die Ehe öffnen werden.

    Wir können nur hoffen, dass die Sozialisten es diesmal (trotz aller schmutzigen Tricks der Konservativen) schaffen. Und dass dann auch in Frankreich möglichst bald die Ehe geöffnet wird!
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#10 ChristophAnonym
  • 06.10.2011, 15:53h
  • Fassen wir mal zusammen wo die Ehe-Öffnung in Europa noch fehlt:

    Deutschland
    Frankreich
    Großbritannien
    Dänemark
    Finnland
    Luxemburg
    Italien
    Malta
    Schweiz
    Österreich
    Tschechien
    Slowakei
    Polen
    Estland
    Lettland
    Litauen
    Griechenland
    Bulgarien
    Ungarn
    Ukraine
    Moldawien
    Weißrussland
    Slowenien
    Kroatien
    Serbien
    Kosovo
    Türkei
    Mazedonien
    Albanien
    Montenegro
    Russland
    Bosnien und Herzegowina
    Irland
    Rumänien
    Andorra
    Monaco
    Vatikan
    San Marino
    Kasachstan
    Liechtenstein

    Wir sind also noch SEHR weit von einem menschenrechtskonformen Europa entfernt.

    Viele Länder im Osten Europas sind noch sehr weit davon entfernt. Manche verbieten das ja sogar in ihrer Verfassung.

    In Rumänien, Griechenland und Polen steht eine die Ehe-Öffnung zur Debatte, allerdings bezweifel ich, dass das zur Zeit dort durchsetzbar ist. Dafür sind diese Länder noch zu rückständig. In Polen wird es wohl der hohe Katholikenanteil sein, in Griechenland hat man zur Zeit ganz andere Probleme und in Rumänien ist die Bevölkerung schlicht und einfach noch nicht so weit.

    Italien hat zur Zeit überhaupt kein Gesetz für schwule und lesbische Paare, d. h. da gibt's nichtmal Lebenspartnerschaften. Selbst die eher linken Parteien gehen da nicht wirklich ran. Der Einfluss des Vatikan im Herzen von Italien ist einfach zu groß und die Bevölkerung ist noch ein wenig rückständig.

    In allen Ländern südwestlich von Polen (mit Ausnahme von Italien) und in Skandinavien hat man mindestens Lebenspartnerschaften. In all diesen "westlicheren" Ländern sollte bis 2020 das Potential bestehen die Ehe zu öffnen, sofern sie es noch nicht gemacht haben.

    Ganz düster sieht es in Russland aus. Dort ist Putin der Diktator und die Menschenrechtssituation allgemein ist dort eine Katastrophe. Schwule und Lesben dürfen nichtmal auf der Straße für ihre Rechte demonstrieren. Wegen der Putindiktatur wird dort auch im Jahr 2020 kein Lebenspartnerschaftsrecht eingeführt werden, geschweige denn die Ehe geöffnet werden.

    Dass Großbritannien nun die Ehe bis 2015 öffnen will ist ja zumindest mal ein Ziel. Aber wenn man den Willen dazu hat, warum macht man es nicht sofort? Das ist für mich höchst unverständlich, denn ein entsprechendes Gesetz ist ja schnell gemacht. Man muss ja eigentlich nur ändern, dass die Zivilehe in Großbritannien nun nicht mehr nur zwischen Mann und Frau möglich ist, sondern stattdessen einfach zwischen zwei erwachsenen Personen. Sehr einfach und unkompliziert also. Es sollte sofort geschehen. Ansonsten ist würde die Regierung trotz ihres Willens die Ehe zu öffnen noch bis zum Jahr 2015 Schwule und Lesben weiter diskriminieren, was höchst paradox ist. Wenn man erkannt hat, dass ein gegenwärtiger Zustand diskriminierend ist und beseitigt werden sollte, dann macht man das sofort. Das ist ja quasi so als würde eine Diskriminierung von Linkshändern bestehen und eine Regierung eines Landes erkennt das und will diese Diskriminierung abschaffen und sagt dann dass sie 4 Jahre dafür braucht.

