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Nach homophober Tirade gegen Guido Westerwelle
Lukaschenko sagt "Sorry"
- 08. Oktober 2011 2 Min.

Alexander Lukaschenko ist seit 1994 Präsident von Weißrussland - er gilt als letzter Diktator in Europa
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko bedauert in einem Interview, dass er den Außenminister Guido Westerwelle bei dessen Staatsbesuch mit homophoben Äußerungen beleidigt hat.
Lukaschenko hatte Medienberichten zufolge im Dezember 2010 Westerwelle seinen Unmut über Homosexuelle kundgetan und empfohlen haben, Schwule in Bauernhöfen zu internieren (queer.de berichtete). In einem Gespräch mit russischen Journalisten entschuldigte sich der autoritär regierende Präsident am Freitag für diesen Ausbruch: "Ich habe ihm geraten, ein normales Leben zu führen", sagte der 57-Jährige nach Angaben der Nachrichtenagentur "RIA Nowosti". "Westerwelle hat es mir übel genommen, dass ich die Homosexualität nicht gutheiße... Meine Worte haben ihn verletzt. Ich bereue immer noch, was ich gesagt habe." Er frage sich heute, warum er sich nicht etwas mehr zurücknehmen konnte.
Präsident hat weiter kein Verständnis für Homosexualität
Allerdings bekräftigte Lukaschenko trotzdem, dass er nicht viel von Homosexuellen halte. Er lehne nach wie vor "nicht traditionelle sexuelle Beziehungen" ab - und warb für diese Haltung bei den Journalisten: "[Homosexualität] entzieht sich meinem Verständnis, ebenso wie dem Verständnis der meisten, wenn nicht aller, hier Anwesenden, so denke ich", sagte Lukaschenko.
Die meisten Schwulen und Lesben müssen in Weißrussland versteckt leben. Zwar ist Homosexualität seit 1994 legal, gilt aber wie in Sowjetzeiten als Tabuthema. Schwul-lesbische Einrichtungen werden vom Regime meist nicht geduldet, gleichgeschlechtliche Paare nicht anerkannt und es gibt keinen Schutz gegen Diskriminierung. Auch das Demonstrationsrecht wird eingeschränkt: Das Regime hat in Mai den CSD verboten (queer.de berichtete). Als dennoch Homo-Aktivisten auf die Straßen gingen, griff die Polizei ein und verhaftete 15 Personen (queer.de berichtete). (dk)















Paaah... Das ist doch geheuchelt!!!
Wenn ihm an Westerwelle wirklich was gelegen hätte, hätte er ihn unter vier Augen (plus Dolmetscher) beraten können:
Kapitalimus schlecht für FDP!