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Kommentare zu:
Homosexualitäten auf der Buchmesse


#1 Carsten ACAnonym
  • 12.10.2011, 15:48h
  • Ja, Bücher haben (u.a. aufgrund der Vielfalt an Verlagen und Spezialbuchhandlungen) schon Homothemen aufgegriffen (sowohl in Romanen als auch Sachbüchern) als in anderen Medien noch nicht daran zu denken war!!

    Ich muss auch noch was zu eBooks sagen. Die haben viele Nachteile gegenüber gedruckten Büchern:

    - ein gedrucktes Buch brauche ich nicht immer den Akku aufladen, das funktioniert immer und überall

    - ein Buch lässt sich auch bei Sonnenlicht noch prima lesen

    - ein Buch darf auch mal hinfallen oder irgendwo anecken, ohne dass es kaputt geht.

    - ein Buch hat auch kein Problem mit Salzluft am Strand oder Sandkörnern.

    - gedruckte Seiten sind sowohl von der Qualität als auch Quantität der Informationsaufnahmme viel besser als Displays und lassen sich auch ermüdungsfreier lesen. Übrigens unabhängig von Auflösung, Kontrast, etc. des Displays (siehe Habilitation von Prof. M. Ziefle von der RWTH Aachen)

    - ein gedrucktes Buch kann man auch verleihen ohne gleich den ganzen Reader mit allen weiteren Büchern zu verleihen.

    - Vom Flair geht nichts über das haptische Erlebnis des Lesen eines echten Buchs und des Stöberns in einem gemütlichen Buchladen.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.10.2011, 17:51h
  • Eines hat die Frankfurter Buchmesse schon voraus geeilt: E-Books sind der absolute Ladenhüter und werden sich in Deutschland niemals durchsetzen!
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#3 MarcAnonym
  • 12.10.2011, 17:57h
  • Antwort auf #1 von Carsten AC
  • Ich bin auch Buch-Fan!

    Und neben den von Dir beschriebenen praktischen Nachteilen von eBooks kommt noch was dazu:
    gerade eBooks haben die Tendenz zur Konzentration. Vielleicht wird dann irgendwann alles jenseits des Mainstream nicht mehr erhältlich sein, weil die Vielfalt an Verlagen und Buchhandlungen zerstört wird.

    Außerdem erlaubt das natürlich die totale Überwachung, wer welche Bücher liest.
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#4 antosProfil
  • 12.10.2011, 20:48hBonn
  • Antwort auf #1 von Carsten AC
  • Wichtige Argumente - und über den Geruch eines neuen Buchs geht übrigens auch nix [erinnert mich immerfort an die Eroberungsfreuden meiner späten Kindheit]. Trotzdem sind eReader eine hilfreiche Erfindung: endlich keine hässlichen Bücherwände mehr! Jederzeit markieren [und elektronischen Zettelkasten anlegen - Arno Schmidts Traum erfüllt!] und zitieren per Mausklick: toll!
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#5 MartinaAnonym
  • 12.10.2011, 21:14h
  • Genau so ist es

    und wenn es in die Badewanne fällt, kann man es trotzdem noch lesen.

    in 20 Jahren ist das erneute Lesevergnügen immer noch gewährleistet.

    die Liste ließe sich endlos fortführen

    Bücher sind eben besser als Maschinen
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#6 J. FriedenbergfAnonym
  • 13.10.2011, 17:26h
  • Das Buch wird überleben, die Zeitung auch. Doch sämtliche Medien werden den wachsenden Qualitätsansprüchen ihrer Leser und Leserinnen Rechnung tragen müssen. Dass dies noch nicht geschieht, beweist zur Zeit die völlig unzulängliche Berichterstattung über die Frankfurter Buchmesse. Die Zeitungen glauben ihrer Informationspflicht schon mit einer oder auch zwei "Literaturseiten" nachzukommen. Da werden die mehr oder minder bedeutenden Preisträger mit ihren mehr oder weniger bedeutenden Werken vorgestellt. Hier und da fällt für ortsansässige Autoren und Verleger ein Lob ab, doch eine kritische Auseinandersetzung sucht man meist vergebens. Und schwullesbische Neuerscheinungen werden außerhalb der Szene kaum wahrgenommen. Wer sich im Fernsehen ´über das Messeangebot informieren will, wird auf Expertenrunden zu nachtschlafener Zeit verwiesen.Warum auch nicht? Denn von Büchern, die ihre Leser spannend und unterhaltsam erfreuen wollen, ist ohnehin kaum noch die Rede. Jürgen Friedenberg
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#7 Argument No.1Anonym
#8 antosProfil
  • 15.10.2011, 20:58hBonn
  • Antwort auf #7 von Argument No.1
  • Oh ja, stimmt.
    Und für die Herstellung und Distribution von Büchern brauchts ja Gott sei Dank weder Holz, noch Wasser, noch Strom.

    "Der Direktor [der Papierfabrik, moi] kennt seine Arbeiter nicht einzeln, aber er kennt ihren Gesamtwert, grüß euch Gott, alle miteinander." [E. Jelinek: Lust]
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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil

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