    Zuletzt noch der allgemeine Aspekt der Macht der Kirchen in diesem Thema. Die Kirchen sind ja der eigentliche Grund warum Homophobie allgegenwärtig ist, weil die Kirchen jahrhundertelang die Gehirne der Menschen auf homophob eingestellt haben. Die Kirchen haben die Religionen zur Diskriminierung instrumentalisiert. Wegen der Macht der Kirchen wird religiöse Überzeugung als veränderbares Merkmal von Menschen in der Verfassung viel öfter geschützt als die sexuelle Identität, d. h. ein unveränderbares Merkmal. In Deutschland wird die sexuelle Identität im Grundgesetz überhaupt nicht geschützt. Die Kirchen haben es geschafft die Nicht-Trennung von Kirche und Staat jahrhunderteland aufrechtzuerhalten. Die Kirchen und deren Einfluss auf die Politiker sind das Hauptproblem. Je stärker die Kirche, desto mehr werden Schwule und Lesben diskriminiert. Die Fortschritte in Sachen Homorechte in Europa verdanken wir nur der in den letzten 10 Jahren schwächelnden Kirchen in Europa. Hätten die Kirchen nicht geschwächelt.

    In Deutschland sind die Problemparteien CDU, CSU und FDP. CDU und CSU machen Politik auf Basis ihres "christlichen Menschenbildes", allerdings entgegen ihrer Propaganda ohne Nächstenliebe und somit letztendlich doch total unchristlich. CDU und CSU lassen sich von der Kirche ins Hirn kacken, um es mal auf gut deutsch zu sagen. Die FDP dagegen ist die Heuchelpartei in dieser Frage. Sie stellt sich so dar als wolle sie gleiche Rechte für Schwule und Lesben schaffen, aber wenn sie an der Macht ist, passiert entweder nix oder sie stellt sich gegen die Rechte von Homosexuellen. Das Paradebeispiel ist, dass die FDP es ablehnt den Artikel 3 des Grundgesetzes um das Merkmal sexuelle Identität zu ergänzen. Mehr braucht man schon nicht zu erwähnen obwohl es auch noch viel mehr Beispiele für die Doppelmoral der FDP in dieser Frage gibt. Aber mal ehrlich, die FDP ist ein Auslaufmodell. Wer wählt schon eine Partei, deren marktradikale Ideologie uns die Finanzkrise gebracht hat, deren Steuergeschenke die Reichen entlasten und deren Sozialkürzungsmaßnahmen die Schwachen schwächen? Na klar, entweder diejenigen, deren IQ unter 70 liegt oder diejenigen deren Einkommen über 70.000 Euro liegt. Sprich die Dummen oder die Reichen, die ihren Reichtum auf Kosten der Armen noch weiter vermehren wollen, was für eine Bösartigkeit! Aber naja, selbst schuld sag ich da, wenn die Deutschen zu doof sind, und im Jahr 2009 massenweise FDP gewählt haben, also die Ideologie die gerade in der zeit 2008 bis 2009 die Finanzkrise hervorgerufen hat, dann sind se selbst schuld. Schon damals bei der Bundestagswahl 2009 war mir total unverständlich wieso die FDP soviele Stimmen bekommen hat. Erst nach und nach haben die damaligen FDP-Wähler kapiert, dass die Ideologie der FDP in die Krise geführt hat.
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#9 Roter Recke Anonym
#8 TImm JohannesAnonym
  • 06.10.2011, 15:20h
  • Antwort auf #6 von kar
  • @kar

    Ist klar, das du unter wechselndem Pseudonym schreibst. Bleibe doch endlich einmal bei einem Hauptnick im Forum.

    Die Piraten in Berlin haben eine Regierung SPD/Grüne zerstört, weil die Mehrheit zu "knapp" war; das ist Wowereit einfach zu "unsicher" mit einer Abgeordnetenstimme zu regieren und ich hätte dies an seiner Stelle auch nicht gemacht, da ein einziger Abweichler in der Politkk oft vorkommt, um sich wichtig zu machen.

    ----
    Und Du hast nicht verstanden, dass die SPD keine DREI-Parteienbündnisse bevorzugt, da wählt die SPD lieber ein Zweiparteienbündis, das erleichtert das Regieren. Lieber macht die SPD auf Grosse Koalition mit der CDU als sich in ein Dreierbündnis mit Grünen und Piraten hineinzubegeben.

