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  • 12. Dezember 2011 7 2 Min.

Ein 24-jähriger Mann hat den Mord an einem 71-Jährigen im schwäbischen Großaitingen gestanden. Er habe den Rentner getötet, nachdem dieser ihn zum Sex aufgefordert hatte.

Der Angeklagte erklärte am Montag Medienberichten zufolge vor dem Landgericht Augsburg, dass er eine mehrmonatige sexuelle Beziehung mit dem Rentner gehabt und dafür Geld erhalten habe. Anfang März 2011 habe er dann seinen älteren Partner mitgeteilt, dass er den sexuellen Kontakt beenden wollte. Als die Beiden in der Wohnküche des Rentners gemeinsam eine große Menge Alkohol konsumierten, sei der 71-Jährige jedoch wieder zudringlich geworden, behauptet der Angeklagte. Als er ablehnte, Sex zu haben, habe der Rentner ihn gepackt und versucht, ihn zu verprügeln.

Mit Gasflasche auf das Opfer eingeschlagen

Daraufhin sei er wütend geworden, sagte der Angeklagte, und habe mit einer sechs Kilo schweren Gasflasche und einem Stuhl auf sein Opfer eingeschlagen. Später trat er den am Boden liegenden Mann mit seinen Arbeitsschuhen, an denen Stahlkappen befestigt waren. Laut Obduktionsbericht starb der 71-Jährige an "massiver Gewalteinwirkung" auf Kopf und Oberkörper. So habe er mehrere Schädelbasisbrüche erlitten.

Der Rentner wurde einen Tag nach dem Mord von einem Angehörigen in seiner Wohnung aufgefunden. Der Täter hatte die Wohnung verwüstet. Vor Gericht sagte er aus, dass er die Leiche unter umgeworfenen Möbeln und Müll verstecken wollte. Außerdem habe er Geld gesucht. So klaute er auch die Bankkarte des Opfers und hob nach der Tötung 1.000 Euro ab. Weil er bereits zuvor Geld für den Rentner abgehoben hatte, kannte er die Geheimzahl.

Vor Gericht bedauerte der Angeklagte seine Tat: "Ich möchte sagen, dass es mir Leid tut und dass ich bereue, was ich getan habe", erklärte er nach dpa-Angaben. Als Grund für die Tat sagte er, dass er "wütend" auf den älteren Mann gewesen sei.

Insgesamt sind drei Verhandlungstage für das Verfahren angesetzt. (dk)

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.12.2011, 18:30h
  • Alkohol entschuldigt nicht alles und einen Mord ja schon einmal überhaupt nicht!
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#2 teenieAnonym
  • 12.12.2011, 19:19h
  • tja hätte der alte seine griffel bei sich gehalten würde er noch leben.
    der junge kommt hoffentlich lange in den knast
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#3 alexander
  • 12.12.2011, 19:38h
  • Antwort auf #2 von teenie
  • dumm nur, dass der junge (24 jahre ist nicht mehr "blutjung"!) vorher die kohle gerne genommen hat, da haben ihn die alten griffel offenbar nicht gestört ?
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