Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=15498
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Geldstrafe für Attacke auf Schwulen


#11 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:18h
  • Antwort auf #10 von stögel
  • "Wenn sich jetzt herausstellt sie sind hetero, bricht dann dein Weltbild zusammen?"

    Naja, über Studenten gibts ja auch das ein oder andere Klischee in die Richtung

    Aber völlig egal ob schwul oder nicht, sowas ist mMn kein vorbildhaftes Verhalten unter Freunden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#12 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:29h
  • Und dazu hatte der Täter über 3 Promille.
    Hattet ihr schon mal Stress mit einem Stockbesoffenen?
    Die haben ne Reaktionsschnelligkeit wie ne tektonische Plattenverschiebung und den Gleichgewichtssinn eines....nun ja....Menschen mit 3 Promille Alk im Blut. Respekt dass der Typ überhaupt noch laufen konnte.

    Sorry aber da gibts echt keine Rechtfertigung wie man so jemanden davonkommenlassen kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 pschologieAnonym
  • 05.12.2011, 18:31h
  • Antwort auf #9 von Lapushka
  • da muss ich dir widersprechen, was du beschreibst ist seltenst der fall. es hört sich toll an, beweist aber das es leere worte sind.
    ohne in todesnähe gewesen zu sein kann kein mensch vorher beurteilen wie er sich verhalten würde wenn er in unmittelbarer bedrohung steht.

    "Ja. Die Sinne konzentrieren sich alle auf die Überlebensfunktionen. Wenn man nicht vor Angst völlig blockiert ist, reagiert der Körper von selbst. Als wir sprangen, ließ ich meine Freundin los, weil ich meinen Kopf schützen wollte."

    www.zeit.de/1997/42/estonia.txt.19971010.xml/seite-3

    sich das einzugestehen, das man auch nur mensch ist und wenn es um leben und tod geht in seltenstem fall als held agieren wird, ist wirkliche stärke.
    die absolute mehrheit denkt ans eigene überleben wenn einem die knarre auf den kopf zielt oder man kurz vorm ertrinken ist, da wirst du höchstwahrscheinlich keine ausnahme machen.
    wenn dann sind es eher die im alltagsleben bescheidenen leute, die keine großen töne spucken die sich in gefahrensituationen als überlegt und hilfreich erweisen und überraschen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#14 stögelAnonym
  • 05.12.2011, 18:45h
  • Antwort auf #8 von Lapushka
  • "wäre es eine Schusswaffe gewesen, hätte der Artikel es erwähnt."

    In anderen Artikeln wurde nicht einmal erwähnt das das Opfer mehr als einen Freund dabei hatte, da steht nur etwas von ihm und seinem Partner.
    Das in kurzen Artikeln nicht der ganze Tathergang beschrieben werden kann sollte einleuchtend sein.
    Es ging auch in diesem Artikel hier immerhin um die Tat ansich und nicht darum ob und wie sich die Freunde/der Partner verhalten.
    Aber die Tatsache das mal wieder ein Lackaffe aus Schwulenhass jemanden krankehausreif schlägt scheint ja wenig für Empörung zu sorgen, es wird sich eher ausgelassen und falsch analysiert wie man denn gegen die Täter nicht ankommen konnte wegen der Promillezahl usw!
    Als ich das mit dem Alkoholgehalt lese kommt mir als erstes der Gedanke das es sich leider positiv auf die Bestrafung für den Täter auswirken wird!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#15 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:46h
  • Antwort auf #13 von pschologie
  • "todesnähe "

    "sich das einzugestehen, das man auch nur mensch ist und wenn es um leben und tod geht in seltenstem fall als held agieren wird, ist wirkliche stärke."

    Mag sein, aber in diesem konkreten Fall ging es nicht darum, sich heroisch in die Flugbahn einer Kugel zu werfen, sondern nur darum zu viert einen homophoben Komasäufer (der, geht man nach seinem Alkoholpegel mit einer Feder umzuhauen gewesen wäre) und einen anderen Typen in die Schranken zu weisen um einen Freund zu beschützen.
    Einzugreifen wenn ein Freund bedroht oder zusammengeschlagen wird, hat für mich nichts mit Heldenhaftigkeit zu tun sondern ist eine Selbstverständlichkeit, jedenfalls für mich.
    Keine Ahnung wieso jetzt Verständnis und Toleranz für Leute gefordert wird die sowas nicht tun.