    Die SPD ist nunmal auf Bundesebene so "gestrickt", das ihr die CDU dann lieber ist, als ein schwierigeres Dreiparteienbündnis.
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#7 Ilse WernerAnonym
#6 karAnonym
  • 06.10.2011, 14:26h
  • Antwort auf #2 von Timm Johannes
  • Absolut lächerlich! Die Piratenpartei mag nicht die beste aller Alternativen zu den etablierten Parteien sein. Aber, sie ist eine Alternative.

    Falls es für Rot-Grün nicht reicht, reicht es für Rot-Grün-Orange oder Rot-Rot-Orange allemal!

    Und es ist bezeichnend, das hier Wähler einer Partei, die für Freiheit u. Recht steht, dann auch noch öffentlich für ihre Wahl beschimpft werden. Die Piratenpartei als solche im Bundestag ist nebenbei erwähnt ein Warnsignal für die etablierten Parteien, endlich einmal mit dummen Geschwätz aufzuhören UND ENDLICH EINMAL ZU MACHEN!

    Es gibt von der Politik viel zu tun in Deutschland! Von mehr Freiheit und Recht, der Abkehr der fanatisierten Sicherheitsgesetzgebung der letzten Jahre, bishin zu den Lücken im Strafrecht zu Abgeordnetenbestechung, wäre eigtl. so einiges von der nächsten Regierung zu erwarten.

    www.youtube.com/watch?v=KCg-YryUwSQ

    Und ist eigtl. mal aufgefallen, wie sich gewisse Parteien nach dem überraschenden Wahlsieg der Piratenpartei in Berlin jetzt in bestimmten Bereichen "ein wenig" zurückgenommen haben? Da ist noch mehr drin, als nur "ein wenig" zurückgenommen".
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#5 cinderellaAnonym
  • 06.10.2011, 13:32h
  • Antwort auf #3 von Loren
  • "Die Stellung Londons als größter Finanzplatz der Welt dürfe nicht gefährdet werden."

    Der hat das so gemacht. Wie ein kleiner Junge* bei der Kripo. Die anderen sind schuld. Ich wurde verführt. Und ein bißchen was zugeben, nämlich
    gerade das, was offensichtlich ist.

    Bei einem Hearing vor dem Kongress sagte Bernanke, die amerikanische Wirtschaft sei am „Wanken“. Die Schuld sieht der Chef der Fed vor allem in Europa: Die USA seien „unschuldige Zuschauer“, die durch die europäischen Probleme in Schwierigkeiten geraten könnten. Solange die Probleme in Europa nicht gelöst seien, stellten sie eine ernsthafte Bedrohung für die amerikanische Wirtschaft dar. Zwar seien die US-Banken nicht besonders involviert, aber eine ungeordnete Staatspleite Griechenlands würde Auswirkungen auch auf die Amerikaner haben.

    Wenigstens zeigte der Notenbanker Verständnis für die wachsenden Proteste gegen die Exzesse der Banker-Gehälter auf Amerikas Straßen. Ja, die Leute hätten Grund für ihre Empörung, und ja, die exorbitanten Gehälter, die in den Banken trotz der Krise immer noch gezahlt würden, wären sicher auch ein Grund für die Proteste. „Exzessive Risikobereitschaft haben viel damit zu tun“, sagte Bernanke.

    Es begann verschärft mit Reaganomics/Thatcherismus,
    er folgte Clinton/Blair/Schröder-Fischer->
    wieder Blasenaufbau, Hedgefunds->Konkursverschleppung->sozialer Kahlschlag...

    de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007

    *Spielzeug I

    Nur Ken und Barbie macht dumm.

    view.stern.de/de/picture/1372875/allein-kreis-Matroschka-Kre
    is-Weiss-Streetlife-%26-Situation-510x510.jpg


    *Spielzeug II

    oops...beim baltic dry fehlt jetzt bei bloomberg der 5Y-button...gut, dann so.
    (man beachte den einbruch bei der finanzkrise 2008)

    www.investmenttools.com/futures/bdi_baltic_dry_index.htm#bdi

    de.wikipedia.org/wiki/Baltic_Dry_Index#Fr.C3.BChindikator_f.
    C3.BCr_den_Welthandel
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#4 Simon H.Anonym
  • 06.10.2011, 13:27h
  • "...die Kirchen zeigten sich entsetzt."

    Die Kirchen sind über jeden Fortschritt entsetzt. Weil Fortschritt ihr Einkommen gefährdet.

    "Am meisten Widerstand gegen die Reformen kommt in Großbritannien von den christlichen Kirchen."

    Wie immer....

    Ich hoffe, die Eheöffnung in GB kommt bald. Und dass auch Konservative in Deutschland und anderswo endlich erkennen, dass das kein Werteverfall, sondern ein Wertegewinn ist.
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#3 LorenProfil
  • 06.10.2011, 13:22hGreifswald
  • So oder so:

    "Die Gesellschaft wird stärker, wenn wir Verantwortung übernehmen und einander unterstützen." (Cameron)



    "Die Reaktion aus der Downing Street ließ keine Stunde auf sich warten. Die britische Regierung werde "absoluten Widerstand" gegen eine EU-weite Finanztransaktionssteuer leisten, teilte das britische Finanzministerium am Mittwoch mit. Die Stellung Londons als größter Finanzplatz der Welt dürfe nicht gefährdet werden."

    www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,788866,00.html
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#2 Timm JohannesAnonym
  • 06.10.2011, 13:17h
  • Damit wird die Ehe in den nächsten Jahren sicherlich im Vereinigten Königreich geöffnet werden. Selbst wenn es die Konservativen nicht schaffen sollten, dürfte Labour dann bei Regierungswechsel die Ehe öffnen.

    --------------

    Auch in Dänemark dürfte jetzt der Durchbruch mit der neuen Regierung unter Helle Thorning-Schmidt kommen. Die Regierungserklärung von dieser links-liberalen Regierung war vielverprechend (Eheöffnung, Staatskirchenänderung).

    ------------

    Und in Frankreich sind kommendes Jahr Wahlen, die Sarkozy und die Konservativen vielleicht verlieren dürften. Dann wäre der Weg frei für die Sozialisten, die bereits zu Oppositionszeiten einen Gesetzentwurf zur Eheöffnung letztes Jahr gestartet hatten.

    -------------

    Und in Deutschland ? Bis Herbst 2013 wird nichts geschehen ("vielleicht die Gleichstellung bei den Lebenspartnerschaften im Adoptionsrecht/Einkommenssteuer; das hängt vom BVerfG jetzt ab"). Ansonsten nur wenn Merkel 2013 kippt, dürfte es die Eheöffnung geben, falls Rot/Grün regiert.
    ABER mit dem Auftauchen der Piraten ist das Ende von Merkel sehr unsicher geworden, da die Piraten der SPD und den GRÜNEN Stimmen wegnehmen ("danke übrigens dafür an Stromboli, alexander und viele andere Queer-Forums-Autoren: IHR macht die GROSSE Koalition erst möglich).
    Wahrscheinlicher wird daher 2013 eine erneute Grosse Koalition und dann wird es sicherlich auch bis 2017 keine Eheöffnung geben.

    Die Piraten sind so gesehen, die beste Hilfe für Merkel, damit sie auch nach 2013 weiterregieren kann.

    Wer die Piraten wählt, wie es Stromboli und viele unserer Autoren hier im Forum es machen, der erhält am Ende die Grosse Koalition; genauso wie jetzt in Berlin bei Wowereit.
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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.10.2011, 13:04h
  • Wenn konservative Politiker die Homoehe fordern und in damit in die Offensive gehen, ist meistens etwas faul, denn beides will ja sogar nicht richtig zusammenpassen. Das beste Beispiel sind bei uns CDU und CSU, denen dabei ja ein kalter Schauder über den Rücken läuft. Immerhin beweisen aber die Tories, daß sie im Jetzt angekommen sind und bei uns CDU und CSU mit ihren Vorstellungen noch im 19. Jahrhundert stehengeblieben sind.
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