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Kommentare zu:
SPD will Ehe für Schwule und Lesben öffnen


#11 alexMucEhemaliges Profil
#12 goddamn liberalAnonym
#13 alexMucEhemaliges Profil
#14 -hw-Anonym
#15 goddamn liberalAnonym
#16 -hw-Anonym
#17 MarekAnonym
  • 07.12.2011, 13:09h
  • Bravo!

    Endlich schwenkt die SPD auf die Linie ein, die Grüne und Linkspartei schon seit langem fordern.

    Selbst, wenn man es für sich selbst nicht will, sollte man dafür kämpfen, weil die Eheöffnung der beste Indikator für volle Gleichstellung ist. (Und auch schon, um die hassverzerrten Gesichter vom Papst, von den Unions- und FDP-Fuzzis, etc. zu sehen.)
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#18 -hw-Anonym
  • 07.12.2011, 13:22h
  • Antwort auf #15 von goddamn liberal
  • den noch. dann ist schluss.

    der zeitbogen von 1980 bis 10/2011
    (btw, döner-morde, unwort des jahres?)

    "Der Bombenanschlag fiel in die letzten Tage des Bundestagswahlkampfs.

    Bereits am 27. September 1980, einen Tag nach dem Anschlag, griff CDU/CSU-Kanzlerkandidat Franz Josef Strauß in der Bild am Sonntag die regierende sozialliberale Koalition scharf an.

    Der Spiegel berichtete im Oktober 2011, unter Berufung auf 46.000 Blatt bisher unveröffentlichte Ermittlungsakten, dass den Behörden schon damals bekannt gewesen sei, dass Köhler „fest in einem Milieu militanter Neonazis verwurzelt“ gewesen sei, welche „ihrerseits teils intensive Kontakte zu CSU-Funktionären pflegten.“ Die Akten würden „zudem ein rechtsterroristisches Motiv des Täters“ belegen: „Er wollte offenbar dem damaligen Kanzlerkandidaten Franz Josef Strauß kurz vor der Bundestagswahl zur Macht verhelfen.“ Köhler hatte sich vor dem Anschlag über die bevorstehende Bundestagswahl geäußert, man könne doch einen Bombenanschlag in Bonn, Hamburg oder München verüben. Nach dem Anschlag „könnte man es den Linken in die Schuhe schieben, dann wird der Strauß gewählt.“

    de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat
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#19 KassandraAnonym
  • 07.12.2011, 14:27h
  • Das, was die SPD da auf ihrem Parteitag für Schwule und Lesben beschlossen hat, ist ja alles schön und gut - es wird sich aber an der Realität messen lassen müssen.

    Und die wird 2013 bei der Bundestagswahl so aussehen: Die Piratenpartei hat sich inzwischen kannibalisiert, die Linkspartei stagniert auf niedrigem Niveau. CDU bei nach wie vor 35% (Geronto-Wähler, die bis zu ihrem Tode CDU wählen werden), die SPD schafft es vielleicht auf knapp 30%. Und die Grünen? Sind auf 10-12% gesundgeschrumpft.

    Fazit: Es reicht, wenn überhaupt nur für Rot-Rot-Grün. Und das wird die SPD nie mitmachen. Für Rot-Grün reicht es nicht, und dass die Piratenpartei mit ins Boot kommt, glaubt kein Mensch.

    Es läuft also alles auf die große Koalition heraus. Gewiss, die SPD wird sich erst ein bisschen zieren ("niemals wird die SPD wieder zum Juniorpartner der CDU werden!"), aber wenn die Tröge der Macht rufen, knickt sie schnell ein.

    Schwulenpolitisch wird sich dann ab 2013 unter Schwarz-Rot überhaupt nichts tun. Und die Öffnung der Ehe landet weitere 4 Jahre in der untersten Archivschublade. Wahrscheinlich haben dann Polen oder Saudi-Arabien eher die ELP mit der Ehe gleichgestellt als die Deutschen.

    Und Bundesmutti wird Kohl an Regierungsjahren locker in den Schatten stellen. Die regiert, bis sie tot vom Sessel plumpst.
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#20 alexMucEhemaliges Profil
  • 07.12.2011, 14:54h
  • Antwort auf #19 von Kassandra
  • Obs für Rot/Grün reicht, weiß man nicht. Auf jeden Fall hat Grün noch nie eine Koalitionsaussage, in Form einer Grußbotsschaft an Gabriel, zum SPD Parteitag, 2 Jahre vor einer Wahl gemacht. Die Angst, bei FD..sorry..Grüne, noch mehr zu verlieren muß riesig sein. Und ob Schwulenpolitik überhaupt von irgendeiner Partei ernst genommen wird, oder nur zu Parteitagen oder Wahlkämpfen mißbraucht, davon kann man wohl ausgehen. Bisher wurden alle schwulen "Errungenschaften" (klingt komisch) vom Verfassungsgericht entschieden und nicht vom Bundestag.
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