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- 07. Dezember 2011 2 Min.

Nach jahrelangem Kampf können die schwulen Pinguine aus Harbin endlich Windeln wechseln
Schwule Männer haben in China kein Adoptionsrecht, schwule Pinguine offenbar schon: Ein männliches Pinguin-Paar darf sich in einem Zoo im Nordosten des Landes nach einer jahrelangen Beziehung über Nachwuchs freuen.
Wie chinesische Agenturen berichten, kamen im Zoo der Millionenmetropole Harbin Ende November Pinguin-Zwillinge zur Welt. Eines der Babys wurde wenige Tage später dem schwulen Paar übergeben, weil der Zoo dem Nachwuchs so höhere Überlebenschancen einräumt. Grund: In der Natur überlebt bei Pinguin-Mehrlingen meist nur eines der Babys.
Schwule Pinguine hatten Image als Eierklauer
Dass das schwule Pinguin-Paar Nachwuchs wollte, ist dem Zoo schon seit Jahren bekannt: So ging 2008 die Meldung um die Welt, dass die Beiden beim Eierklauen erwischt wurden. Sie klauten werdenden Vätern die Eier von den Füßen und ersetzten sie mit Steinen. Die Zoo-Verwaltung hat aber davon Wind bekommen: Sie nahm den schwulen Pinguinen die Eier wieder ab und trennte sie von ihren heterosexuellen Artgenossen (queer.de berichtete).
Homosexualität ist unter Pinguinen weit verbreitet - und sorgt immer wieder für Aufregung in Zoos weltweit. Am bekanntesten ist das Paar Silo und Roy aus dem New Yorker Zoo. Sie zogen nach der Jahrhundertwende zusammen Nachwuchs auf. Ihre Geschichte wurde sogar in dem Kinderbuch "And Tango Makes Three" verewigt. Die Liebe war allerdings vergänglich: 2005 verließ Silo Roy für ein Weibchen (queer.de berichtete).
Auch in Deutschland hat es bereits Aufregung um die Trennung von "schwulen" Pinguinen gegeben: So versuchte der Bremerhavener Zoo 2005, ein männliches Pinguin-Paar mit aus Schweden importierten Weibchen zu "bekehren". Der Versuch ging schief - statt dessen brütete das gleichgeschlechtliche Paar 2009 gemeinsam ein Ei aus (queer.de berichtete).
Erst vor einem Monat gab es eine ähnlichen Vorfall in einem kanadischen Zoo, der zu Protesten führte: Der Tierpark von Toronto trennte das Paar Buddy und Pedro und machte die Beiden mit Weibchen bekannt. Damit sollen sie zur natürlichen Weitergabe ihrer "erstklassigen Erbmaterialien" ermuntert werden (queer.de berichtete). (dk)















haha wie geschickt die schwulen pingus sind