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Einzelkommentar zu:
Ghana: Schulfach Heterosexualität


#4 praxisgebührAnonym
  • 14.12.2011, 11:30h
  • "Ist Accra also ein politischer Leuchtturm für den ganzen Kontinent?
    Der ghanaische Rechtswissenschaftler Kojo Asante vom Centre for Democratic Development stimmt Obama einerseits zu. Andererseits warnt er davor, die demokratischen Fortschritte des Landes als Allheilmittel zu betrachten. "Wir sind immer noch arm", sagt er, "und wir müssen unsere ganze Ökonomie umbauen, wenn wir das Elend überwinden wollen."

    Zwar habe Ghana die Armut in fünfzehn Jahren von 52 Prozent auf 28 Prozent reduziert - ein beachtlicher Erfolg. Aber die Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher bleibe dennoch ein drängendes Problem. Asante sagt, dass sein Land die Landwirtschaft weiter ausbauen müsse, aber auch dringend neue Wirtschaftszweige brauche, um zu bestehen."

    www.sueddeutsche.de/politik/us-praesident-obama-in-ghana-bes
    uch-von-bruder-barack-1.112899


    "Die meisten Ghanaer leben in Großfamilien, die einerseits Unterstützung für Verwandte bereithalten und bei Problemen helfen, andererseits müssen viele Angehörige bis zur Hälfte ihres Lohnes an die Familie abgeben. Diese Strukturen weichen allerdings in den Städten immer mehr auf, so dass dort manche Kinder nicht mehr von ihren Eltern versorgt werden." (wiki/ghana)

    www.queer.de/detail.php?article_id=14685

    "Es gibt eine ausgeprägte Wanderungsbewegung vom Land in die Städte. Dort besteht allerdings eine immer höher werdende Arbeitslosigkeit gerade unter jungen Menschen. Vor allem junge Männer wandern daher ins Ausland ab, mit dem Ziel, in Europa oder Nordamerika Arbeit zu finden. Einige Familien sammeln Geld, um einen jungen Familienangehörigen ins Ausland schicken zu können, damit dieser von dort die Großfamilie unterstützen kann." (wiki/ghana)

    www.queer.de/abstimmen_ergebnis.php?wahl=415

    www.queer.de/detail.php?article_id=6141

    "Das Öl, das Ghana künftig fördern soll, dürfte die Staatskassen füllen, aber darin liegt auch ein Risiko, das anderen afrikanischen Staaten zum Verhängnis wurde. Denn es ist schwer, die Ölmilliarden sauber zu verwalten und Diebstahl zu verhindern. Zudem zieht das Ölgeschäft mit seinen Milliardeneinkünften so viel Aufmerksamkeit auf sich, dass ein Staat leicht alle anderen Wirtschaftszweige aus dem Auge verliert. Das macht Asante Sorgen - trotz der Chancen, die das Öl für Ghana eröffnet.

    Nigeria ist ein Beispiel dafür, wie tief ein Land in Korruption und Missmanagement versinken kann, wenn sich seine Führung über Jahrzehnte an den Ressourcen bereichert. Obama umgeht nun Nigeria bei seinem ersten Afrika-Besuch, weil er ein Zeichen für den Wandel setzen will. Dennoch ist offenkundig, dass die USA auf einen Staat wie Nigeria schwerlich verzichten können, wenn sie ihren Bedarf an Öl decken wollen. Schon jetzt kommen 15 Prozent der US-Importe aus Westafrika, in wenigen Jahren wollen die Amerikaner ein Viertel ihres Öls aus dieser Region beziehen."

    www.sueddeutsche.de/politik/us-praesident-obama-in-ghana-bes
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    Neben den typischen medizinischen Anforderungen afrikanischer Zonen südlich der Sahara sieht sich Ghana zusätzlich mit dem Problem tropischer Krankheiten konfrontiert. Die häufigsten Erkrankungen sind Malaria (die zu den häufigsten Todesursachen zählt), Cholera, Typhus, Tuberkulose aber auch Gelbfieber und Hepatitis A und B. Ein weiteres Problem ist der Fadenförmige Guineawurm, der sich über verunreinigtes Trinkwasser überträgt.

    "Insgesamt bestehen die ausschlaggebenden Faktoren der gesundheitlichen Unterversorgung neben hygienisch oft nur unzureichenden Bedingungen und mangelhafter Ernährung vor allem in dem Mangel an medizinischer Ausstattung sowie an Ärzten und qualifizierten Fachkräften. Hoch ist die Zahl derer unter ihnen, die sich angesichts der Aussicht auf bessere Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten für ein Abwandern in die Hauptstadt Accra oder Industriestaaten entscheiden („Brain-Drain“)."

    www.gesichter-afrikas.de/gesundheit-in-afrika/gesundheit-in-
    ghana.html
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