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  • 15. Dezember 2011 52 2 Min.

Bischof Juan Vicente Córdoba glaubt, sich mit Kindesmissbrauch auszukennen

Der katholische Bischof Juan Vicente Córdoba hat erklärt, dass Schwule generell ein sexuelles Interesse an Minderjährigen hätten - und ihnen deshalb das Adoptionsrecht verweigert werden sollte.

Der kolumbianische Geistliche kritisierte in einem Interview mit der Zeitung "El Tiempo" den Fall des schwulen US-Journalisten Chandler Burr, der einen zehn- und einen 13-jährigen Jungen aus Bogotá adoptiert hatte. Ein Gericht hat erst vor wenigen Tagen entschieden, dass die Homosexualität des alleinstehenden Mannes der Adoption nicht im Wege stehe. Córdoba erklärte, er fürchte nun, dass Burr wegen seiner sexuellen Orientierung leicht in "Versuchung" geführt werden und die Kinder missbrauchen könne.

"Ich kenne ihn zwar nicht und will ihn nichts vorwerfen, aber eine Sache ist klar: Er hat homo­sexuelle Tendenzen und erhält einen 10-jährigen Jungen und einen 13-jährigen Jugendlichen. Zwischen ihnen wird es keine Vater-Sohn-Beziehung geben", so der Geistliche, der auch Generalsekretär der kolumbianischen Bischofskonferenz ist. "Er wird die zwei Kinder in einem Alter erhalten, wenn er sie möglicherweise attraktiv findet. Das könnte eine Versuchung sein." Córdoba erklärte, es sei sicherer gewesen, dem Schwulen zwei Mädchen zu geben.

Schwule sind wie Diabetiker...


Chandler Burr will mit seinen beiden Adoptivkindern Weihnachten in seiner Heimatstadt New York City verbringen

Homosexualität sei zwar keine Krankheit, aber eine "Störung", so der Bischof. Nur Schwule, die ihre homo­sexuellen Instinkte unterdrückten, könnten sich um Kinder kümmern. Schwule hätten mit Kindern die gleichen Probleme wie Diabetiker in einem Süßigkeitenladen, erklärte Córdoba, der in Rom Psychologie studiert hatte, weiter.

Auch andere hochrangige Katholiken kritisierten die Adoption, über die in den kolumbianischen Medien ausschließlich im Zusammenhang mit der Homosexualität von Chandler Burr berichtet wird. So sagte Bischof Libardo Ramirez im Radiosender RCN, dass die Adoption "ein großes Risiko für die Gesellschaft" sei.

Etwa 90 Prozent der 42 Millionen Kolumbianer bekennen sich zur katholischen Kirche. Diese hat in den letzten Wochen ihre Angriffe auf Homo­sexuelle verschärft. Grund ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes vom Juli diesen Jahres: Die Höchstrichter entschieden einstimmig, dass die Nichtanerkennung von gleich­geschlechtlichen Paaren gegen den Diskriminierungsschutz in der kolumbianischen Verfassung verstoße. Die Richter gaben den Politikern bis Juli 2013 Zeit, um eingetragene Partnerschaften einzuführen oder die Ehe zu öffnen (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 Feendrache
  • 15.12.2011, 12:58hLeipzig
  • Ich weiß nicht wie es euch geht, aber es gibt Menschen denen würde ich am liebsten mit beiden Beinen ins Gesicht springen, in der Hoffnung ihnen so ihre teils grenzdebil und völlig kranken Gedanken aus ihren Hirnen zu schlagen. Was geht bitte in solchen Menschen vor?! Muss ich das verstehen? Nimmt die überhaupt jemand ernst?! Für mich klingt das alles eher nach Nazipropaganda aus den Jahren des dritten Reichs. In meinen grünen Augen ganz klar ein Verstoß gegen unsere, ach so geliebten, Menschenrechte!!! Punkt!
    Gruß Fee
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#2 PierreAnonym
  • 15.12.2011, 13:06h
  • Diese Äußerungen sind eine teufliche Lüge und nur dazu geeignet, Homosexuelle zu diffamieren.
    Die katholische Kirche hat sich nicht geändert.
    Sie hat immer noch den gleichen Charakter wie früher zu Zeiten der Hexenverbrennung, Hurerei der Päpste und Bischöfe, der Kriege im Namen der Kirche und der Ausbeutung. Nicht zuletzt ist sie die Kirche der Pädophilie.
    Ausgerechnet aus diesen Reihen kommen diese falschen Behauptungen.
    Nur Ablenkung von den eigenen Verfehlungen und von der eigenen Unmoral.
    Es ist nur noch ekelhaft und unerträglich, wie sich die katholische Kirche und deren Vertreter verhalten.
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#3 FinalmSposatoEhemaliges Profil
  • 15.12.2011, 13:09h

  • Schwule wollen Sex mit Kindern?
    Aha, wir sind also ihrer Meinung nach alle Pädos.

    Könnte es sein, dass Sie da was mit Ihrer verlogenen Sekte verwechseln oder von sich selbst auf alle Schwulen schliessen?

    "Homosexualität sei zwar keine Krankheit, aber eine "Störung", "

    Nochmal aha, und noch mal mit Ihrer Sekte und sich selbst verwechselt: Katholizismus und andere religiöse "Bekenntnisse" führen zu vollkommener geistiger Vernebelung, Angstzuständen wegen einer imaginären Hölle und angeblichen "Sünden" und schlussendlich zu kaum mehr heilbaren Geisteskrankheiten! Das ist dann aber schon mehr als eine kleine "Störung", Herr Bischof!
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