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Kommentare zu:
Geldstrafe für Attacke auf Schwulen


#1 JohnnyAnonym
  • 05.12.2011, 16:10h
  • Und die Moral von all diesen Geschichten?
    Willst du killen, vorher lieber ordentlich picheln.
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#2 Lapushka
  • 05.12.2011, 16:49h
  • "Das Bonner Amtsgericht hat am Freitag einen 28-Jährigen verurteilt, der zusammen mit einem anderen Mann im August einen 21-jährigen Jurastudenten in einer Straßenbahn krankenhausreif verprügelt hatte. Der Student saß mit vier Freunden in einer Sitzreihe der Straßenbahn, er selbst saß dabei auf seinem Partner. Als Motiv für die Tat gilt Schwulenhass."

    Lol fürs Opfer tut es mir leid, aber das sind ja mal richtig tolle Freunde bzw. ein toller Boyfriend. Der Freund + drei weitere Kumpels lassen zu dass ihr Kumpel/Freund KRANKENHAUSREIF (wird also wohl mehr als ne kleine Schelle gewesen sein) von zwei Leuten zusammengeschlagen wird. Fünf gegen zwei Überzahl-Situation und die Täter können ernsthaft einfach so unbehelligt wieder aussteigen anstatt die Abreibung ihres Lebens zu kassieren und ihre Zähne vom Boden aufzusammeln?
    Was für Helden.
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#3 Leid-ErAnonym
#4 stögelAnonym
  • 05.12.2011, 17:41h
  • Antwort auf #2 von Lapushka
  • Auf Gewaltopfer und deren Angehörige/Freunde im Forum mit hirnlosen Kommentaren einzupreschen obwohl man keine Ahnung hat ist sehr einfach!
    Warst du dabei? Weißt du ob einer der Täter bewaffnet war und so die Freunde des Opfers in Schach halten konnte?
    Diese Täter- Opfer- Umkehrmentalität kotzt mich an. Aber sicher, du wärst natürlich der "Held" gewesen und hättest sie alle zusammen geschlagen oder wärst den "Ehrentod" gestorben als die Waffe auf dich zielte...nur glaube ich dir kein Wort.
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#5 Geert
  • 05.12.2011, 17:47h
  • Das Klischee wurde also mal wieder voll bestätigt: Schwule verhalten sich oft wie alte Frauen! Warum konnten nicht 5 erwachsene schwule Männer diese zwei Angreifer in die Flucht schlagen? Hätten 5 Lesben in der Straßenbahn gesessen, sie hätten die Angreifer kurz und klein geschlagen!
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#6 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:01h
  • Antwort auf #3 von Leid-Er
  • Es soll ja auch nicht von ihnen AUSGEHEN, sondern in dem Fall ist das schlicht Notwehr bzw. ein verfickter Rettungsversuch IHRES FREUNDES.
    Und es muss ja auch keine Bestrafung aus dem Lehrbuch sein. Aber solchen Volldeppen mal die Nase platt zu hauen, damit sie mal die Erfahrung machen, dass so ein Verhalten nicht überall geduldet wird, ist ja wohl nicht zuviel verlangt.

    Wenn er meine am Boden liegende beste Freundin oder meinen besten Freund treten würde, würde ich mich sogar auf einen Prime Mike Tyson stürzen.

    Ich bin bloß ne Frau und nicht grade Beatrix Kiddo, habe aber den Beschützerinstikt eines 3 Meter Grizzlys und werde wenn es um meine Freunde geht zur Berserkerin egal gegen wen und egal was mit mir unter Umständen passieren könnte. Teilweise habe ich auch schon kassieren müssen, aber scheiss doch drauf man kann sich doch nicht alles tatenlos gefallen lassen. So macht man das doch unter Freunden.
    Solche Sachen taten- und wehrlos über sich ergehen zu lassen schädigt auch das eigene Selbstwertgefühl. Und natürlich das gegenseitige Vertrauen.

    Wenn man bei Fremden keine Zivilcourage hat, ist das schon unschön aber vielleicht noch iiiirgendwie nachvollziehbar aber doch nicht bei den eigenen Freunden oder sogar dem eigenen Freund. So ein Typ wäre die längste Zeit mein Freund gewesen.
    Sowas übersteigt jegliche Dimension meiner Vorstellungskraft.

    Fünf gegen Zwei...ich fasse es nicht.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.12.2011, 18:03h
  • Das Urteil ist ein Witz! Alkohol entschuldigt wohl alles oder was hat sich der Richter dabei gedacht, als er das Urteil verkündete und begründete? Wer eine solche Tat aus blankem Homohaß begeht, der hat kein Anrecht auf eine Bewährungsstrafe, egal, ob er vorbestraft ist oder nicht!
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#8 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:07h
  • Antwort auf #4 von stögel
  • Das ist keine Täter- Opferumkehr.
    Wer Täter und Opfer ist, ist hier ziemlich eindeutig.

    Da die Tat auf der Überwachungskamera aufgezeichnet wurde, hätte es eine Erwähnung gefunden wenn eine Waffe zum "In Schach halten" beteiligt gewesen wäre.
    Im Übrigen, was für eine Waffe soll das bitte gewesen sein? Mit nem Messer kannst du nicht vier Leute ruhig halten und wäre es eine Schusswaffe gewesen, hätte der Artikel es erwähnt.

    Ausserdem glaubst du doch nicht ernsthaft dass zwei einander völlig Fremde die mal spontan einen Schwulen klatschen wollen (Die Tat wurde laut Bericht eingeleitet mit den Worten "Los komm" noch Zeit für eine Einsatzbesprechung haben.
    "Die beiden Täter schlugen und traten auf das Opfer ein"

    Nix "In Schach halten".

    "Aber sicher, du wärst natürlich der "Held" gewesen und hättest sie alle zusammen geschlagen oder wärst den "Ehrentod" gestorben als die Waffe auf dich zielte...nur glaube ich dir kein Wort."

    Mir ist herzlich egal was du glaubst.
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#9 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:10h
  • Antwort auf #4 von stögel
  • "Aber sicher, du wärst natürlich der "Held" gewesen und hättest sie alle zusammen geschlagen oder wärst den "Ehrentod" gestorben als die Waffe auf dich zielte...nur glaube ich dir kein Wort."

    Das hat nichts mit Ehre zu tun. Aber es gibt Menschen für die ich sterben würde um sie zu schützen, ja.
    Das muss ich dir aber nicht beweisen weil es mich schlicht nicht interessiert ob du mir das abkaufst.
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#10 stögelAnonym
  • 05.12.2011, 18:10h
  • Antwort auf #5 von Geert
  • Der eine Freund ist sein Partner, ok Tatsache.
    Aber über die anderen Freunde weißt du gar nicht ob sie schwul sind oder nicht, das geht aus dem Artikel nicht hervor. Wenn sich jetzt herausstellt sie sind hetero, bricht dann dein Weltbild zusammen?

    Bist du schwul, Geert?
    Ich finde es eher erstaunlich wieviele Schwule unter Selbsthass zu leiden scheinen wenn man sich exemplarisch die Kommentare von Leid-er und Geert durchliest. (Vorausgesetzt es sind Schwule und keine Fakes)
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#11 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:18h
  • Antwort auf #10 von stögel
  • "Wenn sich jetzt herausstellt sie sind hetero, bricht dann dein Weltbild zusammen?"

    Naja, über Studenten gibts ja auch das ein oder andere Klischee in die Richtung

    Aber völlig egal ob schwul oder nicht, sowas ist mMn kein vorbildhaftes Verhalten unter Freunden.
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#12 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:29h
  • Und dazu hatte der Täter über 3 Promille.
    Hattet ihr schon mal Stress mit einem Stockbesoffenen?
    Die haben ne Reaktionsschnelligkeit wie ne tektonische Plattenverschiebung und den Gleichgewichtssinn eines....nun ja....Menschen mit 3 Promille Alk im Blut. Respekt dass der Typ überhaupt noch laufen konnte.

    Sorry aber da gibts echt keine Rechtfertigung wie man so jemanden davonkommenlassen kann.
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#13 pschologieAnonym
  • 05.12.2011, 18:31h
  • Antwort auf #9 von Lapushka
  • da muss ich dir widersprechen, was du beschreibst ist seltenst der fall. es hört sich toll an, beweist aber das es leere worte sind.
    ohne in todesnähe gewesen zu sein kann kein mensch vorher beurteilen wie er sich verhalten würde wenn er in unmittelbarer bedrohung steht.

    "Ja. Die Sinne konzentrieren sich alle auf die Überlebensfunktionen. Wenn man nicht vor Angst völlig blockiert ist, reagiert der Körper von selbst. Als wir sprangen, ließ ich meine Freundin los, weil ich meinen Kopf schützen wollte."

    www.zeit.de/1997/42/estonia.txt.19971010.xml/seite-3

    sich das einzugestehen, das man auch nur mensch ist und wenn es um leben und tod geht in seltenstem fall als held agieren wird, ist wirkliche stärke.
    die absolute mehrheit denkt ans eigene überleben wenn einem die knarre auf den kopf zielt oder man kurz vorm ertrinken ist, da wirst du höchstwahrscheinlich keine ausnahme machen.
    wenn dann sind es eher die im alltagsleben bescheidenen leute, die keine großen töne spucken die sich in gefahrensituationen als überlegt und hilfreich erweisen und überraschen.
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#14 stögelAnonym
  • 05.12.2011, 18:45h
  • Antwort auf #8 von Lapushka
  • "wäre es eine Schusswaffe gewesen, hätte der Artikel es erwähnt."

