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Umbenennung
MERSI wird Queeramnesty
- 12. Dezember 2011 1 Min.

Ab 2012 heißen die MERSI-Gruppen der deutschen Sektion von Amnesty International Queeramnesty.
Die Arbeit der schwul-lesbischen Aktivisten innerhalb der Menschenrechtsorganisation soll durch den "griffigeren Namen" besser vermittelt werden. Bislang hieß die Gruppe MERSI, was für "Menschenrechte und sexuelle Identität" stand. Die deutsche Sektion hat damit auch den Namen an den der schweizerischen Sektion angeglichen, die schon seit längerem unter dem Namen Queeramnesty firmiert. Auch die österreichische Sektion soll sich in Kürze umbenennen. Damit soll auch im Namen die Koordination der deutschsprachigen LGBT-Gruppen von Amnesty International nach außen hin deutlich gemacht werden.
Queeramnesty gründete sich 1995 als "Aktionsgruppe Homosexualität" in Deutschland und wurde 1997 von der deutschen Sektion von Amnesty International offiziell anerkannt. Die Gruppe setzt sich gegen die Diskriminierung von Nicht-Heterosexuellen in aller Welt ein - und kämpft insbesondere gegen die Kriminalisierung von Homosexualität und für das Asylrecht von verfolgten Schwulen, Lesben und Transpersonen. (pm/dk)
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