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  • 18. Dezember 2011 14 2 Min.

So groß wie bei Mark Ashley waren die Schulterposter in den Achtzigern aber nicht (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Die RTL-Castingshow ist vorbei, endlich! Mark Ashley drehte noch einmal auf, am Ende siegte Panflöten-Gedudel.

Von Carsten Weidemann

"Du bist der beste Modern-Talking-Sänger auf der ganzen Welt", schleimte Dieter Bohlen, und Mark Ashley fiel beinahe in Ohnmacht bei diesem Kompliment. Zum großen Finale der Castingshow "Das Supertalent" am Samstagabend hatte der effeminierte Sänger, der verblüffend ähnlich wie Thomas Anders klingt, den ersten Akt des Abends bewältigt.

Mit "Your My Heart, Your My Soul" brachte er gleich das Studiopublikum in Wallung. Obendrein gab es auch noch eine Umarmung vom Poptitan: "Du hast mir sehr viel Spaß gemacht. Bleib gesund!", riet er Mark, der gar nicht krank aussah. Nur ein bisschen verrückt wirkt er mit seinem Fankult um das Achtziger Jahre Synthie-Pop-Duo Bohlen und Anders. Aber das ist ja keine Krankheit, schließlich sind wir alle ein bisschen Bluna.

Schwule Perlen beim Supertalent waren in diesem Jahr selten

Zur sexuellen Orientierung von Mark Ashley, die ja für die Show eher nebensächlich ist, werden wir hier keine Behauptungen aufstellen, nachdem wir beim Trio "True Fame" so danebenlagen (queer.de berichtete). Die Männer, die mit Pumps und Federboa tanzten entpuppten sich nicht als schwul, sondern als bi- und heterosexuelle Crossdresser. Aber auffallend ist beim Modern-Talking-Imitator schon, dass seine ganze theatralische Art das Gay-Radar ganz stark zum Aufleuchten bringt. Er schaffte es auf jeden Fall bis ins Finale, auch wenn er sich am Ende gegen den strunzlangweiligen Leo Rojas geschlagen geben musste. Die Zuschauer wählten das Panflöten-Gedudel, das bereits in den Siebziger Jahren für Brechreize sorgte. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass er demnächst an der Seite von Michael Hirte und dessen Mundharmonika im nächsten Möbelmarkt am verkaufsoffenen Sonntag anzutreffen ist.

Auch die Cuties und Beauties der Show hatten keine Chance. Weder der Schweizer Punk Jörg Perreten, der von der Gosse zum Flügel aufstieg, aber bei seinem Auftritt ein paarmal die falschen Tasten traf. Julian Pecher hat neben dem netten Bubigesicht auch eine schöne Stimme, aber die wackelte zwischendurch bei der Interpretation des Jupiter Jones-Hits. Insgesamt hatte die 2011er-Ausgabe des Supertalents weniger queere Highlights zu bieten als die Staffel davor. Jetzt ist sie vorbei, Weihnachten kann kommen. Doch es gibt keine lange Verschnaufpause. Am 7. Januar geht es bereits weiter mit der nächsten Ausgabe von "Deutschland sucht den Superstar".

#1 MarekAnonym
  • 18.12.2011, 11:28h
  • Also mein Favorit in den Castings war ja der gute (und süße) Sänger/Gitarrist Leon Schmidt. Der hat auch drei mal Ja bekommen in den Castings. Dennoch war er nicht in den Halbfinals. Verstehe ich nicht...

    Ansonsten war (bis auf 2-3 Ausnahmen) nur Schrott beim Supertalent.
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#2 toyboyAnonym
#3 Prinz14
  • 18.12.2011, 11:39h
  • So kurz vor Weihnachten konnte nur die Panflöte gewinnen......
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