    In anderen Artikeln wurde nicht einmal erwähnt das das Opfer mehr als einen Freund dabei hatte, da steht nur etwas von ihm und seinem Partner.
    Das in kurzen Artikeln nicht der ganze Tathergang beschrieben werden kann sollte einleuchtend sein.
    Es ging auch in diesem Artikel hier immerhin um die Tat ansich und nicht darum ob und wie sich die Freunde/der Partner verhalten.
    Aber die Tatsache das mal wieder ein Lackaffe aus Schwulenhass jemanden krankehausreif schlägt scheint ja wenig für Empörung zu sorgen, es wird sich eher ausgelassen und falsch analysiert wie man denn gegen die Täter nicht ankommen konnte wegen der Promillezahl usw!
    Als ich das mit dem Alkoholgehalt lese kommt mir als erstes der Gedanke das es sich leider positiv auf die Bestrafung für den Täter auswirken wird!
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#15 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:46h
  • Antwort auf #13 von pschologie
  • "todesnähe "

    "sich das einzugestehen, das man auch nur mensch ist und wenn es um leben und tod geht in seltenstem fall als held agieren wird, ist wirkliche stärke."

    Mag sein, aber in diesem konkreten Fall ging es nicht darum, sich heroisch in die Flugbahn einer Kugel zu werfen, sondern nur darum zu viert einen homophoben Komasäufer (der, geht man nach seinem Alkoholpegel mit einer Feder umzuhauen gewesen wäre) und einen anderen Typen in die Schranken zu weisen um einen Freund zu beschützen.
    Einzugreifen wenn ein Freund bedroht oder zusammengeschlagen wird, hat für mich nichts mit Heldenhaftigkeit zu tun sondern ist eine Selbstverständlichkeit, jedenfalls für mich.
    Keine Ahnung wieso jetzt Verständnis und Toleranz für Leute gefordert wird die sowas nicht tun.

    MEINER MEINUNG nach verhält man sich unter Freunden nicht so.
    Das kann jeder sehen und handhaben wie er/sie will, ich handhabe es auf meine Weise und bisher lebe ich noch und selbst herbeigeführte Erfolgserlebnisse bei der Durchsetzung der eigenen Rechte, sind besser fürs eigene Selbstbewusstsein als sich verdreschen zu lassen oder zuzusehen wie ein Freund verdroschen wird.
    Kann man mit Deeskalation und "Gewalt ist keine Lösung" und "Wir sind doch nicht mehr in der Steinzeit", "Das muss ein Anwalt regeln" ankommen soviel man will, es pusht das eigene Ego wenn man in solchen Situationen über seinen Schatten springt und für sich einsteht und nicht als Opfer aus der Situation geht. Für die Täter sind das ebenfalls nachhaltigere Lektionen als ein paar Fingerklapse wie Sozialarbeit oder ein bisschen Kohle abdrücken (aber immer mit dem Wissen, dass sie es einem bzw. in dem Fall der "blöden Schwuchtel" so richtig gegeben haben ohne selbst auch nur ein bisschen einstecken zu müssen).
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#16 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:54h
  • Antwort auf #14 von stögel
  • Was soll man denn dazu (jedes Mal wieder) sagen?
    Das ist scheisse, denn jeder Mensch hat ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und es ist oberscheisse, jemanden anzugreifen der überhaupt nichts getan hat, ausser dass das wofür er "steht" dem Täter nicht gefällt.

    Aber das wird es vermutlich immer geben in Bezug auf Minderheiten. Ausländer sind in Deutschland auch häufig Ziel von Attacken, sei es verbal oder körperlich und das obwohl die im Grunde eine stärkere Lobby haben als Homosexuelle und ihr Diskriminierungsverbot sogar im GG verankert ist.
    Oder selbst in Bezug auf Nicht-Minderheiten wenn sie zur falschen Zeit am falschen Ort sind und der Täter halt irgendwie Frust schiebt und den irgendwo rauslassen muss.

    Schreien nach irgendwelchem "Handeln" von Seiten der Politik etc. bringt vermutlich auch nichts, man muss versuchen sich selbst zu helfen.
    Denn ganz verhindern wird man nie, dass es Leute gibt die einen einfach hassen weil man ist wie man ist.
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#17 psychologieAnonym
  • 05.12.2011, 18:57h
  • Antwort auf #15 von Lapushka
  • "aber in diesem konkreten Fall ging es nicht darum, sich heroisch in die Flugbahn einer Kugel zu werfen,"


    kannst du lesen? ich bezog mich mit meiner aussage auf deinen kommentar 9:

    "Aber es gibt Menschen für die ich sterben würde um sie zu schützen"

    das sagt sich leicht, verhält sich aber in der realität und der mehrheit der fälle so wie ich es beschrieben habe.
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#18 Lapushka
  • 05.12.2011, 19:09h
  • Antwort auf #17 von psychologie
  • "kannst du lesen?"