    MEINER MEINUNG nach verhält man sich unter Freunden nicht so.
    Das kann jeder sehen und handhaben wie er/sie will, ich handhabe es auf meine Weise und bisher lebe ich noch und selbst herbeigeführte Erfolgserlebnisse bei der Durchsetzung der eigenen Rechte, sind besser fürs eigene Selbstbewusstsein als sich verdreschen zu lassen oder zuzusehen wie ein Freund verdroschen wird.
    Kann man mit Deeskalation und "Gewalt ist keine Lösung" und "Wir sind doch nicht mehr in der Steinzeit", "Das muss ein Anwalt regeln" ankommen soviel man will, es pusht das eigene Ego wenn man in solchen Situationen über seinen Schatten springt und für sich einsteht und nicht als Opfer aus der Situation geht. Für die Täter sind das ebenfalls nachhaltigere Lektionen als ein paar Fingerklapse wie Sozialarbeit oder ein bisschen Kohle abdrücken (aber immer mit dem Wissen, dass sie es einem bzw. in dem Fall der "blöden Schwuchtel" so richtig gegeben haben ohne selbst auch nur ein bisschen einstecken zu müssen).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#16 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:54h
  • Antwort auf #14 von stögel
  • Was soll man denn dazu (jedes Mal wieder) sagen?
    Das ist scheisse, denn jeder Mensch hat ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und es ist oberscheisse, jemanden anzugreifen der überhaupt nichts getan hat, ausser dass das wofür er "steht" dem Täter nicht gefällt.

    Aber das wird es vermutlich immer geben in Bezug auf Minderheiten. Ausländer sind in Deutschland auch häufig Ziel von Attacken, sei es verbal oder körperlich und das obwohl die im Grunde eine stärkere Lobby haben als Homosexuelle und ihr Diskriminierungsverbot sogar im GG verankert ist.
    Oder selbst in Bezug auf Nicht-Minderheiten wenn sie zur falschen Zeit am falschen Ort sind und der Täter halt irgendwie Frust schiebt und den irgendwo rauslassen muss.

    Schreien nach irgendwelchem "Handeln" von Seiten der Politik etc. bringt vermutlich auch nichts, man muss versuchen sich selbst zu helfen.
    Denn ganz verhindern wird man nie, dass es Leute gibt die einen einfach hassen weil man ist wie man ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#17 psychologieAnonym
  • 05.12.2011, 18:57h
  • Antwort auf #15 von Lapushka
  • "aber in diesem konkreten Fall ging es nicht darum, sich heroisch in die Flugbahn einer Kugel zu werfen,"


    kannst du lesen? ich bezog mich mit meiner aussage auf deinen kommentar 9:

    "Aber es gibt Menschen für die ich sterben würde um sie zu schützen"

    das sagt sich leicht, verhält sich aber in der realität und der mehrheit der fälle so wie ich es beschrieben habe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#18 Lapushka
  • 05.12.2011, 19:09h
  • Antwort auf #17 von psychologie
  • "kannst du lesen?"

    Nein.

    "verhält sich aber in der realität und der mehrheit der fälle so wie ich es beschrieben habe."

    Einer Mutter würde ich das ohne weiteres zutrauen für ihr Kind. Oder jeder Person die eine andere Person von Herzen liebt.

    Ist aber unerheblich an dieser Stelle, denn eine konkrete Todessituation ala "In brennendes, kurz vorm Einsturz stehendes Haus rennen um da jemanden rauszuholen" war diese hier nicht.

    Und eine Diskussion darüber ist auch witzlos, denn solange man sowas nicht getan hat, kann man auch nicht beweisen, dass man es tun würde. Es bleibt also Theorie und Selbsteinschätzung.
    Und wenn ich es jemals tun sollte, bisher war es glücklicherweise noch nicht nötig, könnte ich dir auch nicht mehr davon erzählen, denn dann wäre ich ja tot
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 stögelAnonym
  • 05.12.2011, 19:10h
  • Antwort auf #15 von Lapushka
  • "Kann man mit Deeskalation und "Gewalt ist keine Lösung" und "Wir sind doch nicht mehr in der Steinzeit", "Das muss ein Anwalt regeln" ankommen soviel man will"

    LOL
    Das hat auch in dieser Diskussion keiner behauptet. Es zeigt mir aber das du nicht mal verstanden hast worum es geht.
    Es ist selbstredend das man in Notwehrsituationen eingreifen und helfen sollte WENN sich die Möglichkeit ergibt. Es ging mir um das WENN, denn es ist in dem kurzen Artikel nicht mal geklärt welche Chancen die Freunde der Opfer hatten, alleine der Hinweis auf die Anzahl Täter/Opfer reicht nicht.
    Das wars von mir zu dem Thema, die Diskussion führt zu nix.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#20 Dee-MoeAnonym
  • 05.12.2011, 19:22h
  • Ich frag mich, was die VIER "Freunde" vom Opfer gemacht haben, als die ZWEI Besoffenen auf ihren Kumpel eingetreten haben...
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel