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  • 24. November 2011 9 2 Min.



Die älteste Weekly Soap des deutschen Fernsehens folgt dem Trend und wird jetzt hochauflösend ausgestrahlt. Mutter Beimer und ihre Spiegeleier oder auch die lesbische Tanja Schildknecht (Foto links, aus dramaturgischen Gründen gerade unscharf) werden ab dem 27. November in voller Auflösung und flimmerfrei auf unseren Flachbildschirmen landen. Das gilt natürlich auch für das schwule Paar Carsten (Foto rechts, Traurigkeit mimend) und Käthe, oder den schwulen Friseur sowie alle anderen aus dem Ensemble.

Damit wir auch weiterhin nicht das wahre Alter von Marie Luise Marjan (71) erahnen, bekommt sie in der Maske jetzt besondere HD-Schminke ins Gesicht. Aufgepeppt wurde nach gefühlten 100 Jahren auch der Vorspann, und es gibt zu Beginn eine "Was bisher geschah"-Rückblende. Keine Sorge, die Rückschau erstreckt sich nur über die aktuellen Handlungsstränge und geht nicht von Folge 1 bis 1362, soviel Zeit ist nicht.

Es steht zu befürchten, dass die Serie nur optisch mehr an Schärfe gewinnen wird, und leider scheint auch der Schauspieler Georg Uecker noch nicht so fit, dass er uns wieder öfter in HD begegnen könnte, er ist nach wie vor eine Randfigur in der Serie. Was wir uns aber noch wünschen würden, das wäre die Lindenstraße in 3D. Claus Vincons abgeknickte Hand, die - ein Glas Prosecco haltend - in unser Wohnzimmer ragt, das wär's doch: "Prösterchen, Käthe!" (cs / Foto: WDR)

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-w-

#1 jochen
  • 24.11.2011, 14:51hmünchen
  • "Es steht zu befürchten, dass die Serie nur optisch mehr an Schärfe gewinnen wird..."

    Befürchte ich auch. Ich finde die Seire wird langsam immer tröger. Überfrachtet mit political correctness und Humorlosigkeit. Man hat mehr und mehr den Eindruck die Macher der Serie versuchen den Zuschauer immer mehr nach einer gewissen Linie zu erziehen, zu beeinflussen.
    Dazu kommt noch , - sie wird immer langweiliger.
    Da wird auch High Definition nicht lange drüber hinwegtäuschen.
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#2 dummfugAnonym
#3 media-watchAnonym
  • 24.11.2011, 15:32h
  • Antwort auf #2 von dummfug
  • "nach einer gewissen Linie zu erziehen, zu beeinflussen"

    nach welcher linie denn?

    führe das doch mal genauer aus!

    eines haben sie bis zum heutigen tage nicht fertiggebracht:

    mal einen schwulen jugendlichen ganz selbstverständlich seinen freund mit nach hause bringen zu lassen!

    und diese jugendliche beziehung ebenso darzustellen, wie seit 25 jahren hetero-liebeleien dieser altersklasse rauf- und runtergebetet werden.

    vielleicht sogar ganz ohne die üblichen dummen klischees und ohne "es ist ja so schlimm, dass ich schwul bin"-depression.

    einfach mal ganz selbstverständlich, selbstbewusst und glücklich

    jung und schwul.

    allerdings wäre das in deinen augen vermutlich zuviel "political correctness" und "erziehung" der zuschauer.

    eine, die sie de facto aber dringend nötig hätten.
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