    Nein.

    "verhält sich aber in der realität und der mehrheit der fälle so wie ich es beschrieben habe."

    Einer Mutter würde ich das ohne weiteres zutrauen für ihr Kind. Oder jeder Person die eine andere Person von Herzen liebt.

    Ist aber unerheblich an dieser Stelle, denn eine konkrete Todessituation ala "In brennendes, kurz vorm Einsturz stehendes Haus rennen um da jemanden rauszuholen" war diese hier nicht.

    Und eine Diskussion darüber ist auch witzlos, denn solange man sowas nicht getan hat, kann man auch nicht beweisen, dass man es tun würde. Es bleibt also Theorie und Selbsteinschätzung.
    Und wenn ich es jemals tun sollte, bisher war es glücklicherweise noch nicht nötig, könnte ich dir auch nicht mehr davon erzählen, denn dann wäre ich ja tot
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#19 stögelAnonym
  • 05.12.2011, 19:10h
  • Antwort auf #15 von Lapushka
  • "Kann man mit Deeskalation und "Gewalt ist keine Lösung" und "Wir sind doch nicht mehr in der Steinzeit", "Das muss ein Anwalt regeln" ankommen soviel man will"

    LOL
    Das hat auch in dieser Diskussion keiner behauptet. Es zeigt mir aber das du nicht mal verstanden hast worum es geht.
    Es ist selbstredend das man in Notwehrsituationen eingreifen und helfen sollte WENN sich die Möglichkeit ergibt. Es ging mir um das WENN, denn es ist in dem kurzen Artikel nicht mal geklärt welche Chancen die Freunde der Opfer hatten, alleine der Hinweis auf die Anzahl Täter/Opfer reicht nicht.
    Das wars von mir zu dem Thema, die Diskussion führt zu nix.
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#20 Dee-MoeAnonym
  • 05.12.2011, 19:22h
  • Ich frag mich, was die VIER "Freunde" vom Opfer gemacht haben, als die ZWEI Besoffenen auf ihren Kumpel eingetreten haben...
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#21 Lapushka
  • 05.12.2011, 19:30h
  • Antwort auf #19 von stögel
  • "Es zeigt mir aber das du nicht mal verstanden hast worum es geht."
    Es geht darum dass vier Männer es gemeinsam nicht geschafft haben, einem Mann mit 3 Promille im Blut der grade ihren Freund zusammentritt den Arsch aufzureissen und laufen lassen haben sie sie auch noch.
    Waffen wurden keine verwendet, es wurde "nur" geschlagen und getreten.
    Darüber darf man sich schon etwas wundern oder nicht?

    "WENN sich die Möglichkeit ergibt. "

    Ist doch völlig wurscht ob sich "die Möglichkeit ergibt". Der eigene Freund wird grade zusammengetreten und da soll man erstmal abwarten und schauen ob sich "eine Möglichkeit" ergibt? Was ist das denn?

    Aber du hast Recht, da kommen wir wohl wirklich nicht auf einen Nenner.
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#22 psychologieAnonym
  • 05.12.2011, 19:37h
  • Antwort auf #18 von Lapushka
  • "denn solange man sowas nicht getan hat, kann man auch nicht beweisen, dass man es tun würde."

    eben, somit gibst du dir die antwort selber, bzw wiederholst meine.
    ich bezog mich wie gesagt auf einen bestimmten kommentar von dir der typisch ist für menschen die sich gerne selbst überschätzen, erfahrungsgemäß aber diejenigen sind die in gefahrensituationen am ehesten überfordert sind.
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#23 Lapushka
  • 05.12.2011, 20:16h
  • Antwort auf #22 von psychologie
  • "ich bezog mich wie gesagt auf einen bestimmten kommentar von dir der typisch ist für menschen die sich gerne selbst überschätzen."
    Was hat das mit Selbstüberschätzung zu tun?
    Ich sage ja nicht dass ich es schaffen würde, aber versuchen würde ich es wohl.

    Eine pathetische "Rette dein Leben....*keuch*....lass mich zurück....das ist ok *röchel*" Situation hatte ich halt noch nicht, ich empfinde einigen Menschen in meinem Leben aber so gegenüber dass ich "denke", dass sie mir in einer konkreten "Todessituation" wichtiger wären als ich.

    Wobei...Ich hab mich einmal einem durchgehenden Pferd in den Weg gestellt und in die Zügel gegriffen, um es zum Anhalten zu bewegen damit der Reiterin nichts passiert (was extrem dämlich ist, aber ich wollte eben nicht dass ihr was passiert). Das Vieh hat mich voll umgerannt, hätte ins Auge gehen können, ausser einer Rippenprellung ist nichts passiert.
    Das Mädel hats dann trotzdem runtergehauen, weil ich mich ja langgelegt habe und das Pferd weitergelaufen ist, aber glücklicherweise ist nichts passiert ausser einem kleinen Schock.
    Naja aber das war keine konkrete Lebensgefahrsituation. ich habe sie durch mein Eingreifen erst zu einer potentiellen (für mich) gemacht.
    Aber wenn ich das für eine Fremde tue, wieso dann nicht auch bzw erst Recht für einen Freund?

    "erfahrungsgemäß aber diejenigen sind die in gefahrensituationen am ehesten überfordert sind"

    Klar, weil die anderen es garnicht erst versuchen und lieber auf den Boden gucken und so tun als wäre nichts um ihren eigenen Arsch zu retten. Die können dann natürlich auch nicht überfordert sein.
    Ich habe mittlerweile ein paar Erfahrungen mit körperlichen Auseinandersetzungen gemacht (wobei das in meiner Jugendzeit häufiger war als jetzt) und kann mich was das angeht einigermassen einschätzen.
    Aber notfalls gehe ich aber halt trotzdem ran, auch wenn ein körperliches Ungleichgewicht besteht.
    Mit Überschätzung hat das aber nichts zu tun, mir fehlt nur einfach ein bisschen der Selbsterhaltungstrieb und die Bereitschaft zum Weglaufen/Ausweichen. Macht mein Ego halt nicht mit.
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#24 daVinci6667
  • 05.12.2011, 21:30h

  • In der Tat fünf gegen zwei halb Besoffene klingt etwas befremdlich. Aber völlig daneben finde ich erst die läppischen 4.500 Euro Strafe.
    Bei diesen günstigen Supermarktpreisen könnte man sich glatt mal überlegen, für wen man diesen Preis gerne zu zahlen bereit ist... Wäre aber der Papst krankenhausreif geschlagen worden, hätt's wohl etwas mehr gekostet, egal ob mit oder ohne Alkohol!
    Hier wars ja nur ne Schwuppe für die sich nicht mal die "Freunde" eingesetzt haben, bei der kostets nicht mehr. Einfach nur traurig!

    Unter Alkoholeinfluss zeigen sich Menschen ungeschminkt. Wer einmal ohne Not zuschlagt, schlägt immer wieder zu! Solche Menschen sind eine Gefahr für die Allgemeinheit. Der Verbrecher hätte für ein halbes Jahr in den Knast gehört und zwar unbedingt.
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#25 daVinci6667
#26 üpsoAnonym
  • 05.12.2011, 23:09h
  • Antwort auf #25 von daVinci6667
  • nicht nur 2 gegen 5. in der straßenbahn waren bestimmt noch weitere passagire die hätten eingreifen sollen. es war also eine ganze gruppe gegen 2
    aber so war es auch bei den ganzen s- bahn schlägern, kaum einer hat den opfern geholfen.
    wenn wirklich waffen im spiel waren sieht es natürlich anders aus, aber wenn die täter "nur" ihre fäuste im spiel hatten, erwartet man von einer gruppe, egal ob fremde oder freunde, das sie fähig ist einem zu helfen.
    wie es wirklich vor sich ging werden wir wohl nicht erfahren, es sei denn das opfer würde sich selber zu wort melden.
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#27 seb1983
  • 05.12.2011, 23:27h
  • Antwort auf #24 von daVinci6667
  • Es geht hier ja nicht um die absolute Summe, eine Strafe in Form von Tagessätzen soll ja eben eine Anpassung ans Einkommen bewirken, das scheint hier also recht niedrig zu sein (30x30€ wären 900€ Monatseinkommen). Ein Bushido hätte also ein vielfaches davon gezahlt.
    Übrigens ist er mit 150 Tagessätzen über der Schwelle von 90, und damit vorbestraft, auch nicht grade schön.
    Wenn bei der Tat eine Waffe verwendet worden wäre, so wäre das Urteil wohl auch höher ausgefallen.

