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  • 21. November 2011 16 2 Min.

(Bild: www.winter-pride.org)

Deutschlandweit eröffnen die Weihnachtsmärkte - in Hamburg lädt der "Winter Pride" ab dem 25. November auch dieses Jahr wieder zu einem wahrlich warmen Glühwein.

Von Carsten Weidemman

In den letzten Jahren hat sich der Winter Pride schnell einen Namen gemacht. Auf dem Parkplatz Lange Reihe/Ecke Kirchenallee wird am 25. November wieder der rosarote Weihnachtsmarkt im Szeneviertel eröffnet. Neben dem üblichen Angebot - Glühwein, Süßes, Deftiges, Schmuck und kleine Souvenirs - sind wieder eine ganze Reihe von Sonderaktionen geplant. So können sich interessierte Singles etwa für ein Homo-Herzblatt (am 9. Dezember) bewerben oder beim Schrottwichteln (am 17. Dezember) mitmachen. Um Erinnerungen auch nach Alkoholkonsum zu behalten, stellen die Organisatoren auch Fotoautomaten auf und bieten mehr oder weniger schwule Requisiten für das perfekte Bild an. Auf dem Programm stehen auch mehrere Partys an den Wochenenden.

Regionale Homo-Gruppen bringen Glühwein unters Volk

Dabei geht es nicht nur um Spaß und Spiel: Zwischen Montag und Donnerstag stehen Mitglieder verschiedener schwul-lesbischen Gruppen am Zapfhahn. Hier kann man sich in lockerer Atmosphäre über die Arbeit der Aktivisten informieren. Außerdem werden die Gruppen an ihrem Tag am Umsatz beteiligt. Im letzten Jahr kamen so über 4.500 Euro für die Community zusammen. Am Montag macht der LSF-Querbild e.V. den Anfang, der die lesbisch-schwulen Filmtage in Hamburg organisiert.

Ein neues Highlight soll die Miet-Mich-Hütte werden, die Besucher für Weihnachtsfeiern oder ausgedehnte Feierabende mieten können. Im Angebot für 199 Euro sind ein eigener gefüllter 10-Liter-Glühweintopf, Rum und Amaretto sowie einige der Jahreszeit entsprechenden kulinarischen Leckerlis enthalten. In dieser Hütte kann man Regen und den Glühweinschlangen aus dem Weg gehen - nur dem Kater nicht.

Wöchentliche Umfrage

» Was hältst du von schwul-lesbischen Weihnachtsmärkten?
    Ergebnis der Umfrage vom 21.11.2011 bis 28.11.2011
-w-

#1 Geert
  • 21.11.2011, 17:05h
  • In Berlin jedenfalls war dieser "Weihnachtsmarkt" ein Flopp. Ständig gähnende Leere und Tristesse. Wer will denn auch schon auf einen "Weihnachtsmarkt" gehen, auf dem der größte Stand der von Dildo-King ist? Weihnachtsmärkte sind dafür da, die nostalgischen Gefühle der Menschen an die "heile Welt" ihrer Kindheit zu befriedigen. Schwule machen da keine Ausnahme.
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#2 KasimirAnonym
#3 stromboli
  • 21.11.2011, 17:27hberlin
  • Antwort auf #1 von Geert
  • ach irgendwie bist du niedlich in deiner selbstwahrnehmung...
    wenn ich hingegen einen dildo in die hand nehme, habe ich natürlich auch nostalgische erinnerungen an real erlebtes.. hier unterscheidet sich deine wahrnehmung einer heilen , nie wirklich existenten welt, von der meinen, weniger heilen, dafür sicher spannenderen, erlebten welt...
    mit großen augen sich erinnern, an wohl (uns) ausgefüllte zeiten...
    Dazu das jesulein mit dem hackmesser an die küchentür geheftet und dem nachbarn die lichtsmog verbreitenden lichterketten zum durchbrennen bringen.. so stell ich mir frohe weihnacht vor!
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