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- 15. November 2011 2 Min.

Demo gegen Hassdelikte in Long Island (New York) (Bild: longislandwins / flickr / by 2.0)
Am Montag hat das FBI eine Statistik zu Hassdelikten vorgestellt: 18,6 Prozent der Opfer wurden wegen ihrer sexuellen Orientierung angegriffen.
Insgesamt registrierte die Bundespolizei im vergangenen Jahr 8.208 Opfer von "Hate Crimes" - und damit ungefähr genau so viele wie im vergangenen Jahr. Allein wegen der sexuellen Orientierung gab es 1.528 Opfer. Die meisten Taten in dieser Kategorie wurden wegen des Hasses auf Schwule verübt - sie wurden fünf Mal eher zum Opfer als Lesben. 1,9 Prozent der Taten haben sich ausdrücklich gegen Bisexuelle gerichtet, 1,4 Prozent gegen Heterosexuelle.
Die Kategorie "sexuelle Orientierung" steht damit auf Rang drei nach Vergehen aus Rassenhass (48,2 Prozent) und Hass auf die Religion des Opfers (18,9 Prozent). Bei der Kategorie Rasse richteten sich 70 Prozent der Übergriffe gegen Schwarze, bei Religion waren zwei Drittel der Taten aus Hass auf Juden verübt worden. In dieser Kategorie richteten sich außerdem zwölf Prozent der Übergriffe gegen Muslime, vier Prozent gegen Katholiken und drei Prozent gegen Protestanten.
"Sexuelle Ausrichtung" seit 2009 als Hassverbrechen anerkannt
Bei Hate Crimes wird durch die Gesetzgebung vorgeschrieben, dass die Täter höher bestraft werden soll als bei "normalen" Verbrechen. Lange Jahre fielen in der Bundesgesetzgebung unter diese Kategorie nur Verbrechen aus Hass auf eine bestimmte Rasse, Hautfarbe, Religion oder nationale Herkunft des Opfers. Die Einführung der Kategorie "sexuelle Ausrichtung" wurde jahrelang von den Republikanern unter Präsident George W. Bush verhindert. Ende 2009 unterschrieb der neue Präsident Barack Obama schließlich ein umfassendes Hate-Crime-Gesetz. Es wurde nach Matthew Shepard benannt, der 1998 im Alter von 21 Jahren von zwei Männern in Wyoming verprügelt und auf einem Feld sterbend zurückgelassen wurde (queer.de berichtete). (dk)
Links zum Thema:
» FBI: Hate Crime Statistics















Wer nicht für mich ist, ist gegen mich...
Der Hass ist die Kehrseite der Verliebtheit und die Verliebtheit ist das Kind des Minderwertigkeitskomplexes unter dem wir aufwachsen müssen. Der Ausgleich erfolgt dann eben über eine egoistische "Mehrwertigkeit", die Menschen sich nach und nach "anfressen"...
Als Anregung: Viele Menschen können sich nur mit Gewalt aus Zwängen (hetero Beziehungen) zu befreien. Und den Männern ist es nur erlaubt, sich gewalttätig "näher" zu kommen...