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- 31. Oktober 2011 2 Min.

In Werbebroschüren lächeln glückliche Studenten der "Shorter University" um die Wette
Von der Putzfrau zum Professor müssen alle Mitarbeiter der Shorter University im US-Bundesstaat Georgia gute Christen sein - dazu gehört auch Heterosexualität.
Die 200 Angestellten der baptistischen Universität in der Kleinstadt Rome müssen nach Berichten von Lokalmedien ab sofort ein "Personal Lifestyle Statement" unterschreiben. Darin müssen sie garantieren, dass sie auch im Privatleben alle Aktivitäten ablehnen, die "unchristlich" seien - dazu gehöre "jegliche sexuelle Aktivität, die von der Bibel abgelehnt wird, inklusive - aber nicht nicht ausschließlich - vorehelicher Sex, Ehebruch und Homosexualität".
Das Papier enthält weitere Verbote, die die Uni-Leitung ebenfalls aus der Bibel abzuleiten glaubt. Dazu gehört etwa ein Alkohol-Verbot in der Öffentlichkeit, um vor Studenten nicht fürs Trinken zu "werben". Ohnehin sei es Mitarbeitern sechs Stunden vor Beginn ihrer Schicht verboten, auch nur einen Tropfen Alkohol zu konsumieren.
Klima der Angst befürchtet
"Wir haben das Recht, nur Christen anzustellen", erläuterte Uni-Rektor Don Dowless den Verbotskatalog gegenüber dem Lokalsender WSB Channel 2. "Ich denke, dass jeder, der einen Lebensstil außerhalb der biblischen Vorgaben verfolgt, hier nicht mehr arbeiten darf." Bereits jetzt müssen die Mitarbeiter garantieren, dass sie überzeugte Christen sind.
Das regionale Homo-Magazin "GA Voice" zitiert einen Angestellten der Universität, dass mit der neuen Verbotsliste ein Klima der Angst an der Uni geschaffen werde: "Ein Kollege, der jemanden nicht mag oder einfach nur einen schlechten Tag hatte, kann diese Person nun anschwärzen", erklärte der Mitarbeiter, der anonym bleiben will. "Er braucht ja nur zu sagen, dass der Kollege Alkohol getrunken hat oder dass er ihn für schwul hält".
Die Shorter University bricht mit dem "Personal Lifestyle Statement" keine Antidkiskriminierungsrichtlinien, weil es sich dabei um eine christliche Universität handelt, die keine Bundeszuschüsse erhält. An der Hochschule studieren derzeit 3.500 Studenten, die pro Jahr Studiengebühren in Höhe von 17.500 Dollar (12.500 Euro) bezahlen. Studenten müssen das "Personal Lifestyle Statement" bislang nicht unterschreiben. (dk)















\"dazu gehöre \"jegliche sexuelle Aktivität, die von der Bibel abgelehnt wird, inklusive - aber nicht nicht ausschließlich - vorehelicher Sex, Ehebruch und Homosexualität\".
Bloß eine scheinheilige Ankündigung und -zum Glück- nichts dahinter. Man weiß ja, die frömmsten treibens an dollsten. Das gilt nicht nur fur die bemitleidenswerten Studenten die sich, oft unter elterlichem Druck, dort einschreiben müssen. (Wieviele sollen dort wohl ihre Homosexualität verstecken lernen?)
Nein, das gilt auch fur Rektoren und Professoren. Bestimmt wird so einer bald beim wixen unter Männern auf öffentlicher Toilette entdeckt...
Kennt man ja....