    Traurig finde ich allerdings auch dass keiner der Freunde eingegriffen hat. Verteidigung scheint leider nicht zum schwulen Lifestyle zu gehören, stattdessen werden nur die Umhängetäschchen festgehalten. Da denke ich mir nicht zum ersten mal bei einigen Brüdern und Schwestern: Letzte Nacht die Eier vielleicht etwas zu fest abgebunden...?
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#28 üpsoAnonym
  • 05.12.2011, 23:45h
  • Antwort auf #27 von seb1983
  • ja, nicht nachvollziehbar seinen freund so im stich zulassen.
    aber waren denn alle beteiligten freunde des opfers schwul, weißt du was darüber?
    wenn ihr nähere infos zu dem fall habt, bitte link setzen. interessiert mich.
    fehlende courage oder mut hängt meiner meinung nach nicht von sexueller orientierung oder herkunft ab.

    manchmal sind sogar die täter selbst heimlich schwul und der homohass ist selbsthass.
    im sport vermutet man übrigens das die heimlich schwulen die härtesten sind, also von denen man es am wenigsten vermutet.
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#29 NieInDenNewsAnonym
  • 06.12.2011, 02:43h
  • Hallo,

    schreibe eigentlich nie hier, nur diesen einen kommentar heut von mir:

    Weshalb berichten die "Offiziellen-Main-Stream" Nachrichten nicht von solchen News ? Weshalb kommen wir Schwucken nicht in den Nachrichten vor ? Wenn Nazis Ausländer umbringen, gibt es natürlich zu recht ein Skandal... Aber wenn man einen Schwulen verkloppt, ist das kaum eine Top-News wert.

    Sind ja nur die Schwulen,
    Menschen 2.ter Klasse...
    3.te Klasse gibt es auch noch...
    Dazu komm ich später...

    Nicht erwähnens oder gar berichtens wert unsereins...
    Dafür gibt es (wenigstens zum Glück) queer.de,
    aber letzendlich sind das auch nur SCHWULEN-GHETTO-NEWS... So wie unsereins letzendlich bloß "unter uns" und in der Szene aktiv offen Schwul sein darf... Aber wenn wir nur "unter uns" sein dürfen und in der Szene, dann heißt das auch, das wir Ghetto-Schwuchteln sind.

    Und genau das wollen die Heten von uns...
    Schwule sind solange okay, solange "wir" diese
    Leute nicht "anschwuchteln"... Denn WIR sind
    ja wiederlich... Und selbst "wir" finden noch welche, die WIR als wiederlicher empfinden.
    Eben die Menschen 3.ter Klasse...

    Es findet halt jeder noch einen
    Untermenschen unter sich...

    Tragisch....

    In diesen sinne leider schöne & verlogene
    !!! FROHE WEIHNACHTEN !!!
  • Antworten » | Direktlink »
#30 Deutsches RechtAnonym
#31 JohnAnonym
  • 06.12.2011, 10:57h
  • Lapushka hat Recht. Wie immer. Basta!

    Ich erinner bei sowas gerne immer an den Berliner CSD, bei dem “Gangster Rapper" mit nem TUNTEN RAUS-Schild in der Parade mitliefen und 250.000 Schwule und Lesben denen nicht mal ein Veilchen verpassten.

    Vielleicht waren hier die anderen nicht alle schwul, dann lag es wohl daran, dass sie wohl Jura-Studenten sind.
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#32 stromboliProfil
#33 antosProfil
  • 06.12.2011, 21:25hBonn
  • Antwort auf #13 von pschologie
  • Danke für diese realistische Einschätzung!

    Natürlich ist es kinderleicht, hier Dicke-Hose-Kommentare rauszuhauen und auf die gerechte Gegenwehr zu pochen. Liest sich toll, macht einen guten Eindruck, befriedigt das Wunsch-Selbstbild, fände ich auch gut, findet in der Realität aber eher selten statt. Tatsache ist: Ist man nicht selbst geübt in Gewalt [Schläger trainieren sich: mit Schlägereien - genau deswegen gibt es auch tausende Verteidigungskurse, weil man das eben _lernen_ muss], verfällt man in eine Art Schreckstarre und versucht, sich selbst zu schützen. Das ist eine allgemein menschliche Verhaltensweise und so eine hämische "Traurigkeit" wie die von Sepp83 finde ich deshalb völlig unangebracht:

    "Traurig finde ich allerdings auch dass keiner der Freunde eingegriffen hat. Verteidigung scheint leider nicht zum schwulen Lifestyle zu gehören, stattdessen werden nur die Umhängetäschchen festgehalten."

    Das Prügelopfer hat eine schreckliche Situation erlebt, die anderen auch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#34 seb1983
  • 06.12.2011, 23:04h
  • Antwort auf #33 von antos
  • Für mich ist es, sorry, selbstverständlich Freunden zu helfen wenn sie bedroht werden. Dazu muss man nicht zwangsläufig den Angreifer zusammenschlagen sondern erstmal lautstark eingreifen. In den allermeisten Fällen haben die sich schon zurückgezogen wenn sie merkten dass da plötzlich mehr Widerstand war als erwartet.
    Die Situation ist übel, ja, sich brav zusammenfalten lassen und alle anderen gucken empört zu macht es aber nicht besser.

