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  • 29. Oktober 2011 17 2 Min.

Wie viele Freundschaftsanzeigen wird Marcel jetzt wohl bekommen? (Bild: BzgA)

In Berlin wurde die neue Kampagne zum Welt-Aids-Tag vorgestellt. Mit dabei ist der junge Essener Marcel.

Von Carsten Weidemann

Vor knapp zwei Jahren taufte ihn queer.de um in "Marcel Mutig", weil der damals 20-Jährige frank und frei per Blog und YouTube über seine frische HIV-Diagnose berichtete und völlig losgelöst von irgendeiner institutionalisierten Präventionsarbeit Aufklärung betrieb (queer.de berichtete). In seinen Videos sprach er über die Infektion und die Therapie, über seine Erfahrungen mit Menschen, die plötzlich Angst vor ihm haben und wie er damit umgeht. Jetzt ist das Gesicht von Marcel, der schon als Rollenmodell bei der schwulen Präventionskampagne mit dabei ist, bundesweit auf Plakaten zu sehen. Er ist einer der HIV-Positiven, die bei der Neuauflage der Kampagne "Positiv zusammen leben" offensiv auftritt.

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Gesundheitsminister Daniel Bahr: Stigmatisierung abbauen


Auch der HIV-positive Thomas zeigt sein Gesicht, erzählt seine Story (Bild: BzgA)

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eröffnete am Freitag in Berlin die aktuelle Kampagne. Mit Fragen wie "HIV-positiv und Mutter sein?" oder "HIV-positiv und Arbeiten?" stellen sich Männer und Frauen auf Plakaten sowie in einem Kino- und TV-Spot der Öffentlichkeit. Ziel dieser Kampagne ist es, Stigmatisierung und Diskriminierung abzubauen. Es ist übrigens eine gemeinsame Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung. "Eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Aidsprävention war und ist ein offener und diskriminierungsfreier Umgang mit HIV-infizierten und an AIDS erkrankten Menschen. Auch deshalb hat Deutschland eine der niedrigsten Neuinfektionsraten Europas. Sie wird auf rund 3.000 Neuinfektionen geschätzt ", erklärte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr anlässlich des Kampagnenstarts.

Bahr weiter: "Mit der Kampagne wollen wir noch immer vorhandene Ängste abbauen. Wichtig ist, dass wir die Menschen weiterhin gut über die Infektion, Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten informieren. Denn wer gut informiert ist, kann Gefahren realistisch einschätzen und neigt nicht dazu, Menschen wegen irrationaler Ängste auszugrenzen."

Derzeit leben in Deutschland nach Schätzungen des RKI rund 70.000 Menschen mit HIV und AIDS.

-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.10.2011, 17:19h
  • Am 01.12.2011 ist Welt-AIDS-Tag und da kommen die Plakate gerade richtig!
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#2 Dennis
  • 29.10.2011, 20:44h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Marcel, der HIV-positive Litfass-Star . . .

    meine fresse. . . diesmal seid ihr echt besonders dämlich.

    zum einen wette ich mal keiner oder die wenigsten von euch redaktionsfuzzis kennen marcel persönlich.

    jeder der botschafterinnen hat seine/ihre ganz besondere qualität.

    ernst - ganz große verbeugung besonders wegen seiner geschichte,
    zübeyde frau und mutter, meinen respekt besonders wenn man als erzieher weiß wie es in den kigas zugeht sobald frau sich outet

    john - meine hochachtung . . . .

    oliver . . . . seinen kampf bis er sich geoutet hat

    JEDER ist ein star . . . .
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#3 üäpöikuzjrtgrfedAnonym
  • 30.10.2011, 08:09h
  • DER KANAL IST NICHT MEHR VERFÜGBAR......

    Kann das sein, das Marcel mit seiner "Aufklärungskampagne" sich etwas unbeliebt gemacht hat?

    Und, sie scheint bei den vielen 18-jährigen, die bei barebackcity.de ein Profil haben, nicht anzukommen, zumal der Prozentuale Anteil derer, die bareback praktizieren, bei GR viel höher ist. Vor allem Jugendliche....

    Woran mag das wohl liegen? Könnte es mit der immer mehr verbreiteten Perspektivlodigkeit unserer Gesellschaft zusammen hängen?
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