Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=15177
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Gestatten, Rentner und HIV-positiv


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 sound & picturesAnonym
#3 KarelAnonym
#4 TImm JohannesAnonym
  • 15.10.2011, 18:10h
  • Ich finde es wichtig, das heutige Filme dieses Jahrzehnts zeigen, das HIV-Positive eine annähernd durchschnittlich gleiche Lebenserwartung haben, wenn sie die Tablettentherapie einhallten.

    Früher waren AIDS-Filme mit den vielen Todesfällen berechtigt und gut, aber heute müssen Filme hierzu thematisieren, dass HIV-Positive bei Tabletteneinnahme bis zur Rente weiterleben und nur mit bestimmten Nebenwirkungen der Tabletteneinnahme zu kämpfen haben.

    Auch muss dies verstärkt in die deutschen Medien, dass die Infizierung mit HIV bei heutigem medizinischen Stand in unserem Land kein Todesurteil mehr bedeutet, sondern die Menschen viele Jahrzehnte weiterleben und ihre Renten auch noch im Alter kassieren.

    Von aktuellen HIV-Videos mit der Abbildung von Toten halte ich in Industriestaaten überhaupt Nichts, denn sie gehen an der Lebenswirklichkeit und den Erfolgen der medizinischen Forschung vorbei.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 schwulenaktivist
  • 15.10.2011, 19:14h
  • Ich mag es allen HIV+ gönnen, denn ich habe liebe Freunde verloren in den 80er Jahren (siehe eine unvollständige Totentafel von Basel!
    www.arcados.ch/old/?page_id=100)

    Doch noch nicht alle wissen mit der Aussage richtig umzugehen: "Besser leben mit HIV"
  • Antworten » | Direktlink »
#6 ClaudiaAnonym
  • 15.10.2011, 21:19h
  • Das klingt gut. Solche Film über HIV finde ich so wichtig! Ich freu' mich drauf, den zu sehen!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 finkAnonym
  • 15.10.2011, 23:56h
  • Antwort auf #4 von TImm Johannes
  • ich gebe dir insofern recht, als es richtig und wichtig ist, zu zeigen, dass die zeiten des "alten aids" für die meisten betroffenen vorbei sind.

    richtig ist aber leider auch, dass die nebenwirkungen der therapien in nicht wenigen fällen ziemlich gravierend sind. viele müssen sich z.b. wegen einer fettumverteilung an ein "neues gesicht" gewöhnen. das steckt nicht jeder so leicht weg.

    neulich hörte ich von einem fall, wo jemand wegen der nebenwirkungen auf eine andere wirkstoffkombination umstellte. das risiko, beim misslingen der umstellung zu sterben, wurde mit 5% angegeben. in einem anderen fall versagte trotz früher diagnose von vornherein jede therapie, der patient rutschte innerhalb kürzester zeit ins volle krankheitsbild von aids ab und man konnte nichts dagegen tun.

    wie gesagt: den meisten geht es viel besser als je zuvor. aber nicht jeder hat so viel glück im unglück, leider.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »

» zurück zum Artikel