    Grundsätzlich hast du allerdings Recht, boxe seit Jahren und als Neuling muss man sich definitiv daran gewöhnen, grade bei Bekannten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#35 Lapushka
  • 07.12.2011, 12:47h
  • Antwort auf #33 von antos
  • "Ist man nicht selbst geübt in Gewalt [Schläger trainieren sich: mit Schlägereien - genau deswegen gibt es auch tausende Verteidigungskurse, weil man das eben _lernen_ muss], verfällt man in eine Art Schreckstarre und versucht, sich selbst zu schützen."

    Aber nur wenn man ne Muschi ist.
    Wer es nicht mal bei den eigenen Freunden oder dem eigenen Freund auf die Reihe kriegt, sich zusammenzureissen (selbst auf die Gefahr hin, selbst zu kassieren) naja...

    Im Übrigen braucht man bei solchen Sachen nichts zu üben. Ich spreche da aus Erfahrung.
    Bzw. klar ist Kampfsport/Selbstverteidigung eine sehr gute Sache um Techniken (oder Deeskalationsmethoden) zu lernen, aber um im Ernstfall überhaupt einzugreifen braucht man das nicht. Da braucht man einfach nur die Bereitschaft, einem Freund zu helfen.
    Denn der Ernstfall ist immer was völlig anderes, egal wie sehr man vorher Trockenübungen gemacht hat und deshalb meint, vorbereitet zu sein.
    Da kriegst du so einen Adrenalinschub, da weisst du garnicht richtig wie und was du machst sondern das passiert von alleine.
    Erst wenn es vorbei ist, kann man wieder richtig denken. Zumindest war das bei mir so.

    Sag doch mal selbst, was würdest du von deinem Freund/Kumpel halten, wenn du verprügelt wirst und er guckt zu.
    Würdest du dann immer noch sagen "Ja ich versteh das schon. Du warst halt in Schockstarre und hast an dich selbst gedacht."
    Vielleicht würdest du es rational so sehen, aber gefühlsmäßig würde es mit Sicherheit etwas an deiner Haltung zu ihm ändern.

    Ich würde so ein Verhalten nicht verzeihen. Glücklicherweise hat man mich aber noch nie so im Stich gelassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 antosProfil
  • 07.12.2011, 19:43hBonn
  • Antwort auf #35 von Lapushka
  • Diejenigen, Lapushka, die du als "Muschis" verhöhnst, sind Menschen, die ganz einfach Angst haben. Stell dir vor: beinahe alle Menschen haben Angst, wenn sie von plötzlicher Gewalt bzw. anderen 'Nicht-Muschis' überrumpelt werden. Der "Adrenalinschub", von dem du schreibst, kann das genaue Gegenteil in solchen Situationen bewirken: Angststarre. Wenn du magst, lies es ruhig einmal nach - es gibt da Infos im großen Internet. Du kannst dich auch generell mal mit den Erfahrungen von Gewaltopfern befassen, wenn du Bock auf 'Muschi-Erfahrungen' hast.

    Ansonsten empfehle ich dir, deine Gefühlswelt nicht mit der anderer zu verwechseln. Du behauptest:

    "Sag doch mal selbst, was würdest du von deinem Freund/Kumpel halten, wenn du verprügelt wirst und er guckt zu. Würdest du dann immer noch sagen "Ja ich versteh das schon. Du warst halt in Schockstarre und hast an dich selbst gedacht." Vielleicht würdest du es rational so sehen, aber gefühlsmäßig würde es mit Sicherheit etwas an deiner Haltung zu ihm ändern. Ich würde so ein Verhalten nicht verzeihen. "

    Überprüf bei Gelegenheit mal deine anscheinend fest eingebauten Sicherheiten. Ich habe vor Jahren eine zwar nicht ganz vergleichbare, aber ähnliche Situation erlebt - und würde nicht im Traum darauf kommen, Umstehenden oder "Muschis" die Schuld an einer solchen Situation zu geben oder ihnen auch nur irgendwas nachzutragen. Der Arsch ist der Angreifer. Punkt.

    Im Übrigen finde ich das Gerede hier von "Muschis" und Leuten, die nur einem "schwulen Lifestyle" gemäß "die Umhängetäschchen festhalten" so dermaßen zum Kotzen - kaum zu sagen.
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#37 Lapushka
  • 08.12.2011, 08:36h
  • Ich muss es nicht nachlesen, ich weiss es aus Erfahrung da ich selbst schon Gewaltopfer (wobei ich eben nie als Opfer geendet habe sondern mich immer gewehrt habe, teilweise auch mit Verletzungen, musste sogar operiert werden weil ich wegen sowas eine schiefe Nasenscheidewand hatte).
    Und Angst habe ich in solchen Situationen auch. Ändert aber nichts.
    Angst sorgt auch nicht für Starre. Das kannst du auch nachlesen.
    Wenn hinter dir nämlich (auf die Steinzeit bezogen, denn daher kommen unsere Instinkte) ein knurrender Säbelzahntiger auftaucht und du erstarrst und tust ansonsten nichts, dann kannst du dir ja ausrechnen wieviel dir das weiterhilft.
    Also musst du entweder abhauen oder dich mit Händen und Füßen und deinem selbstgebastelten Speer gegen ihn wehren auf dass er entweder abhaut oder stirbt. Aber stehenbleiben und nichts tun ist = tot.

    Von schwulem Lifestyle und Umhängetaschen in Bezug auf diesen Sachverhalt habe ich an keiner Stelle was gesagt.
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#38 -hw-Anonym
  • 08.12.2011, 10:13h
  • ich war ca. 15 jahre teil einer gruppe, eine art ordner ohne binde, meist ergänzend zu denen mit binde.
    die hatten i.d.r. weisse binden mit der aufschrift ordner. wir hatten schwarze gürtel und den gesichtsausdruck harmlos bis verpeilt. die ordner wußten von uns nichts.

    natürlich hat antos recht. und zwar in allen facetten.
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#39 seb1983
  • 08.12.2011, 11:15h
  • Antwort auf #36 von antos
  • Mangelnde Zivilcourage wenn jemand angegriffen wird ist nun kein exklusiv schwules Problem.

    Ne ganze Menge Schwule haben aber die Opferrolle einfach so sehr angenommen dass sie die kaum noch hinterfragen, lassen in der Szene und einmal im Jahr beim CSD die Sau raus, schleichen aber sonst möglichst unauffällig durch den Alltag und sind froh wenn man sie halbwegs am Leben lässt.
    Das ist ein verdammt gefährliches Image immer nur das "schwule Opfer" zu sein, denn das bleibt bei Jugendlichen im Gedächtnis die auf Streit aus sind. Zu wissen dass es keine Gegenwehr gibt senkt die Hemmschwelle kräftig ab.
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#40 FridolinBAnonym
  • 08.12.2011, 15:38h
  • Antwort auf #39 von seb1983
  • Wenn Neonazis ein Asylbewerberheim bewerfen, hälst du den erwachsenen Bewohnern dann vor sich zu wenig gewehrt zu haben weil sie in der Mehrzahl waren? Hälst du ihnen dann vor das sie sich aus Angst versteckt haben anstatt mit Gegenständen zurück zuwerfen?

    Sagst du dann, Asylbewerber in ostdeutschen Kleinstädten haben sich damals zu wenig gewehrt und haben selber zu ihrem Opfer- Image beigetragen?

    Das alles geht in die Richtung "die Opfergruppe ist aber auch selber Schuld das sie verhöhnt wird"

    Deine Aussagen über "Handtasche festhalten", "Schwule die sich nicht wehren wollen" ,
    ( wobei nicht mal feststeht ob in diesem Falle ausser dem Partner alle schwul waren!, mal am Rande bemerkt)
    hauen genau in die gleiche verallgemeinernde und täterrechtfertigende Kerbe, in dem du Angehörigen einer Gruppe ( in diesem Fall Schwulen) pauschal Mitschuld zuschreibt.
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#41 seb1983
  • 08.12.2011, 19:36h
  • Antwort auf #40 von FridolinB
  • Was ein Vergleich, eine Schlägerei im Bus mit ner Horde Neonazis zu vergleichen, warum nicht gleich die Frau nachts allein im Park noch dazu??

    Die Neonazis stellen wohl ne andere Bedrohungslage dar als ein besoffener Jugendlicher, entsprechend gilt es in jeder Situation passend zu reagieren, das kann auch einfach Flucht sein.

    Nichts rechtfertigt Gewalt, mir gehts aber darum erst gar nicht zum Opfer zu werden, und als Schwuler nicht pauschal zum Opfer abgestempelt zu werden, und das ist bei verdammt vielen Schwulen schon voll in der Mentalität angekommen, wir sind ja sooooo arm dran, werden überall diskriminiert, keiner will uns schützen, ich fühle mich nur in meiner Schutzzone wohl, blablabla.

    Ich will ein starkes und selbstbewusstes schwules Image, und nicht das dauernde Opfergejammer. Denn das kommt bei den Jugendlichen auch im Kopf an.
    Wenn sie merken dass sich Schwule nicht mehr so einfach wegducken und alles mit sich machen lassen kann das viel verändern!
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#42 vorwandAnonym
#43 seb1983

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